Hinweise zum Einsatz von Windows Server 2008-Failover-Clusterknoten auf unterschiedlichen, gerouteten Subnetzen

SPRACHE AUSWÄHLEN SPRACHE AUSWÄHLEN
Artikel-ID: 947048 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
947048 Description of what to consider when you deploy Windows Server 2008 failover cluster nodes on different, routed subnets
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Alles erweitern | Alles schließen

Einführung

Dieser Artikel beschreibt, welche Aspekte beim Einsatz von Windows Server 2008-Failover-Clusterknoten auf unterschiedlichen, gerouteten Subnetzen zu berücksichtigen sind. In solchen Einsatzumgebungen können Verzögerungen bei der Wiederverbindung auftreten, wenn es zu einem Failover eines hoch verfügbaren Dienstes oder einer Anwendung kommt.

Weitere Informationen

Eines der neuen Features von Windows Server 2008-Failover-Clusterknoten ist die Fähigkeit, Clusterknoten auf unterschiedlichen, gerouteten Subnetzen zu lokalisieren. Daher haben Clientzugriffspunkt-Konfigurationen Cluster-Netzwerknamenressourcen, die von mehreren IP-Adressressourcen abhängig sind. Die bei dieser Konfiguration verwendete Clusterlogik bestimmt, ob eine Netzwerknamenressource online geschaltet wird, wenn mindestens eine der IP-Adressressourcen, von denen sie abhängig ist, erfolgreich online geschaltet werden kann.

Wenn eine Cluster-Netzwerknamenressource online geschaltet wird, registriert sie sich bei einem DNS-Server, sofern dieser dynamische Registrierungen unterstützt. Jeder registrierte A-Datensatz oder AAAA-Datensatz enthält die folgenden Informationen:
  • Die IP-Adressinformationen für die IP-Adressressource, die erfolgreich online geschaltet wird
  • Einen Eintrag zur Standard-Gültigkeitsdauer (Time to Live, TTL)
Der Datensatz wird standardmäßig mindestens einmal pro 24-Stunden-Zeitraum aktualisiert. Die registrierte Standard-Gültigkeitsdauer beträgt 20 Minuten.

Die Standardeinstellungen der privaten Eigenschaften für Cluster-Netzwerknamenressourcen können zu Verzögerungen führen, wenn Clients versuchen, nach einem Failover einer hoch verfügbaren Anwendung oder einer Dienstgruppe eine erneute Verbindung zu Clusterressourcen herzustellen. Es gibt private Eigenschaften von Netzwerknamenressourcen, die geändert werden können, um das Verhalten der Namensauflösung zu optimieren. Durch die Optimierung können Clients nach einem Failover schneller die Verbindung wieder herstellen. Nachfolgend sehen Sie eine Liste mit den Standardeinstellungen für die privaten Eigenschaften, die in diesem Szenario hilfreich sein können.
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
EigenschaftStandardeinstellung
HostRecordTTL1200 (0x4b0) Sekunden
RegisterAllProvidersIP0
Hinweise
  • HostRecordTTL:

    Dies ist die Zeitdauer, für die Clients Informationen zu DNS-Einträgen zwischenspeichern. Der Standardwert ist 20 Minuten.
  • RegisterAllProvidersIP:

    Diese Einstellung legt fest, ob alle IP-Adressen, von denen eine Netzwerknamenressource abhängig ist, in DNS registriert werden, oder ob nur die erfolgreich online geschalteten IP-Adressressourcen in DNS registriert werden. Die Standardeinstellung ist, nur die online geschalteten IP-Adressressourcen zu registrieren.

    Hinweis: Diese Einstellung kann in Microsoft Exchange Server 2007-Clustern nicht verwendet werden, da sie negative Auswirkungen auf die MAPI-Funktionalität hat.
Sie können diese Einstellungen ändern, um die Wiederverbindung von Clients zu erleichtern. Dies kann allerdings auch zu erhöhtem Verkehrsaufkommen zu den DNS-Servern führen.

Eine Variable, die nicht im Kontext von Failover-Clustering gesteuert wird, ist die Replikation von Informationen zur DNS-Zone. Sie sollten das Szenario, bei dem die Replikation von DNS-Zoneninformationen nicht im Kontext von Failover-Clustering gesteuert wird, mit den Personen in einer Organisation diskutieren, die die Replikation von DNS-Zonen ändern können.

Weitere Informationen zu DNS und dynamischen Aktualisierungen finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
http://technet2.microsoft.com/windowsserver/en/library/e760737e-9e55-458d-b5ed-a1ae9e04819e1033.mspx?mfr=true
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
816592 Konfigurieren von dynamischen DNS-Updates in Windows Server 2003
246804 Aktivieren/Deaktivieren von dynamischen DNS-Registrierungen in Windows 2000

Eigenschaften

Artikel-ID: 947048 - Geändert am: Montag, 21. April 2008 - Version: 2.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Windows Server 2008 Datacenter
  • Windows Server 2008 Enterprise
  • Windows Server 2008 Standard
Keywords: 
kbexpertiseinter kbhowto kbinfo KB947048
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.

Ihr Feedback an uns

 

Contact us for more help

Contact us for more help
Connect with Answer Desk for expert help.
Get more support from smallbusiness.support.microsoft.com