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Hinweise zum Remotedesktopverbindung 6.1-Clientupdate für Terminaldienste in Windows XP Service Pack 2Artikel-ID: 952155 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht Auf dieser SeiteEINFÜHRUNGDer vorliegende Artikel beschreibt das Remotedesktopverbindung 6.1-Clientupdate (Remote Desktop Connection ,RDC), das Sie bei der Verwendung der neuen Terminaldienstefunktionen unterstützt. Diese Funktionen wurden in Windows Vista und in Windows Server 2008 eingeführt und werden von einem Computer bereitgestellt, der Windows XP Service Pack 2 (SP2) ausführt. Der Remotedesktopverbindung 6.1-Client kann wie bisher verwendet werden, um eine Verbindung mit Legacyterminalservern oder Remotedesktops herzustellen. Die in diesem Artikel beschriebenen neuen Funktionen stehen jedoch nur zur Verfügung, wenn der Client eine Verbindung mit einem Remotecomputer herstellt, auf dem Windows Vista oder Windows Server 2008 ausgeführt wird. Weitere InformationenDas RDC 6.1-Clientupdate enthält die folgenden Funktionen. Web Access für TerminaldiensteWeb Access für Terminaldienste ist ein Dienst in den Terminaldiensten, mit dem Sie Windows Server 2008 RemoteApp-Programme für Terminaldienste (TS-RemoteApp) Benutzern über einen Webbrowser zur Verfügung stellen können. Sie können Web Access für Terminaldienste auch verwenden, um einen Link zum Terminalserverdesktop zur Verfügung zu stellen. Außerdem ermöglicht Web Access für Terminaldienste Benutzern mit entsprechenden Zugriffsberechtigungen das Öffnen einer Verbindung mit einem Remotedesktop eines beliebigen Server- oder Clientcomputers über einen Webbrowser.Remotedesktopprotokoll-Signierung (RDP-Signierung)Mithilfe von RDP-Signierung können Benutzer RDP-Dateien und Verbindungen signieren, die aus Web Access für Terminaldienste geöffnet werden. Mithilfe dieser Funktion können Benutzer sicherstellen, dass sie keine böswilligen RDP-Dateien zum Herstellen einer Verbindung mit potenziell sicherheitsanfälligen Terminalservern verwenden. Sie können auch Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Angeben verwenden, dass ein Benutzer nur signierte Dateien öffnen darf. Mithilfe dieser Funktion können Administratoren sicherstellen, dass Benutzer ausschließlich Verbindungen mit bekannten Ressourcen herstellen.EasyPrint für TerminaldiensteEasyPrint für Terminaldienste ist die neue Druckerumleitungslösung. die in Windows Server 2008 eingeführt wurde. EasyPrint für Terminaldienste gewährleistet, dass Clientdrucker in Remotesitzungen immer installiert sind und Sie die Druckertreiber nicht auf dem Terminalserver installieren müssen. Außerdem behebt EasyPrint für Terminaldienste mehrere andere Druckerumleitungsprobleme, die in der Vergangenheit Konflikte verursacht haben. Druckerwarteschlangen sind nun pro Sitzung gültig, alle Druckereigenschaften sind in der Remotesitzung verfügbar, und Terminalserveradministratoren können eine Richtlinieneinstellung zum Umleiten nur des Standarddruckers verwenden. EasyPrint für Terminaldienste ist nun der Druckerumleitungs-Standardmechanismus in den Terminaldiensten. Daher ist keine Konfiguration erforderlich, um diese Funktion verwenden zu können.Voraussetzungen für die Verwendung von EasyPrint für TerminaldiensteDamit Sie EasyPrint für Terminaldienste verwenden können, muss Windows Server 2008 auf dem Terminaldiensteserver installiert sein. Es müssen keine zusätzlichen Treiber installiert werden, und es ist keine weitere Konfiguration erforderlich. Auf dem Terminaldiensteclient muss der Benutzer den Terminaldiensteclient 6.1 sowie Microsoft .NET Framework 3.0 Service Pack 1 ausführen.ServerauthentifizierungIn RDC 6.1 gewährleistet die Serverauthentifizierung, dass Sie eine Verbindung mit dem richtigen Remotecomputer oder Remoteserver herstellen. Diese Sicherheitsfunktion verhindert, dass Sie unbeabsichtigt eine Verbindung mit einem Computer oder Server herstellen. Zusätzlich wird verhindert, dass vertrauliche Daten unbeabsichtigt offengelegt werden.Die Serverauthentifizierung wird für Verbindungen standardmäßig aktiviert. Falls Sie die Einstellungen für die Serverauthentifizierung ändern möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
RessourcenumleitungDer Remotedesktopverbindungs-Client unterstützt Sie bei der Umleitung von Plug & Play-Geräten, die Umleitung unterstützen.Zum Umleiten eines Plug & Play-Geräts gehen Sie folgendermaßen vor:
Terminal Server-GatewayserverEin Terminal Server-Gatewayserver (TS-Gatewayserver) ist ein Gateway, der autorisierten Benutzern das Herstellen einer Verbindung mit Remotecomputern in einem Unternehmensnetzwerk ermöglicht. Die autorisierten Benutzer können von einem beliebigen Computer aus Verbindungen über eine Internetverbindung herstellen. Der TS-Gatewayserver verwendet die Protokolle RDP (Remote Desktop Protocol) und HTTPS, um eine verschlüsselte Verbindung mit erhöhter Sicherheit bereitzustellen.Frühere Versionen der Remotedesktopverbindung können keine Verbindung mit Remotecomputern über Firewalls oder NATs (Network Address Translators) hinweg erstellen. Der Grund besteht darin, dass der Port 3389 zur Erhöhung der Netzwerksicherheit normalerweise gesperrt ist. Der Port 3389 wird für Remotedesktopverbindungen verwendet. Ein TS-Gatewayserver verwendet jedoch Port 443. Port 443 überträgt Daten durch einen SSL-Tunnel (Secure Sockets Layer). Ein TS-Gatewayserver weist die folgenden Vorteile auf:
RemoteApp für TerminaldiensteRemoteApp für Terminaldienste ist eine Funktion der Windows Server-Terminaldienste, durch die Clientcomputer eine Verbindung mit einem Remotecomputer herstellen können, um Programme zu verwenden, die auf dem Remotecomputer installiert sind. Beispielsweise könnte an einem Arbeitsplatz ein Remotecomputer eingerichtet sein, mit dem Mitarbeiter die Verbindung herstellen können, um darauf Microsoft Word auszuführen. Damit die Endbenutzer auf die jeweiligen Programme zugreifen können, muss der Administrator diese Programme zuerst veröffentlichen. Die Endbenutzerfahrung ist mit der Ausführung eines Programms identisch, das auf dem lokalen Computer installiert ist.RemoteApp für Terminaldienste vereinfacht die Systemadministration, weil anstelle mehrerer Kopien auf einzelnen Computern nur eine Kopie des Programms aktualisiert bzw. gepflegt werden muss. Verwendung mehrerer MonitoreDie Remotedesktopverbindung unterstützt die Anzeige mit hoher Auflösung, die über mehrere Monitore verteilt werden kann. Dabei darf die Gesamtauflösung auf allen Monitoren zusammen nicht über 4096 x 2048 Pixel liegen. Die einzelnen Monitore müssen dieselbe Auflösung haben. Außerdem müssen die Monitore nebeneinander angeordnet sein.Um den Desktop des Remotecomputers über mehrere Monitore zu verteilen, geben Sie an einer Eingabeaufforderung Mstsc /span ein. Optische VerbesserungenDie Remotedesktopverbindung unterstützt jetzt den 32-Bit-Farbmodus und Schriftartglättung.Gehen Sie folgendermaßen vor, um den 32-Bit-Farbmodus zu aktivieren:
Bekannte Probleme
Informationen zum DownloadDie folgende Datei steht im Microsoft Download Center zum Download zur Verfügung:Bild minimieren ![]()
(http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=6e1ec93d-bdbd-4983-92f7-479e088570ad)
Veröffentlichungsdatum: 24.06.08 Weitere Informationen zum Herunterladen von Microsoft Support-Dateien finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 119591 Microsoft hat diese Datei auf Viren überprüft. Microsoft hat dazu die neueste Software zur Virenerkennung verwendet, die zum Zeitpunkt der Bereitstellung verfügbar war. Die Datei befindet sich auf Servern mit verstärkter Sicherheit, wodurch nicht autorisierte Änderungen an der Datei weitestgehend verhindert werden.
(http://support.microsoft.com/kb/119591/
)
So erhalten Sie Microsoft Support-Dateien im InternetUpdateinformationenVoraussetzungenDamit Sie dieses Update anwenden können, muss auf dem Computer Windows XP Service Pack 2 (SP2) installiert sein.NeustartSie müssen den Computer nicht neu starten, nachdem Sie dieses Update installiert haben.Ersetzte HotfixesDieses Update ersetzt keine anderen, zuvor bereitgestellten Hotfixes.DateiinformationenDie englische Version dieses Hotfixes weist die in der nachstehenden Tabelle aufgelisteten Dateiattribute (oder höher) auf. Datums- und Uhrzeitangaben für diese Dateien sind in der "Coordinated Universal Time" (UTC) angegeben. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese Angaben in die lokale Zeit konvertiert. Den Unterschied zwischen UTC-Zeit und lokaler Zeit können Sie in der Systemsteuerung unter Datum und Uhrzeit mithilfe der Angaben auf der Registerkarte Zeitzone ermitteln.Windows XP mit SP2, x86-VersionenTabelle minimieren
Weitere Informationen Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 824684
(http://support.microsoft.com/kb/824684/
)
Erläuterung von Standardbegriffen bei Microsoft Software Updates
EigenschaftenArtikel-ID: 952155 - Geändert am: Dienstag, 12. August 2008 - Version: 2.3
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