Beheben von PXE-Startproblemen in Configuration Manager 2012

Wozu dient dieser Leitfaden?
Unterstützt Administratoren bei der Diagnose und Behebung von PXE-Startfehlern in System Center 2012 Configuration Manager(ConfigMgr 2012 bzw. ConfigMgr 2012 R2).

Für wen ist er gedacht?
Administratoren, die PXE-Startprobleme diagnostizieren und beheben

Wie funktioniert es?
Wir stellen zunächst einige Hintergrundinformationen zu PXE bereit. Dann begleiten wir Sie bei einer Reihe von Problembehandlungsschritten, die sich auf Ihre spezielle Situation beziehen.

Geschätzte Dauer:
15 bis 30 Minuten

Grundlagen zu PXE-Start und Configuration Manager

PXE-Start in System Center 2012 Configuration Manager (ConfigMgr 2012 oder ConfigMgr 2012 R2) ermöglicht es Administratoren, über PXE (Preboot eXecution Environment) einfach über das Netzwerk auf Windows Preinstallation Environment (WinPE) zuzugreifen. PXE ist ein von Intel erstellter Branchenstandard, der in der Gerätefirmware Pre-Boot-Dienste bereitstellt, die es Geräten ermöglichen, Netzwerkstartprogramme auf Clientcomputer herunterzuladen.

Configuration Manager stützt sich über den WDS-PXE-Anbieter auf die Windows-Serverrolle „Windows-Bereitstellungsdienste“ (WDS, Windows Deployment Services). In Configuration Manager 2012 registriert sich der SMS-PXE-Anbieter (SMSPXE) beim Windows-Bereitstellungsdienst und stellt die Logik für die PXE-Clientanforderungen bereit.

Um Probleme im Zusammenhang mit PXE in ConfigMgr 2012 beheben zu können, ist es wichtig, die beteiligten grundlegenden Prozesse, ihre Funktionsweise und die Art und Weise, wie sie zusammenarbeiten, zu verstehen. In dieser Problembehandlung wird davon ausgegangen, dass Sie diese Prozesse verstehen. Wenn Sie einen allgemeinen Überblick erhalten möchten, können Sie die Option unten auswählen. Sie können aber auch gleich mit der Problembehandlung fortfahren.

Grundlagen zu PXE-Start und Configuration Manager

PXE-Start in System Center 2012 Configuration Manager (ConfigMgr 2012 oder ConfigMgr 2012 R2) ermöglicht es Administratoren, über PXE (Preboot eXecution Environment) einfach über das Netzwerk auf Windows Preinstallation Environment (WinPE) zuzugreifen. PXE ist ein von Intel erstellter Branchenstandard, der in der Gerätefirmware Pre-Boot-Dienste bereitstellt, die es Geräten ermöglichen, Netzwerkstartprogramme auf Clientcomputer herunterzuladen.

Configuration Manager stützt sich über den WDS-PXE-Anbieter auf die Windows-Serverrolle „Windows-Bereitstellungsdienste“ (WDS, Windows Deployment Services). In Configuration Manager 2012 registriert sich der SMS-PXE-Anbieter (SMSPXE) beim Windows-Bereitstellungsdienst und stellt die Logik für die PXE-Clientanforderungen bereit.

Um Probleme im Zusammenhang mit PXE in ConfigMgr 2012 beheben zu können, ist es wichtig, die beteiligten grundlegenden Prozesse, ihre Funktionsweise und die Art und Weise, wie sie zusammenarbeiten, zu verstehen. In dieser Problembehandlung wird davon ausgegangen, dass Sie diese Prozesse verstehen. Wenn Sie einen allgemeinen Überblick erhalten möchten, können Sie die Option unten auswählen. Sie können aber auch gleich mit der Problembehandlung fortfahren.

PXE-Dienstpunktinstallation

Zunächst betrachten wir die Prozesse, die an der Installation des SMSPXE-Anbieters beteiligt sind. In allen Instanzen in diesem Dokument verwenden wir System Center 2012 Configuration Manager R2 Cumulative Update 2 (ConfigMgr 2012 R2 CU2) und ein Remotestandortsystem, das unter Windows Server 2012 mit der Rolle „Verteilungspunkt“ (Distribution Point, DP) installiert worden ist.

Zuerst wird die Installation durch die Auswahl der Option „PXE-Unterstützung für Clients aktivieren“ auf der Registerkarte PXE des Eigenschaftendialogfelds für den Verteilungspunkt initiiert. Wenn die PXE-Unterstützung aktiviert ist, wird eine Instanz der SMS_SCI_SysResUse-Klasse erstellt.

SMSProv.log:PutInstanceAsync SMS_SCI_SysResUseSMS Provider04/09/2014 11:30:131552 (0x0610)CExtProviderClassObject::DoPutInstanceInstanceSMS Provider04/09/2014 11:30:131552 (0x0610)INFO: 'RemoteDp.contoso.com' is a valid FQDN.SMS Provider04/09/2014 11:30:131552 (0x0610)

TIPP:

Im WMI-Namespace „Root\SMS\Site_RR2“ (wobei RR2 für den Standortcode des Standorts steht) enthält die SMS_SCI_SYSResUse-Klasse alle Standortsystemrollen auf dem primären Standortserver. Sie können die folgende Abfrage in WBEMTEST ausführen, um alle Verteilungspunkte auf diesem Standortserver zu identifizieren:

SELECT * FROM SMS_SCI_SysResUse WHERE rolename like 'SMS Distribution Point'
Durch die Änderung der Eigenschaften dieser Rollen über das SDK wird die Standortsteuerungsdatei verändert und der Verteilungspunkt konfiguriert. Der IsPXE-Eigenschaftenname ist Member der props-Eigenschaft und wird auf 1 festgelegt, wenn der Verteilungspunkt PXE-fähig ist.

Die Komponente SMS-Datenbankmonitor erkennt, dass die Tabellen „DPNotification“ und „DistributionPoints“ geändert wurden, und löscht Dateien in „distmgr.box“:

Smsdbmon.log:RCV:UPDATE on SiteControl for SiteControl_AddUpd_HMAN [RR2 ][19604]RCV: UPDATE on SiteControl for SiteControl_AddUpd_SiteCtrl [RR2 ][19605]SND: Dropped C:\Program Files\Microsoft Configuration Manager\inboxes\hman.box\RR2.SCU [19604]SND: Dropped C:\Program Files\Microsoft Configuration Manager\inboxes\sitectrl.box\RR2.CT0 [19605]RCV: UPDATE on Sites for Sites_Interop_Update_HMAN [RR2 ][19606]SND: Dropped C:\Program Files\Microsoft Configuration Manager\inboxes\hman.box\RR2.ITC [19606]RCV: UPDATE on DistributionPoints for DP_Properties_Upd [15 ][19607]RCV: INSERT on PkgNotification for PkgNotify_Add [RR200002 ][19608]RCV: INSERT on PkgNotification for PkgNotify_Add [RR200003 ][19609]RCV: INSERT on DPNotification for DPNotify_ADD [15 ][19610]RCV: UPDATE on SiteControlNotification for SiteCtrlNot_Add_DDM [RR2 ][19611]SND: Dropped C:\Program Files\Microsoft Configuration Manager\inboxes\distmgr.box\15.NOT [19607]SND: Dropped C:\Program Files\Microsoft Configuration Manager\inboxes\distmgr.box\RR200002.PKN [19608]SND: Dropped C:\Program Files\Microsoft Configuration Manager\inboxes\distmgr.box\RR200003.PKN [19609]SND: Dropped C:\Program Files\Microsoft Configuration Manager\inboxes\distmgr.box\15.DPN [19610]Site Control Notification.

Die Verteilungs-Manager-Komponente auf dem primären Standortserver initiiert daraufhin die Konfiguration des Remoteverteilungspunkts:

ConfigureDPSMS_DISTRIBUTION_MANAGER04/09/2014 11:30:263776 (0x0EC0)IISPortsList in the SCF is "80".SMS_DISTRIBUTION_MANAGER04/09/2014 11:30:263776 (0x0EC0)IISSSLPortsList in the SCF is "443".SMS_DISTRIBUTION_MANAGER04/09/2014 11:30:263776 (0x0EC0)IISWebSiteName in the SCF is "".SMS_DISTRIBUTION_MANAGER04/09/2014 11:30:263776 (0x0EC0)IISSSLState in the SCF is 448.SMS_DISTRIBUTION_MANAGER04/09/2014 11:30:263776 (0x0EC0)DP registry settings have been successfully updated on RemoteDp.contoso.comSMS_DISTRIBUTION_MANAGER04/09/2014 11:30:263776 (0x0EC0)ConfigurePXESMS_DISTRIBUTION_MANAGER04/09/2014 11:30:263776 (0x0EC0)

Im SMS-DP-Anbieterprotokoll auf dem Remoteverteilungspunkt finden wir die folgenden Informationen zur PXE-Installation, wobei anfänglich der Registrierungsschlüssel „PxeInstalled“ nicht gefunden wird:

Smsdpprov.log[66C][Thu 09/04/2014 11:30:28]:CcmInstallPXE [66C][Thu 09/04/2014 11:30:28]:RegQueryValueExW failed for Software\Microsoft\SMS\DP, PxeInstalled[66C][Thu 09/04/2014 11:30:28]:RegReadDWord failed; 0x80070002

Visual C++ Redistributable wird installiert:

Smsdpprov.log[66C][Thu 09/04/2014 11:30:28]:Running: C:\SMS_DP$\sms\bin\vcredist_x64.exe /q /log "C:\SMS_DP$\sms\bin\vcredist.log"[66C][Thu 09/04/2014 11:30:28]:Waiting for the completion of: C:\SMS_DP$\sms\bin\vcredist_x64.exe /q /log "C:\SMS_DP$\sms\bin\vcredist.log"[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:Run completed for: C:\SMS_DP$\sms\bin\vcredist_x64.exe /q /log "C:\SMS_DP$\sms\bin\vcredist.log"

WDS wird installiert:

Smsdpprov.log[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:Created the DP mutex key for WDS.[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:Failed to open WDS service.[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:WDS is NOT INSTALLED[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:Installing WDS.[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:Running: ServerManagerCmd.exe -i WDS -a[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:Failed (2) to run: ServerManagerCmd.exe -i WDS -a[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:Running: PowerShell.exe -Command Import-Module ServerManager; Get-WindowsFeature WDS; Add-WindowsFeature WDS[66C][Thu 09/04/2014 11:30:39]:Waiting for the completion of: PowerShell.exe -Command Import-Module ServerManager; Get-WindowsFeature WDS; Add-WindowsFeature WDS[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:Run completed for: PowerShell.exe -Command Import-Module ServerManager; Get-WindowsFeature WDS; Add-WindowsFeature WDS[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:Successfully installed WDS.

TFTP-Lesefilter werden konfiguriert:

Smsdpprov.log[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:Setting TFTP config key as: System\CurrentControlSet\Services\WDSSERVER\Providers\WDSTFTP[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:Configuring TFTP read filters[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:SetupComplete is set to 0

Die Freigabe REMINST wird erstellt, und WDS wird konfiguriert:

Smsdpprov.log[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:RegQueryValueExW failed for Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup, REMINST[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:RegReadDWord failed; 0x80070002[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:REMINST not set in WDS[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:WDS is NOT Configured[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:Share (REMINST) does not exist. (NetNameNotFound) (0x00000906)[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:GetFileSharePath failed; 0x80070906[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:REMINST share does not exist. Need to create it.[66C][Thu 09/04/2014 11:31:35]:Enumerating drives A through Z for the NTFS drive with the most free space.[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:Drive 'C:\' is the best drive for the SMS installation directory.[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:Creating REMINST share to point to: C:\RemoteInstall[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:Succesfully created share REMINST[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:Removing existing PXE related directories[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:Registering WDS provider: SourceDir: C:\SMS_DP$\sms\bin [66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:Registering WDS provider: ProviderPath: C:\SMS_DP$\sms\bin\smspxe.dll [66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:DoPxeProviderRegister[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:PxeLoadWdsPxe[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:Loading wdspxe.dll from C:\Windows\system32\wdspxe.dll[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:wdspxe.dll is loaded[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:PxeProviderRegister has suceeded (0x00000000)[66C][Thu 09/04/2014 11:31:37]:Disabling WDS/RIS functionality[66C][Thu 09/04/2014 11:31:39]:WDSServer status is 1[66C][Thu 09/04/2014 11:31:39]:WDSServer is NOT STARTED[66C][Thu 09/04/2014 11:31:39]:Running: WDSUTIL.exe /Initialize-Server /REMINST:"C:\RemoteInstall"[66C][Thu 09/04/2014 11:31:39]:Waiting for the completion of: WDSUTIL.exe /Initialize-Server /REMINST:"C:\RemoteInstall"[66C][Thu 09/04/2014 11:31:50]:Run completed for: WDSUTIL.exe /Initialize-Server /REMINST:"C:\RemoteInstall"[66C][Thu 09/04/2014 11:31:50]:CcmInstallPXE: Deleting the DP mutex key for WDS.[66C][Thu 09/04/2014 11:31:50]:Installed PXE[66C][Thu 09/04/2014 11:32:03]:CcmInstallPXE[66C][Thu 09/04/2014 11:32:03]:PXE provider is already installed.[66C][Thu 09/04/2014 11:32:03]:Installed PXE

Auf dem Remoteverteilungspunkt können wir jetzt feststellen, dass die folgenden Werte in HKLM\Software\Microsoft\SMS\DP hinzugefügt wurden:    

3876_image3
 

Beachten Sie, dass „PxeInstalled“ und „IsPXE“ auf 1 festgelegt sind.

Wenn wir uns das Dateisystem des Remoteverteilungspunkts ansehen, finden wir ein neues Protokoll unter C:\SMS_DP$\sms\logs:

SMSPXE.logMachine is running Windows Longhorn. (NTVersion=0X602, ServicePack=0)Cannot read the registry value of MACIgnoreListFile (00000000)MAC Ignore List Filename in registry is emptyBegin validation of Certificate [Thumbprint B64B9DAF9BFB76A99DC050C21E33B3489643D111] issued to 'e728f6ce-29a6-4ac3-974e-ba3dc855d9a4'Completed validation of Certificate [Thumbprint B64B9DAF9BFB76A99DC050C21E33B3489643D111] issued to 'e728f6ce-29a6-4ac3-974e-ba3dc855d9a4'

Der Verteilungspunkt sollte jetzt PXE unterstützen und eingehende Anforderungen akzeptieren können.

Hinzufügen von Startabbildern zum PXE-fähigen Verteilungspunkt

Wenn ein neuer PXE-fähiger Verteilungspunkt konfiguriert wird, müssen zusätzliche Schritte abgeschlossen werden, um alle Funktionen zu aktivieren. Einer dieser Schritte ist die Verteilung der x86- und x64-Startabbilder auf den neuen PXE-fähigen Verteilungspunkt. Navigieren Sie zu diesem Zweck zu Softwarebibliothek -> Betriebssysteme -> Startabbilder -> Startabbild (x86), klicken Sie dann mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Inhalt verteilen-> Add the Boot Image to the PXE enabled DP (Startabbild zum PXE-fähigen Verteilungspunkt hinzufügen) aus.

Wiederholen Sie diesen Vorgang für Startabbild (x64).

Nachdem dieser Schritt abgeschlossen wurde, beginnt der Verteilungs-Manager mit der Verarbeitung der Anforderung und leitet die Verteilung auf dem Remoteverteilungspunkt ein:

DistMgr.logFound notification for package 'RR200004'Used 0 out of 30 allowed processing threads.Starting package processing thread, thread ID = 0x152C (5420)Start adding package to server ["Display=\\RemoteDp.contoso.com\"]MSWNET:["SMS_SITE=RR2"]\\RemoteDp.contoso.com\...Attempting to add or update a package on a distribution point.Successfully made a network connection to \\RemoteDp.contoso.com \ADMIN$.CreateSignatureShare, connecting to DPSignature share exists on distribution point path \\RemoteDp.contoso.com \SMSSIG$Share SMSPKGC$ exists on distribution point \\RemoteDp.contoso.com \SMSPKGC$Checking configuration of IIS virtual directories on DP ["Display=\\RemoteDp.contoso.com\"]MSWNET:["SMS_SITE=RR2"]\\RemoteDp.contoso.com\Creating, reading or updating IIS registry key for a distribution point.Virtual Directory SMS_DP_SMSSIG$ for the physical path C:\SMSSIG$ already exists.Created package transfer job to send package RR200004 to distribution point ["Display=\\RemoteDp.contoso.com\"]MSWNET:["SMS_SITE=RR2"]\\RemoteDp.contoso.com\.StoredPkgVersion (9) of package RR200004. StoredPkgVersion in database is 9.SourceVersion (9) of package RR200004. SourceVersion in database is 9.

Der Paketübertragungs-Manager (der Verteilungspunkt ist ein Remoteverteilungspunkt) initiiert dann das Senden des Inhalts:

PkgXferMgr.logDeleteJobNotificationFiles deleted 1 *.PKN file(s) this cycle.Found send request with ID: 105, Package: RR200004, Version:9, Priority: 2, Destination: REMOTEDP.CONTOSO.COM, DPPriority: 200Created sending thread (Thread ID = 0x1140)Sending thread starting for Job: 105, package: RR200004, Version: 9, Priority: 2, server: REMOTEDP.CONTOSO.COM, DPPriority: 200Sending legacy content RR200004.9 for package RR200004Finished sending SWD package RR200004 version 9 to distribution point REMOTEDP.CONTOSO.COMSent status to the distribution manager for pkg RR200004, version 9, status 3 and distribution point ["Display=\\RemoteDp.contoso.com\"]MSWNET:["SMS_SITE=RR2"]\\RemoteDp.contoso.com\StateTable::CState::Handle - (8210:1 2014-09-10 13:19:12.087+00:00) >> (8203:3 2013-11-26 15:43:48.108+00:00)Successfully send state change notification 7F6041B0-3EE2-427F-AB72-B89610A6331CSending thread complete

Der SMS-Verteilungspunktanbieter stellt dann die WIM-Datei im Verzeichnis der Remoteinstallation bereit:

Smsdpprov.log[468][Wed 09/10/2014 14:09:59]:A DP usage gathering task has been registered successfully[99C][Wed 09/10/2014 14:19:07]:Content 'RR200004.9' for package 'RR200004' has been added to content library successfully[99C][Wed 09/10/2014 14:19:07]:Expanding C:\SCCMContentLib\FileLib\E8A1\E8A136A1348B4CFE97334D0F65934845F2B4675D0B7D925AB830378F4ECF39B9 from package RR200004[99C][Wed 09/10/2014 14:19:07]:Finding Wimgapi.Dll[99C][Wed 09/10/2014 14:19:07]:Found C:\Windows\system32\wimgapi.dll[99C][Wed 09/10/2014 14:19:07]:Expanding RR200004 to C:\RemoteInstall\SMSImages

SMSPXE erkennt das neue Abbild:

SMSPXE.logFound new image RR200004PXE::CBootImageManager::QueryWIMInfoLoaded C:\Windows\system32\wimgapi.dllOpening image file C:\RemoteInstall\SMSImages\RR200004\boot.RR200004.wimFound Image file: C:\RemoteInstall\SMSImages\RR200004\boot.RR200004.wimPackageID: RR200004ProductName: Microsoft® Windows® Operating SystemArchitecture: 0Description: Microsoft Windows PE (x86)Version: Creator: SystemDir: WINDOWSClosing image file C:\RemoteInstall\SMSImages\RR200004\boot.RR200004.wimPXE::CBootImageManager::InstallBootFilesForImageTemporary path to copy extract files from: C:\RemoteInstall\SMSTempBootFiles\RR200004.

TIPP:

Stellen Sie sicher, dass diese Startabbilder für die Bereitstellung vom PXE-fähigen Verteilungspunkt konfiguriert wurden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startabbild, und wählen Sie Eigenschaften -> Datenquelle und anschließend die Option „Dieses Startabbild über den PXE-fähigen Verteilungspunkt bereitstellen“.

Der PXE-Startvorgang

Der hier beschriebene Beispielstartvorgang umfasst drei Computer: Den DHCP-Server, den PXE-fähigen Verteilungspunkt und den Client (einen x64-BIOS-Computer). Alle Computer befinden sich im gleichen Subnetz.

Im PXE-Startvorgang muss der Client zunächst die TCP/IP-Parameter und den Standort des TFTP-Startservers abrufen. Sobald ein Gerät eingeschaltet wird und der POST-Vorgang abgeschlossen ist, beginnt der PXE-Startvorgang (in der Regel über ein Startauswahlmenü).

  1. Als Erstes sendet die PXE-Firmware eine DHCPDISCOVER-Broadcastmeldung (ein UDP-Paket), um die TCP/IP-Details abzurufen. Diese beinhaltet eine Liste von Parameteranforderungen. Es folgt ein Beispiel für eine Netzwerkablaufverfolgung mit der Parameterliste aus dem DHCPDISCOVER-Paket:
    3876_image4
     
    Der PXE-Client identifiziert anschließend die hersteller- und computerspezifischen Informationen, damit er den Speicherort und den Dateinamen der geeigneten Startabbilddatei anfordern kann.
  2. Der DHCP-Server und der PXE-fähige Verteilungspunkt senden ein DHCPOFFER-Paket an den Client, das alle relevanten TCP/IP-Parameter enthält.
    Beachten Sie, dass das folgende Beispiel für ein DHCPOFFER-Paket weder den Servernamen noch die Informationen zur Startdatei enthält, weil dieses Paket vom DHCP-Server und nicht vom PXE-fähigen Verteilungspunkt stammt.
    3876_image5
     
  3. Nachdem der Client ein DHCPOFFER-Paket ausgewählt hat, antwortet er mit einem DHCPREQUEST-Paket. Dieses enthält die IP-Adresse aus dem DHCPOFFER-Paket, das ausgewählt wurde.
  4. Der DHCP-Server reagiert auf das DHCPREQUEST-Paket mit einem DHCPACK-Paket, das die gleichen Details wie das DHCPOFFER-Paket enthält. Der Serverhostname und der Name der Startdatei werden hier nicht angegeben:
    3876_image6
     
  5. An dieser Stelle liegen zwar die Startinformationen für die Datei immer noch nicht vor, der Client verfügt nun aber über eine IP-Adresse. Der PXE-Client sendet als Nächstes ein neues DHCPREQUEST-Paket an den PXE-fähigen Verteilungspunkt, nachdem er auch ein DHCPOFFER-Paket aus der vorherigen DHCPDISCOVER-Broadcastmeldung empfangen hat.
  6. Der PXE-fähige Verteilungspunkt sendet ein DHCPACK-Paket mit dem BootFileName-Speicherort und dem WDS-Netzwerkstartprogramm (Network Boot Program, NBP).
    3876_image7
     
Herunterladen der Startdateien

  1. Nachdem die DHCP-Konversation abgeschlossen ist, startet der Client die TFTP-Sitzung mit einer Leseanforderung: 
    3876_image8
     
    Der Server antwortet mit der Angabe von „tsize“ und „blksize“. Der Client überträgt dann die Datei vom Server.

    HINWEIS Die Größe dieser Blöcke entspricht „blksize“, und in diesem Fall ist die blksize-Größe auf 1.456 Bytes festgelegt. Die blksize-Größe kann unter Windows Server 2008 und höher konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Microsoft Knowledge Base-Artikel:

    975710 – Betriebssystembereitstellung über ein Netzwerk mithilfe von WDS schlägt in Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 fehl

    Hier sehen wir das Ende der DHCP-Konversation und den Beginn der TFTP-Übertragung:
    3876_image9
     
    Wenn das WDS-Netzwerkstartprogramm (NBP) auf den Clientcomputer übertragen worden ist, wird es ausgeführt. In unserem Beispiel wird zum Starten wdsnbp.com heruntergeladen. Das NBP bestimmt, ob der Client vom Netzwerk starten kann, ob auf dem Client F12 zum Initiieren des Startvorgangs gedrückt werden muss und welches Startabbild der Client erhält.

    NBPs sind sowohl architektur- als auch firmwarespezifisch (BIOS oder UEFI). Auf BIOS-Computern ist das NBP eine 16-Bit-Echtmodusanwendung. Daher kann dasselbe NBP für x86-basierte und x64-basierte Betriebssysteme verwendet werden.

    In unserem Fall (einem x64-BIOS-Computer) befindet sich das NBP im folgenden Verzeichnis auf dem PXE-fähigen Verteilungspunkt:
    \\remotedp\c$\RemoteInstall\SMSBoot\x64
    3876_image10
     
    Die Dateien führen die folgenden Funktionen aus:
    PXEboot.com – x86- und x64-BIOS: Erfordert, dass der Endbenutzer die Taste F12 drückt, um den PXE-Startvorgang fortzusetzen (dies ist das Standard-NBP).

    PXEboot.n12 – x86- und x64-BIOS:
    Startet den PXE-Startvorgang sofort (auf dem Client muss nicht F12 gedrückt werden).

    AbortPXE.com – x86- und x64-BIOS:
    Ermöglicht es dem Gerät, sofort unter Verwendung des nächsten im BIOS angegebenen Startgeräts zu starten. Dies ermöglicht es Geräten, die nicht unter Verwendung von PXE starten sollen, sofort den sekundären Startprozess zu beginnen, ohne auf ein Timeout zu warten.

    Bootmgfw.efi – x64 UEFI und IA64 UEFI: Die EFI-Version von PXEboot.com bzw. PXEboot.n12 (in EFI wird von der EFI-Shell und nicht vom NBP entschieden, ob ein PXE-Startvorgang ausgeführt wird.) Bootmgfw.efi entspricht der kombinierten Funktionalität von PXEboot.com, PXEboot.n12, abortpxe.com und bootmgr.exe.

    wdsnbp.com – x86- und x64-BIOS: Ein spezielles NBP, das für die Verwendung durch Windows-Bereitstellungsdienste entwickelt wurde und folgende allgemeine Zwecke erfüllt:
    ◦Architekturermittlung
    ◦Szenarios mit ausstehenden Geräten

    Wdsmgfw.efi – x64 UEFI und IA64 UEFI: Ein spezielles NBP, das für die Verwendung durch Windows-Bereitstellungsdienste entwickelt wurde und folgende allgemeine Zwecke erfüllt:
     Fordert den Benutzer auf, zur Fortsetzung des PXE-Startvorgangs eine Taste zu drücken, und verarbeitet die Benutzereingabe
     Szenarios mit ausstehenden Geräten
  2. Das NBP lädt das Betriebssystemladeprogramm und die Startdateien über TFTP herunter, wozu folgende Dateien gehören: 
    ◦ smsboot\x64\pxeboot.com
    ◦ smsboot\x64\bootmgr.exe
    ◦ \SMSBoot\Fonts\wgl4_boot.ttf
    ◦ \SMSBoot\boot.sdi
    ◦ \SMSImages\RR200004\boot.RR200004.wim

  3. Mit diesen Dateien und der WinPE-WIM-Datei wird ein RAMDISK-Datenträger im Arbeitsspeicher erstellt. 
    3876_image11
     
  4. Der Client startet vom RAMDISK-Datenträger aus.

WinPE-Startvorgang

Sobald WinPE gestartet wurde, wird die TS-Startshell aus dem SMS-Ordner initiiert, der im WinPE-Abbild enthalten ist (dieser Ordner wird beim Import in Configuration Manager in die Start-WIM injiziert). Dieser Vorgang wird in SMSTS.log im Ordner X:\Windows\Temp\SMSTS\ protokolliert.
TIPP:
Um auf dieses Protokoll in WinPE zuzugreifen, aktivieren Sie die Eingabeaufforderung im Startabbild. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf Startabbild -> Eigenschaften -> Anpassung, und aktivieren Sie „Befehlsunterstützung aktivieren (nur Test)“. Sie können auf die Eingabeaufforderung zugreifen, indem Sie in WinPE F8 drücken.
Hier sehen Sie den anfänglichen TS-Start-Shell-Prozess:

SMSTS.log==============================[ TSBootShell.exe ]==============================Succeeded loading resource DLL 'X:\sms\bin\i386\1033\TSRES.DLL'Debug shell is enabledWaiting for PNP initialization...RAM Disk Boot Path: NET(0)\SMSIMAGES\RR200004\BOOT.RR200004.WIMBooted from network (PXE)Network(PXE) path: X:\sms\data\Found config path X:\sms\data\This is not a fixed non usb diskBooting from removable media, not restoring bootloaders on hard driveX:\sms\data\WinPE does not exist.X:\_SmsTsWinPE\WinPE does not exist.Executing command line: wpeinit.exe -winpeThe command completed successfully.Starting DNS client service.Executing command line: X:\sms\bin\i386\TsmBootstrap.exe /env:WinPE /configpath:X:\sms\data\The command completed successfully.

Nun folgt der Tasksequenz-Manager-Bootstrap-Prozess:

SMSTS.log==============================[ TSMBootStrap.exe ]==============================Command line: X:\sms\bin\i386\TsmBootstrap.exe /env:WinPE /configpath:X:\sms\data\Succeeded loading resource DLL 'X:\sms\bin\i386\1033\TSRES.DLL'Succeeded loading resource DLL 'X:\sms\bin\i386\TSRESNLC.DLL'Current OS version is 6.2.9200.0Adding SMS bin folder "X:\sms\bin\i386" to the system environment PATHPXE Boot with Root = X:\Executing from PXE in WinPELoading TsPxe.dll from X:\sms\bin\i386\TsPxe.dll

Sobald TSPXE geladen wurde, werden die TS-Variablen unter Verwendung von TFTP heruntergeladen:

SMSTS.log TsPxe.dll loadedDevice has PXE bootedVariable Path: \SMSTemp\2014.09.05.18.20.31.0001.{0C616323-A027-41B0-A215-057AF4F1E361}.boot.varSuccesfully added firewall rule for TftpExecuting: X:\sms\bin\i386\smstftp.exe -i 10.238.0.2 get \SMSTemp\2014.09.05.18.20.31.0001.{0C616323-A027-41B0-A215-057AF4F1E361}.boot.var X:\sms\data\variables.datExecuting command line: "X:\sms\bin\i386\smstftp.exe" -i 10.238.0.2 get \SMSTemp\2014.09.05.18.20.31.0001.{0C616323-A027-41B0-A215-057AF4F1E361}.boot.var X:\sms\data\variables.datProcess completed with exit code 0Succesfully removed firewall rule for TftpSuccessfully downloaded pxe variable file.Loading Media Variables from "X:\sms\data\variables.dat"Loading Media Variables from "X:\sms\data\variables.dat"Found network adapter "Intel 21140-Based PCI Fast Ethernet Adapter (Emulated)" with IP Address 10.238.0.3.Loading Media Variables from "X:\sms\data\variables.dat"Loading variables from the Task Sequencing Removable Media.Loading Media Variables from "X:\sms\data\variables.dat"Succeeded loading resource DLL 'X:\sms\bin\i386\1033\TSRES.DLL'Setting SMSTSMP TS environment variableSetting _SMSMediaGuid TS environment variableSetting _SMSTSBootMediaPackageID TS environment variableSetting _SMSTSHTTPPort TS environment variableSetting _SMSTSHTTPSPort TS environment variableSetting _SMSTSIISSSLState TS environment variableSetting _SMSTSLaunchMode TS environment variableSetting _SMSTSMediaPFX TS environment variableSetting _SMSTSPublicRootKey TS environment variableSetting _SMSTSRootCACerts TS environment variableSetting _SMSTSSiteCode TS environment variableSetting _SMSTSSiteSigningCertificate TS environment variableSetting _SMSTSUseFirstCert TS environment variableSetting _SMSTSx64UnknownMachineGUID TS environment variableSetting _SMSTSx86UnknownMachineGUID TS environment variable

An dieser Stelle sucht TSPXE den Verwaltungspunkt und lädt Richtlinien herunter, bevor die Benutzeroberfläche zur Auswahl der optionalen Tasksequenz für den Benutzer angezeigt wird:

SMSTS.log site=RR2,RR2, MP=http://ConfigMgrR2.CONTOSO.COM, ports: http=80,https=443certificates are received from MP.CLibSMSMessageWinHttpTransport::Send: URL: ConfigMgrR2.CONTOSO.COM:80 CCM_POST /ccm_system/requestRequest was successful.Downloading policy from http://ConfigMgrR2.CONTOSO.COM.Retrieving Policy Assignments:Processing Policy Assignment {7898f153-a6de-43e9-98c3-ca5cc61483b0}.Processing Policy Assignment {fba19677-0e9b-490d-b601-07e247979bd4}.Processing Policy Assignment {6306ca4c-e7ed-4cf5-8419-af9b1695a909}.Processing Policy Assignment {05a027ff-e9cf-4fa1-8bd8-4565481061e2}.Processing Policy Assignment {b3c991f6-9f83-43c3-875c-f60c4492d278}.…Successfully read 152 policy assignments.

Zuletzt werden die Sammlungs- und Computervariablen heruntergeladen, und die Willkommensseite wird aktiviert:

SMSTS.log Retrieving collection variable policy.Found 0 collection variables.Retrieving machine variable policy.Downloading policy body {01000053}-{RR2}.Response ID: {01000053}-{RR2}Reading Policy Body.Parsing Policy Body.Found 0 machine variables.Setting collection variables in the task sequencing environment.Setting machine variables in the task sequencing environment.Running Wizard in Interactive modeLoading Media Variables from "X:\sms\data\variables.dat"Activating Welcome Page.Loading bitmap 
Überprüfen allgemeiner Probleme

Bevor Sie auf dem PXE-Dienstpunkt mit der Problembehandlung beginnen, sollten Sie die nachstehenden KB-Artikel lesen, um zu prüfen, ob Ihr Problem durch eines der dort erörterten Probleme verursacht wird. Beachten Sie, dass diese Liste nicht vollständig ist, jedoch einige der häufiger auftretenden Probleme enthält.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Überprüfen der IP-Hilfsprogramme

Wenn sich der DHCP-Server, der Clientcomputer, der ConfigMgr 2012-Server, auf dem Windows-Bereitstellungsdienste (WDS) ausgeführt werden, und der PXE-fähige Verteilungspunkt im gleichen Subnetz oder VLAN befinden, sind keine IP-Hilfsprogramme erforderlich. Wenn sich dagegen der DHCP-Server, der Clientcomputer oder der ConfigMgr 2012-Server, auf dem Windows-Bereitstellungsdienste (WDS) ausgeführt werden, und der PXE-fähige Verteilungspunkt in verschiedenen Subnetzen oder VLANs befinden, was in der Regel in den meisten Umgebungen der Fall ist, müssen auf den Routern IP-Hilfsprogramme konfiguriert werden. Dieser Prozess variiert und ist vom Router-Hardwarehersteller abhängig, der nachstehende TechNet-Artikel enthält jedoch einen allgemeinen Überblick:

Konfigurieren des Routers für das Weiterleiten von Übertragungen: http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc732351(WS.10).aspx#Updating

Wenn zusätzliche Informationen zur ordnungsgemäßen Konfiguration der IP-Hilfsprogramme auf den Routern erforderlich sind, wenden Sie sich an den Hardwarehersteller des Routers.

IP-Hilfsprogramme sind erforderlich, weil die vom Clientcomputer generierte PXE-Anforderung eine Broadcastmeldung ist, die nicht über das lokale Subnetz oder VLAN hinaus gelangt. Wenn sich der DHCP-Server und/oder der WDS/PXE-fähige Verteilungspunkt nicht im selben Subnetz oder VLAN wie der Clientcomputer befinden, erkennen sie die Broadcastmeldung mit der PXE-Anforderung des Clients nicht, und daher reagieren die Server nicht auf die PXE-Anforderung. Damit die Broadcastmeldung mit der PXE-Anforderung zwischen Subnetzen oder VLANs übertragen werden kann, muss die Broadcastmeldung mit der PXE-Anforderung vom Router an die DHCP- und WDS/PXE-Dienstpunktserver weitergeleitet werden, sodass diese ordnungsgemäß auf die PXE-Anforderung des Clients reagieren können.

Eine Alternative zur Verwendung von IP -Hilfsprogrammen besteht darin, DHCP-Optionen auf dem DHCP-Server festzulegen, genauer gesagt die DHCP-Optionen 60 (PXE-Client), 66 (Startserver-Hostname) und 67 (Startdateiname). Die DHCP-Optionen können jedoch problematisch sein und u. U. nicht zuverlässig oder konsistent funktionieren. Überdies wird der Einsatz von DHCP-Optionen zur Steuerung von PXE-Anforderungen in ConfigMgr 2012 von Microsoft nicht unterstützt. Daher ist die Verwendung von IP-Hilfsprogrammen die empfohlene und unterstützte Methode für den PXE-Startvorgang für Clientcomputer, die sich in Remotesubnetzen befinden.

Weitere Informationen zu nicht empfohlenen oder unterstützten DHCP-Optionen finden Sie in den folgenden Artikeln:
Verwenden der DHCP-Optionen 60, 66 und 67: http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc732351(WS.10).aspx#Verwenden von
259670 – PXE-Clientcomputer starten nicht, wenn der DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) für die Verwendung der Optionen 60, 66 und 67 konfiguriert wird.

WICHTIG Bevor Sie den Vorgang fortsetzen, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass auf den Routern IP-Hilfsprogramme konfiguriert sind UND dass auf dem DHCP-Server die DHCP-Optionen 60, 66 oder 67 NICHT konfiguriert sind. Wenn diese beiden Kriterien nicht erfüllt sind, können Probleme mit dem PXE-Dienstpunkt auftreten. Beim Überprüfen der DHCP-Optionen müssen Sie darauf achten, die Optionen sowohl auf der Server- als auch der Bereichsebene zu überprüfen.

Beachten Sie, dass in bestimmten Fällen der PXE-Startvorgang durch die Konfiguration der DHCP-Optionen 60, 66 und 67 anscheinend länger ausgeführt wird als vor der Konfiguration dieser Optionen. In den meisten Fällen wird er jedoch nur länger nicht ordnungsgemäß ausgeführt.

WICHTIG Die einzige Ausnahme, in der eine DHCP-Option verwendet werden muss, ist gegeben, wenn sich DHCP und WDS auf demselben Server befinden. In diesem Fall muss die DHCP-Option 60 (und keine andere Option als die DHCP-Option 60) festgelegt werden. Die DHCP-Optionen 66 und 67 sollten auch in diesem Szenario NICHT festgelegt werden. Darauf wird im nächsten Abschnitt mit dem Titel „Hosten von DHCP und WDS auf demselben Server“ eingegangen.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Spezielle Überlegungen, wenn DHCP und WDS auf demselben Server gehostet werden

Wenn DHCP und WDS auf demselben Server gehostet werden, muss WDS speziell konfiguriert werden, damit ein bestimmter Port überwacht wird. Diese Konfiguration wird im folgenden TechNet-Artikel im Abschnitt Windows-Bereitstellungsdienst und DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) beschrieben. 

Planen von PXE-initiierten Betriebssystembereitstellungen in Configuration Manager: http://technet.microsoft.com/de-de/library/hh397405.aspx

Beachten Sie, dass nach dem oben genannten Artikel die beiden folgenden Aktionen ausgeführt werden müssen, wenn WDS und DHCP auf demselben Server gehostet werden:

  1. Der Wert UseDHCPPorts muss im folgenden Registrierungspfad auf 0 festgelegt werden:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\WDSServer\Providers\WDSPXE
  2. Sie müssen den folgenden WDS-Befehl ausführen:
    WDSUTIL /Set-Server /UseDHCPPorts:No /DHCPOption60:Yes
Problematisch an den obigen Empfehlungen ist jedoch, dass WDS konfiguriert werden muss, damit der Befehl WDSUTIL ausgeführt werden kann. Dies verstößt gegen die gewährte Methode, bei der Installation eines PXE-fähigen Configuration Manager-Verteilungspunkts WDS NICHT zu konfigurieren. Allerdings können zwei Einstellungen, die über den Befehl WDSUTIL angegeben werden („UseDHCPPorts“ und „DHCPOption60“), auch mit alternativen Methoden ohne den Befehl WDSUTIL konfiguriert werden, sodass WDS nicht konfiguriert werden muss. Gehen Sie wie folgt vor, um diese Einstellungen zu konfigurieren, ohne WDS aktivieren zu müssen:

  1. Die Befehlszeilenoption „UseDHCPPorts“ für WDSUTIL entspricht tatsächlich der Festlegung des Registrierungsschlüssels „UseDHCPPorts“ auf den Wert 0 im folgenden Pfad:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\WDSServer\Providers\WDSPXE
    Daher muss die Befehlszeilenoption „UseDHCPPorts“ nicht verwendet werden, sofern dieser Registrierungsschlüssel wie oben beschrieben festgelegt wird. Beachten Sie, dass dieser Registrierungsschlüssel u. U. nicht vorhanden ist, wenn WDS nicht installiert worden ist.
  2. Mit der Befehlszeilenoption DHCPOption60 wird eine Option für den DHCP-Dienst und nicht für den WDS-Dienst konfiguriert. Daher kann statt WDSUTIL ein entsprechender DHCP-Befehl zum Festlegen dieser DHCP-Option verwendet werden. Hierzu kann der Befehl netsh verwendet werden, wie im folgenden MSDN-Artikel beschrieben: http://msdn.microsoft.com/de-de/library/dd128762(WinEmbedded.51).aspx

Zusammengefasst, wird im obigen Artikel empfohlen, alle geöffneten DHCP-Konsolen zu schließen und dann zwei Befehle an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten (Als Administrator ausführen) auszuführen:

netsh dhcp server \\<DHCP_server_machine_name> add optiondef 60 PXEClient String 0 comment=PXE support netsh dhcp server \\<DHCP_server_machine_name> set optionvalue 60 STRING PXEClient 

Dabei steht <DHCP_server_machine_name> für den Namen des DHCP-/WDS-Servers (ohne die Klammern <>).

Mit diesen beiden Befehlen wird die DHCP-Option 60 auf dem DHCP-Server eingerichtet und aktiviert. Wenn nach der Ausführung der beiden obigen Befehle auf der DHCP-Konsole eine Option namens Unbekannt statt „060 PXE Client“ angezeigt wird, starten Sie den Server neu, damit diese Einstellungen wirksam werden können. Nach dem Neustart sollte die Option richtig angezeigt werden. Dies tritt in der Regel nur dann auf, wenn eine DHCP-Konsole geöffnet war, als die zwei Befehle ausgeführt wurden.

HINWEIS Wenn DHCP auf einen anderen Server verlagert und von dem Server, auf dem WDS gehostet wird, entfernt wird, müssen die obigen Schritte rückgängig gemacht werden. Um die obigen Schritte rückgängig zu machen, führen Sie Folgendes auf dem WDS-Server aus:

  1. Führen Sie folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten aus:
    REG ADD "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\services\WDSServer\Providers\WDSPXE" /v UseDHCPPorts /t REG_DWORD /d 1 /f
  2. Führen Sie die folgenden zwei Befehle an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten aus:
    netsh dhcp server \\<DHCP_server_machine_name> delete optionvalue 60
    netsh dhcp server \\<DHCP_server_machine_name> delete optiondef 60 PXEClient
    where <DHCP_server_machine_name> ist der Name des DHCP-/WDS-Servers (ohne die Klammern <>).

    Der erste der beiden obigen Befehle deaktiviert die DHCP-Option 60, der zweite Befehl entfernt DHCP-Option 60 vollständig.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Problembehandlung der DHCP-Erkennung

Bevor mit der Problembehandlung der DHCP-Erkennungsphase des PXE-Startvorgangs begonnen wird, müssen einige wichtige Punkte betrachtet werden:

  • Wenn Sie die MAC-Adresse oder die DHCPREQUEST-Meldung des Geräts, das Sie zu starten versuchen, in SMSPXE.log nicht finden, liegt wahrscheinlich ein Problem mit der Routerkonfiguration zwischen dem Client und dem Verteilungspunkt vor. 
  • Verwenden Sie die DHCP-Optionen 60, 66 und 67 nicht, da diese nicht unterstützt werden
  • Testen, ob das Gerät gestartet werden kann, wenn es an einem Switch im gleichen Subnetz wie der PXE-fähige Verteilungspunkt angeschlossen ist. Wenn es gestartet werden kann, wird das Problem wahrscheinlich durch die Routerkonfiguration verursacht.
  • Stellen Sie sicher, dass die Ports für DHCP (67 und 68), TFTP (69) und BINL (4011) zwischen Clientcomputer, DHCP-Server und PXE-Verteilungspunkt offen sind.

In dieser Phase des Prozesses sind keine Protokolle als Referenz verfügbar. Wenn der PXE-Startvorgang jedoch fehlschlägt, bevor WinPE gestartet wurde, wird ein PXE-Fehlercode angezeigt. Einige mögliche Fehlermeldungen sind beispielsweise:

PXE-E51: No DHCP or proxyDHCP offers were received. (Keine DHCP- oder proxyDHCP-Angebote erhalten.)

PXE-E52: proxyDHCP offers were received. (proxyDHCP-Angebote wurden empfangen.) No DHCP offers were received. (Keine DHCP-Angebote erhalten)

PXE-E53: No boot filename received. (Kein Startdateiname erhalten)

PXE-E55: proxyDHCP service did not reply to request on port 4011. (proxyDHCP-Dienst antwortete nicht auf Anforderung an Port 4011.)

PXE-E77 bad or missing discovery server list. (Erkennungsserverliste ist ungültig oder fehlt.)

PXE-E78: Could not locate boot server. (Startserver nicht gefunden)

Diese Fehlercodes sind auf einigen Webseiten dokumentiert: Beispiel: Liste mit den PXE-Fehlercodes und deren Bedeutung von Symantec 

Damit lässt sich die Problembehandlung besser eingrenzen. Es kann jedoch erforderlich sein, mit einem Netzwerküberwachungsprogramm wie Netmon oder WireShark eine Netzwerkablaufverfolgung des Problems zu erstellen. Das Netzwerküberwachungsprogramm muss dann auf dem PXE-fähigen Verteilungspunkt und einem Computer installiert werden, der mit einem gespiegelten Port am Switch verbunden ist. Nähere Informationen zum Konfigurieren von gespiegelten Ports finden Sie in dem Handbuch, das vom Hersteller des betreffenden Switch- oder Routinggeräts bereitgestellt wird.

In der Regel wird die Netzwerkablaufverfolgung sowohl auf dem Verteilungspunkt und dem Computer gestartet, der mit dem gespiegelten Port verbunden ist. Anschließend wird versucht, das Gerät über PXE zu starten. Nach Abschluss des Vorgangs wird die Ablaufverfolgung beendet und zur weiteren Analyse gespeichert. Es folgt ein Beispiel für eine Ablaufverfolgung der DHCP-Konversation, die auf dem PXE-fähigen Verteilungspunkt erfasst wurde:

3876_image14
 

Sie sehen, dass auf das anfängliche DHCPDISCOVER-Paket vom PXE-Client ein DHCPOFFER-Paket vom DHCP-Server und dem PXE-fähigen Verteilungspunkt folgt. Die Anforderung wird vom Client (0.0.0.0) gesendet und vom DHCP-Server (10.238.0.14) bestätigt. Sobald der PXE-Client über eine IP-Adresse (10.238.0.3) verfügt, sendet er eine Anforderung an den PXE-Verteilungspunkt (10.238.0.2), der diese bestätigt und Details zum Netzwerkstartprogramm sendet.

Erfassen Sie eine gleichzeitige Netzwerkablaufverfolgung auf dem Client und dem Verteilungspunkt, um festzustellen, ob die Konversation wie erwartet ausgeführt wird.

  • Stellen Sie sicher, dass die DHCP-Dienste ausgeführt werden und verfügbar sind.
  • Überprüfen Sie, ob der Windows-Bereitstellungsdienst auf dem Verteilungspunkt ausgeführt wird.
  • Stellen Sie sicher, dass keine Firewalls die DHCP-Ports zwischen dem Server und dem Client blockieren.
  • Überprüfen Sie, ob der Clientcomputer gestartet werden kann, wenn er sich in demselben Subnetz wie der Verteilungspunkt befindet.
  • Stellen Sie sicher, dass die IP-Hilfsprogramme ordnungsgemäß konfiguriert sind, wenn der Clientcomputer in einem anderen Subnetz als der Verteilungspunkt gestartet wird.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Problembehandlung der TFTP-Dateiübertragung

Wenn sich der Fehler beim PXE-Start auf TFTP bezieht, liegt wahrscheinlich ein Problem mit der Übertragung der Startdateien vor. Beispiele für diese Fehler:

PXE-E32: TFTP open timeout. (TFTP-Timeout beim Öffnen)
PXE-E35: TFTP read timeout. (TFTP-Timeout beim Lesen)
PXE-E36: Error received from TFTP server. (Fehlermeldung vom TFTP-Server)
PXE-E3F: TFTP packet size is invalid. (TFTP-Paketgröße ist ungültig.)
PXE-E3B: TFTP Error - File not Found (TFTP-Fehler – Datei nicht gefunden)
PXE-T04: Zugriffsverletzung

Zur Behandlung dieser Fehler empfiehlt sich, das Netzwerk mit Netmon oder Wireshark zu überwachen. Es folgt ein Beispiel der Daten, die auf einem PXE-Client erfasst werden, wenn ein TFTP-Timeout beim Öffnen auftritt:

3876_image15
 

In diesem Fall sendet der Client Leseanforderungen für die Datei

wdsnbp.com

, erhält jedoch keine Antwort. Das weist darauf hin, dass der Client durch etwas daran gehindert wird, die Bestätigung zu empfangen. So sollte es eigentlich aussehen:

3876_image16
 

Schritte zur Problembehandlung, die Sie ausprobieren können:

  • Verringern Sie die Blockgröße auf dem PXE-fähigen Verteilungspunkt (siehe http://support.microsoft.com/kb/975710).
  • Überprüfen Sie, ob der Windows-Bereitstellungsdienst (WDS) auf dem Verteilungspunkt gestartet wurde.
  • Stellen Sie sicher, dass der TFTP-Port für die Kommunikation zwischen Clientcomputer und Verteilungspunkt geöffnet ist.
  • Überprüfen Sie, ob die richtigen Berechtigungen für die REMINST-Freigabe bzw. den Ordner vorliegen.
  • Überprüfen Sie die WDS-Protokolle auf weitere TFTP-Fehler.
  • Überprüfen Sie, ob die Ordner RemoteInstall\SMSBoot\x86 und \x64 die folgenden Dateien enthalten:
    
    3876_image17
     
  • Die Schriftarten sind in SMSBoot\Fonts vorhanden:
    3876_image18
     
  • Die Datei boot.sdi ist im Verzeichnis RemoteInstall\SMSBoot vorhanden:
    3876_image19
     
Wurde das Problem dadurch gelöst?
Probleme beim Starten von Windows PE – Treiber

Die häufigsten Probleme, die in dieser Phase auftreten, hängen mit den Treibern zusammen. Im Allgemeinen enthält die neueste Version von WinPE die meisten Netzwerk- und Massenspeichertreiber. Allerdings kann es vorkommen, dass ein Treiber benötigt wird, der nicht zum Lieferumfang gehört und daher aus der WIM-Startdatei importiert werden muss. Diesbezüglich sind einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Importieren Sie nur die benötigten Treiber. Importieren Sie nicht einfach alle Treiber, die im Startabbild vorhanden sind.
  • Fügen Sie nur Treiber für Netzwerkkarten oder Massenspeichergeräte hinzu. Es ist nicht notwendig, andere Treiber hinzuzufügen.

Die Datei SMSTS.log (im Ordner X:\Windows\temp\SMSTS) ist die hilfreichste Informationsquelle bei der Behandlung dieser Probleme (vergessen Sie nicht, die Eingabeaufforderung während des Starts zu aktivieren, damit Sie diese Datei untersuchen können). Wenn die Protokolldatei keine Zeile mit einer gültigen IP-Adresse enthält, die der nachfolgenden Zeile ähnelt, dann liegt wahrscheinlich ein Treiberproblem vor: 

SMSTS.logFound network adapter "Intel 21140-Based PCI Fast Ethernet Adapter (Emulated)" with IP Address 10.238.0.3

Um dies überprüfen, drücken Sie einfach F8, und führen Sie an der Eingabeaufforderung den Befehl IPCONFIG aus, um zu ermitteln, ob die Netzwerkkarte erkannt wird und über eine IP-Adresse verfügt.

WIM-Dateien

Stellen Sie zudem sicher, dass auf dem Verteilungspunkt x86- und x64-Startabbilder vorhanden sind. Sie finden die WIM-Dateien im folgenden Verzeichnis (und in der Inhaltsbibliothek):
C:\RemoteInstall\SMSImages\<Paket-ID>


Vergewissern Sie sich, dass Sie in den Eigenschaften des Startabbilds die Option „Dieses Startabbild über den PXE-fähigen Verteilungspunkt bereitstellen“ aktiviert haben.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Probleme mit Configuration Manager-Richtlinien

Ein anderes häufiges Problem mit PXE-Startvorgängen hat mit Tasksequenzbereitstellungen zu tun. Im nachstehenden Beispiel wird die Tasksequenz auf einem unbekannten Computer bereitgestellt, befindet sich aber bereits in der Datenbank. Das erste Symptom ist, dass der PXE-Startvorgang abgebrochen wird:

3876_image20
 

Wenn Sie das Problem genauer untersuchen, finden Sie Folgendes in der Datei SMSPXE.log:

SMSPXE.logClient lookup reply: <ClientIDReply><Identification Unknown="0" ItemKey="16777299" ServerName=""><Machine><ClientID/><NetbiosName/></Machine></Identification></ClientIDReply>MP_LookupDevice succeeded: 16777299 1 16777299 1 000:15:5D:00:19:CA, 32E5B71A-B626-4A4B-902E-7F94AD38B5B3: device is in the database.Client boot action reply: <ClientIDReply><Identification Unknown="0" ItemKey="16777299" ServerName=""><Machine><ClientID/><NetbiosName/></Machine></Identification><PXEBootAction LastPXEAdvertisementID="" LastPXEAdvertisementTime="" OfferID="" OfferIDTime="" PkgID="" PackageVersion="" packagePath="" BootImageID="" Mandatory=""/></ClientIDReply>Client Identity: 00:15:5D:00:19:CA, 32E5B71A-B626-4A4B-902E-7F94AD38B5B3: SMSID= OfferID=, PackageID=, PackageVersion=, BootImageID=, PackagePath=, Mandatory=000:15:5D:00:19:CA, 32E5B71A-B626-4A4B-902E-7F94AD38B5B3: no advertisements found00:15:5D:00:19:CA, 32E5B71A-B626-4A4B-902E-7F94AD38B5B3: No boot action. Aborted.00:15:5D:00:19:CA, 32E5B71A-B626-4A4B-902E-7F94AD38B5B3: Not serviced. 

Wir sehen hier, dass bei der Ausführung der gespeicherten NBS-Prozeduren keine verfügbare Richtlinie gefunden und der Startvorgang daher abgebrochen wurde. Es kann auch das Gegenteil zutreffen (d. h. ein Computer ist unbekannt, aber die Tasksequenz wird für eine Sammlung bekannter Computer bereitgestellt).

Schritte zur Problembehandlung, die Sie ausprobieren können:

  • Überprüfen Sie, ob der Computer, den Sie zu starten versuchen, in einer Sammlung enthalten ist, auf welche die Tasksequenzbereitstellung abzielt.
  • Stellen Sie sicher, das auf dem Verteilungspunkt die PXE-Einstellung „Unterstützung für unbekannte Computer aktivieren“ aktiviert ist.
  • Wenn Sie die Tasksequenz auf unbekannten Computern bereitstellen, überzeugen Sie sich davon, dass die Computer noch nicht in der Datenbank vorhanden sind.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Herzlichen Glückwunsch!

Ihr PXE-Startproblem wurde behoben.

Entschuldigung.

Anscheinend können wir Ihr Problem mit diesem Leitfaden nicht beheben. Wenn Sie weitere Hilfe bei der Lösung dieses Problems benötigen, besuchen Sie unser TechNet-Supportforum oder kontaktieren Sie den Microsoft-Support.

Eigenschaften

Artikelnummer: 10082 – Letzte Überarbeitung: 06.10.2016 – Revision: 5

Feedback