Update Service Release 1 (SR1) zu Visual Studio 2005 Team Edition for Database Professionals

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
936612 Service Release 1 (SR1) update for Visual Studio 2005 Team Edition for Database Professionals
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Auf dieser Seite

Einführung

Service Release 1 (SR1) für Microsoft Visual Studio 2005 Team Edition for Database Professionals ist nun verfügbar. Für dieses Update müssen Sie Visual Studio 2005 Professional mit Service Pack 1 (oder eine neuere Version) installiert haben.

Weitere Informationen

SR1 behebt die folgenden Probleme, die nach Rückmeldungen von Kunden und Partnern festgestellt wurden.
  • Datenbankübergreifende Verweise

    Die Unterstützung wurde dahin gehend verbessert, dass in Form von Datenbank-Projektverweisen oder durch einen Verweis auf eine Datenbank-Metadatei (.dbmeta) auf Objekte in verschiedenen Datenbanken verwiesen werden kann. Durch die erweiterte Unterstützung werden Warnmeldungen zu datenbankübergreifenden Verweisen in einem Datenbankprojekt reduziert oder ganz beseitigt.
  • Verbesserte Dateiunterstützung in SQL Server-Dateigruppen

    Sie können nun Dateien in Dateigruppen als Datenbank-Projekteigenschaften definieren und müssen hierzu nicht mehr Dateien und Dateigruppen im Pre-Deployment-Speicherskript erstellen.
  • Variablen

    Bei den Datenbankeigenschaften wurde die neue Seite Variablen aufgenommen. Über diese neue Seite können Sie setvar-Variablen für die Verwendung in Bereitstellungsskripten definieren.
Darüber hinaus unterstützt SR1 die aktuelle Service Pack-Version von Microsoft SQL Server 2005. Derzeit ist dies Service Pack 2 (SP2). Außerdem unterstützt SR1 das Betriebssystem Windows Vista.

Systemanforderungen

Unterstützte Betriebssysteme

  • Microsoft Windows 2000 Professional Service Pack 4 (SP4)
  • Microsoft Windows 2000 Server SP4
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server SP4
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server SP4
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition (WOW)
  • Microsoft Windows XP Professional Service Pack 2 (SP2)
  • Microsoft Windows XP Home Edition SP2
  • Microsoft Windows XP Media Center Edition 2002 SP2
  • Microsoft Windows XP Media Center Edition 2004 SP2
  • Microsoft Windows XP Media Center Edition 2005
  • Microsoft Windows XP Tablet PC Edition SP2
  • Microsoft Windows Server 2003 Standard Edition Service Pack 1 (SP1)
  • Microsoft Windows Server 2003 Enterprise Edition SP1
  • Microsoft Windows Server 2003 Datacenter Edition SP1
  • Microsoft Windows Server 2003 Web Edition SP1
  • Microsoft Windows Server 2003 Standard x64 Edition SP1 (WOW)
  • Microsoft Windows Server 2003 Enterprise x64 Edition SP1 (WOW)
  • Microsoft Windows Server 2003 Datacenter x64 Edition SP1 (WOW)
  • Microsoft Windows Server 2003 R2 Standard Edition
  • Microsoft Windows Server 2003 R2 Standard x64 Edition (WOW)
  • Microsoft Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition
  • Microsoft Windows Server 2003 R2 Enterprise x64 Edition (WOW)
  • Microsoft Windows Server 2003 R2 Datacenter Edition
  • Microsoft Windows Server 2003 R2 Datacenter x64 Edition (WOW)
  • Windows Vista
Hinweis: Visual Studio 2005 auf der Intel Itanium (IA-64)-Plattform wird nicht unterstützt.

Sonstige Systemanforderungen

Für unterschiedliche Kombinationen von Features in Microsoft Visual Studio 2005 Team Edition for Database Professionals bestehen jeweils eigene Anforderungen. Für die Installation von Visual Studio 2005 Team Edition for Database Professionals wird folgende Ausstattung empfohlen:
  • Prozessor mit mindestens 2,0 GHz
  • Mindestens 512 MB RAM (empfohlen werden 1 GB oder mehr)
  • 3 GB freier Festplattenspeicher
  • DVD-Laufwerk
  • Monitor mit einer Auflösung von mindestens 1.024 x 768 und 256 Farben
  • Tastatur und Microsoft-Maus bzw. kompatibles Zeigegerät
  • Eine Instanz von Microsoft SQL Server 2005 (Developer Edition, Enterprise Edition, Standard Edition, Express Edition oder Evaluation Edition)

Bekannte Probleme

Allgemein

Beschränkungen bei Anweisungen in Schemaobjekt-Definitionen
In der Definitionsdatei können für die angegebenen Schemaobjekte die folgenden Anweisungen nicht verwendet werden:
  • CHECK-Einschränkungen ? ALTER TABLE [ WITH { CHECK | NOCHECK } ] {CHECK | NOCHECK} CONSTRAINT
  • Fremdschlüssel ? ALTER TABLE [ WITH {CHECK | NOCHECK} ] {CHECK | NOCHECK} CONSTRAINT
  • DML-Trigger ? ALTER TABLE {ENABLE | DISABLE} TRIGGER TriggerName
  • DML-Trigger ? DISABLE TRIGGER { [Schema.]TriggerName ON ObjectName
  • Datenbanktrigger ? DISABLE TRIGGER { [Schema.]TriggerName ON DATABASE
  • ALL SERVER-Trigger ? DISABLE TRIGGER { [Schema.]TriggerName ON ALL SERVER
  • Tabellen ? ALTER TABLE { ENABLE | DISABLE } TRIGGER ALL
  • Indizes ? ALTER INDEX DISABLE
  • Volltextindizes ? ALTER FULLTEXT INDEX ON TableName {ENABLE | DISABLE}
  • Warteschlangen ? ALTER QUEUE ObjectName WITH STATUS = { ON | OFF }
Um das genannte Problem zu beheben, müssen Sie die entsprechenden Anweisungen in einem Post-Deployment-Skript aufnehmen. Weitere Informationen zu Post-Deployment-Skripten entnehmen Sie der Produktdokumentation.
Warnmeldungen zu nicht eindeutigen Verweisen in JOIN-Anweisungen
Möglicherweise erhalten Sie eine Warnmeldung zu einer gültigen Transact-SQL-Anweisung, die JOIN-Anweisungen beinhaltet, obwohl SQL Server die gültige Anweisung akzeptieren würde. Sie können beispielsweise die folgende Ansichtsdefinition erstellen:
CREATE VIEW [dbo].[View1]
AS 
	SELECT column_2 FROM 
	Table1 LEFT OUTER JOIN (SELECT column_1 FROM Table2 as T_T2) as B on 1 = 1
	   LEFT OUTER JOIN (SELECT column_1 FROM Table3 as T_T3) as C on 1 = 1
Beim Ausführen der Abfrage "SELECT SELECT column_1 FROM Table3 as T_T3" erscheint jedoch eine Warnmeldung.

Zur Behebung des Problems sollten Sie den Verweis vollständig qualifizieren. Ersetzen Sie hierzu beispielsweise die bestehenden Anweisungen mit den folgenden Anweisungen:
CREATE VIEW [dbo].[View1]
AS 
	SELECT column_2 FROM 
	Table1 LEFT OUTER JOIN (SELECT column_1 FROM Table2 as T_T2) as B on 1 = 1
	   LEFT OUTER JOIN (SELECT T_T3.column_1 FROM Table3 as T_T3) as C on 1 = 1
Vardecimal-Speicherformat
Visual Studio 2005 Team Edition for Database Professionals unterstützt das Vardecimal-Speicherformat nicht unmittelbar. Dieses Speicherformat wurde in SQL Server 2005 SP2 implementiert. Wenn Sie ein Schema aus einer Datenbank importieren, das für die Datenbank und für eine oder mehrere Tabellen das Vardecimal-Speicherformat ermöglicht, wird die Einstellung, die das Format ermöglicht, ignoriert. Hierbei treten keine Fehlermeldungen auf. Allerdings werden in die Datei "ScriptsIgnoredOnImport.sql" keine Anweisungen übernommen. Das Datenbankprojekt lässt sich zwar erstellen, aber das Buildskript richtet das Vardecimal-Speicherformat nicht in der Datenbank und in keiner der Tabellen ein.

Es treten ebenfalls Probleme auf, wenn Sie ein Skript importieren, das die folgenden Anweisungen enthält:
-- enable vardecimal storage format for database
exec sp_db_vardecimal_storage_format 'DatabaseName', 'on'
-- enable vardecimal storage format on t1 in database
exec sys.sp_tableoption 'TableName', 'vardecimal storage format', 'on'
Die Anweisung zum Speicherformat der Datenbank wird in die Datei "ScriptsIgnoredOnImport.sql" importiert. Die Anweisung zum Speicherformat der Tabellen wird in die Definition für die jeweilige Tabelle importiert. Das Datenbankprojekt kann nicht bereitgestellt werden, weil die Anweisung, die für die Datenbank das Vardecimal-Speicherformat ermöglicht, nicht ausgeführt wurde. Hierdurch schlägt die Anweisung zum Speicherformat der Tabelle fehl.

Zur Behebung des Problems beim Importieren eines Schemas aus einer Datenbank nehmen Sie die Anweisung exec sp_db_vardecimal_storage_format in das Pre-Deployment-Skript mit auf. Anschließend nehmen Sie die Anweisung exec sys.sp_tableoption für die Tabellen mit auf, bei denen Sie das Vardecimal-Speicherformat verwenden möchten.

Zur Behebung des Problems beim Importieren eines Skripts nehmen Sie die Anweisung exec sp_db_vardecimal_storage_format in das Pre-Deployment-Skript mit auf.
Fehlende Abhängigkeiten bei Verwendung der Anweisung "SELECT * INTO" zum Füllen einer temporären Tabelle
Möglicherweise erhalten Sie eine Warnmeldung zu einer gültigen Transact-SQL-Anweisung, die eine select *-Anweisung zum Füllen einer temporären Tabelle enthält, obwohl SQL Server die gültige Anweisung akzeptieren würde. Sie führen beispielsweise die folgenden Anweisungen aus:
CREATE TABLE [dbo].[userprofile] (
    [user_id] [INT] NOT NULL,
    [keyname] [VARCHAR](30) NOT NULL,
    [value] [VARCHAR](50) NOT NULL,
)

CREATE PROCEDURE [dbo].[testtemp]
AS
BEGIN
    SELECT * INTO #up FROM [dbo].[userprofile]

    UPDATE #up 
        SET value='value'
    WHERE keyname='key'
END;
Dabei werden jedoch die folgenden Warnmeldungen ausgegeben:
Warning 98 TSD3028: The following dependencies are missing from your database project: [Variable|Column] dbo.#up.value. Your database application might fail at runtime when [Procedure] dbo.testtemp is executed.
(Warnung 98 TSD3028: Die folgenden Abhängigkeiten fehlen in Ihrem Datenbankprojekt: [Variable|Spalte] dbo.#up.value. Ihre Datenbank-Anwendung schlägt zur Laufzeit möglicherweise fehl, wenn [Prozedur] dbo.testtemp ausgeführt wird.)

Warning 99 TSD3028: The following dependencies are missing from your database project: [Variable|Column] dbo.#up.keyname. Your database application might fail at runtime when [Procedure] dbo.testtemp is executed.
(Warnung 99 TSD3028: Die folgenden Abhängigkeiten fehlen in Ihrem Datenbankprojekt: [Variable|Spalte] dbo.#up.keyname. Ihre Datenbank-Anwendung schlägt zur Laufzeit möglicherweise fehl, wenn [Prozedur] dbo.testtemp ausgeführt wird.)
Zur Behebung des Problems sollten Sie den Verweis vollständig qualifizieren. Ersetzen Sie hierzu beispielsweise die bestehenden Anweisungen mit den folgenden Anweisungen:
CREATE PROCEDURE [dbo].[testtemp]
AS
BEGIN
    SELECT user_id, keyname, value INTO #up FROM [dbo].[userprofile]

    UPDATE #up 
        SET value='value'
    WHERE keyname='key'
END;
Wenn Sie in der japanischen Version von Visual Studio Team Edition for Database Professionals unter Windows 2000 im T-SQL-Editor eine Abfrage ausführen, erfolgt die Anzeige im Ergebnisbereich und im Clientstatistiken-Bereich mit einer falschen Schriftart. Die Ergebnisse werden in einer Schriftart angezeigt, in der japanische Schriftzeichen nicht richtig wiedergegeben werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um dieses Problem zu beheben:
  1. Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen.
  2. Erweitern Sie im Dialogfeld Optionen den Zweig Umgebung, und klicken Sie anschließend auf Schriftarten und Farben.
  3. Klicken Sie im Feld Einstellungen für Dropdownliste anzeigen (Show settings for drop-down list) auf T-SQL-Editor - Ergebnisbereich.
  4. Ändern Sie den Wert bei Schriftart (Fett bedeutet mit fester Breite formatiert) von Automatisch in eine Schriftart, die japanische Schriftzeichen unterstützt.

    Nun müsste die Anzeige im Ergebnisbereich und im Clientstatistiken-Bereich korrekt sein.

Daten- und Schemavergleich

Falsches Dezimaltrennzeichen bei Datenvergleich
Beim Datenvergleich wird in Spalten mit Dezimal- oder Währungseinträgen als Dezimaltrennzeichen immer ein Punkt verwendet, und zwar auch bei Gebietsschemas, bei denen normalerweise ein anderes Dezimaltrennzeichen (z. B. Komma) verwendet wird. In Spalten mit anderen Datentypen (z. B. "real" und "double") wird das richtige Dezimaltrennzeichen verwendet.

Zu diesem Problem gibt es bislang keine Umgehungsmöglichkeit.
Fehler beim Aktualisieren von Dateigruppen und Dateien mithilfe von Schemavergleich
Es tritt möglicherweise ein Fehler auf, wenn Sie Dateien und Dateigruppen vergleichen, um ein Schema zu aktualisieren. Beim Versuch, die Zieldatenbank anhand eines Schemavergleichs zu aktualisieren, erhalten Sie möglicherweise eine Fehlermeldung, wenn Sie im physischen Pfad und im Namen einer Datei eine SETVAR-Variable verwenden. Dieses Problem rührt daher, dass der Schemavergleich die Variable zu einem Wert, die Sie auf der Registerkarte Variablen in den Datenbankprojekt-Eigenschaften festgelegt haben, nicht verarbeiten kann.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um dieses Problem zu beheben:
  1. Zeigen Sie im Menü Daten auf Exportieren nach, und klicken Sie anschließend auf Editor.
  2. Fügen Sie im Transact-SQL-Editor ganz oben im Aktualisierungsskript eine Anweisung hinzu, mit der die Variable SETVAR, die Sie beim Festlegen des Dateipfades verwendet haben, explizit deklariert wird.
  3. Zeigen Sie im Menü Daten auf T-SQL-Editor, und klicken Sie anschließend auf SQL ausführen.

Eigenschaften

Artikel-ID: 936612 - Geändert am: Donnerstag, 19. Juli 2007 - Version: 1.4
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Visual Studio 2005 Team Edition for Database Professionals
Keywords: 
kbinfo kbtshoot KB936612
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