Aktualisieren von Computern mit Windows Server 2008 mit installierter Hyper-V-Rolle auf Windows Server 2008 R2

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EINFÜHRUNG

In diesem Artikel werden die für ein Upgrade oder eine Migration einer Windows Server 2008-Installation mit aktivierter Hyper-V-Rolle auf bzw. zu Windows Server 2008 R2 verfügbaren Optionen beschrieben. Informationen zu Windows Server 2008-Failoverclustern, die virtuelle Computer ausführen, finden Sie unter "Empfehlungen zum Aktualisieren von virtuellen Computern auf Failoverclustern" in diesem Artikel.

Weitere Informationen

Methode 1

Führen Sie ein Upgrade der übergeordneten Partition von Windows Server 2008 auf Windows Server 2008 R2 durch.

Hinweis Während des Upgrades werden Sie im Kompatibilitätsbericht informiert, dass Sie die Hyper-V-Rolle mit dem Server-Manager entfernen müssen, um das Upgrade fortsetzen zu können. Dies ist nicht erforderlich. Bevor Sie mit dem Upgrade fortfahren, wird jedoch empfohlen, dass Sie die virtuellen Computer sichern oder mithilfe von Hyper-V-Manager exportieren. Berücksichtigen Sie vor dem Upgrade außerdem auch Folgendes:
  • Hyper-V muss in der RTM- (KB 950050) oder späteren Version vorliegen. Wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt wird, können Sie das Upgrade nicht fortsetzen.
  • Alle virtuellen Computer müssen vor dem Upgrade heruntergefahren werden. Gespeicherte Zustände sind zwischen Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht kompatibel. Wenn die übergeordnete Partition mit virtuellen Computern in einem gespeicherten Zustand aktualisiert wird, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf den virtuellen Computer klicken und dann Gespeicherten Zustand verwerfen auswählen, um den virtuellen Computer zu aktivieren.
  • Da die Online-Snapshotfunktion die gespeicherte Zustände nutzt, sind Online-Snapshots zwischen Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht vollständig kompatibel. Online-Snapshots sind Snapshots, die beim Einschalten eines virtuellen Computers erstellt werden. Offline-Snapshots sind Snapshots, die beim Ausschalten eines virtuellen Computers erstellt werden. Offline-Snapshots sind vollständig kompatibel mit Windows Server 2008 R2. Virtuelle Computer starten erfolgreich bis zum Online-Snapshot, der angewendet wurde, als der virtuelle Computer vor dem Upgrade heruntergefahren wurde. Dies wird im Hyper-V-Manager durch einen grünen Pfeil unter dem Snapshot veranschaulicht, der auf Jetzt zeigt.

    Gehen Sie folgendermaßen vor, um den virtuellen Computer mit einem beliebigen anderen Snapshot zu aktivieren.

    Hinweis Die folgenden Schritte setzen voraus, dass Sie alle Snapshots weiter verwenden müssen, die für den virtuellen Computer konfiguriert sind. Wenn Sie keine Snapshots mehr benötigen, können Sie Ihre Snapshots im Hyper-V-Manager löschen und anschließend den virtuellen Computer herunterfahren, damit die Daten mit der übergeordneten virtuellen Festplatte zusammengeführt werden können. Weitere Informationen finden Sie auf folgender Microsoft-Website:
    Snapshots virtueller Hyper-V-Computer: Häufig gestellte Fragen (FAQ)
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd560637(WS.10).aspx
    1. Klicken Sie im Hyper- V-Manager mit der rechten Maustaste auf den Snapshot, den Sie anwenden möchten, und klicken Sie auf Snapshot erstellen und anwenden. Durch diese Aktion wird ein neuer Snapshot vom gegenwärtig angewendeten Snapshot erstellt. Dieser neue Snapshot ist mit Windows Server 2008 R2 kompatibel. Es wird empfohlen, dass Sie den Snapshot umbenennen, um dies zu reflektieren. Bei Wahl dieser Option werden Änderungen gespeichert, die Sie seit dem letzten Start des virtuellen Computers an dessen Zustand vorgenommen haben.
    2. Nachdem der neue R2-Snapshot erstellt wurde, wird der von Ihnen im Schritt 1 ausgewählte Snapshot angewendet und der virtuelle Computer wechselt in einen gespeicherten Zustand. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den virtuellen Computer, und klicken Sie dann auf Gespeicherten Zustand löschen.
    3. Aktivieren Sie den virtuellen Computer.
    4. Erstellen Sie einen neuen Snapshot, um den aktuellen Zustand des virtuellen Computers zu erfassen, damit Sie über einen mit Windows Server 2008 R2 kompatiblen Snapshot verfügen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte für jeden Snapshot von Windows Server 2008. Nachdem Sie diese Schritte für alle erforderlichen Snapshots ausgeführt haben, löschen Sie die Snapshots, die unter Windows Server 2008 erstellt wurden, und fahren Sie die virtuellen Computer herunter, damit die Zusammenführung beginnen kann.
  • Aktualisieren Sie nach dem Upgrade die Integrationsdienste. Öffnen Sie hierzu das Fenster Verbindung mit virtuellen Computern, und klicken Sie dann im Menü Aktion auf Installationsdatenträger für Integrationsdienste einlegen.

    Hinweis Auf einem Computer mit Windows Server 2008 R2 werden die Integrationsdienste für Windows Vista und Windows Server 2008 in Programme und Funktionen als "KB955484" aufgeführt.

Methode 2

Exportieren Sie einen virtuellen Computer von einem Windows Server 2008-Computer, auf dem Hyper-V aktiviert ist, und importieren Sie ihn anschließend auf einem Server mit Windows Server 2008 R2 und aktiviertem Hyper-V.

Hinweis Der virtuelle Computer muss vor dem Exportieren heruntergefahren werden. Wenn Sie den virtuellen Computer mit einem gespeicherten Zustand exportiert haben, können Sie den virtuellen Computer nicht unter Windows Server 2008 R2 wiederherstellen. Zum Starten des virtuellen Computers nach dem Import in Windows Server 2008 R2 müssen Sie den gespeicherten Zustand vor dem Aktivieren des virtuellen Computers verwerfen. Wenn der virtuelle Computer Snapshots aufweist, müssen diese Snapshots vor dem Exportieren zusammengeführt werden, oder Sie müssen die Anweisungen in Methode 1 zum Wiederherstellen und Neuerstellen der Snapshots befolgen.

Aktualisieren Sie nach dem Importieren des virtuellen Computers die Integrationsdienste. Öffnen Sie hierzu das Fenster Verbindung mit virtuellen Computern, und klicken Sie dann im Menü Aktion auf Installationsdatenträger für Integrationsdienste einlegen.

Hinweis Auf einem Computer mit Windows Server 2008 R2 werden die Integrationsdienste für Windows Vista und Windows Server 2008 in Programme und Funktionen als "KB955484" aufgeführt.

Methode 3

Sichern Sie einen unter Windows Server 2008 ausgeführten virtuellen Computer mithilfe einer Sicherungssoftware, die mit Hyper-V VSS Writer arbeitet, und stellen ihn unter Windows Server 2008 R2 wieder her.

Aktualisieren Sie nach dem Wiederherstellen des virtuellen Computers die Integrationsdienste. Öffnen Sie hierzu das Fenster Verbindung mit virtuellen Computern, und klicken Sie dann im Menü Aktion auf Installationsdatenträger für Integrationsdienste einlegen.

Hinweis Auf einem Computer mit Windows Server 2008 R2 werden die Integrationsdienste für Windows Vista und Windows Server 2008 in Programme und Funktionen als "KB955484" aufgeführt.

Empfehlungen zum Aktualisieren von virtuellen Computern auf Failoverclustern

Wenn Sie über hoch verfügbare virtuelle Computer verfügen, die als Clusterressourcen in einem Windows Server 2008-Cluster konfiguriert sind, müssen Sie diesen Schritten folgen, um die virtuellen Computer auf Windows Server 2008 R2 zu aktualisieren.

Hinweis Wenn Sie andere Clusterdienste oder Anwendungen in der übergeordneten Partition ausführen, besuchen Sie die folgende Microsoft-Website besuchen, um Informationen darüber zu erhalten, wie diese Ressourcen zu Windows Server 2008 R2 verschoben werden:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc730990.aspx
Es wird nicht empfohlen, dass weitere Dienste oder Anwendungen in der übergeordneten Partition für Hyper-V-Server ausgeführt werden.
  1. Führen Sie mithilfe des Snap-Ins "Failovercluster-Manager" (CluAdmin.msc) eine Schnellmigration aus, um alle virtuellen Computer in einer Untermenge von Knoten zu verschieben. Entfernen Sie die anderen Teilmengen der Knoten, die keine virtuellen Computer hosten. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf die Knoten im Failovercluster-Manager, klicken Sie dann auf Verschiebeaktionen und anschließend auf Entfernen. Die Größe der Teilmenge sollte so gestaltet sein, dass die von der Teilmenge gehosteten virtuellen Computer auf den verbleibenden Knoten gehostet werden können, auf denen weiterhin Windows Server 2008 ausgeführt wird. Entfernen Sie z. B. in einem vier Knoten umfassenden Cluster zwei Knoten, damit die verbleibenden Knoten die virtuellen Computer aufnehmen können, die von der ersten Knotengruppe gehostet wurden. Stellen Sie sicher, dass die entfernten Knoten aus dem freigegebenen Speicher des ursprünglichen Clusters ausgeblendet werden.
  2. Führen Sie eine Neuinstallation von Windows Server 2008 R2 auf der entfernten Teilmenge der Knoten aus, und aktivieren Sie dann die Hyper-V-Rolle sowie die Failover-Clusterunterstützung.

    Wichtig Ein Upgrade wird auf einem Failovercluster nicht unterstützt, daher ist eine Neuinstallation erforderlich.
  3. Erstellen Sie einen neuen Cluster mit den entfernten Knoten, und führen Sie dann alle Tests zum Überprüfen eines Konfigurations-Assistenten aus. Aktivieren Sie, falls zutreffend, freigegebene Clustervolumes (CSV) auf dem Windows Server 2008 R2-Cluster, und erstellen Sie einige CSV-Datenträger.
  4. Bereiten Sie die virtuellen Computer im ursprünglichen Cluster für ein Upgrade vor. Führen Sie die folgenden Aktionen in Abhängigkeit vom Status des virtuellen Computers durch:
    • Wenn sich der virtuelle Computer im Zustand Wird ausgeführt befindet, verwenden Sie den Hyper-V-Manager zum Herunterfahren des virtuellen Computers.
    • Wenn sich der virtuelle Computer im Zustand Gespeichert befindet, verwenden Sie den Hyper-V-Manager, um vom gespeicherten Zustand aus zu starten, und fahren Sie dann den virtuellen Computer herunter. Gespeicherte Zustände werden nicht unterstützt, wenn Sie den Host auf Windows Server 2008 R2 aktualisieren.
    • Wenn der virtuelle Computer über einen Online-Snapshot verfügt, den Sie benötigen, dann wenden Sie den relevanten Snapshot an und fahren anschließend die virtuellen Computer herunter.
  5. Befolgen Sie einen dieser Schritte, um den virtuellen Computer für das Upgrade vorzubereiten:

    Wichtig Wenn Sie virtuelle Computer auf einen CSV-Datenträger verschieben, befolgen Sie diese bestimmten Schritte im später folgenden Abschnitt "Migrieren eines virtuellen Computers von einem Nicht-CSV-Datenträger zu einem CSV-Datenträger".
    1. Exportieren Sie die virtuellen Computer. Wenn Sie denselben SAN-Speicher für den Windows Server 2008 R2-Cluster verwenden werden, können Sie einen Nur-Konfiguration-Export verwenden. Exportieren Sie den virtuellen Computer von Windows Server 2008 Hyper-V-Manager, indem Sie im Menü Aktion die Option Exportieren auswählen. Stellen Sie sicher, dass Sie das Kontrollkästchen Nur Konfiguration des virtuellen Computers exportieren aktivieren.
    2. Sichern Sie die virtuellen Computer mithilfe einer Sicherungsanwendung Ihrer Wahl.
  6. Öffnen Sie Failovercluster-Manager auf dem ursprünglichen Cluster, und versetzen Sie die Konfigurationsressourcen des virtuellen Computers in den Zustand Offline.
  7. Wenn Sie denselben Speicher für den neuen Cluster wiederverwenden, blenden Sie diesen vom ursprünglichen Cluster aus, und stellen Sie ihn dann für den neuen Cluster zur Verfügung (Windows Server 2008 R2).
  8. In Abhängigkeit von der Vorgehensweise in Schritt 5 befolgen Sie einen dieser Schritte, um die virtuellen Computer in den neuen Windows Server 2008 R2-Cluster zu verschieben.

    Wichtig Wenn Sie virtuelle Computer auf einen CSV-Datenträger verschieben, befolgen Sie die Schritte im Abschnitt "Migrieren eines virtuellen Computers von einem Nicht-CSV-Datenträger zu einem CSV-Datenträger".
    1. Wenn Sie oben Schritt 5a zum Exportieren der virtuellen Computer verwendet haben, importieren Sie die virtuellen Computer wieder auf die Clusterknoten. Befolgen Sie die Schritte im Abschnitt "Exportieren und Importieren von virtuellen Computern in Clusterumgebungen", um die virtuellen Computer zu importieren.
    2. Wenn Sie Schritt 5b verwenden, um virtuelle Computer zu sichern, verwenden Sie eine Sicherungsanwendung, um den virtuellen Computer auf dem Clusterdatenträger wiederherzustellen.
  9. Aktualisieren Sie für jeden der virtuellen Computer, der sich jetzt in diesem Windows Server 2008 R2-Cluster befindet, die Integration Services. Aktivieren Sie dazu den virtuellen Computer, öffnen Sie das Fenster "Verbindung mit virtuellen Computern", und klicken Sie dann im Menü Aktion auf Installationsdatenträger für Integrationsdienste einlegen.

    Hinweis Unter Windows Server 2008 R2 werden die Integrationsdienste für Windows Vista und Windows Server 2008 in Programme und Funktionen als "KB955484" aufgeführt.
  10. Wenn alle virtuellen Computer auf dem Windows Server 2008 R2-Cluster ausgeführt werden und alles als voll funktionsfähig getestet und überprüft wurde, verwenden Sie Failovercluster-Manager, um den alten Cluster zu entfernen. Klicken Sie hierzu mit derrechten Maustaste auf den Cluster in Failovercluster-Manager, klicken Sie dann auf Weitere Aktionen und anschließend auf Cluster entfernen.
  11. Führen Sie für die restlichen Knoten, die sich im alten Cluster befunden haben, eine Neuinstallation von Windows Server 2008 R2 aus, und aktivieren Sie dann nach Bedarf die Hyper-V-Rolle und die Failover-Clusterunterstützung. Schließen Sie diese Knoten an den neuen Cluster an.

Migrieren eines virtuellen Computers von einem Nicht-CSV-Datenträger zu einem CSV-Datenträger

  1. Exportieren Sie die virtuellen Computer. Verwenden Sie in Abhängigkeit davon, wie viel Kontrolle Sie darüber wünschen, wo die virtuellen Festplatten gespeichert werden, eine der folgenden Optionen aus:
    1. Wenn die virtuellen Festplatten zusammen mit der virtuellen Computerkonfiguration von Hyper-V-Manager verschoben werden sollen, wählen Sie im Menü Aktion die Option Exportieren aus, und geben Sie dann den Ordner an, in den der virtuelle Computer exportiert werden soll. Wenn Sie Windows Server 2008 Hyper-V ausführen, stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Nur Konfiguration des virtuellen Computers exportieren nicht aktiviert ist.
    2. Wenn Sie die volle Kontrolle darüber wünschen, wo die virtuellen Festplatten während der Migration platziert werden, exportieren Sie den virtuellen Computer in den CSV-Ordner, indem Sie in Hyper-V-Manager im Menü Aktion auf Exportieren klicken. Aktivieren Sie die Option Nur Konfiguration des virtuellen Computers exportieren.
  2. Löschen Sie den virtuellen Computer über Virtual Machine Manager.
  3. Wählen Sie den Knoten Speicher im linken Navigationsbereich aus, und klicken Sie auf Speicher hinzufügen, um Speicher zur Gruppe "Verfügbarer Speicher" hinzuzufügen. Damit ein Datenträger zu einem freigegebenen Clustervolume wird, aktivieren Sie das Feature für freigegebene Clustervolumes auf der Seite Übersicht des Failoverclusters, wählen Sie den Knoten Freigegebene Clustervolumes im linken Navigationsbereich aus, wählen Sie dann die Option Speicher hinzufügen aus und geben Sie einen Datenträger an. Dieser Datenträger wird zur Gruppe "Freigegebene Clustervolumes" hinzugefügt und ein Verzeichnis, z. B. "C:\ClusterStorage\Volume4", für diese Gruppe erstellt.
  4. Wenn Sie zum Exportieren des virtuellen Computers Schritt 1b ausgeführt haben, befolgen Sie die Schritte im Abschnitt "Exportieren und Importieren von virtuellen Computern in Clusterumgebungen". Andernfalls importieren Sie den virtuellen Computer mithilfe der Benutzeroberfläche für den Import in Hyper-V-Manager.
  5. Machen Sie den virtuellen Computer über Failovercluster-Manager hoch verfügbar.

Exportieren und Importieren von virtuellen Computern in Clusterumgebungen

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um virtuelle Computer zu exportieren:
  1. Wenn Sie nur die Konfiguration der virtuellen Computer exportieren, führen Sie das Skript "GetAssociatedVHDLocations" aus, um die Liste der AVHD-Snapshotdateien und der VHD-Dateien zu erhalten, die dem virtuellen Computer zugeordnet sind. Sie erhalten das Skript über die folgende Microsoft-Website:
    http://gallery.technet.microsoft.com/ScriptCenter/de-de/ece86b35-3730-4c7e-8177-b52213d09fb7
    Verwenden Sie den folgenden Befehl zum Ausführen des Skripts:
    cscript GetAssociatedVHDLocations.vbs /VMName:NameDesVirtuellenComputers
    Führen Sie z. B. Folgendes aus:
    cscript GetAssociatedVHDLocations.vbs /VMName:VM3
    Dadurch ergibt sich folgende Ausgabe:
    ########## ParentPath ########## K:\HarddiskTempStorage0\fixed.vhd
    
    ########## ChildPaths ########## C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V\Snapshots\<Snapshot_GUID>\fixed_<snapshot_GUID>.avhd C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V\Snapshots\<Snaoshot_GUID>\fixed_<Snapshot_GUID>.avhd
    
    Former Resource Path = "K:\HarddiskTempStorage0\fixed.vhd";"K:\HarddiskTempStorage0\fixed_diff.vhd";"K:\HarddiskTempStorage0\fixed1.vhd";"K:\HarddiskTempStorage0\expanding.vhd"
  2. Kopieren Sie die in der Skriptausgabe unter "ChildPaths" aufgeführten AVHD-Dateien in denselben Ordner wie den VHD-Ordner, der unter "ParentPath" in der Ausgabe angegeben ist.
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um virtuelle Computer zu importieren:
  1. Rufen Sie das Skript "importVM" über die folgende Microsoft-Website ab:
    http://gallery.technet.microsoft.com/ScriptCenter/de-de/cca0fd27-8142-45f4-b4d7-21a92e278743
  2. Importieren Sie den virtuellen Computer, indem Sie den Exportpfad übergeben, der nach der Auswahl von Exportieren im Menü Aktion angegeben wird. Geben Sie die Ausgabe für den ehemaligen Ressourcenpfad an, der in Schritt 1 des Exportverfahrens als Eingabeparameter für das Skript "importVM" gezeigt wird. Nehmen Sie z. B. die folgende Ausgabe für "Ehemaliger Ressourcenpfad" an:
    "K:\HarddiskTempStorage0\fixed.vhd";"K:\HarddiskTempStorage0\fixed_diff.vhd";"K:\HarddiskTempStorage0\fixed1.vhd";"K:\HarddiskTempStorage0\expanding.vhd"
    
    
    Wenn Sie die Migration von einer Nicht-CSV- zu einer Nicht-CSV-Umgebung durchführen, ersetzen Sie das "K" durch den Laufwerksbuchstaben, der dem Speicher zugeordnet ist, der jetzt im neuen Cluster bereitgestellt ist. Wenn das Volume als "K:" bereitgestellt wurde und jetzt als "Z:" bereitgestellt wird, dann ergibt sich folgender Ressourcenpfad:
    "Z:\HarddiskTempStorage0\fixed.vhd";"Z:\HarddiskTempStorage0\fixed_diff.vhd";"Z:\HarddiskTempStorage0\fixed1.vhd";"Z:\HarddiskTempStorage0\expanding.vhd"
    Wenn Sie die Migration von einer Nicht-CSV- in eine CSV-Umgebung ausführen, ersetzen Sie das "K:\" durch "C:\ClusterStorage\Volume4 ", damit sich für den Ressourcenpfad Folgendes ergibt:
    
    "C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\fixed.vhd"; "C:\ClusterStorage\Volume4:\HarddiskTempStorage0\fixed_diff.vhd"; "C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\fixed1.vhd"; "C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\expanding.vhd"
    
    
    Nach dem Ausführen des Skripts sollte sich für dieses Beispiel folgende Ausgabe ergeben:
    >ImportVM.vbs /ImportDirectory:C:\ClusterStorage\Volume4\vm3Export\MyVM /ResourcePaths: "C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\fixed.vhd"; "C:\ClusterStorage\Volume4:\HarddiskTempStorage0\fixed_diff.vhd"; "C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\fixed1.vhd"; "C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\expanding.vhd"
    
    
    Microsoft (R) Windows Script Host Version 5.8 Copyright (C) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
    
    Resource Paths C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\fixed.vhd C:\ClusterStorage\Volume4:\HarddiskTempStorage0\fixed_diff.vhd C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\fixed1.vhd C:\ClusterStorage\Volume4\HarddiskTempStorage0\expanding.vhd
    
    In Bearbeitung... 10 % abgeschlossen. Fertig
    
    
    Hinweis Die ehemaligen Ressourcenpfade müssen in Anführungszeichen eingeschlossen werden. Verwenden Sie beispielsweise Folgendes:
    "C:\ClusterStorage\Volume4\MyVM\MyVM.vhd"

Eigenschaften

Artikel-ID: 957256 - Geändert am: Sonntag, 15. Mai 2011 - Version: 3.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Windows Server 2008 Standard
  • Windows Server 2008 Enterprise
  • Windows Server 2008 Datacenter
  • Windows Server 2008 R2 Standard
  • Windows Server 2008 R2 Enterprise
  • Windows Server 2008 R2 Datacenter
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