Artikel-ID: 935535 - Geändert am: Dienstag, 10. April 2007 - Version: 1.0 Ein kleines Netzwerk - Teil 6: Das TCP/IP-Protokoll konfigurierenDieser Artikel ist Teil 6 zum Thema Ein kleines Netzwerk. In diesem Teil erfahren Sie, wie Sie Das TCP/IP-Protokoll konfigurieren. Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende des Artikels. Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen: Teil 1: Einleitung Teil 2: Die Netzwerkhardware einkaufen Teil 3: Die Rechner verbinden Teil 4: Die Netzwerkkarte installieren Teil 5: Den Computernamen und die Arbeitsgruppe festlegen Teil 6: Das TCP/IP-Protokoll konfigurieren Teil 7: Den Netzwerkstandort bestimmen Teil 8: Ins Internet gehen Teil 9: Ordner freigeben Teil 10: Auf Freigaben zugreifen Teil 11: Den Drucker freigeben Teil 12: Einen Netzwerkdrucker nutzen Nachdem Sie erfolgreich Ihre Netzwerkkarte, den Computernamen und die Arbeitsgruppe eingerichtet haben, müssen Sie nun dafür sorgen, dass Ihre Rechner miteinander kommunizieren können. Dafür ist das TCP/IP-Protokoll zuständig. Das Netzwerk- und Freigabecenter öffnen Alle weiteren Schritte zur Konfiguration Ihres Netzwerks erledigen Sie im Netzwerk- und Freigabecenter. Hier können Sie auch TCP/IP einrichten.
Die Netzwerkverbindung umbenennen Ihre Netzwerkverbindung wird schlicht als LAN-Verbindung angezeigt. Wenn Sie wollen, können Sie ihr einen aussagekräftigen Namen geben.
Die LAN-Verbindung überprüfen Nun können Sie Ihre LAN-Verbindung überprüfen.
Alle wichtigen Elemente sind bereits vorhanden:
TCP/IP Damit Ihre Rechner Daten austauschen können, müssen Sie eine gemeinsame Sprache sprechen. Dazu dienen Netzwerk-Protokolle. Sie legen die Regeln fest, wie die Kommunikation ablaufen soll. Seit langem verwendet man in nahezu allen Bereichen das TCP/IP-Protokoll. Bei einer manuellen Konfiguration müssen Sie in Ihrem Netzwerk die folgenden Einstellungen machen: IP-Adresse und Subnetzmaske Der wichtigste Eintrag ist die IP-Adresse. Mit ihr erhält jeder Rechner eine eindeutige Adresse, über die er im Netzwerk angesprochen wird. Sie besteht aus vier Zahlen zwischen 0 und 255, die jeweils durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Alle Rechner werden also einfach durchnummeriert. Die Subnetzmaske legt dann noch fest, in welches Netzwerk der Rechner gehört. Dies ist vor allem in großen Netzen wichtig, die häufig in mehrere Subnetze unterteilt werden. In Ihrem kleinen Netzwerk gehören alle Rechner zum gleichen Netz. Private Adressen Das Internet ist ein großes TCP/IP-Netzwerk, das ebenfalls auf IP-Adressen aufbaut. Auch hier müssen die Adressen eindeutig sein. Zwei Rechner dürfen nicht die gleiche IP-Adresse verwenden. Wenn Sie also ins Internet gehen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr kleines Netzwerk keine Adressen verwendet, die bereits im Internet genutzt werden. Aus diesem Grund gibt es private Adressbereiche, die Sie problemlos in Ihrem kleinen Netzwerk verwenden können, z. B.
oder
wobei für X jeweils eine andere Zahl zwischen 1 und 254 in Frage kommt. Als Subnetzmaske wählen Sie 255.255.255.0. Welche Adressen Sie dann tatsächlich für Ihre Rechner verwenden, hängt von der IP-Adresse des Routers ab. Viele Router haben die private Adresse 192.168.1.1. Fahren Sie bei Ihren Rechnern dann fort mit 192.168.1.2, 192.168.1.3, usw. Hat der Router die Adresse 192.168.0.1, bekommen Ihre Rechner die Adressen 192.168.0.2, 192.168.0.3, usw. Wichtig ist, dass die ersten drei Zahlen immer gleich sind. Standardgateway Ihr DSL- oder ISDN-Router ist das Bindeglied zwischen Ihrem kleinen Netzwerk und dem Internet. Er gehört mit seiner privaten IP-Adresse zu Ihrem LAN und mit der öffentlichen IP-Adresse des ISP (Internet Service Provider) zum Internet. Da alle Rechner im Netzwerk nur über den Router ins Internet gelangen, ist die private IP-Adresse des Routers das Standardgateway. Bevorzugter DNS-Server DNS-Server sind die Telefonbücher des Internets (Domain Name Service). Wenn Sie im Internet Explorer eine Webseite aufrufen, geben Sie in der Regel einen Internetdomänennamen wie support.microsoft.com ein. Der DNS-Server enthält eine Datenbank, die diesem Domänennamen eine IP-Adresse zuordnet. Da der ISP dem Router mitteilt, welchen DNS-Server er benutzen soll, ist die private IP-Adresse des Routers auch die bevorzugte DNS-Server-Adresse. Das TCP/IP-Protokoll konfigurieren Nun können Sie das TCP/IP-Protokoll konfigurieren.
DHCP-Server auf dem Router Verfügt Ihr Router über einen integrierten DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol Server) können Sie sich die manuelle TCP/IP-Konfiguration Ihrer Rechner ersparen. Ihre Rechner beziehen dann automatisch die passenden Adressen von Ihrem Router. Hierzu müssen Sie nur sicher stellen, dass der DHCP-Server auf dem Router aktiviert ist und genügend Adressen zur Verfügung stellt. In der Regel starten Ihre Rechner allerdings schneller, wenn Sie statische IP-Adressen verwenden. InformationsquellenDie weiteren Teile des Themas XXXXX sind: Teil 1
(http://support.microsoft.com/kb/935530/DE/
)
Einleitung Teil 2 (http://support.microsoft.com/kb/935531/DE/ ) Die Netzwerkhardware einkaufen Teil 3 (http://support.microsoft.com/kb/935532/DE/ ) Die Rechner verbinden Teil 4 (http://support.microsoft.com/kb/935533/DE/ ) Die Netzwerkkarte installieren Teil 5 (http://support.microsoft.com/kb/935534/DE/ ) Den Computernamen und die Arbeitsgruppe festlegen Teil 6: Das TCP/IP-Protokoll konfigurieren (dieser Artikel) Teil 7 (http://support.microsoft.com/kb/935536/DE/ ) Den Netzwerkstandort bestimmen Teil 8 (http://support.microsoft.com/kb/935537/DE/ ) Ins Internet gehen Teil 9 (http://support.microsoft.com/kb/935538/DE/ ) Ordner freigeben Teil 10 (http://support.microsoft.com/kb/935539/DE/ ) Auf Freigaben zugreifen Teil 11 (http://support.microsoft.com/kb/935540/DE/ ) Den Drucker freigeben Teil 12 (http://support.microsoft.com/kb/935541/DE/ ) Einen Netzwerkdrucker nutzen
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