Problembehandlung von ActiveSync mit Exchange Server

Wozu dient dieser Leitfaden?

Behebt Synchronisierungsprobleme für Postfach, Kalender und andere Elemente zwischen Exchange Server-Postfächern und Geräten.

Für wen ist er gedacht?

Administratoren, die Benutzer bei der Diagnose von ActiveSync-Problemen unterstützen.

Wie funktioniert es?

Wir stellen Ihnen zunächst Fragen zum aufgetretenen Problem. Dann begleiten wir Sie bei einer Reihe von Problembehandlungsschritten, die sich auf Ihre spezielle Situation beziehen.

Geschätzte Dauer:

60–90 Minuten.

Welches Problem tritt auf?

Hinweis: Eine Liste der aktuell bekannten Probleme finden Sie in diesem Artikel.

Welches Problem tritt auf?

Hinweis: Eine Liste der aktuell bekannten Probleme finden Sie in diesem Artikel.

Zusammenfassung

Glückwunsch, Ihr ActiveSync-Problem ist behoben.


Unbekannter Fehler

Leider können wir das Problem mit diesem Leitfaden nicht lösen. Wenden Sie sich an Microsoft-Support, um weitere Hilfe zur Problembehandlung zu erhalten. Halten Sie alle in dieser Problembehandlung gesammelten Daten bereit, wenn Sie sich an den Support wenden.

Unbekannter Gerätefehler

Leider können wir das Problem mit diesem Leitfaden nicht lösen. Aufgrund der Ergebnisse dieser Problembehandlungsschritte wird empfohlen, dass Sie sich an den Gerätehersteller wenden, um weitere Unterstützung anzufordern. Sie können auch den Microsoft-Support kontaktieren, um weitere Hilfe bei der Lösung dieses Problems zu erhalten.

Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung

Überprüfen Sie, ob die AutoErmittlung für Microsoft Exchange ActiveSync funktioniert. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Navigieren Sie zur Website Microsoft-Remoteverbindungsuntersuchung.
  2. Wählen Sie unter Verbindungstests für Microsoft Exchange ActiveSync die Option Exchange ActiveSync-AutoErmittlung aus, und klicken Sie auf Weiter.
  3. Füllen Sie alle erforderlichen Felder aus, und klicken Sie auf Test ausführen.
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Ist der Verbindungstest fehlgeschlagen?

Ergebnisse der Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung analysieren

Um dieses Problem zu beheben, überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests, und beheben Sie ggf. gefundene Probleme. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Klicken Sie auf Expand All (Alle erweitern).
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  2. Suchen Sie in den Ergebnissen den Fehler (er sollte am Ende aufgeführt sein), und beheben Sie das Problem.
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Konnte das Problem anhand der Ergebnisse der Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung behoben werden?

Benutzerprinzipalnamen prüfen

Bei den meisten Exchange ActiveSync-Geräten muss die E-Mail-Adresse und das Kennwort zum Einrichten des Geräts angegeben werden. Diese Kombination funktioniert nur dann, wenn der Benutzerprinzipalname mit der E-Mail-Adresse des Benutzers übereinstimmt. Überprüfen Sie, ob diese beiden Attribute denselben Wert aufweisen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Attributwerte abzurufen:
    Get-Mailbox user | fl UserPrincipalName,PrimarySmtpAddress
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Stimmen die Werte von „UserPrincipalName“ und „PrimarySmtpAddress“ für den Benutzer überein?

Domänensuffix prüfen

Überprüfen Sie, ob das geeignete Domänensuffix für das UserPrincipalName-Attribut verfügbar ist. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie Active Directory-Benutzer und -Computer
  2. Suchen Sie das Benutzerobjekt, und doppelklicken Sie darauf, um die Eigenschaften anzuzeigen.
  3. Wechseln Sie zur Registerkarte Konto, und klicken Sie auf die Dropdownliste für den Benutzeranmeldenamen.
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Wird die SMTP-Adressdomäne in der Dropdownliste aufgeführt?
Benutzerprinzipalnamens-Suffix hinzufügen; Benutzerprinzipalnamen ändern

Benutzerprinzipalnamens-Suffix hinzufügen

Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie die primäre SMTP-Adressdomäne der Benutzerprinzipalnamens-Suffixliste hinzufügen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen, und wählen Sie Eigenschaften
  3. Geben Sie die primäre SMTP-Adressdomäne ein, klicken Sie auf Hinzufügen und dann auf OK.
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Benutzerprinzipalnamen ändern

Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie das UserPrincipalName-Attribut für den Benutzer. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um den Benutzerprinzipalnamen zu ändern:
    Set-Mailbox user –UserPrincipalName user@fabrikam.com

Wurde das Problem durch die Änderung des Benutzerprinzipalnamen behoben?

Benutzerprinzipalnamen ändern

Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie das UserPrincipalName-Attribut für den Benutzer. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um den Benutzerprinzipalnamen zu ändern:
    Set-Mailbox user –UserPrincipalName user@fabrikam.com

Wurde das Problem durch die Änderung des Benutzerprinzipalnamen behoben?

Richtlinienfehler

In Exchange ActiveSync werden ActiveSync-Postfachrichtlinien verwendet. Welche Geräteeinstellungen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Gerät ab, und nicht alle Einstellungen sind für alle Geräte geeignet. Um zu ermitteln, ob die ActiveSync-Postfachrichtlinie ein Problem darstellt, erstellen Sie eine neue ActiveSync-Postfachrichtlinie, und weisen sie dem Benutzer zu. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um eine neue ActiveSync-Postfachrichtlinie zu erstellen.
    New-ActiveSyncMailboxPolicy -Name "Test ActiveSync Policy"
  3. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um diese neue Richtlinie dem Postfach zuzuweisen:
    Set-CASMailbox user -ActiveSyncMailboxPolicy "Test ActiveSync Policy"

Wurde das Problem durch das Erstellen einer neuen ActiveSync-Postfachrichtlinie behoben?

Auswirkungen bestimmen

Bevor Sie mit der Behebung dieses Problems beginnen, müssen Sie die Auswirkungen auf Ihre Umgebung bestimmen.


Wie viele Benutzer können keine Verbindung mit Exchange ActiveSync herstellen?

Active Directory-Berechtigungen prüfen

Überprüfen Sie, ob Benutzerobjektberechtigungen keine Verbindungsprobleme unterbinden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie Active Directory-Benutzer und -Computer
  2. Wählen Sie im Menü Ansicht die Option Erweiterte Funktionen.
  3. Suchen Sie das Benutzerobjekt, und doppelklicken Sie darauf, um die Eigenschaften anzuzeigen.
  4. Wechseln Sie zur Registerkarte Sicherheit, und klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert.
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Ist die Option Vererbbare Berechtigungen des übergeordneten Objektes einschließen aktiviert?

Active Directory-Berechtigungen aktualisieren

Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie die Berechtigungen des Benutzerobjekts ab, sodass das Objekt die Berechtigungen vom übergeordneten Objekt erbt. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie Active Directory-Benutzer und -Computer
  2. Wählen Sie im Menü Ansicht die Option Erweiterte Funktionen.
  3. Suchen Sie das Benutzerobjekt, und doppelklicken Sie darauf, um die Eigenschaften anzuzeigen.
  4. Wechseln Sie zur Registerkarte Sicherheit, und klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert.
  5. Aktivieren Sie die Option Vererbbare Berechtigungen des übergeordneten Objektes einschließen, und klicken Sie zweimal auf OK.
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Wurde das Problem durch die Änderung der Berechtigungen des Benutzerobjekts behoben?

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren; Fiddler-Ablaufverfolgung aufzeichnen; ActiveSync-Postfachprotokoll analysieren

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren

Sie müssen die ActiveSync-Postfachprotokollierung auf dem Clientzugriffsserver und dem Postfachserver aktivieren, um detailliertere Protokolldaten zu erfassen. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

Hinweis: Diese Änderung sollte auf Exchange 2013-Postfachserver vorgenommen werden.

  1. Öffnen Sie Windows-Explorer, und wechseln Sie zum Ordner „Synchronisierung“ (C:\Programme\Microsoft\Exchange Server\V14\ClientAccess\Sync).
  2. Erstellen Sie eine Kopie der Datei „web.config“.
  3. Öffnen Sie die Datei „web.config“ in Editor, und ändern Sie die folgenden Abschnitte mit den folgenden Werten:
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  4. Öffnen Sie IIS-Manager.
  5. Erweitern Sie den Server, und wählen Sie Anwendungspools.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Beenden.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Starten.
  8. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  9. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Postfachprotokollierung für einen Benutzer zu aktivieren:
    Set-CASMailbox user -ActiveSyncDebugLogging:$True

Fiddler-Ablaufverfolgung aufzeichnen

ActiveSync-Geräteanforderungen erreichen nicht immer wie gewünscht das Ziel. Um sicherzustellen, dass Geräteanforderung und -antwort gesendet und wie vorgesehen empfangen werden, leiten Sie das Gerät über einen HTTP-Proxy, und prüfen Sie die Daten. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:
  1. Laden Sie Fiddler herunter, und installieren Sie das Programm auf einer Arbeitsstation.
  2. Laden Sie EAS Inspector for Fiddler herunter.
  3. Extrahieren Sie EASInspectorFiddler.dll im Ordner C:\Programme\Fiddler2\Inspectors.
  4. Starten Sie die Fiddler-Anwendung.
  5. Öffnen Sie das Menü Tools, und wählen Sie FiddlerOptions.
  6. Wechseln Sie zur Registerkarte HTTPS, aktivieren Sie Decrypt HTTPS traffic (HTTPS-Datenverkehr entschlüsseln), und beantworten Sie alle Eingabeaufforderungen mit Ja.
  7. Wechseln Sie zur Registerkarte „Verbindungen“, aktivieren Sie Allow remote computers to connect (Verbindungen mit Remotecomputern zulassen), und klicken Sie bei allen ggf. angezeigten Eingabeaufforderungen auf OK.
  8. Klicken Sie auf OK, und schließen Sie die Fiddler-Anwendung.
  9. Konfigurieren Sie das ActiveSync-Gerät so, dass diese Arbeitsstation als Proxyserver verwendet wird (in der Regel ist dies in den WLAN-Einstellungen des Geräts möglich).
  10. Starten Sie die Fiddler-Anwendung.
  11. Versuchen Sie, mindestens eine Nachricht vom ActiveSync-Client aus zu senden.
  12. Öffnen Sie das Menü File (Datei), und wählen Sie Capture Traffic (Datenverkehr erfassen), um die Ablaufverfolgung zu beenden.

ActiveSync-Postfachprotokoll analysieren

Wir haben jetzt die Daten gesammelt und können mit der Problembehandlung beginnen. Zunächst sehen wir uns das Postfachprotokoll an und prüfen, ob das Element erfasst wurde. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:
  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um das Postfachprotokoll für einen Benutzer abzurufen:
    Get-ActiveSyncDeviceStatistics -Mailbox user -GetMailboxLog:$True -NotificationEmailAddresses admin@contoso.com
    Hinweis: Damit wird das ActiveSync-Postfachprotokoll zum Analysieren an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier.
  3. Laden Sie MailboxLogParser herunter, und extrahieren Sie die Dateien.
  4. Starten Sie das Dienstprogramm, indem Sie MailboxLogParser.exe öffnen.
  5. Klicken Sie auf Import Mailbox Logs to Grid (Postfachprotokolle in Raster importieren), um das Postfachprotokoll zu öffnen.
  6. Geben Sie unter Search raw log data for strings (Nicht aufbereitete Protokolldaten nach Zeichenfolgen durchsuchen) den Begriff SendMail ein, und klicken Sie auf Suchen.
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Enthält das Protokoll den SendMail-Befehl?
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SendMail-Statuscode prüfen

Es folgt ein Beispiel für das Ergebnis der Suche im ActiveSync-Postfachprotokoll:

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Welchen Statuscodewert für den SendMail-Befehl enthält Ihr Protokoll?

Exchange ActiveSync-Organisationseinstellungen

Hinweis: Diese Funktion ist in Exchange 2007 nicht verfügbar. Wenn in Ihrer Organisation Exchange 2007 verwendet wird, klicken Sie am Ende der Seite auf „Ich führe Exchange 2007 aus“.
Die Exchange ActiveSync-Organisationseinstellungen erlauben es den Administratoren, die Standardzugriffsebene für ActiveSync-Geräte festzulegen. Zu diesen Standardeinstellungen gehören „Blockieren“, „Quarantäne“ und „Zulassen“. Überprüfen Sie die aktuellen Organisationseinstellungen, um die aktuelle Standardzugriffsebene in der Umgebung zu ermitteln. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:
  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die aktuellen Organisationseinstellungen zu ermitteln:
    Get-ActiveSyncOrganizationSettings | ft DefaultAccessLevel
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Ist die Standardzugriffsebene auf „Zulassen“ festgelegt?

Exchange ActiveSync-Organisationseinstellungen ändern

Ändern Sie die ActiveSync-Organisationseinstellungen, um dieses Problem zu beheben. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die aktuellen Organisationseinstellungen zu ermitteln:
    Set-ActiveSyncOrganizationSettings –DefaultAccessLevel Allow

Wurde das Problem durch die Änderung der DefaultAccessLevel-Einstellung für die ActiveSync-Organisationseinstellungen behoben?

Exchange ActiveSync-Gerätezugriffsregeln

Die Exchange ActiveSync-Gerätezugriffsregeln erlauben es den Administratoren, auf Geräteeigenschaften basierende Zugriffsgruppen zu erstellen. Überprüfen Sie die aktuelle Konfiguration auf Gerätezugriffsregeln, die eine Verbindung des Geräts zulassen würden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um Gerätezugriffsregeln zu finden, bei denen die Zugriffsebene auf „Zulassen“ festgelegt ist:
    Get-ActiveSyncDeviceAccessRule | Where { $_.AccessLevel -eq "Allow" }
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Sind Gerätezugriffsregeln für das Gerät des Benutzers vorhanden, bei denen die Zugriffsebene auf „Blockieren“ oder „Quarantäne“ festgelegt ist?

ActiveSync-Gerätezugriffsregeln ändern

Dieses Problem kann auf zweierlei Weise behoben werden. Die erste Methode besteht im Entfernen der Gerätezugriffsregel. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zum Hinzufügen/Entfernen von Gerätezugriffsregeln zu erhalten. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um eine Gerätezugriffsregel zu erstellen:
    Remove-ActiveSyncDeviceAccessRule ‘WindowsMail (DeviceType)’
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Die zweite Methode besteht im Ändern der AccessLevel-Einstellung für die vorhandene Gerätezugriffsregel. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Zugriffsebene zu ändern:
    Set-ActiveSyncDeviceAccessRule ‘WindowsMail (DeviceType)’ -AccessLevel Allow
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Wurde das Problem durch die Aktualisierung der Gerätezugriffsregeln in Ihrer Organisation behoben?

Für Postfach gesperrte Geräte-ID

Administratoren können eine Liste von Geräten konfigurieren, die sich nicht mit dem Postfach synchronisieren dürfen. Überprüfen Sie die Benutzerkonfiguration, um festzustellen, ob das Gerät für die Synchronisierung gesperrt wurde. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um alle Geräte zu finden, die sich nicht synchronisieren dürfen:
    Get-CASMailbox user | fl ActiveSyncBlockedDeviceIDs
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Wurde das Gerät des Benutzers für die Synchronisierung mit dem Postfach des Benutzers gesperrt?

Postfacheinstellungen ändern

Um dieses Problem zu beheben, entfernen Sie die Geräte-ID aus der Sperrliste des Postfachs. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um alle Geräte zu finden, die sich nicht synchronisieren dürfen:
    Set-CASMailbox user -ActiveSyncBlockedDeviceIDs $null
    Hinweis: Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu diesem Cmdlet und den verfügbaren Optionen anzuzeigen.

Wurde das Problem durch das Entfernen der Geräte-ID aus der Sperrliste des Postfachs behoben?

Fiddler-Ablaufverfolgung analysieren

Da Sie versucht haben, eine Nachricht vom Gerät zu senden, sollte diese Anforderung in der Fiddler-Ablaufverfolgung zu finden sein. Sie können der Fiddler-Ablaufverfolgung die vom Client gesendete Anforderung und die Antwort des Servers entnehmen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Fiddler-Ablaufverfolgung.
  2. Öffnen Sie das Menü „Bearbeiten“, und wählen Sie „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  3. Geben Sie ActiveSync ein, und klicken Sie auf „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  4. Suchen Sie in der Spalte „Ergebnis“ nach HTTP-Antwortwerten, die nicht gleich 200 sind.
  5. Wählen Sie Anforderungen aus, bei denen die Spalte „Text“ einen Wert enthält.
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  6. Wählen Sie die Registerkarte „TextView“ aus, um weitere Antwortdetails anzuzeigen.
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Wurden in der Fiddler-Ablaufverfolgung HTTP-Fehler gefunden?

SendMail-Statuscode prüfen

Da Sie keine HTTP-Fehler gefunden haben, sollten Sie den Statuscode für die ActiveSync-Antwort finden können. Sie können diese Antworten mithilfe der Fiddler-Ablaufverfolgung finden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Fiddler-Ablaufverfolgung.
  2. Öffnen Sie das Menü „Bearbeiten“, und wählen Sie „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  3. Geben Sie ActiveSync ein, und klicken Sie auf „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  4. Prüfen Sie die Spalte „Text“, und suchen Sie nach kleinen Werten.
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  5. Suchen Sie auf den Registerkarten „EAS XML“ nach der vom Gerät gesendeten Anforderung und der eingegangenen Antwort.
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Welcher Statuscode wird im Antwortfenster angezeigt?

Log Parser Studio installieren; Log Parser Studio-Abfrage – SendMail; Analyse der Abfrageergebnisse

Log Parser Studio installieren

Beim Versuch, mit dem Exchange-Server zu kommunizieren, sind auf dem ActiveSync-Client möglicherweise Fehler aufgetreten. Nun müssen wir die Fehlerursache bestimmen. Dazu überprüfen wir zunächst die IIS-Protokolle auf dem Clientzugriffsserver. Bevor diese Protokolle analysiert werden können, muss auf der Arbeitsstation, auf der die Analyse durchgeführt werden soll, Log Parser Studio installiert werden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie LogParser herunter, und installieren Sie das Programm.
    • Doppelklicken Sie auf die Datei LogParser.msi, um die Installation zu starten.
    • Klicken Sie auf Ausführen, wenn Offene Datei – Sicherheitswarnung angezeigt wird.
    • Klicken Sie im Willkommensfenster auf Weiter.
    • Lesen Sie auf dem Bildschirm mit dem Endbenutzer-Lizenzvertrag den Lizenzvertrag, akzeptieren Sie ihn, und klicken Sie auf Weiter
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Installationsart auswählen“ auf Vollständig
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Bereit für die Installation“ auf Installieren
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Fertigstellung“ auf Fertig stellen.
  2. Laden Sie Log Parser Studio herunter, und extrahieren Sie die Dateien.

Nachdem LogParser installiert und Log Parser Studio extrahiert worden ist, kopieren Sie die IIS-Protokolle vom Exchange-Server bzw. den Servern auf die lokale Arbeitsstation, um sie zu analysieren.

Log Parser Studio-Abfrage – SendMail

Um zu ermitteln, ob eine dieser ActiveSync-Anforderungen einen Fehler verursacht hat, fragen Sie die IIS-Protokolle nach dem Datenverkehr des Geräts ab. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Starten Sie Log Parser Studio, indem Sie auf „LPS.exe“ doppelklicken.
  2. Klicken Sie auf das Symbol für den Protokollordner, um die zu verarbeitenden Dateien auszuwählen.
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  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Dateien hinzufügen“ oder „Ordner hinzufügen“, und wählen Sie die Datei(en) aus, die Sie zuvor kopiert haben.
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  4. Vergewissern Sie sich, dass die Datei bzw. der Ordner ausgewählt ist, und klicken Sie auf „OK“.
  5. Doppelklicken Sie in der Bibliothek auf ActiveSync: SendMail.
  6. Klicken Sie auf das Symbol mit dem Ausrufezeichen, um die Abfrage auszuführen.
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  7. Analysieren Sie die Abfrageergebnisse, indem Sie die Spalten „Status“, „Fehler“, „ABQ“ und „sc-status“ überprüfen.

Analyse der Abfrageergebnisse

Im folgenden Beispiel sind die Ergebnisse der obigen Abfrage dargestellt:

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Sie müssen die Ergebnisse Ihrer Abfrage auf Fehler überprüfen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie die Spalte Status, und suchen Sie Anforderungen mit einem Wert in dieser Spalte. Untersuchen Sie diese Werte mithilfe der Exchange ActiveSync-Protokolldokumentation, und finden Sie heraus, ob Korrekturmaßnahmen durchgeführt werden können.
  2. Überprüfen Sie die Spalte Fehler, und suchen Sie Anforderungen mit einem Wert in dieser Spalte. Viele dieser Fehlermeldungen erklären sich von selbst, sodass entsprechende Korrekturmaßnahmen durchgeführt werden können.
  3. Überprüfen Sie die Spalte sc-status, und suchen Sie Anforderungen mit einem anderen Wert als 200. Dies ist die HTTP-Statusantwort von IIS. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Konnten Sie das Problem beheben, nachdem Sie die IIS-Protokolle analysiert haben?

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Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung

Um zu ermitteln, ob der Benutzer erfolgreich eine Verbindung mit Exchange herstellen kann, führen Sie die Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung mit dem Benutzerkonto aus. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Navigieren Sie zur Website Microsoft-Remoteverbindungsuntersuchung.
  2. Wählen Sie unter Verbindungstests für Microsoft Exchange ActiveSync die Option Exchange ActiveSync, und klicken Sie auf Weiter.
  3. Füllen Sie alle erforderlichen Felder aus, und klicken Sie auf Test ausführen
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    Hinweis: Geben Sie, falls erforderlich, die Servereinstellungen manuell ein, um die AutoErmittlungsanforderung nach Benutzereinstellungen zu umgehen.

Ist der Test der Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung fehlgeschlagen?

Ergebnisse der Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung analysieren

Um dieses Problem zu beheben, überprüfen Sie die Ergebnisse des Tests, und beheben Sie ggf. gefundene Probleme. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Klicken Sie auf Expand All (Alle erweitern).
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  2. Suchen Sie in den Ergebnissen den Fehler (er sollte gegen Ende aufgeführt sein), und beheben Sie das Problem.
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Konnte das Problem anhand der Ergebnisse der Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung behoben werden?

Exchange ActiveSync-Anwendungspool

Vergewissern Sie sich, dass MSExchangeSyncAppPool gestartet wurde und unter dem Konto „LocalSystem“ ausgeführt wird. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie den Server, und wählen Sie „Anwendungspools“.
    
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Wurde der Pool „MSExchangeSyncAppPool“ mit dem Konto „LocalSystem“ gestartet?

MSExchangeSyncAppPool ändern

Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie MSExchangeSyncAppPool, sodass das Konto „LocalSystem“ verwendet wird. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie den Server, und wählen Sie Anwendungspools.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie AdvancedSettings.
  4. Ändern Sie den Identitätswert, indem Sie LocalSystem
     auswählen.
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  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Beenden.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Starten.

Wurde das Problem durch die Aktualisierung von „MSExchangeSyncAppPool“ behoben?

Authentifizierungseinstellungen des virtuellen ActiveSync-Verzeichnisses

Überprüfen Sie die Authentifizierungseinstellungen für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Einstellungen für das virtuelle Verzeichnis zu überprüfen:
    Get-ActiveSyncVirtualDirectory | ft server,basic*

Ist das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis so konfiguriert, dass die Standardauthentifizierung verwendet wird?

Authentifizierungseinstellungen für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis ändern

Um dieses Problem zu beheben, konfigurieren Sie das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis so, dass die Standardauthentifizierung verwendet wird. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Standardauthentifizierung für das virtuelle Verzeichnis zu aktivieren:
    Set-ActiveSyncVirtualDirectory ServerName\Microsoft* -BasicAuthEnabled:$True

Wurde das Problem durch die Aktivierung der Standardauthentifizierung für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis behoben?

ActiveSync-Standarddomäne

Einige Geräte senden nur den Benutzernamenswert als Anmeldeinformationen und verursachen dadurch einen Authentifizierungsfehler. Überprüfen Sie, ob der Standarddomänenwert im virtuellen ActiveSync-Verzeichnis konfiguriert ist. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie den Server, erweitern Sie Websites und DefaultWebSite, und wählen Sie dann Microsoft-Server-ActiveSync.
  3. Doppelklicken Sie in der Ansicht „Features“, auf Authentifizierung.
  4. Wählen Sie Standardauthentifizierung, und klicken Sie im Bereich Aktionen auf Bearbeiten
    .
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Enthält das Feld „Standarddomäne“ einen Wert?

Standarddomäne für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis hinzufügen

Um dieses Problem zu beheben, konfigurieren Sie eine Standarddomäne für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie den Server, erweitern Sie Websites und DefaultWebSite, und wählen Sie dann Microsoft-Server-ActiveSync.
  3. Doppelklicken Sie in der Ansicht „Features“, auf Authentifizierung.
  4. Wählen Sie Standardauthentifizierung, und klicken Sie im Bereich Aktionen auf Bearbeiten.
  5. Geben Sie einen Wert für Standarddomäneein, und klicken Sie auf OK
    .
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Wurde das Problem durch die Aktivierung einer Standarddomäne für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis behoben?

SSL-Einstellungen für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis

Vergewissern Sie sich, dass die Konfiguration des virtuellen ActiveSync-Verzeichnisses keine Clientzertifikate erfordert. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie den Server, erweitern Sie Websites und DefaultWebSite, und wählen Sie dann Microsoft-Server-ActiveSync.
  3. Doppelklicken Sie in der Ansicht „Features“ auf SSL-Einstellungen
    .
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Ist die SSL-Einstellung für Clientzertifikate auf „Ignorieren“ festgelegt?

SSL-Einstellungen für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis ändern

Um das Problem zu beheben, legen Sie die Einstellung für die Clientzertifikate auf „Ignorieren“ fest. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie den Server, erweitern Sie Websites und DefaultWebSite, und wählen Sie dann Microsoft-Server-ActiveSync.
  3. Doppelklicken Sie in der Ansicht „Features“ auf SSL-Einstellungen.
  4. Wählen Sie unter Clientzertifikate die Option Ignorieren
    .
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Wurde das Problem durch die Änderung der SSL-Einstellung für Clientzertifikate auf „Ignorieren“ behoben?

HTTP-Umleitung für virtuelles ActiveSync-Verzeichnis

Wenn eine HTTP-Umleitung in IIS 7 konfiguriert ist, wird die Umleitungseinstellung an alle virtuellen Verzeichnisse, die der betreffenden Website untergeordnet sind, vererbt. Überprüfen Sie, ob für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis eine HTTP-Umleitung konfiguriert wurde. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie den Server, erweitern Sie Websites und DefaultWebSite, und wählen Sie dann Microsoft-Server-ActiveSync.
  3. Doppelklicken Sie in der Ansicht „Features“ auf HTTP-Umleitung
    .
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Ist für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis eine Umleitung konfiguriert?

HTTP-Umleitung für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis ändern

Um das Problem zu beheben, heben Sie die HTTP-Umleitung für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis auf. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie den Server, erweitern Sie Websites und DefaultWebSite, und wählen Sie dann Microsoft-Server-ActiveSync.
  3. Doppelklicken Sie in der Ansicht „Features“ auf HTTP-Umleitung.
  4. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für Anforderungen zu diesem Ziel umleiten.
    
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Wurde das Problem durch das Aufheben der HTTP-Umleitung des virtuellen ActiveSync-Verzeichnisses behoben?

ActiveSync-aktiviertes Postfach

Vergewissern Sie sich, dass das Postfach für ActiveSync aktiviert ist. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Postfacheinstellungen zu überprüfen:
     Get-CASMailbox user | fl ActiveSyncEnabled
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Wurde der Benutzer für ActiveSync aktiviert?

Benutzer für ActiveSync aktivieren

Um das Problem zu beheben, aktivieren Sie den Benutzer für ActiveSync. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um das Postfach für ActiveSync zu aktivieren:
    Set-CASMailbox user –ActiveSyncEnabled:$True
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Wurde das Problem durch die Aktivierung des Postfachs behoben?

Exchange ActiveSync-Protokolldokument überprüfen

Exchange hat auf Ihren SendMail-Befehl mit einem unerwarteten Statuscode reagiert. Um zu erfahren, welcher Fehler aufgetreten ist, müssen Sie das Dokument „Exchange ActiveSync Command Reference Protocol“ zur Problembehandlung überprüfen.


Konnte das Problem durch Prüfen des Statuscodes der Antwort behoben werden?

Exchange ActiveSync-Organisationseinstellungen

Hinweis: Diese Funktion ist in Exchange 2007 nicht verfügbar. Wenn in Ihrer Organisation Exchange 2007 verwendet wird, klicken Sie am Ende der Seite auf „Ich führe Exchange 2007 aus“.

Die Exchange ActiveSync-Organisationseinstellungen erlauben es den Administratoren, die Standardzugriffsebene für ActiveSync-Geräte festzulegen. Zu diesen Standardeinstellungen gehören „Blockieren“, „Quarantäne“ und „Zulassen“. Überprüfen Sie die aktuellen Organisationseinstellungen, um die aktuelle Standardzugriffsebene in der Umgebung zu ermitteln. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die aktuellen Organisationseinstellungen zu ermitteln:
    Get-ActiveSyncOrganizationSettings | ft DefaultAccessLevel
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Ist die Standardzugriffsebene auf „Zulassen“ festgelegt?

ActiveSync-Organisationseinstellungen ändern

Ändern Sie die ActiveSync-Organisationseinstellungen, um dieses Problem zu beheben. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die aktuellen Organisationseinstellungen zu ermitteln:
    Set-ActiveSyncOrganizationSettings –DefaultAccessLevel Allow

Wurde das Problem durch die Änderung der DefaultAccessLevel-Einstellung für die ActiveSync-Organisationseinstellungen behoben?

Exchange ActiveSync-Gerätezugriffsregeln

Die Exchange ActiveSync-Gerätezugriffsregeln erlauben es den Administratoren, auf Geräteeigenschaften basierende Zugriffsgruppen zu erstellen. Überprüfen Sie die aktuelle Konfiguration auf Gerätezugriffsregeln, die eine Verbindung des Geräts zulassen würden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um Gerätezugriffsregeln zu finden, bei denen die Zugriffsebene auf „Zulassen“ festgelegt ist:
    Get-ActiveSyncDeviceAccessRule | Where { $_.AccessLevel -eq "Allow" }
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Sind Gerätezugriffsregeln für das Gerät des Benutzers vorhanden, bei denen die Zugriffsebene auf „Blockieren“ oder „Quarantäne“ festgelegt ist?

ActiveSync-Gerätezugriffsregeln ändern

Die Exchange ActiveSync-Gerätezugriffsregeln erlauben es den Administratoren, auf Geräteeigenschaften basierende Zugriffsgruppen zu erstellen. Überprüfen Sie die aktuelle Konfiguration auf Gerätezugriffsregeln, die eine Verbindung des Geräts zulassen würden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um Gerätezugriffsregeln zu finden, bei denen die Zugriffsebene auf „Zulassen“ festgelegt ist:
    Get-ActiveSyncDeviceAccessRule | Where { $_.AccessLevel -eq "Allow" }
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Sind Gerätezugriffsregeln für das Gerät des Benutzers vorhanden, bei denen die Zugriffsebene auf „Blockieren“ oder „Quarantäne“ festgelegt ist?

Für Postfach gesperrte Geräte-ID

Administratoren können eine Liste von Geräten konfigurieren, die sich nicht mit dem Postfach synchronisieren dürfen. Überprüfen Sie die Benutzerkonfiguration, um festzustellen, ob das Gerät für die Synchronisierung gesperrt wurde. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um alle Geräte zu finden, die sich nicht synchronisieren dürfen:
    Get-CASMailbox user | fl ActiveSyncBlockedDeviceIDs
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Wurde das Gerät des Benutzers für die Synchronisierung mit dem Postfach des Benutzers gesperrt?

Postfacheinstellungen ändern

Um dieses Problem zu beheben, entfernen Sie die Geräte-ID aus der Sperrliste des Postfachs. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um alle Geräte zu finden, die sich nicht synchronisieren dürfen:
    Set-CASMailbox user -ActiveSyncBlockedDeviceIDs $null
    Hinweis: Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu diesem Cmdlet und den verfügbaren Optionen anzuzeigen.

Wurde das Problem durch das Entfernen der Geräte-ID aus der Sperrliste des Postfachs behoben?

Log Parser Studio installieren; Log Parser Studio-Abfrage – Count Syncs with SyncKey of Zero Per User (Anzahl der Synchronisation mit SyncKey 0 pro Benutzer)

Log Parser Studio installieren

Beim Versuch, mit dem Exchange-Server zu kommunizieren, sind auf dem ActiveSync-Client möglicherweise Fehler aufgetreten. Nun müssen wir die Fehlerursache bestimmen. Dazu überprüfen wir zunächst die IIS-Protokolle auf dem Clientzugriffsserver. Bevor diese Protokolle analysiert werden können, muss auf der Arbeitsstation, auf der die Analyse durchgeführt werden soll, Log Parser Studio installiert werden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie LogParser herunter, und installieren Sie das Programm.
    • Doppelklicken Sie auf die Datei LogParser.msi, um die Installation zu starten.
    • Klicken Sie auf Ausführen, wenn Offene Datei – Sicherheitswarnung angezeigt wird.
    • Klicken Sie im Willkommensfenster auf Weiter.
    • Lesen Sie auf dem Bildschirm mit dem Endbenutzer-Lizenzvertrag den Lizenzvertrag, akzeptieren Sie ihn, und klicken Sie auf Weiter
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Installationsart auswählen“ auf Vollständig
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Bereit für die Installation“ auf Installieren
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Fertigstellung“ auf Fertig stellen.
  2. Laden Sie Log Parser Studio herunter, und extrahieren Sie die Dateien.

Nachdem LogParser installiert und Log Parser Studio extrahiert worden ist, kopieren Sie die IIS-Protokolle vom Exchange-Server bzw. den Servern auf die lokale Arbeitsstation, um sie zu analysieren.


Log Parser Studio-Abfrage – Count Syncs with SyncKey of Zero Per User (Anzahl der Synchronisation mit SyncKey 0 pro Benutzer)

Um herauszufinden, ob die Geräte mit Exchange synchronisiert werden, führen Sie die Log Parser-Abfrage aus, um die Benutzer zu finden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Starten Sie Log Parser Studio, indem Sie auf „LPS.exe“ doppelklicken.
  2. Klicken Sie auf das Symbol für den Protokollordner, um die zu verarbeitenden Dateien auszuwählen.
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  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Dateien hinzufügen“ oder „Ordner hinzufügen“, und wählen Sie die Datei(en) aus, die Sie zuvor kopiert haben.
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  4. Vergewissern Sie sich, dass die Datei bzw. der Ordner ausgewählt ist, und klicken Sie auf „OK“.
  5. Doppelklicken Sie in der Bibliothek auf ActiveSync: Count Syncs with SyncKey of Zero Per User (Anzahl der Synchronisation mit SyncKey 0 pro Benutzer).
  6. Klicken Sie auf das Symbol mit dem Ausrufezeichen, um die Abfrage auszuführen.
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  7. Analysieren Sie die Ergebnisse dieser Abfrage.
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Gibt es Geräte mit mehreren Anforderungen, die den SyncKey-Wert 0 enthalten?

Prüfen, ob Antivirenschutz auf Dateiebene aktiviert ist

In vielen Fällen beeinträchtigt der Antivirenschutz auf Dateiebene den ActiveSync-Datenverkehr, weil die Verarbeitung der Anforderung oder Antwort dadurch verzögert wird. Durch das Beenden dieser Dienste wird von diesen Dienste verwendete Kernelmodus-Filtertreiber nicht deaktiviert. Führen Sie die Schritte in diesem Artikel aus, um den Antivirenschutz auf Dateiebene zu aktivieren. Vergewissern Sie sich, dass der Kernelmodus-Treiber nicht mehr aktiv ist, nachdem der Clientzugriffsserver neu gestartet wurde. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.
  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
    fltmc
  3. Vergleichen Sie die Ergebnisse mit den Beispielfiltertreibern in diesem Artikel, oder suchen Sie im Internet nach dem Filternamen.
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Wurde das Problem durch die Deaktivierung des Antivirenkernelmodus-Filtertreibers behoben?

E-Mail-Probleme

Wählen Sie den Typ des E-Mail-Problems aus, das auf dem ActiveSync-Client auftritt.

Elemente sind nur in einem Client vorhanden

Das Problem besteht darin, dass eine Nachricht nur im Postfach in Outlook, jedoch nicht im ActiveSync-Client angezeigt wird, bzw. umgekehrt nur im ActiveSync-Client, jedoch nicht in Outlook. Bevor wir mit der Problembehandlung beginnen, müssen wir in Erfahrung bringen, ob sich das Problem auf dem ActiveSync-Client reproduzieren lässt. Wenn wir das Problem reproduzieren können, dann können wir während dieses Vorgangs Daten erfassen, die ein besseres Verständnis des Problems ermöglichen. Andernfalls müssen wir vorhandene Protokolle untersuchen, um herauszufinden, was geschehen ist.


Können Sie das Problem mit dem Kalender auf dem Gerät reproduzieren?

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren; Fiddler-Ablaufverfolgung aufzeichnen; Element mit MfcMapi auffinden; Element im Postfachprotokoll suchen;

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren

Im ersten Schritt der Problembehandlung wird die Postfachprotokollierung auf dem Clientzugriffsserver und für das Benutzerpostfach aktiviert. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

Hinweis: Diese Änderung sollte auf Exchange 2013-Postfachserver vorgenommen werden.

  1. Öffnen Sie Windows-Explorer, und wechseln Sie zum Ordner „Synchronisierung“ (C:\Programme\Microsoft\Exchange Server\V14\ClientAccess\Sync).
  2. Erstellen Sie eine Kopie der Datei „web.config“.
  3. Öffnen Sie die Datei „web.config“ in Editor, und ändern Sie die folgenden Abschnitte mit den folgenden Werten:
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  4. Öffnen Sie IIS-Manager.
  5. Erweitern Sie den Server, und wählen Sie Anwendungspools.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Beenden.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Starten.
  8. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  9. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Postfachprotokollierung für einen Benutzer zu aktivieren:
    Set-CASMailbox user -ActiveSyncDebugLogging:$True 

Fiddler-Ablaufverfolgung aufzeichnen

ActiveSync-Geräteanforderungen erreichen nicht immer wie gewünscht das Ziel. Um sicherzustellen, dass Geräteanforderung und -antwort gesendet und wie vorgesehen empfangen werden, leiten Sie das Gerät über einen HTTP-Proxy, und prüfen Sie die Daten. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:
  1. Laden Sie Fiddler herunter, und installieren Sie das Programm auf einer Arbeitsstation.
  2. Laden Sie EAS Inspector for Fiddler herunter.
  3. Extrahieren Sie EASInspectorFiddler.dll im Ordner C:\Programme\Fiddler2\Inspectors.
  4. Starten Sie die Fiddler-Anwendung.
  5. Öffnen Sie das Menü Tools, und wählen Sie Fiddler Options.
  6. Wechseln Sie zur Registerkarte HTTPS, aktivieren Sie Decrypt HTTPS traffic (HTTPS-Datenverkehr entschlüsseln), und beantworten Sie alle Eingabeaufforderungen mit Ja.
  7. Wechseln Sie zur Registerkarte „Verbindungen“ aktivieren Sie Allow remote computers to connect (Verbindungen mit Remotecomputern zulassen), und klicken Sie bei allen ggf. angezeigten Eingabeaufforderungen auf OK.
  8. Klicken Sie auf OK, und schließen Sie die Fiddler-Anwendung.
  9. Konfigurieren Sie das ActiveSync-Gerät so, dass diese Arbeitsstation als Proxyserver verwendet wird. (In der Regel ist dies in den WiFi-Einstellungen des Geräts möglich.)
  10. Starten Sie die Fiddler-Anwendung.
  11. Versuchen Sie, mindestens eine Nachricht vom ActiveSync-Client aus zu senden.
  12. Öffnen Sie Menü Datei, und wählen Sie Capture Traffic (Datenverkehr erfassen), um die Ablaufverfolgung zu beenden.

Element mit MfcMapi auffinden

Wir müssen den ConversationID-Wert des Elements ermitteln, bevor Sie das Postfachprotokoll durchsuchen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie MfcMapi herunter, und installieren Sie dieses Programm.
  2. Starten Sie MfcMapi.
  3. Wechseln Sie zum Menü Sitzung, und wählen Sie Anmelden.
  4. Wählen Sie das Outlook-Profil für das Postfach aus, und klicken Sie auf OK.
  5. Doppelklicken Sie auf das Postfach, um es zu öffnen.
  6. Erweitern Sie Stammcontainer und Oberste Ebene des Informationsspeichers, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Posteingang (bzw. den Ordner, der das Element enthält), und wählen Sie Open contents table
    (Inhaltstabelle öffnen).
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  7. Wählen Sie das Element in der Tabelle aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Tag „0x00710102“, und wählen Sie Eigenschaft bearbeiten
    .
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  8. Kopieren Sie den Wert Binär
    .
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Element im Postfachprotokoll suchen

Wir haben jetzt die Daten gesammelt und können mit der Problembehandlung beginnen. Zunächst sehen wir uns das Postfachprotokoll an und prüfen, ob das Element erfasst wurde. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um das Postfachprotokoll für einen Benutzer abzurufen:
    Get-ActiveSyncDeviceStatistics -Mailbox user -GetMailboxLog:$True -NotificationEmailAddresses admin@contoso.com

    Hinweis: Damit wird das ActiveSync-Postfachprotokoll zum Analysieren an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier.
  3. Laden Sie MailboxLogParser herunter, und extrahieren Sie die Dateien.
  4. Starten Sie das Dienstprogramm, indem Sie MailboxLogParser.exe öffnen.
  5. Klicken Sie auf Import Mailbox Logs to Grid (Postfachprotokolle in Raster importieren), um das Postfachprotokoll zu öffnen.
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Element im Postfachprotokoll suchen

  1. Entfernen Sie das erste Byte (oder zwei Zeichen) aus dem Binärwert, der zuvor kopiert wurde. Verwenden Sie die folgenden fünf Byte (oder zehn Zeichen) als den zu suchenden Wert.
    Beispiel: 01CEC1E829ED44997723AC344564BBEEF22D3A1A3373
  2. Geben Sie den Wert aus Schritt 1 in Search raw log data for strings (Nicht aufbereitete Protokolldaten nach Zeichenfolgen durchsuchen) ein, und klicken Sie auf Suchen
    .
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  3. Vergleichen Sie die nächsten 16 Byte (oder 32 Zeichen) aus dem Binärwert mit dem ConversationId-Wert in den Suchergebnissen.
    Beispiel: 01CEC1E829ED44997723AC344564BBEEF22D3A1A3373
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  4. Notieren Sie sich den ServerId-Wert des Elements. Im obigen Beispiel lautet der Wert 5:11.

Konnten Sie das Element anhand des ConversationId-Werts im Postfachprotokoll finden?

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Postfachprotokoll nach dem Element analysieren; Endstatus des Elements überprüfen

Postfachprotokoll nach dem Element analysieren

Nachdem wir jetzt wissen, dass das Element im Postfachprotokoll enthalten ist, müssen wir die Aktionen verfolgen, die für den Termin ausgeführt wurden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Suchen Sie nach dem zuvor ermittelten ServerId-Wert.
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  2. Führen Sie im Protokoll einen Bildlauf nach oben durch, und suchen Sie nach RequestBody oder ResponseBody. Wenn das Element unter ResponseBody aufgeführt wird, dann wurde es vom Server aktualisiert. Andernfalls wird das Element im Anforderungstext aufgeführt, und das bedeutet, dass es auf dem Client aktualisiert wurde.
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  3. Notieren Sie sich Aktion (Add, Change oder Delete), und ob der Server oder der Client die Aktion gesendet hat.
  4. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4, bis Sie keine weiteren Einträge mehr finden.

Hinweis: Klicken Sie hier, um weitere Informationen zur Analyse von Exchange ActiveSync-Postfachprotokollen zu erhalten.

Endstatus des Elements überprüfen

Wir haben anhand des Postfachprotokolls festgestellt, das mindestens eine Aktion mit dem Element ausgeführt wurde. Das Endergebnis des Elements hängt von der letzten Aktion ab. Nachfolgend wird anhand dieser Aktion der erwartete Status des Elements beschrieben:

Hinzufügen – Das Element sollte sich im Ordner auf dem ActiveSync-Client befinden.

Ändern – Das Element sollte im Ordner auf dem ActiveSync-Client aktualisiert worden sein.

Löschen – Das Element sollte aus dem Ordner auf dem ActiveSync-Client entfernt worden sein.


Entspricht das Ergebnis der letzten Aktion dem erwarteten Status des Elements?

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Wir haben anhand des Postfachprotokolls festgestellt, das mindestens eine Aktion mit dem Element ausgeführt wurde. Das Endergebnis des Elements hängt von der letzten Aktion ab. Nachfolgend wird anhand dieser Aktion der erwartete Status des Elements beschrieben:

Hinzufügen – Das Element sollte sich im Ordner auf dem ActiveSync-Client befinden.

Ändern – Das Element sollte im Ordner auf dem ActiveSync-Client aktualisiert worden sein.

Löschen – Das Element sollte aus dem Ordner auf dem ActiveSync-Client entfernt worden sein.

Entspricht das Ergebnis der letzten Aktion dem erwarteten Status des Elements?

Fiddler-Ablaufverfolgung nach dem Element analysieren; Endstatus des Elements überprüfen

Fiddler-Ablaufverfolgung nach dem Element analysieren

Die Aktivität auf dem Exchange-Server zeigt, dass das Gerät über den korrekten Status für diesen Termin verfügen sollte. Wir können anhand der Fiddler-Ablaufverfolgung überprüfen, ob der Client die Antwort empfangen hat. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Fiddler-Ablaufverfolgung.
  2. Öffnen Sie das Menü „Bearbeiten“, und wählen Sie „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  3. Geben Sie den Namespace für ActiveSync (Beispiel: mail.contoso.com) ein, und klicken Sie auf „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  4. Wählen Sie Anforderungen aus, bei denen die Spalte „Text“ einen Wert enthält.
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  5. Öffnen Sie die EAS XML-Registerkarten, um Anforderung und Antwort anzuzeigen.
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  6. Finden Sie alle Anforderungen und Antworten für den zuvor gefundenen ServerID-Wert.

Endstatus des Elements überprüfen

Wir haben festgestellt, dass in der Fiddler-Ablaufverfolgung mindestens eine Aktion mit dem Element ausgeführt wurde. Das Endergebnis des Elements hängt von der letzten Aktion ab. Nachfolgend wird anhand dieser Aktion der erwartete Status des Elements beschrieben:

Hinzufügen – Das Element sollte sich im Ordner auf dem ActiveSync-Client befinden.

Ändern – Das Element sollte im Ordner auf dem ActiveSync-Client aktualisiert worden sein.

Löschen – Das Element sollte aus dem Ordner auf dem ActiveSync-Client entfernt worden sein.


Entspricht das Ergebnis der letzten Aktion dem erwarteten Status des Elements?

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Fiddler-Ablaufverfolgung auf Fehler analysieren

Wir erwarten, dass das Gerät mindestens eine Anforderung sendet, um die neuesten Aktualisierungen für den Ordner zu erhalten. Wir können anhand der Fiddler-Ablaufverfolgung überprüfen, ob der Client die Anforderung gesendet und der Server die Antwort empfangen hat. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Fiddler-Ablaufverfolgung.
  2. Öffnen Sie das Menü „Bearbeiten“, und wählen Sie „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  3. Geben Sie den Namespace für ActiveSync (Beispiel: mail.contoso.com) ein, und klicken Sie auf „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  4. Suchen Sie in der Spalte „Ergebnis“ nach HTTP-Antwortwerten, die nicht gleich 200 sind.
  5. Wählen Sie Anforderungen aus, bei denen die Spalte „Text“ einen Wert enthält.
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  6. Wählen Sie die Registerkarte „TextView“ aus, um weitere Antwortdetails anzuzeigen.
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Wurden in der Fiddler-Ablaufverfolgung Fehler gefunden?

Log Parser Studio installieren; Log Parser Studio-Abfrage – Device Query (Geräteabfrage); Analyse der Abfrageergebnisse; Ordner erneut synchronisieren

Log Parser Studio installieren

Beim Versuch, mit dem Exchange-Server zu kommunizieren, sind auf dem ActiveSync-Client möglicherweise Fehler aufgetreten. Nun müssen wir die Fehlerursache bestimmen. Dazu überprüfen wir zunächst die IIS-Protokolle auf dem Clientzugriffsserver. Bevor diese Protokolle analysiert werden können, muss auf der Arbeitsstation, auf der die Analyse durchgeführt werden soll, Log Parser Studio installiert werden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie LogParser herunter, und installieren Sie das Programm.
    • Doppelklicken Sie auf die Datei LogParser.msi, um die Installation zu starten.
    • Klicken Sie auf Ausführen, wenn Offene Datei – Sicherheitswarnung angezeigt wird.
    • Klicken Sie im Willkommensfenster auf Weiter.
    • Lesen Sie auf dem Bildschirm mit dem Endbenutzer-Lizenzvertrag den Lizenzvertrag, akzeptieren Sie ihn, und klicken Sie auf Weiter
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Installationsart auswählen“ auf Vollständig
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Bereit für die Installation“ auf Installieren
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Fertigstellung“ auf Fertig stellen.
  2. Laden Sie Log Parser Studio herunter, und extrahieren Sie die Dateien.

Nachdem LogParser installiert und Log Parser Studio extrahiert worden ist, kopieren Sie die IIS-Protokolle vom Exchange-Server bzw. den Servern auf die lokale Arbeitsstation, um sie zu analysieren.

Log Parser Studio-Abfrage – Device Query (Geräteabfrage)

Um zu ermitteln, ob eine dieser ActiveSync-Anforderungen einen Fehler verursacht hat, fragen Sie die IIS-Protokolle nach dem Datenverkehr des Geräts ab. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Starten Sie Log Parser Studio, indem Sie auf „LPS.exe“ doppelklicken.
  2. Klicken Sie auf das Symbol für den Protokollordner, um die zu verarbeitenden Dateien auszuwählen.
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  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Dateien hinzufügen“ oder „Ordner hinzufügen“, und wählen Sie die Datei(en) aus, die Sie zuvor kopiert haben.
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  4. Vergewissern Sie sich, dass die Datei bzw. der Ordner ausgewählt ist, und klicken Sie auf „OK“.
  5. Doppelklicken Sie in der Bibliothek auf ActiveSync: Device query (Geräteabfrage).
  6. Ersetzen Sie den DeviceID-Wert in der WHERE-Klausel am Ende der Abfrage durch den Wert aus dem vorigen Schritt.
  7. Klicken Sie auf das Symbol mit dem Ausrufezeichen, um die Abfrage auszuführen.
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  8. Analysieren Sie die Ergebnisse für diese Abfrage, indem Sie die Spalten „Error“ und „sc-status“ überprüfen.
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Analyse der Abfrageergebnisse

Jetzt überprüfen Sie die Ergebnisse der obigen Abfrage auf Fehler. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie die Spalte Status, und suchen Sie Anforderungen mit einem größeren Wert als 1. Untersuchen Sie diese Werte mithilfe der Exchange ActiveSync-Protokolldokumentation, und finden Sie heraus, ob Korrekturmaßnahmen durchgeführt werden können. (Ping-Befehle aus dieser Überprüfung können ignoriert werden.)
  2. Überprüfen Sie die Spalte Fehler, und suchen Sie Anforderungen mit einem Wert in dieser Spalte. Viele dieser Fehlermeldungen erklären sich von selbst, sodass entsprechende Korrekturmaßnahmen durchgeführt werden können.
  3. Überprüfen Sie die Spalte sc-status, und suchen Sie Anforderungen mit einem anderen Wert als 200. Dies ist die HTTP-Statusantwort von IIS. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Leider konnten wir in den IIS-Protokollen keinen Bezeichner für das fragliche Element finden. Sie suchen am besten eine Anforderung in den IIS-Protokollen, die zu dem Zeitpunkt gesendet wurde, an dem die letzte Elementänderung auftrat.

Hinweis: In diesem Artikel finden Sie weitere Informationen zu einigen Elementen, die mit dem IIS-Protokolleintrag gefunden werden.

Ordner erneut synchronisieren

Die vorherigen Schritte erleichtern es, die Ursache für Problem mit dem Element zu erkennen. Auf dem ActiveSync-Client hat das Element möglicherweise immer noch nicht den richtigen Status. Um das Problem zu beheben, entfernen Sie den Ordner aus der Liste der zu synchronisierenden Ordner, warten Sie etwa fünf Minuten lang, und fügen Sie den Ordner dann der Liste der zu synchronisierenden Ordner hinzu.


Hat das Element auf dem ActiveSync-Client den richtigen Status?

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Postfachprotokoll auf Fehler analysieren

Der ActiveSync-Datenverkehr für dieses Element bewirkt nicht, dass das Element auf dem Gerät den richtigen Status hat. Jetzt müssen wir das Postfachprotokoll näher auf Probleme mit ActiveSync-Anforderungen für den Ordner überprüfen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie die Suchergebnisse aus dem vorigen Schritt.
  2. Überprüfen Sie in der Antwort den Codewert des Status, und wenn der Wert nicht gleich 1 ist, suchen Sie im ActiveSync-Protokolldokument weitere Informationen zu diesem Statuscode.
  3. Überprüfen Sie den Protokolleintrag auch auf Ausnahmemeldungen.
  4. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4 für jeden Protokolleintrag für den Kalender.

Hinweis: Klicken Sie hier, um weitere Informationen zur Analyse von Exchange ActiveSync-Postfachprotokollen zu erhalten.


Wurden im Postfachprotokoll Statuscodes, die in der Antwort nicht gleich 1 waren, oder Ausnahmen gefunden?

Log Parser Studio installieren; Log Parser Studio-Abfrage – DeviceId-Abfrage; Analyse der Abfrageergebnisse; Ordner erneut synchronisieren

Log Parser Studio installieren

Beim Versuch, mit dem Exchange-Server zu kommunizieren, sind auf dem ActiveSync-Client möglicherweise Fehler aufgetreten. Nun müssen wir die Fehlerursache bestimmen. Dazu überprüfen wir zunächst die IIS-Protokolle auf dem Clientzugriffsserver. Bevor diese Protokolle analysiert werden können, muss auf der Arbeitsstation, auf der die Analyse durchgeführt werden soll, Log Parser Studio installiert werden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie LogParser herunter, und installieren Sie das Programm.
    • Doppelklicken Sie auf die Datei LogParser.msi, um die Installation zu starten.
    • Klicken Sie auf Ausführen, wenn Offene Datei – Sicherheitswarnung angezeigt wird.
    • Klicken Sie im Willkommensfenster auf Weiter.
    • Lesen Sie auf dem Bildschirm mit dem Endbenutzer-Lizenzvertrag den Lizenzvertrag, akzeptieren Sie ihn, und klicken Sie auf Weiter
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Installationsart auswählen“ auf Vollständig
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Bereit für die Installation“ auf Installieren
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Fertigstellung“ auf Fertig stellen.
  2. Laden Sie Log Parser Studio herunter, und extrahieren Sie die Dateien.

Nachdem LogParser installiert und Log Parser Studio extrahiert worden ist, kopieren Sie die IIS-Protokolle vom Exchange-Server bzw. den Servern auf die lokale Arbeitsstation, um sie zu analysieren.

Log Parser Studio-Abfrage – DeviceId Query (DeviceId-Abfrage)

Um zu ermitteln, ob eine dieser ActiveSync-Anforderungen einen Fehler verursacht hat, fragen Sie die IIS-Protokolle nach dem Datenverkehr des Geräts ab. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um alle Geräte zu finden, die sich nicht synchronisieren dürfen:
    Get-ActiveSyncDevice -Mailbox | fl DeviceId,DeviceType
  3. Starten Sie Log Parser Studio, indem Sie auf „LPS.exe“ doppelklicken.
  4. Klicken Sie auf das Symbol für den Protokollordner, um die zu verarbeitenden Dateien auszuwählen.
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  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Dateien hinzufügen“ oder „Ordner hinzufügen“, und wählen Sie die Datei(en) aus, die Sie zuvor kopiert haben.
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  6. Vergewissern Sie sich, dass die Datei bzw. der Ordner ausgewählt ist, und klicken Sie auf „OK“.
  7. Doppelklicken Sie in der Bibliothek auf ActiveSync: Device query (Geräteabfrage).
  8. Ersetzen Sie den DeviceID-Wert in der WHERE-Klausel am Ende der Abfrage durch den Wert aus Schritt 2.
  9. Klicken Sie auf das Symbol mit dem Ausrufezeichen, um die Abfrage auszuführen.
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  10. Analysieren Sie die Ergebnisse für diese Abfrage, indem Sie die Spalten „Error“ und „sc-status“ überprüfen.
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Analyse der Abfrageergebnisse

Jetzt überprüfen wir die Ergebnisse unserer Abfrage auf Probleme. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Überprüfen Sie die Spalte Status, und suchen Sie Anforderungen mit einem größeren Wert als 1. Untersuchen Sie diese Werte mithilfe der Exchange ActiveSync-Protokolldokumentation, und finden Sie heraus, ob Korrekturmaßnahmen durchgeführt werden können. (Ping-Befehle aus dieser Überprüfung können ignoriert werden.)
  2. Überprüfen Sie die Spalte Fehler, und suchen Sie Anforderungen mit einem Wert in dieser Spalte. Viele dieser Fehlermeldungen erklären sich von selbst, sodass entsprechende Korrekturmaßnahmen durchgeführt werden können.
  3. Überprüfen Sie die Spalte sc-status, und suchen Sie Anforderungen mit einem anderen Wert als 200. Dies ist die HTTP-Statusantwort von IIS. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Leider konnten wir in den IIS-Protokollen keinen Bezeichner für das fragliche Element finden. Sie suchen am besten eine Anforderung in den IIS-Protokollen, die zu dem Zeitpunkt gesendet wurde, an dem die letzte Elementänderung auftrat. In diesem Artikel finden Sie weitere Informationen zu einigen Elementen, die mit dem IIS-Protokolleintrag gefunden werden.

Ordner erneut synchronisieren

Die vorherigen Schritte erleichtern es, die Ursache für Problem mit dem Element zu erkennen. Auf dem ActiveSync-Client hat das Element möglicherweise immer noch nicht den richtigen Status. Um das Problem zu beheben, entfernen Sie den Ordner aus der Liste der zu synchronisierenden Ordner, warten Sie etwa fünf Minuten lang, und fügen Sie den Ordner dann der Liste der zu synchronisierenden Ordner hinzu.


Hat das Element auf dem ActiveSync-Client den richtigen Status?

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Ordner erneut synchronisieren

Die vorherigen Schritte erleichtern es, die Ursache für Problem mit dem Element zu erkennen. Auf dem ActiveSync-Client hat das Element möglicherweise immer noch nicht den richtigen Status. Um das Problem zu beheben, entfernen Sie den Ordner aus der Liste der zu synchronisierenden Ordner, warten Sie etwa fünf Minuten lang, und fügen Sie den Ordner dann der Liste der zu synchronisierenden Ordner hinzu.


Hat das Element auf dem ActiveSync-Client den richtigen Status?

Log Parser Studio installieren; DeviceId für Benutzer suchen; Log Parser Studio-Abfrage – Device Query (Geräteabfrage); Analyse der Abfrageergebnisse

Log Parser Studio installieren

Beim Versuch, mit dem Exchange-Server zu kommunizieren, sind auf dem ActiveSync-Client möglicherweise Fehler aufgetreten. Nun müssen wir die Fehlerursache bestimmen. Dazu überprüfen wir zunächst die IIS-Protokolle auf dem Clientzugriffsserver. Bevor diese Protokolle analysiert werden können, muss auf der Arbeitsstation, auf der die Analyse durchgeführt werden soll, Log Parser Studio installiert werden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie LogParser herunter, und installieren Sie das Programm.
    • Doppelklicken Sie auf die Datei LogParser.msi, um die Installation zu starten.
    • Klicken Sie auf Ausführen, wenn Offene Datei – Sicherheitswarnung angezeigt wird.
    • Klicken Sie im Willkommensfenster auf Weiter.
    • Lesen Sie auf dem Bildschirm mit dem Endbenutzer-Lizenzvertrag den Lizenzvertrag, akzeptieren Sie ihn, und klicken Sie auf Weiter
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Installationsart auswählen“ auf Vollständig
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Bereit für die Installation“ auf Installieren
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Fertigstellung“ auf Fertig stellen.
  2. Laden Sie Log Parser Studio herunter, und extrahieren Sie die Dateien.

Nachdem LogParser installiert und Log Parser Studio extrahiert worden ist, kopieren Sie die IIS-Protokolle vom Exchange-Server bzw. den Servern auf die lokale Arbeitsstation, um sie zu analysieren.

DeviceId für Benutzer suchen

Wir müssen den DeviceId-Wert für den ActiveSync-Client abrufen, auf dem das Problem auftritt. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um den DeviceId-Wert abzurufen:
    Get-ActiveSyncDeviceStatistics -Mailbox clt | fl DeviceId,DeviceType
    3616_image55
     

  3. Notieren Sie den DeviceID-Wert.

Log Parser Studio-Abfrage – Device query (Geräteabfrage)

Um zu ermitteln, ob eine dieser ActiveSync-Anforderungen einen Fehler verursacht hat, fragen Sie die IIS-Protokolle nach dem Datenverkehr des Geräts ab. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Starten Sie Log Parser Studio, indem Sie auf „LPS.exe“ doppelklicken.
  2. Klicken Sie auf das Symbol für den Protokollordner, um die zu verarbeitenden Dateien auszuwählen.
    3616_image30
     

  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Dateien hinzufügen“ oder „Ordner hinzufügen“, und wählen Sie die Datei(en) aus, die Sie zuvor kopiert haben.
    3616_image31
     

  4. Vergewissern Sie sich, dass die Datei bzw. der Ordner ausgewählt ist, und klicken Sie auf „OK“.
  5. Doppelklicken Sie in der Bibliothek auf ActiveSync: Device query (Geräteabfrage).
  6. Ersetzen Sie den DeviceID-Wert in der WHERE-Klausel am Ende der Abfrage durch den Wert aus dem vorigen Schritt.
  7. Klicken Sie auf das Symbol mit dem Ausrufezeichen, um die Abfrage auszuführen.
    3616_image32
     

  8. Analysieren Sie die Ergebnisse für diese Abfrage, indem Sie die Spalten „Error“ und „sc-status“ überprüfen.
    3616_image54
     

Analyse der Abfrageergebnisse

Jetzt überprüfen Sie die Ergebnisse der obigen Abfrage auf Fehler.


Welche Fehlermeldung haben Sie in den Abfrageergebnissen gefunden?

Placeholder_Merged into 72
Placeholder_Merged into 72
Placeholder_Merged into 72
ActiveSync-Postfachrichtlinie überprüfen

Um zu ermitteln, ob eine ActiveSync-Postfachrichtlinie den AttachmentTooBig-Fehler verursacht, dann überprüfen Sie die ActiveSync-Postfachrichtlinie, die diesem Postfach zugeordnet ist. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die ActiveSync-Postfachrichtlinieneinstellungen für diesen Benutzer abzurufen:
    Get-ActiveSyncMailboxPolicy (Get-Mailbox alias ).ActiveSyncMailboxPolicy | ft name,*Attach* -AutoSize
    Hinweis: Dieses Cmdlet sollte nur ein Ergebnis zurückgeben. Wenn Sie Ergebnisse mit mehreren Richtlinien erhalten, verwenden Sie die Standardeinstellungen.
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Ist die MaxAttachmentSize-Einstellung auf unbegrenzt festgelegt?

Limits für die Nachrichtengröße überprüfen

Um zu ermitteln, ob Beschränkungen der maximalen Nachrichtengröße den AttachmentTooBig-Fehler verursachen, überprüfen Sie die Transporteinstellungen für die Exchange-Organisation. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Limits für die Nachrichtengröße abzurufen:
    Get-TransportConfig | fl *size
    3616_image58
     

Ist das MaxReceiveSize-Limit oder das MaxSendSize-Limit größer als 10 MB?

Exchange ActiveSync-Einstellungen ändern

Um das Problem zu beheben, vergrößern Sie maximale Datenübertragungsmenge für das virtuelle ActiveSync-Verzeichnis. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

WICHTIG: Die folgenden Änderungen können in höheren Datenübertragungsgebühren auf mobilen Geräten resultieren.

  1. Öffnen Sie Windows-Explorer.
  2. Navigieren Sie zum Exchange-Installationspfad (%ExchangeInstallPath%) und dann zu den Verzeichnissen Clientzugriff und Synchronisierung.
  3. Erstellen Sie eine Kopie der Datei „web.config“.
  4. Öffnen Sie die Datei „web.config“ in Editor.
  5. Suchen Sie den Eintrag „MaxDocumentDataSIze“, und ändern Sie den Wert wie erforderlich.
    3616_image60
     

    Hinweis: Dieser Wert wird in Byte angegeben.
  6. Suchen Sie den Eintrag „MaxRequestLength“, und ändern Sie den Wert wie erforderlich.
    3616_image61
     

    Hinweis: Dieser Wert wird in Kilobyte angegeben.
  7. Öffnen Sie IIS-Manager.
  8. Erweitern Sie den Server, und wählen Sie Anwendungspools.
  9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Beenden.
  10. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Starten.

Wurde das Problem durch die Änderung des ActiveSync-Einstellung behoben?

ActiveSync-Postfachrichtlinie ändern

Um das Problem zu beheben, erhöhen Sie das Limit für die maximale Anlagengröße in der ActiveSync-Postfachrichtlinie. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die ActiveSync-Postfachrichtlinie zu ändern:
    Set-ActiveSyncMailboxPolicy Default -MaxAttachmentSize 20971520
    Hinweis: Der MaxAttachmentSize-Wert wird in Byte angegeben. Ändern Sie den Richtliniennamen und die Größe im obigen Cmdlet entsprechend Ihren Anforderungen.

Wurde das Problem durch das Erhöhen des Limits für die maximale Anlagengröße in der ActiveSync-Postfachrichtlinie behoben?

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren; ActiveSync-Postfachprotokoll analysieren; Anlage mit MfcMapi finden

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren

Um die ActiveSync-Antwort ermitteln zu können, welche den Fehler verursacht, muss die Postfachprotokollierung aktiviert sein. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

Hinweis: Diese Änderung sollte auf Exchange 2013-Postfachserver vorgenommen werden.

  1. Öffnen Sie Windows-Explorer, und wechseln Sie zum Ordner „Synchronisierung“ (C:\Programme\Microsoft\Exchange Server\V14\ClientAccess\Sync).
  2. Erstellen Sie eine Kopie der Datei „web.config“.
  3. Öffnen Sie die Datei „web.config“ in Editor, und ändern Sie die folgenden Abschnitte mit den folgenden Werten:
    3616_image16
     

  4. Öffnen Sie IIS-Manager.
  5. Erweitern Sie den Server, und wählen Sie Anwendungspools.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie AdvancedSettings.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Beenden.
  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Starten.
  9. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  10. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Postfachprotokollierung für einen Benutzer zu aktivieren:
    Set-CASMailbox user -ActiveSyncDebugLogging:$True
  11. Versuchen Sie, die Anlage vom ActiveSync-Client aus zu öffnen.

ActiveSync-Postfachprotokoll analysieren

Überprüfen Sie das Postfachprotokoll, um zu ermitteln, welche Anlage der Besucher zu öffnen versucht. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um das Postfachprotokoll für einen Benutzer abzurufen:
    Get-ActiveSyncDeviceStatistics -Mailbox user -GetMailboxLog:$True -NotificationEmailAddresses admin@contoso.com
    Hinweis: Damit wird das ActiveSync-Postfachprotokoll zum Analysieren an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier.
  3. Laden Sie MailboxLogParser herunter, und extrahieren Sie die Dateien.
  4. Starten Sie das Dienstprogramm, indem Sie MailboxLogParser.exe öffnen.
  5. Klicken Sie auf Import Mailbox Logs to Grid (Postfachprotokolle in Raster importieren), um das Postfachprotokoll zu öffnen.
    3616_image50
     

  6. Geben Sie unter Search raw log data for strings (Nicht aufbereitete Protokolldaten nach Zeichenfolgen durchsuchen) den Begriff ObjectNotFound ein, und klicken Sie auf Suchen.
  7. Suchen Sie in den Suchergebnissen nach dem Fehler im Protokolleintrag. Notieren Sie sich die Anlagennummer aus „FileReference“. Dies ist die letzte Zahl im folgenden Wert: 5%3a12%3a0. (Der vollständige Wert lautet 5:12:0 und steht für ServerId 5:12 für Anlage 0.)
    3616_image62
     

Hinweis: Klicken Sie hier, um weitere Informationen zur Analyse von Exchange ActiveSync-Postfachprotokollen zu erhalten.


Anlage mit MfcMapi finden

Wir müssen ermitteln, ob die Anlage in der Nachricht vorhanden ist. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie MfcMapi herunter, und installieren Sie dieses Programm.
  2. Starten Sie MfcMapi.
  3. Wechseln Sie zum Menü Sitzung, und wählen Sie Anmelden.
  4. Wählen Sie das Outlook-Profil für das Postfach aus, und klicken Sie auf OK.
  5. Doppelklicken Sie auf das Postfach, um es zu öffnen.
  6. Erweitern Sie Stammcontainer und Oberste Ebene des Informationsspeichers, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Posteingang (bzw. den Ordner, der das Element enthält), und wählen Sie Open contents table
    (Inhaltstabelle öffnen).
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  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Nachricht, und wählen Sie Attachments > Display attachment table (Anlagen > Anhangtabelle anzeigen).
  8. Daraufhin sollte in der Nachricht eine Liste mit Anlagen angezeigt werden.
    3616_image63
     

Wird eine Anlage mit der im Postfachprotokoll gefundenen FileReference-Nummer angezeigt?

Placeholder_Merged into 80
Placeholder_Merged into 80
Anlage mit Outlook anzeigen

Um festzustellen, ob die Anlage beschädigt ist, bitten Sie den Benutzer, die Anlage in Outlook oder Outlook Web Access zu öffnen.


Kann der Benutzer die Anlage von einem anderen Client aus öffnen?

ActiveSync-Postfachrichtlinie überprüfen

Um zu ermitteln, ob eine ActiveSync-Postfachrichtlinie den AttachmentTooBig-Fehler verursacht, dann überprüfen Sie die ActiveSync-Postfachrichtlinie, die diesem Postfach zugeordnet ist. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die ActiveSync-Postfachrichtlinieneinstellungen für diesen Benutzer abzurufen:
    Get-ActiveSyncMailboxPolicy (Get-Mailbox alias).ActiveSyncMailboxPolicy | ft name,*Attach* -AutoSize
    Hinweis: Dieses Cmdlet sollte nur ein Ergebnis zurückgeben. Wenn Sie Ergebnisse mit mehreren Richtlinien erhalten, verwenden Sie die Standardeinstellungen.
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Ist die AttachmentsEnabled-Einstellung auf True festgelegt?

ActiveSync-Postfachrichtlinie ändern

Um das Problem zu beheben, erhöhen Sie das Limit für die maximale Anlagengröße in der ActiveSync-Postfachrichtlinie. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die ActiveSync-Postfachrichtlinie zu ändern:
    Set-ActiveSyncMailboxPolicy Default –AttachmentsEnabled:$True

Wurde das Problem durch das Erhöhen des Limits für die maximale Anlagengröße in der ActiveSync-Postfachrichtlinie behoben?

Nachricht kann nicht gesendet werden

Wir werden jetzt das Problem beheben, das bewirkt, dass ein Benutzer keine Nachrichten von einem ActiveSync-Client aus senden kann.


Kann der Benutzer das Problem reproduzieren?

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren; Fiddler-Ablaufverfolgung aufzeichnen; Postfachprotokoll auf Fehler analysieren

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren

Zunächst müssen Sie die Postfachprotokollierung auf dem/den Clientzugriffsserver(n) und für das Benutzerpostfach aktivieren. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

Hinweis: Diese Änderung sollte auf Exchange 2013-Postfachserver vorgenommen werden.

  1. Öffnen Sie Windows-Explorer, und wechseln Sie zum Ordner „Synchronisierung“ (C:\Programme\Microsoft\Exchange Server\V14\ClientAccess\Sync).
  2. Erstellen Sie eine Kopie der Datei „web.config“.
  3. Öffnen Sie die Datei „web.config“ in Editor, und ändern Sie die folgenden Abschnitte mit den folgenden Werten:
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  4. Öffnen Sie IIS-Manager.
  5. Erweitern Sie den Server, und wählen Sie Anwendungspools.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Beenden.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Starten.
  8. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  9. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Postfachprotokollierung für einen Benutzer zu aktivieren:
    Set-CASMailbox user -ActiveSyncDebugLogging:$True

Fiddler-Ablaufverfolgung aufzeichnen

ActiveSync-Geräteanforderungen erreichen nicht immer wie gewünscht das Ziel. Um sicherzustellen, dass Geräteanforderung und -antwort gesendet und wie vorgesehen empfangen werden, leiten Sie das Gerät über einen HTTP-Proxy, und prüfen Sie die Daten. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie Fiddler herunter, und installieren Sie das Programm auf einer Arbeitsstation.
  2. Laden Sie EAS Inspector for Fiddler herunter.
  3. Extrahieren Sie EASInspectorFiddler.dll im Ordner C:\Programme\Fiddler2\Inspectors.
  4. Starten Sie die Fiddler-Anwendung.
  5. Öffnen Sie das Menü Tools, und wählen Sie Fiddler Options.
  6. Wechseln Sie zur Registerkarte HTTPS, aktivieren Sie Decrypt HTTPS traffic (HTTPS-Datenverkehr entschlüsseln), und beantworten Sie alle Eingabeaufforderungen mit Ja.
  7. Wechseln Sie zur Registerkarte „Verbindungen“ aktivieren Sie Allow remote computers to connect (Verbindungen mit Remotecomputern zulassen), und klicken Sie bei allen ggf. angezeigten Eingabeaufforderungen auf OK.
  8. Klicken Sie auf OK, und schließen Sie die Fiddler-Anwendung.
  9. Konfigurieren Sie das ActiveSync-Gerät so, dass diese Arbeitsstation als Proxyserver verwendet wird. (In der Regel ist dies in den WiFi-Einstellungen des Geräts möglich.)
  10. Starten Sie die Fiddler-Anwendung.
  11. Reproduzieren Sie das Gerät auf dem ActiveSync-Gerät.
  12. Öffnen Sie Menü Datei, und wählen Sie Capture Traffic (Datenverkehr erfassen), um die Ablaufverfolgung zu beenden.

Postfachprotokoll auf Fehler analysieren

Die Anforderung vom ActiveSync-Client zum Senden dieser Nachricht ist nicht erfolgreich. Wir müssen überprüfen, ob der Exchange-Server die Anforderung empfangen hat, und herausfinden, ob der Server eine Antwort gesendet hat. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um das Postfachprotokoll für einen Benutzer abzurufen:
    Get-ActiveSyncDeviceStatistics -Mailbox user -GetMailboxLog:$True -NotificationEmailAddresses admin@contoso.com
    Hinweis: Damit wird das ActiveSync-Postfachprotokoll an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier.
  3. Laden Sie MailboxLogParser herunter, und extrahieren Sie die Dateien.
  4. Starten Sie das Dienstprogramm, indem Sie MailboxLogParser.exe öffnen.
  5. Klicken Sie auf Import Mailbox Logs to Grid (Postfachprotokolle in Raster importieren), um das Postfachprotokoll zu öffnen.
  6. Geben Sie unter Search raw log data for strings Nicht aufbereitete Protokolldaten nach Zeichenfolgen durchsuchen) den Begriff SendMail ein, und klicken Sie auf Suchen.
  7. Überprüfen Sie in den Suchergebnissen, ob die Spalte Status einen Wert enthält.

Hinweis: Klicken Sie hier, um weitere Informationen zur Analyse von Exchange ActiveSync-Postfachprotokollen zu erhalten.


Haben Sie Fehler oder Ausnahmen im Postfachprotokoll gefunden?

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Fiddler-Ablaufverfolgung auf Fehler analysieren

Wir erwarten, dass das Gerät einen SendMail-Befehl an den Exchange-Server sendet. Wir können anhand der Fiddler-Ablaufverfolgung überprüfen, ob der Client die Anforderung gesendet und der Server die Antwort empfangen hat. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Fiddler-Ablaufverfolgung.
  2. Öffnen Sie das Menü „Bearbeiten“, und wählen Sie „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  3. Geben Sie den Namespace für ActiveSync (Beispiel: mail.contoso.com) ein, und klicken Sie auf „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  4. Suchen Sie in der Spalte „Ergebnis“ nach HTTP-Antwortwerten, die nicht gleich 200 sind.
  5. Wählen Sie Anforderungen aus, bei denen die Spalte „Text“ einen Wert enthält.
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  6. Wählen Sie die Registerkarte „TextView“ aus, um weitere Antwortdetails anzuzeigen.
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Wurden in der Fiddler-Ablaufverfolgung Fehler gefunden?

Log Parser Studio installieren; Log Parser Studio-Abfrage – SendMail; Analyse der Abfrageergebnisse

Log Parser Studio installieren

Beim Versuch, mit dem Exchange-Server zu kommunizieren, sind auf dem ActiveSync-Client möglicherweise Fehler aufgetreten. Nun müssen wir die Fehlerursache bestimmen. Dazu überprüfen wir zunächst die IIS-Protokolle auf dem Clientzugriffsserver. Bevor diese Protokolle analysiert werden können, muss auf der Arbeitsstation, auf der die Analyse durchgeführt werden soll, Log Parser Studio installiert werden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie LogParser herunter, und installieren Sie das Programm.
    • Doppelklicken Sie auf die Datei LogParser.msi, um die Installation zu starten.
    • Klicken Sie auf Ausführen, wenn Offene Datei – Sicherheitswarnung angezeigt wird.
    • Klicken Sie im Willkommensfenster auf Weiter.
    • Lesen Sie auf dem Bildschirm mit dem Endbenutzer-Lizenzvertrag den Lizenzvertrag, akzeptieren Sie ihn, und klicken Sie auf Weiter
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Installationsart auswählen“ auf Vollständig
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Bereit für die Installation“ auf Installieren
    • Klicken Sie auf dem Bildschirm „Fertigstellung“ auf Fertig stellen.
  2. Laden Sie Log Parser Studio herunter, und extrahieren Sie die Dateien.

Nachdem LogParser installiert und Log Parser Studio extrahiert worden ist, kopieren Sie die IIS-Protokolle vom Exchange-Server bzw. den Servern auf die lokale Arbeitsstation, um sie zu analysieren.

Log Parser Studio-Abfrage – SendMail

Um herauszufinden, ob die Geräte mit Exchange synchronisiert werden, führen Sie die Log Parser-Abfrage aus, um die Benutzer zu finden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Starten Sie Log Parser Studio, indem Sie auf „LPS.exe“ doppelklicken.
  2. Klicken Sie auf das Symbol für den Protokollordner, um die zu verarbeitenden Dateien auszuwählen.
    3616_image30
     

  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Dateien hinzufügen“ oder „Ordner hinzufügen“, und wählen Sie die Datei(en) aus, die Sie zuvor kopiert haben.
    3616_image31
     

  4. Vergewissern Sie sich, dass die Datei bzw. der Ordner ausgewählt ist, und klicken Sie auf „OK“.
  5. Doppelklicken Sie in der Bibliothek auf ActiveSync: SendMail.
  6. Klicken Sie auf das Symbol mit dem Ausrufezeichen, um die Abfrage auszuführen.
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  7. Analysieren Sie die Ergebnisse für diese Abfrage, indem Sie die Spalten „Status“ und „Fehler“ auf Werte überprüfen. Achten Sie auch auf alle HTTP-Statuscodes, die nicht gleich 200 sind.
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Analyse der Abfrageergebnisse

Jetzt überprüfen Sie die Ergebnisse der obigen Abfrage auf Fehler.


Welche Fehler haben Sie in den Abfrageergebnissen gefunden?

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QuotaExceeded-Fehler

Dieser Fehler zeigt an, dass der Benutzer sein Postfachkontingent überschritten hat und keine Nachrichten mehr senden kann. Um dieses Problem zu beheben, können Sie entweder das Postfachspeicherkontingent für den Benutzer erhöhen oder den Benutzer bitten, seine Postfachgröße zu verringern.


Wurde das Problem durch eine dieser Optionen behoben?

NoRecipients-Fehler

Dieser Fehler zeigt an, dass der Benutzer versucht hat, eine Nachricht zu senden, ohne Empfänger anzugeben. Das Gerät sollte dies nicht zulassen. Sie sollten die Postfachprotokolle und/oder Fiddler-Ablaufverfolgung für dieses Gerät daraufhin überprüfen, ob der SendMail-Befehl mindestens einen Empfänger enthielt.


Konnten Sie sich davon überzeugen, dass das Gerät mindestens einen Empfänger in der Anforderung übermittelt hat?

MailSubmissionFailed-Fehler

Der MailSubmissionFailed-Fehler ist im Grunde genommen eine Fehlermeldung, die für alle SendMail-Fehler ausgegeben werden kann. Der Benutzer sollte versuchen, die Nachricht erneut zu senden. Überprüfen Sie das Ereignisprotokoll des Postfachservers auf Fehler oder Warnungen, die zum Zeitpunkt der Nachrichtenübermittlung auftraten.


Konnten Sie das Problem mithilfe der Ereignisprotokolle auf dem Postfachserver beheben?

Probleme mit dem Kalender

Bevor wir mit der Problembehandlung beginnen, müssen wir wissen, ob sich das Problem auf dem Gerät reproduzieren lässt. Wenn wir das Problem reproduzieren können, dann können wir während dieses Vorgangs Daten erfassen, die ein besseres Verständnis des Problems ermöglichen. Andernfalls müssen wir vorhandene Protokolle untersuchen, um herauszufinden, was geschehen ist.


Können Sie das Problem mit dem Kalender auf dem Gerät reproduzieren?

ActiveSync-Postfachprotokollierung aktivieren; Fiddler-Ablaufverfolgung aufzeichnen; Termin im Postfach finden; Nach UID suchen

Zunächst müssen Sie die Postfachprotokollierung auf dem/den Clientzugriffsserver(n) und für das Benutzerpostfach aktivieren. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

Hinweis: Diese Änderung sollte auf Exchange 2013-Postfachserver vorgenommen werden.

  1. Öffnen Sie Windows-Explorer, und wechseln Sie zum Ordner „Synchronisierung“ (C:\Programme\Microsoft\Exchange Server\V14\ClientAccess\Sync).
  2. Erstellen Sie eine Kopie der Datei „web.config“.
  3. Öffnen Sie die Datei „web.config“ in Editor, und ändern Sie die folgenden Abschnitte mit den folgenden Werten:
    3616_image16
     

  4. Öffnen Sie IIS-Manager.
  5. Erweitern Sie den Server, und wählen Sie Anwendungspools.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Beenden.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf MSExchangeSyncAppPool, und wählen Sie Starten.
  8. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  9. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um die Postfachprotokollierung für einen Benutzer zu aktivieren:
    Set-CASMailbox user -ActiveSyncDebugLogging:$True

Fiddler-Ablaufverfolgung aufzeichnen

ActiveSync-Geräteanforderungen erreichen nicht immer wie gewünscht das Ziel. Um sicherzustellen, dass Geräteanforderung und -antwort gesendet und wie vorgesehen empfangen werden, leiten Sie das Gerät über einen HTTP-Proxy, und prüfen Sie die Daten. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie Fiddler herunter, und installieren Sie das Programm auf einer Arbeitsstation.
  2. Laden Sie EAS Inspector for Fiddler herunter.
  3. Extrahieren Sie EASInspectorFiddler.dll im Ordner C:\Programme\Fiddler2\Inspectors.
  4. Starten Sie die Fiddler-Anwendung.
  5. Öffnen Sie das Menü Tools, und wählen Sie Fiddler Options.
  6. Wechseln Sie zur Registerkarte HTTPS, aktivieren Sie Decrypt HTTPS traffic (HTTPS-Datenverkehr entschlüsseln), und beantworten Sie alle Eingabeaufforderungen mit Ja.
  7. Wechseln Sie zur Registerkarte „Verbindungen“ aktivieren Sie Allow remote computers to connect (Verbindungen mit Remotecomputern zulassen), und klicken Sie bei allen ggf. angezeigten Eingabeaufforderungen auf OK.
  8. Klicken Sie auf OK, und schließen Sie die Fiddler-Anwendung.
  9. Konfigurieren Sie das ActiveSync-Gerät so, dass diese Arbeitsstation als Proxyserver verwendet wird. (In der Regel ist dies in den WiFi-Einstellungen des Geräts möglich.)
  10. Starten Sie die Fiddler-Anwendung.
  11. Reproduzieren Sie das Gerät auf dem ActiveSync-Gerät.
  12. Öffnen Sie Menü Datei, und wählen Sie Capture Traffic (Datenverkehr erfassen), um die Ablaufverfolgung zu beenden.

Termin im Postfach finden

Wir müssen die UID für den Termin im Postfach ermitteln, bevor wir das Postfachprotokoll durchsuchen können. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Laden Sie MfcMapi herunter, und installieren Sie dieses Programm.
  2. Starten Sie MfcMapi.
  3. Wechseln Sie zum Menü Sitzung, und wählen Sie Anmelden.
  4. Wählen Sie das Outlook-Profil für das Postfach aus, und klicken Sie auf OK.
  5. Doppelklicken Sie auf das Postfach, um es zu öffnen.
  6. Erweitern Sie Stammcontainer und Oberste Ebene des Informationsspeichers, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Kalender, und wählen Sie Open contents table
    (Inhaltstabelle öffnen).
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  7. Wählen Sie den Termin in der Tabelle aus, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das Tag „0x80000102“, und wählen Sie Eigenschaft bearbeiten.
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  8. Kopieren Sie den Wert von Binär (mit diesem Wert wird im Postfachprotokoll nach der UID gesucht).
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Nach UID suchen

Wir haben jetzt die Daten gesammelt und können mit der Problembehandlung beginnen. Zunächst sehen wir uns das Postfachprotokoll an und überprüfen, ob der Termin erfasst wurde. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie das folgende Cmdlet aus, um das Postfachprotokoll für einen Benutzer abzurufen:
    Get-ActiveSyncDeviceStatistics -Mailbox user -GetMailboxLog:$True -NotificationEmailAddresses admin@contoso.com
    Hinweis: Damit wird das ActiveSync-Postfachprotokoll zum Analysieren an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Weitere Informationen zur Postfachprotokollierung finden Sie hier.
  3. Laden Sie MailboxLogParser herunter, und extrahieren Sie die Dateien.
  4. Starten Sie das Dienstprogramm, indem Sie MailboxLogParser.exe öffnen.
  5. Klicken Sie auf Import Mailbox Logs to Grid (Postfachprotokolle in Raster importieren), um das Postfachprotokoll zu öffnen.
  6. Geben Sie den UID-Wert, den Sie zuvor kopiert haben, unter Search raw log data for strings (Nicht aufbereitete Protokolldaten nach Zeichenfolgen durchsuchen), und klicken Sie auf Suchen
    .
    3616_image69
     

  7. Überprüfen Sie die Suchergebnisse, und notieren Sie ggf. den ServerId-Wert für diesen Termin.
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Konnten Sie den Termin anhand der UID im Postfachprotokoll finden?

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Postfachprotokoll nach UID analysieren; Endstatus des Termins überprüfen

Postfachprotokoll nach UID analysieren

Nachdem wir wissen, dass der Termin im Postfachprotokoll enthalten ist, müssen wir die Aktionen verfolgen, die für den Termin ausgeführt wurden. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Suchen Sie nach dem zuvor gefundenen UID-Wert.

  2. Überprüfen Sie die Ergebnisse, und analysieren Sie die Protokolleinträge. Suchen Sie in den Protokollen nach RequestBody oder ResponseBody. Wenn das Element unter ResponseBody aufgeführt wird, dann wurde es vom Server aktualisiert. Andernfalls wird das Element unter RequestBody aufgeführt, und das bedeutet, dass es vom Client aktualisiert wurde.

  3. Notieren Sie sich Aktion (Add, Change oder Delete), und ob der Server oder der Client die Aktion gesendet hat.
  4. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4, bis Sie keine weiteren Einträge mehr finden.

Hinweis: Klicken Sie hier, um weitere Informationen zur Analyse von Exchange ActiveSync-Postfachprotokollen zu erhalten.

Endstatus des Termins überprüfen

Wir haben im Postfachprotokoll festgestellt, dass mindestens eine Aktion für den Termin ausgeführt wurde. Das Endergebnis des Termins hängt von der letzten Aktion ab. Nachfolgend wird beschrieben, welcher Status der Termin aufgrund dieser Aktion haben sollte:

Hinzufügen – Der Termin sollte im Kalender des ActiveSync-Clients vorhanden sein.

Ändern – Der Termin sollte im Kalender des ActiveSync-Clients aktualisiert worden sein.

Löschen – Der Termin sollte aus dem Kalender des ActiveSync-Clients entfernt worden sein.


Entspricht das Ergebnis der letzten Aktion dem erwarteten Status des Termins?

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Fiddler-Ablaufverfolgung nach UID analysieren; Endstatus des Termins überprüfen

Fiddler-Ablaufverfolgung nach UID analysieren

Wir erwarten, dass das Gerät Anforderungen bezüglich dieses Termins sendet. Wir können anhand der Fiddler-Ablaufverfolgung überprüfen, ob der Client die Anforderung gesendet und der Server die Antwort empfangen hat. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Fiddler-Ablaufverfolgung.
  2. Öffnen Sie das Menü „Bearbeiten“, und wählen Sie „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  3. Geben Sie den Namespace für ActiveSync (Beispiel: mail.contoso.com) ein, und klicken Sie auf „Find Sessions“ (Sitzungen suchen).
  4. Wählen Sie die Anforderungen aus, bei denen die Spalte „Text“ einen Wert enthält und die HTTP-Antwortwerte nicht gleich 200 sind.
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  5. Öffnen Sie die EAS XML-Registerkarten, um Anforderung und Antwort anzuzeigen.
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  6. Finden Sie alle Anforderungen und Antworten für den zuvor gefundenen ServerID-Wert.

Endstatus des Termins überprüfen

Wir müssen überprüfen, ob in der Fiddler-Ablaufverfolgung die Aktionen, die für die Aktion ausgeführt wurden, mit dem Postfachprotokoll übereinstimmen. Die letzte Aktion sollte der oben ermittelten Aktion im Postfachprotokoll entsprechen. Nachfolgend wird beschrieben, welcher Status der Termin aufgrund dieser Aktion haben sollte:

Hinzufügen – Der Termin sollte im Kalender des ActiveSync-Clients vorhanden sein.

Ändern – Der Termin sollte im Kalender des ActiveSync-Clients aktualisiert worden sein.

Löschen – Der Termin sollte aus dem Kalender des ActiveSync-Clients entfernt worden sein.


Entspricht das Ergebnis der letzten Aktion dem erwarteten Status des Termins?

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