E-Mail-Nachrichten, die aus der lokalen Umgebung an Office 365 gesendet werden, zeigen E-Mail-Adressen anstelle von Anzeigenamen im Feld Von an

Gilt für: Exchange OnlineMicrosoft Exchange Server 2010 EnterpriseExchange Server 2010 Standard

Hinweis Der Assistent für die Hybridkonfiguration, der in der Exchange-Verwaltungskonsole in Microsoft Exchange Server 2010 enthalten ist, wird nicht mehr unterstützt. Daher sollten Sie den alten Assistenten für die Hybridkonfiguration nicht mehr verwenden. Verwenden Sie stattdessen den Office 365-Hybridkonfigurationsassistenten, der unter http://aka.ms/HybridWizardverfügbar ist. Weitere Informationen finden Sie unter Office 365-Hybridkonfigurationsassistent für Exchange 2010.

PROBLEM


Nachdem Sie Postfächer aus Ihrer lokalen Umgebung in einer Hybridbereitstellung zu Microsoft Office 365 migriert haben, werden im Feld Von der E-Mail-Nachrichten, die von der lokalen Umgebung an Office 365 gesendet werden, keine Anzeigenamen angezeigt. Stattdessen zeigt das Feld Von E-Mail-Adressen an.

URSACHE


Dieses Problem tritt auf, wenn die Hybridbereitstellung falsch eingerichtet ist. Um zu überprüfen, ob dieses Problem auftritt, überprüfen Sie den E-Mail-Header einer E-Mail-Nachricht, die vom lokalen Benutzerkonto gesendet wurde. In der Regel sollten X-MS-Exchange-Organization-AuthAs als "Intern" aufgeführt werden. Wenn X-MS-Exchange-Organization-AuthAs als "anonym" aufgeführt ist oder fehlt, weist dies auf eine falsche Konfiguration oder eine falsche E-Mail-Route hin.

LÖSUNG


Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben:
  1. Überprüfen Sie die E-Mail-Route. Die einfachste Route ist der Exchange 2010-Postfachserver zum Exchange 2010-Hubserver (Hybridserver) an den eingehenden Exchange Online Protection (EOP)-Connector zu Exchange Online. Stellen Sie sicher, dass zwischen dem Exchange 2010-Hubserver (Hybridserver) und EOP keine unnötigen Netzwerkgeräte wie Anti-Spam-Gatewaygeräte vorhanden sind. Diese Geräte könnten den erforderlichen Header entfernen.
  2. Überprüfen Sie die Remotedomäne des lokalen Exchange-Servers. Führen Sie hierzu die folgenden Schritte aus:
    1. Führen Sie in Exchange Management Shell den folgenden PowerShell-Befehl aus:
      Get-RemoteDomain < NameOfService>.< DomainName>.com | FL 
      Zum Beispiel:
      Get-RemoteDomain exchangedelegation.contoso.com | FL 
    2. Stellen Sie in der Ausgabe sicher, dass die Attribute TrustedMailOutboundEnabled, TargetDeliverDomainund IsInternal auf Truefestgelegt sind.
    3. Wenn die Attribute in Schritt 2B nicht auf Truefestgelegt sind, verwenden Sie den Befehl Set-RemoteDomain, um den Wert in Truezu ändern.
  3. Überprüfen Sie die Remotedomäne in Office 365. Führen Sie hierzu die folgenden Schritte aus:
    1. Stellen Sie eine Verbindung mit Exchange Online her, indem Sie Die Remote-PowerShell verwenden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Herstellen einer Verbindung mit Exchange Online mithilfe von Remote-PowerShell.
    2. Führen Sie den folgenden PowerShell-Befehl aus:
      Get-RemoteDomain <FQDNOfOnPremisesEndConnector> | FL  
    3. Stellen Sie in der Ausgabe sicher, dass das TrustedMailnboundEnabled-Attribut auf Truefestgelegt ist.
    4. Wenn das Attribut in Schritt 3C nicht auf Truefestgelegt ist, verwenden Sie den Befehl Set-RemoteDomain, um den Wert in Truezu ändern.
  4. Stellen Sie sicher, dass Transport Layer Security (TLS) in beiden Umgebungen implementiert und aktiviert ist und dass der vollqualifizierte Domänenname (FQDN) richtig eingestellt ist. Überprüfen Sie den lokalen Sendeconnector und den eOP-Eingangsconnector mithilfe des Exchange Server-Bereitstellungsassistenten auf der folgenden Microsoft-Website:
  5. Überprüfen Sie das Exchange-Zertifikat des Sendeconnectors auf den lokalen Exchange-Servern, die für die Übermittlung von E-Mails an EOP zuständig sind. Auf dem Exchange-Zertifikat sollte Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) aktiviert sein und mit dem FQDN des Sendeconnectors übereinstimmen.
Wenn das Problem nach den folgenden Schritten weiterhin besteht, wenden Sie sich an den Office 365-Support.

WEITERE INFORMATIONEN


Weitere Informationen finden Sie im folgenden Beitrag in der Office 365 Community:
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