Wichtig Internet Protocol Version 6 (IPv6) ist ein obligatorischer Teil von Windows Vista und höheren Versionen. Wir raten davon ab, IPv6 oder zugehörige Komponenten zu deaktivieren, da sonst u. U. einige Windows-Komponenten nicht funktionieren. Zudem wird der Systemstart um 5 Sekunden verzögert, wenn IPv6 deaktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie unter der Frage "Wie lauten Microsofts Empfehlungen zur Deaktivierung von IPv6" in IPv6 für Microsoft Windows: Häufig gestellte Fragen.

Automatisches Aktivieren bzw. Deaktivieren von IPv6-Komponenten

Klicken Sie auf den Link Problem beheben für das Verfahren, das Sie ausführen möchten. Klicken Sie anschließend im Dialogfeld Dateidownload auf Ausführen, und befolgen Sie die Schritte im Assistenten.

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Deaktivieren von IPv6 Präfixrichtlinien IPv6 statt IPv4Deaktivieren von IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstellen Deaktivieren von IPv6 an allen Tunnelschnittstellen Deaktivieren von IPv6 an Nicht-Tunnelschnittstellen (außer der Loopback-Schnittstelle) und an IPv6-Tunnelschnittstellen
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Microsoft Fix it 50409
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Microsoft Fix it 50410
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Microsoft Fix it 50411
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Microsoft Fix it 50412
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Microsoft Fix it 50413
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Erneutes Aktivieren von IPv6Präfixrichtlinien IPv6 statt IPv4Erneutes Aktivieren von IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstellen Erneutes Aktivieren von IPv6 an allen Nicht-TunnelschnittstellenErneutes Aktivieren von IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstelle und an IPv6-Tunnelschnittstellen
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Microsoft Fix it 50440
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Microsoft Fix it 50441
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Microsoft Fix it 50441
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Microsoft Fix it 50443
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Microsoft Fix it 50444
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Hinweise zum Assistenten
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  • Dieser Assistent ist möglicherweise nur in Englisch verfügbar. Die automatische Korrektur funktioniert aber auch für andere Sprachversionen von Windows.
  • Wenn Sie sich nicht an dem Computer befinden, auf dem das Problem auftritt, können Sie die automatische Korrektur auf einen Speicherstick oder eine CD speichern und anschließend auf dem vom Problem betroffenen Computer ausführen.
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Weitere Informationen

Manuelles Deaktivieren oder erneutes Aktivieren von IPv6 und IPv6-Komponenten

Deaktivieren von IPv6
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Sie können IPv6 auf dem Hostcomputer über den Registrierungswert DisabledComponents deaktivieren. Der Registrierungswert DisabledComponents wirkt sich auf alle Netzwerkschnittstellen auf dem Host aus.

Wichtig Führen Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Schritte sorgfältig aus. Durch eine fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Bevor Sie Änderungen vornehmen, sichern Sie die Registrierung, um sie wiederherstellen zu können, falls Probleme auftreten.

Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie bestimmte IPv6-Komponenten deaktivieren möchten:
  1. Klicken Sie auf Start, geben Sie regedit in das Feld Suche starten ein, und klicken Sie dann in der Liste Programme auf regedit.exe.
  2. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzerkontensteuerung auf Fortsetzen.
  3. Klicken Sie im Registrierungs-Editor auf folgenden Registrierungsunterschlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters\
  4. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents, um den Eintrag DisabledComponents zu ändern.

    Hinweis Wenn der Eintrag DisabledComponents nicht verfügbar ist, müssen Sie ihn erstellen. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
    1. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie anschließend auf DWORD-Wert (32-Bit).
    2. Geben Sie DisabledComponentsein, und drücken Sie anschließend die Eingabetaste.
    3. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents.
  5. Geben Sie einen der folgenden Werte in das Feld Wert ein, um den gewünschten Status für das IPv6-Protokoll festzulegen, und klicken Sie dann auf OK:
    1. Geben Sie 0 ein, um alle IPv6-Komponenten (Windows-Standardeinstellung) erneut zu aktivieren.  
    2. Geben Sie 0xff ein, um alle IPv6-Komponenten außer der IPv6-Loopback-Schnittstelle zu deaktivieren. Mit diesem Wert wird auch Windows so konfiguriert, dass in der Präfixrichtlinientabelle IPv4 statt IPv6 verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Auswahl von Quell- und Zieladresse.
    3. Geben Sie 0x20 ein, damit die Einträge in Präfixrichtlinientabelle so geändert werden, dass IPv4 statt IPv6 verwendet wird.
    4. Geben Sie 0x10 ein, um IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstellen (sowohl LAN- als auch Point-to-Point Protocol- [PPP]-Schnittstellen) zu deaktivieren.
    5. Geben Sie 0x01 ein, um IPv6 an allen Tunnelschnittstellen zu deaktivieren. Hierzu gehören Intra-Site Automatic Tunnel Addressing Protocol (ISATAP), 6to4 und Teredo.
    6. Geben Sie 0x11 ein, um alle IPv6-Schnittstellen zu deaktivieren, außer der IPv6-Loopback-Schnittstelle.
Überprüfen Sie anhand des Registrierungswerts DisabledComponents, ob IPv6 deaktiviert wurde. Geben Sie hierzu den folgenden Befehl in eine Eingabeaufforderung ein:
reg query HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters /v DisabledComponents
Daraufhin wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:
FEHLER: Das System konnte den angegebenen Registrierungsschlüssel oder Wert nicht finden.
Wenn diese Fehlermeldung angezeigt wird, ist der Registrierungswert DisabledComponents nicht festgelegt. Wenn der Wert DisabledComponents festgelegt ist, überschreibt er die Einstellungen der Verbindungeigenschaften.
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Deaktivieren von IPv6 bei einem bestimmten Netzwerkadapter
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Sie erreichen dies, indem Sie im Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung die Bindung an den Adapter aufheben:
  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Systemsteuerung.
  2. Klicken Sie auf Netzwerk- und Freigabecenter.
  3. Klicken Sie im Bereich Aktive Netzwerke anzeigen auf LAN-Verbindung, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  4. Deaktivieren Sie auf der Registerkarte Netzwerk das Kontrollkästchen Internet Protocol Version 6 (TCP/IPv6) , und klicken Sie dann auf OK.

Hinweis Das Kontrollkästchen Internet Protocol Version 6 (TCP/IPv6)wirkt sich nur auf die betreffende Netzwerkkarte aus, und hebt die Bindung von IPv6 an die ausgewählte Netzwerkkarte auf. Verwenden Sie den Registrierungswert DisabledComponents, um IPv6 auf dem Host zu deaktivieren. Der Registrierungswert DisabledComponents hat keinen Einfluss auf den Status des Kontrollkästchens. Daher kann das Kontrollkästchen auf der Registerkarte Netzwerk selbst dann für jede Schnittstelle noch aktiviert sein, wenn der Registrierungswert DisabledComponents festgelegt wurde, um IPv6 zu deaktivieren. Dieses Verhalten ist normal und beabsichtigt.
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Präfixrichtlinien IPv6 statt IPv4
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  1. Suchen Sie den aktuellen Wert von DisabledComponents.
  2. Ändern Sie die Daten in Binärdaten. Sie erhalten einen 32-Bit-Binärwert.
  3. Suchen Sie das sechste Bit der Daten, und legen Sie es auf 0 fest. Ändern Sie die anderen Bits nicht. Wenn der aktuelle Wert beispielsweise "11111111111111111111111111111111" lautet, sollte der neue Wert "11111111111111111111111111011111" sein.
  4. Ändern Sie die Daten von binär in hexadezimal.
  5. Legen Sie den hexadezimalen Wert als neuen Wert für DisabledComponents fest.
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Erneutes Aktivieren von IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstellen 
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  1. Suchen Sie den aktuellen Wert von DisabledComponents.
  2. Ändern Sie die Daten in Binärdaten. Sie erhalten einen 32-Bit-Binärwert.
  3. Suchen Sie das fünfte Bit der Daten, und legen Sie es auf 0 fest. Ändern Sie die anderen Bits nicht. Wenn der Quellwert beispielsweise "11111111111111111111111111111111" lautet, sollte der neue Wert "11111111111111111111111111101111" sein.
  4. Ändern Sie die Daten von binär in hexadezimal.
  5. Legen Sie den hexadezimalen Wert als neuen Wert für DisabledComponents fest.
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Erneutes Aktivieren von IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstellen
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  1. Suchen Sie den aktuellen Wert von DisabledComponents.
  2. Ändern Sie die Daten in Binärdaten. Sie erhalten einen 32-Bit-Binärwert.
  3. Suchen Sie das erste Bit der Daten, und legen Sie es auf 0 fest. Ändern Sie die anderen Bits nicht. Wenn der Quellwert beispielsweise "11111111111111111111111111111111" lautet, sollte der neue Wert "11111111111111111111111111111110" sein.
  4. Ändern Sie die Daten von binär in hexadezimal.
  5. Legen Sie den hexadezimalen Wert als neuen Wert für DisabledComponents fest.
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Erneutes Aktivieren aller IPv6-Schnittstellen außer der IPv6-Loopback-Schnittstelle
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  1. Suchen Sie den aktuellen Wert von DisabledComponents.
  2. Ändern Sie die Daten in Binärdaten. Sie erhalten einen 32-Bit-Binärwert.
  3. Suchen Sie das erste und das fünfte Bit der Daten, und legen Sie diese Bits auf 0 fest. Ändern Sie die anderen Bits nicht. Wenn der aktuelle Wert beispielsweise "11111111111111111111111111111111" lautet, sollte der neue Wert "11111111111111111111111111101110" sein.
  4. Ändern Sie die Daten von binär in hexadezimal.
  5. Legen Sie den hexadezimalen Wert als neuen Wert für DisabledComponents fest.
Hinweise
  • Administratoren müssen eine ADMX-Datei erstellen, um die Einstellungen aus Schritt 5 in einer Gruppenrichtlinieneinstellung verfügbar zu machen.
  • Sie müssen den Computer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.
  • Wenn Sie einen anderen Wert als "0x0" oder "0x20" verwenden, schlägt der Routing- und RAS-Dienst fehl, nachdem diese Änderung wirksam wird.
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Informationen zum 6to4-Tunneling-Protokoll

Das 6to4-Tunneling-Protokoll wird in Windows 7, Windows Vista, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 standardmäßig aktiviert, wenn einer Schnittstelle eine öffentliche IPv4-Adresse (d. h. eine IPv4-Adresse, die nicht in den Bereichen 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 oder 192.168.0.0/16 liegt) zugewiesen wird. 6to4 weist automatisch den 6to4-Tunneling-Schnittstellen dieser zugewiesenen Adressen jeweils eine IPv6-Adresse zu, und 6to4 registriert diese IPv6-Adressen automatisch auf dem zugewiesenen DNS-Server Wenn dieses Verhalten nicht erwünscht ist, empfehlen wir, die IPv6-Tunnelschnittstellen auf den betreffenden Hosts zu deaktivieren.

Informationen zu diesem Artikel

Artikel-ID: 929852
Letzte Überarbeitung: Freitag, 19. September 2014
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:: Windows 7 Enterprise, Windows 7 Home Basic, Windows 7 Home Premium, Windows 7 Professional, Windows 7 Ultimate, Windows 7 Starter, Windows Server 2008 R2 Datacenter, Windows Server 2008 R2 Enterprise, Windows Server 2008 R2 Standard, Windows Vista Enterprise, Windows Vista Enterprise 64-bit edition, Windows Vista Home Basic 64-bit edition, Windows Vista Home Premium 64-bit edition, Windows Vista Ultimate 64-bit edition, Windows Vista Business, Windows Vista Business 64-bit edition, Windows Vista Home Basic, Windows Vista Home Premium, Windows Vista Starter, Windows Vista Ultimate, Windows Server 2008 Datacenter, Windows Server 2008 Enterprise, Windows Server 2008 Standard
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