Behandeln von Frei/Gebucht-Problemen in einer Exchange-Hybridumgebung

Wozu dient dieser Leitfaden?

Hier wird beschrieben, wie Frei/Gebucht-Probleme behandelt werden, die in einer Hybridbereitstellung von einer lokalen Microsoft Exchange Server-Instanz und von Microsoft Exchange Online in Office 365 auftreten können.

Für wen ist er gedacht?

Mandantenadministratoren Für viele Schritte sind erhöhte Zugriffsberechtigungen erforderlich.

Wie funktioniert es?

Wir stellen Ihnen zunächst Fragen zum aufgetretenen Problem. Dann begleiten wir Sie bei einer Reihe von Problembehandlungsschritten, die sich auf Ihre spezielle Situation beziehen.

Geschätzte Dauer:

30 bis 60 Minuten

Willkommen bei der Frei/Gebucht-Problembehandlung für Hybridumgebungen

Wählen Sie die Option, die das aufgetretene Problem am besten beschreibt:

Hinweis: Wenn Sie erfahren möchten, wie die Option „Frei/Gebucht“ in einer Hybridumgebung funktioniert, klicken Sie auf die Option „Ich möchte weitere Informationen zur Funktionsweise von „Frei/Gebucht“ in einer Hybridumgebung erhalten.“.

Willkommen bei der Frei/Gebucht-Problembehandlung für Hybridumgebungen

Wählen Sie die Option, die das aufgetretene Problem am besten beschreibt:

Hinweis: Wenn Sie erfahren möchten, wie die Option „Frei/Gebucht“ in einer Hybridumgebung funktioniert, klicken Sie auf die Option „Ich möchte weitere Informationen zur Funktionsweise von „Frei/Gebucht“ in einer Hybridumgebung erhalten.“.

Lokale Exchange-Serverversion in Ihrer Umgebung

Um die vorgesehene Funktionsweise der Frei-/Gebucht-Funktion in einer Hybridbereitstellung besser zu verstehen, betrachten Sie die folgenden Flussdiagramme. Wählen Sie die Version des lokalen Exchange-Servers aus, die Ihrer Umgebung entspricht

Frei/Gebucht-Workflow in Exchange 2010/2013

Das folgende Diagramm veranschaulicht den Frei/Gebucht-Workflow in Exchange 2010/2013:

P3_ExchangeWorkFlow
 


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Frei/Gebucht-Workflow in Exchange 2007

Das folgende Diagramm veranschaulicht den Frei/Gebucht-Workflow in Exchange 2007.

P4_ExchangeWorkFlow
 


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Frei/Gebucht-Workflow in Exchange 2003

Das folgende Diagramm veranschaulicht den Frei/Gebucht-Workflow in Exchange 2003.

P5_ExchangeWorkFlow
 


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Funktioniert die Frei/Gebucht-Funktion in der lokalen Umgebung?

Melden Sie sich beim Postfach eines lokalen Benutzers an, und versuchen Sie dann, die Frei/Gebucht-Informationen für einen anderen lokalen Benutzer anzuzeigen. Mit diesem Test wird überprüft, ob Probleme mit dem Abruf von Verfügbarkeitsinformationen in der lokalen Umgebung vorliegen.


Konnten Sie die Frei/Gebucht-Informationen anzeigen?

Es liegt ein Problem mit der Frei/Gebucht-Funktion in der lokalen Umgebung vor.

Diese Problembehandlung dient zur Diagnose von Problemen mit der Frei/Gebucht-Funktion in Hybridumgebungen. Dies scheint nicht das aktuelle Problem zu sein. Starten Sie diese Problembehandlung erneut, nachdem die Probleme mit lokalen Frei/Gebucht-Informationen behandelt wurden.

Informationen zur Behandlung einiger häufiger Probleme mit lokalen Frei/Gebucht-Informationen finden Sie unter Problembehandlung bei Frei/Gebucht-Informationen für Outlook 2007.

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen für lokale Benutzer anzeigen.

Gehen Sie wie folgt vor, um zu bestimmen, welche Fehlermeldung von OWA ausgegeben wird:

  1. Melden Sie sich unter Verwendung des Kontos des betroffenen Cloudbenutzers unter „http://portal.MicrosoftOnline.com“ beim Portal an.
  2. Klicken Sie am oberen Seitenrand auf „Outlook“. Outlook Web App wird geöffnet.
  3. Erstellen Sie eine neue Besprechungsanfrage, und fügen Sie den lokalen Benutzer der Besprechung hinzu.
  4. Wenn Rautenzeichen angezeigt werden, halten Sie den Mauszeiger darüber, um die Fehlermeldung anzuzeigen. Notieren Sie die Fehlercodenummer der Fehlermeldung.

P8_FreeBusyStutas
 


Wählen Sie den betreffenden Fehlercode in der folgenden Liste aus, um die Problembehandlungsschritte einzugrenzen, die Sie ausführen müssen:

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Überprüfen Sie mit einer der folgenden Methoden, ob die AutoErmittlung von einer externen Quelle aufgelöst werden kann und die Firewall offen ist.

Methode 1: Überprüfen, ob die AutoErmittlung Daten für den lokalen Exchange-Clientzugriffsserver auflöst

  1. Öffnen Sie auf einem externen Computer die Eingabeaufforderung, geben Sie die folgenden Befehle ein, und drücken Sie nach jedem Befehl jeweils die EINGABETASTE:
    • NSLookup
    • autodiscover.<Ihre_Domäne.com>
  2. In der Antwort auf den Befehl sollte die externe IP-Adresse des lokalen Exchange-Clientzugriffsserver als Adresse zurückgegeben werden. Beispiel: Name: autodiscover.contoso.com Adresse: 38.96.29.10

Methode 2: Überprüfen, ob eine AutoErmittlung-POST-Anforderung an potenzielle AutoErmittlung-URLs gesendet werden kann

  1. Wechseln Sie zu „https://www.testexchangeconnectivity.com“.
  2. Wählen Sie unter „Verbindungstests für Microsoft Office Outlook“ die Option „Outlook-AutoErmittlung“, und klicken Sie dann auf Weiter.
  3. Füllen Sie das Formular „Outlook-AutoErmittlung“ aus (E-Mail-Adresse, Benutzername und Kennwort), und klicken Sie auf Test ausführen.

Wenn die Exchange-Verbindungstests für AutoErmittlung fehlschlagen, überprüfen Sie die lokale Internetzugangskonfiguration für den AutoErmittlungsdienst. Weitere Informationen zur Vorgehensweise finden Sie im Microsoft TechNet-Thema Konfigurieren des AutoErmittlungsdiensts für den Internetzugriff.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Überprüfen Sie, ob der AutoErmittlung-Endpunkt auf den/die lokalen Exchange-Hybridserver verweist.

Prüfen Sie die IIS-Protokolldateien auf dem Exchange-Hybridserver daraufhin, ob die POST-Anforderung des AutoErmittlungsdiensts von diesem Server empfangen wird:

  1. Klicken Sie auf dem Exchange-Hybridserver auf „Start“ und anschließend auf „Ausführen“. Geben Sie „%SystemDrive%\inetpub\logs\LogFiles“ ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
  2. Öffnen Sie den Ordner „W3SVC1“ und anschließend die neueste IIS-Protokolldatei.
  3. Suchen Sie nach „AutoErmittlung“.
  4. Im folgenden Screenshot ist ein Beispiel für eine POST-Anforderung des AutoErmittlungsdiensts im IIS-Protokoll dargestellt: 

P10_error5039
 


Wenn Sie auf dem lokalen Exchange-Server in der Hybridbereitstellung keinen Eintrag für den AutoErmittlungsdienst finden, verweist die Firewall möglicherweise auf den falschen Clientzugriffsserver.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Enthält die Organisationsbeziehung einen Domänennamen?

Gehen Sie wie folgt vor, um den Domänennamenswert in der Organisationsbeziehung zu überprüfen:

  1. Stellen Sie unter Verwendung von Windows PowerShell eine Verbindung mit Exchange Online her. Weitere Informationen zur Vorgehensweise finden Sie unter Herstellen einer Verbindung mit Exchange Online mithilfe der Remote-PowerShell.
  2. Führen Sie in Windows PowerShell folgenden Befehl aus: Get-OrganizationRelationship -Identity "Exchange Online to On Premises Organization Relationship" | FL
  3. Überprüfen Sie den Wert von DomainName. Der Wert sollte Ihre Vanity-Domäne (yourdomain.com) enthalten.
  4. Wenn Ihre Vanity-Domäne im Wert für DomainName fehlt, führen Sie den folgenden Befehl aus: Set-OrganizationRelationship -Identity "Exchange Online to On Premises Organization Relationship" –DomainName yourdomain.com

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Fehlt die IIS-Handlerzuordnung?

Ermitteln Sie, ob in der Konfiguration der Internetinformationsdienste (Internet Information Services, IIS) die Zuordnung des Handlers „svc-Integrated“ für den AutoErmittlungsendpunkt fehlt.

  1. Öffnen Sie auf dem lokalen Exchange 2010-Server in der Hybridbereitstellung IIS-Manager.
  2. Erweitern Sie „ServerName -- > Website -- > Standardwebsite", und klicken Sie auf „AutoErmittlung“.
  3. Öffnen Sie im Abschnitt „IIS“ den Ordner „Handlerzuordnungen“. Der folgende Screenshot enthält ein Beispiel für die Zuordnung des Handlers „svc-Integrated“ in IIS:
    P12_HandlerMapping
     

Wenn die Zuordnung des Handlers „svc-Integrated“ in IIS fehlt, lesen Sie das Thema Fehler in einer Hybrid-Bereitstellung von Office 365 und der lokalen Umgebung: „Ziel hat einen Ausnahmefehler verursacht“.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Gehen Sie wie folgt vor, um zu überprüfen, ob in Exchange-Webdiensten (EWS) die externe URL festgelegt wurde:

  1. Öffnen Sie auf dem lokalen Exchange-Server in der Hybridbereitstellung die Exchange-Verwaltungsshell, und führen Sie das folgende Cmdlet aus: Get-WebServicesVirtualDirectory | FL Name,Server,externalURL
  2. Wenn der ExternalURL-Wert auf dem Exchange-Server in der Hybridbereitstellung fehlt, führen Sie folgendes Cmdlet aus: Set-WebServicesVirtualDirectory -Identity "ServerName\EWS (Default Web Site)" -ExternalUrl https://mail.contoso.com/ews/exchange.asmx

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Überzeugen Sie sich davon, dass die Microsoft Exchange-Webdienste (Exchange Web Services, EWS) aufgelöst werden können und dass keine Firewallprobleme vorliegen.

Überprüfen Sie die IIS-Protokolle auf den Exchange 2010/2013-Clientzugriffsservern, um sich zu vergewissern, dass diese Server die Webdiensteanforderung empfangen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Klicken Sie auf dem Exchange 2010/2013-Clientzugriffsserver auf Start und auf Ausführen, geben Sie %Systemlaufwerk%\inetpub\logs\LogFiles ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
  2. Öffnen Sie den Ordner „W3SVC1“, und öffnen Sie die neueste IIS-Protokolldatei.
  3. Suchen Sie in der neuesten IIS-Protokolldatei nach „exchange.asmx/wssecurity“. Im folgenden Screenshot ist ein Beispiel für die Anforderung im IIS-Protokoll dargestellt:
    P15_error5016
     
  4. Wenn Sie auf dem lokalen Exchange 2010/2013-Server in der Hybridbereitstellung keinen Eintrag für „exchange.asmx/wssecurity“ finden, verweist die Firewall möglicherweise auf den falschen Clientzugriffsserver, oder in der Firewall ist der Vorauthentifizierungsmodus konfiguriert. Informationen dazu, wie sich die Firewallvorauthentifizierung umgehen lässt, finden Sie unter Gewusst wie: Konfigurieren von TMG für Office 365 (Exchange)-Hybridbereitstellungen.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Fehlt die IIS-Handlerzuordnung für Exchange-Webdienste?

Ermitteln Sie, ob in der Konfiguration der Internetinformationsdienste (IIS) die Zuordnung des Handlers „svc-Integrated“ für den Exchange-Webdienstendpunkt fehlt.

  1. Öffnen Sie auf dem lokalen Exchange-Server in der Hybridbereitstellung ISS-Manager.
  2. Erweitern Sie ServerName -- > Website -- > Standardwebsite, und klicken Sie auf EWS.
  3. Öffnen Sie im Bereich IIS den Ordner Handlerzuordnungen. Der folgende Screenshot enthält ein Beispiel für die Zuordnung des Handlers „svc-Integrated“ in IIS:
    P17_HandlerMapping
     
  4. Wenn die Zuordnung des Handlers „svc-Integrated“ in ISS fehlt, lesen Sie den Supportartikel Fehler in einer Hybrid-Bereitstellung von Office 365 und der lokalen Umgebung: „Ziel hat einen Ausnahmefehler verursacht“.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Ist WSSecurity als Authentifizierungsmethode aktiviert?

Führen Sie auf dem lokalen Exchange-Server in der Hybridbereitstellung den folgenden Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell aus: Get-WebServicesVirtualDirectory | fl name,server,externalURL,ExternalAuthenticationMethods

Wenn auf dem lokalen Exchange-Server in der Hybridbereitstellung der Wert „WSSecurity“ für „ExternalAuthenticationMethods“ fehlt, führen Sie den folgenden Befehl aus: Set-WebServicesVirtualDirectory -Identity "ServerName\EWS (Default Web Site)" –WSSecurityAuthentication $true


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Cloudbenutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der lokalen Benutzer sehen.

Überprüfen Sie, ob die Einstellungen für die Organisationsbeziehungen richtig konfiguriert worden sind, sodass Frei/Gebucht-Informationen für die Benutzer angezeigt werden.

Onlineeinstellungen

  1. Stellen Sie unter Verwendung von Windows PowerShell eine Verbindung mit Exchange Online her. Weitere Informationen zur Vorgehensweise finden Sie unter Herstellen einer Verbindung mit Exchange Online mithilfe der Remote-PowerShell.
  2. Führen Sie in Windows PowerShell folgenden Befehl aus: Get-OrganizationRelationship -Identity "Exchange Online to On Premises Organization Relationship" | FL

Die Ausgabe sollte etwa wie folgt aussehen:

  • TargetApplicatioURI: FYDIBOHF25SPDLT.Contoso.com
  • TargetAutodiscoverURI: https://autodiscover.contoso.com/autodiscover/autodiscover.svc/wssecurity
  • DomainNames : {Contoso.com}
  • FreeBusyAccessEnabled : True
  • FreeBusyAccessLevel: LimitedDetails

Wenn ein Wert geändert werden muss, verwenden Sie das Cmdlet „set-OrganizationRelationship“ zum Korrigieren des Eigenschaftenwerts. Weitere Informationen zu Syntax und Optionen finden Sie unter Set-OrganizationRelationship.

Lokale Einstellungen

  1. Führen Sie auf dem lokalen Exchange 2010/2013-Clientzugriffsserver den folgenden Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell aus: Get-OrganizationReationship -Identity "On Premises to Exchange Online Organization Relationship”

Die Ausgabe sollte etwa wie folgt aussehen:

  • TargetApplicatioURI: outlook.com
  • TargetAutodiscoverURI: https://podxxx.outlook.com/autodiscover/autodiscover.svc/wssecurity
  • DomainNames : {xxxx.mail.onmicrosoft.com,contoso.com}
  • FreeBusyAccessEnabled : True
  • FreeBusyAccessLevel : LimitedDetails

Wenn ein Wert geändert werden muss, verwenden Sie das Cmdlet „set-OrganizationRelationship“ zum Korrigieren des Eigenschaftenwerts. Weitere Informationen zu Syntax und Optionen finden Sie unter Set-OrganizationRelationship.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Ein lokaler Benutzer kann keine Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers sehen.

Unter welcher Exchange-Version wird das Postfach des lokalen Benutzers ausgeführt?

Ihr Exchange 2003-Benutzer kann keine Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers sehen.

Können Sie das Problem unter Verwendung eines lokalen Exchange 2010-Postfachs reproduzieren?

  1. Melden Sie sich bei Outlook oder einem OWA-Client als Benutzer an, der über ein lokales Exchange 2010-Postfach verfügt.
  2. Erstellen Sie eine neue Besprechungsanfrage, und fügen Sie den Cloudbenutzer der Besprechungsanfrage hinzu.
  3. Werden im Terminplanungs-Assistenten Rautenzeichen für den Cloudbenutzer angezeigt?
Ihr Exchange 2003-Benutzer kann keine Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers sehen.

Vergewissern Sie sich, dass keine festcodierte Weiterleitung eines öffentlichen Ordners vorhanden ist, die eine erfolgreiche Anforderung von Frei/Gebucht-Informationen verhindern würde.

Hinweis: Dies ist kein häufiges Problem.

Überprüfen Sie, ob das Attribut ms-Exch-Folder-Affinity-List in den Eigenschaften von Exchange Server 2003 die Objekt-GUID für Exchange 2010 mit den geringsten Kosten enthält. (Diese Eigenschaft hat folgendes Format: {GUID des Servers},Kosten)

  1. Klicken Sie auf einem Domänencontroller auf Start und auf Ausführen, geben Sie „adsiedit.msc“ ein, und klicken Sie dann auf OK.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ADSI-Editor, und klicken Sie dann auf Verbinden.
  3. Wählen Sie unter Bekannten Namenskontext auswählen den Eintrag Konfiguration aus, und klicken Sie dann auf OK.
  4. Erweitern Sie Konfiguration -- > Dienste -- > Microsoft Exchange -- > Erste Organisation -- > Administrative Gruppe von Exchange (FYDIBOHF23SPDLT) -- > Server.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Exchange 2010-Server, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  6. Kopieren Sie den objectGUID-Wert, und fügen Sie ihn in eine Textdatei in Microsoft Editor ein.
  7. Navigieren Sie zu Konfiguration -- > Dienste -- > Microsoft Exchange -- > Erste Organisation -- > Erste administrative Gruppe -- > Server.
  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Exchange Server 2003, und wählen Sie Eigenschaften.
  9. Überzeugen Sie sich davon, dass der Wert ms-Exch-Folder-Affinity-List auf objectGUID von Exchange 2010 festgelegt wurde. Wenn objectGUID von Exchange 2010 nicht in ms-Exch-Folder-Affinity-List aufgeführt wird, können Sie den Wert im folgenden Format hinzufügen: {GUID des Servers},Kosten.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Ihr Exchange 2003-Benutzer kann keine Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers sehen.

Sind die externen Frei/Gebucht-Informationen vorhanden, und werden sie richtig repliziert?

Fügen Sie den öffentlichen Ordner „OU=EXTERNAL (FYDIBOHF25SPDLT)“ hinzu. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Stellen Sie eine Verbindung mit dem lokalen Server mit Exchange 2010 SP1 oder höher her, der den öffentlichen Ordner enthält.
  2. Öffnen Sie Windows PowerShell.
  3. Führen Sie das folgende Cmdlet aus: Add-PsSnapin Microsoft.Exchange.Management.Powershell.Setup
  4. Führen Sie das folgende Cmdlet aus: Install-FreeBusyFolder

Hinweis: Der öffentliche Ordner „OU=EXTERNAL (FYDIBOHF25SPDLT)“ darf nur auf Exchange 2010-Servern vorhanden sein und NICHT auf Servern mit Exchange 2003 oder Exchange 2007 repliziert werden.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Ihr Exchange 2003-Benutzer kann keine Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers sehen.

Überprüfen Sie, ob für das Empfängerobjekt auf dem lokalen Server der richtige LegacyExchangeDN-Wert konfiguriert worden ist.

  1. Für jedes Cloudpostfach ist ein entsprechendes lokales E-Mail-aktiviertes Objekt vorhanden. Für diese Art der Abfrage von Frei/Gebucht-Informationen verwenden wir den LegacyExchangeDN-Wert, um die Anfrage an den richtigen Server für öffentliche Ordner weiterzuleiten. Gehen Sie wie folgt vor, um sicherzustellen, dass dieser Wert richtig ist:
  2. Führen Sie auf dem Exchange 2010-Server den folgenden Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell aus: Get-RemoteMailbox Username |fl LegacyExchangeDN. Dabei steht „Username“ für den Namen des Cloudbenutzers, dessen Frei/Gebucht-Informationen angezeigt werden sollen.
  3. Vergewissern Sie sich, dass die Ergebnisse den Pfad „External (FYDIBOHF25SPDLT)“ enthalten. Beispielsweise wird der Pfad in den Ergebnissen wie folgt angezeigt: 
    P24_CannotSeeBusyFree
     

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Ihr Exchange 2003-Benutzer kann keine Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers sehen.

Überprüfen Sie die Berechtigungen für öffentliche Ordner.

Gehen Sie wie folgt vor, um mit der Öffentliche Ordner-Verwaltungskonsole von Exchange 2010 die Clientberechtigungen für das Frei/Gebucht-Replikat von „External (FYDIBOHF25SPDLT)“ zu ändern:

  1. Starten Sie die Exchange-Verwaltungskonsole von Exchange 2010.
  2. Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf Toolbox.
  3. Klicken Sie im Ergebnisbereich auf Öffentliche Ordner-Verwaltungskonsole und im Aktionsbereich auf Tool öffnen. Die Öffentliche Ordner-Verwaltungskonsole wird angezeigt.
  4. Klicken Sie im Aktionsbereich Öffentliche Ordner-Verwaltungskonsole auf Verbindung mit dem Server herstellen.
  5. Klicken Sie unter Verbindung mit dem Server herstellen auf Durchsuchen, um eine Liste der verfügbaren Postfachserver anzuzeigen, die eine Datenbank für öffentliche Ordner enthalten.
  6. Wählen Sie unter Select Public Folder Servers (Server für öffentliche Ordner auswählen) den Exchange 2010-Server aus. Klicken Sie auf OK und dann erneut auf OK.
  7. Wechseln Sie in der Struktur „Öffentlicher Ordner“ zu System Public Folder (Öffentlicher Systemordner) -- > SCHEDULE+ FREE/BUSY (ZEITPLAN+ FREI/GEBUCHT).
  8. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf EX:/O=FIRST ORGANIZATION/OU=EXTERNAL (FYDIBOHF25SPDLT), und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  9. Stellen Sie sicher, dass auf der Registerkarte Berechtigungen die Berechtigungsstufe Alles bearbeiten für den Standardbenutzer aktiviert ist: 
    P25_CannotSeeBusyFree
     

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Ihr Exchange 2003-Benutzer kann keine Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers sehen.

Ist das Vermittlungspostfach nicht vorhanden oder beschädigt?

Das Vermittlungspostfach kann mit ADSIEdit bearbeitet werden. Das Konto „federatedemail“ sollte sich im Active Directory-Container für Standardbenutzer der Exchange 2010-Domäne befinden.

Verwenden Sie eine der folgenden Optionen:

  1. Verwenden Sie ADSIEdit.
    1. Stellen Sie eine Verbindung zum Standardnamenskontext in Active Directory her.
    2. Wechseln Sie zum Container „Benutzer“, und zeigen Sie die Eigenschaften des Kontos „federatedemail“ an.
    3. Ändern Sie die proxyaddress-Attribute des Kontos, sodass EINE der SMTP-Adressen dieses Kontos bereits einem Verbundpostfach zugeordnet sind, oder fügen Sie den bereits vorhandenen Proxyadress-Namespace der Verbundvertrauensstellung hinzu.
  2. Öffnen Sie in Exchange Server 2003 „Active Directory-Benutzer und Computer“.
    1. Wechseln Sie zum Container „Benutzer“, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Konto „FederatedEmail“, und klicken Sie dann auf „Eigenschaften“.
    2. Wenn Sie zur Registerkarte mit den E-Mail-Adressen wechseln, können Sie eine weitere Proxyadresse hinzufügen, die einem bereits konfigurierten Verbundnamespace entspricht. Alternativ können Sie den bereits vorhandenen SMTP-Namespace der Verbundvertrauensstellung hinzufügen.

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Ihr Exchange 2007-Benutzer kann nicht auf die Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers zugreifen.

Können Sie das Problem unter Verwendung eines lokalen Exchange 2010- oder 2013-Postfachs reproduzieren?

  1. Melden Sie sich beim Outlook- oder OWA-Client als ein Benutzer an, der über ein lokales Exchange 2010- oder 2013-Postfach verfügt.
  2. Erstellen Sie eine neue Besprechungsanfrage, und fügen Sie den Cloudbenutzer der Besprechungsanfrage hinzu.
  3. Werden im Terminplanungs-Assistenten Rautenzeichen für den Cloudbenutzer angezeigt?
Ihr Exchange 2007-Benutzer kann nicht auf die Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers zugreifen.

Überprüfen Sie das AvailabilityAddressSpace-Attribut, um sicherzustellen, dass es über die richtigen Einstellungen verfügt. Möglicherweise wurde „AvailabilityAddressSpace“ nicht richtig konfiguriert. Prüfen Sie, ob der ProxyURL-Wert der AvailabilityAddressSpace-Konfiguration der internen URL (InternalURL) des virtuellen Verzeichnisses für den Webdienst des Exchange 2010/2013-Clientzugriffsservers entspricht. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Führen Sie auf dem lokalen Server die folgenden Befehle in der Exchange-Verwaltungsshell aus:
    Get-AvailabilityAddressSpace | FL ProxyUrl
    Get-WebServicesVirtualDirectory | FL Server,InternalUrl
  2. Falls die Werte von „ProxyURL“ und „InternalURL“ nicht übereinstimmen, führen Sie die folgenden Befehle aus:
    Remove-AvailabilityAddressSpace -Identity ‘contoso.mail.onmicrosoft.com'
    Add-AvailabilityAddressSpace -ForestName contoso.mail.onmicrosoft.com' -AccessMethod 'InternalProxy' -UseServiceAccount
    'True' -ProxyUrl https://cas2010.contoso.com/ews/exchange.asmx
  3. Wenn die Werte von „ProxyURL“ und „InternalURL“ nicht übereinstimmen, stellen Sie sicher, dass Sie vom Exchange 2007-Clientzugriffsserver aus auf die URL zugreifen können. Navigieren Sie hierzu auf dem Clientzugriffsserver 2007 zu „ProxyURL“ von „AvailabilityAddressSpace“. Authentifizieren Sie sich mit den Anmeldeinformationen für das Exchange 2007-Quellpostfach. Das erwartete Ergebnis sieht wie folgt aus: 
    P28_CannotAccessBusyFree
     

Hinweis: Der InternalURL-Wert des virtuellen Verzeichnisses des Exchange 2010/2013-Clientzugriffsserver-Webdiensts sollte sich vom InternalURL-Wert des virtuellen Verzeichnisses des Exchange 2007-Clientzugriffsserver-Webdiensts unterscheiden.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Exchange 2010/2013-Benutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der Cloudbenutzer sehen.

Melden Sie sich beim Postfach eines lokalen Benutzers an, und versuchen Sie dann, die Frei/Gebucht-Informationen für einen anderen lokalen Benutzer anzuzeigen. Mit diesem Test wird überprüft, ob Probleme mit dem Abruf von Verfügbarkeitsinformationen in der lokalen Umgebung vorliegen. 


Konnten Sie die Frei/Gebucht-Informationen anzeigen?

Ein lokaler Benutzer kann keine Frei/Gebucht-Informationen des Cloudbenutzers sehen.

Ermitteln Sie, welche Fehlermeldung von OWA ausgegeben wird.

  1. Melden Sie sich unter Verwendung des betroffenen Benutzerkontos bei der lokalen OWA an.
  2. Erstellen Sie eine neue Besprechungsanfrage, und fügen Sie den lokalen Benutzer der Besprechung hinzu.
  3. Wenn Rautenzeichen angezeigt werden, halten Sie den Mauszeiger darüber, um die Fehlermeldung anzuzeigen. Notieren Sie die Fehlercodenummer der Fehlermeldung.
    P30_OnPremisesCannotSeeBusyFree
     

Wählen Sie die betreffende Fehlermeldung in der folgenden Liste aus, um die Problembehandlungsschritte einzugrenzen, die Sie ausführen müssen:

Exchange 2010/2013-Benutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der Cloudbenutzer sehen.

Wenn in Ihrer Umgebung Webproxyeinstellungen erforderlich sind, vergewissern Sie sich, dass die lokalen Exchange 2010- und Exchange 2013-Server für die Verwendung dieser Einstellungen konfiguriert wurden.

Führen Sie auf den lokalen Exchange 2010- und Exchange 2013-Servern den folgenden Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell aus: "Get-ExchangeServer | fl InternetWebProxy."

In den meisten Umgebungen ist das Ergebnis leer. Wenn in der lokalen Umgebung jedoch ein ausgehender Proxy vorhanden ist, müssen Sie möglicherweise die richtigen Proxyeinstellungen konfigurieren.

Zur Behebung dieses Problems führen Sie folgenden Befehl aus. Ersetzen Sie dabei die Adresse und Portnummer http://192.168.5.56:8080 durch Ihre Serveradresse und Portnummer:

Set-ExchangeServer -InternetWebProxy http://192.168.5.56:8080


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Exchange 2010/2013-Benutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der Cloudbenutzer sehen.

Überzeugen Sie sich davon, dass die Einstellungen für die Organisationsbeziehung richtig konfiguriert worden sind, sodass die Benutzer Frei/Gebucht-Informationen anzeigen dürfen.

Onlineeinstellungen

  1. Stellen Sie unter Verwendung von Windows PowerShell eine Verbindung mit Exchange Online her. Weitere Informationen zur Vorgehensweise finden Sie unter Herstellen einer Verbindung mit Exchange Online mithilfe der Remote-PowerShell.
  2. Führen Sie in Windows PowerShell folgenden Befehl aus: Get-OrganizationRelationship -Identity "Exchange Online to On Premises Organization Relationship" | FL

Die Ausgabe sollte etwa wie folgt aussehen:

  • TargetApplicatioURI: FYDIBOHF25SPDLT.Contoso.com
  • TargetAutodiscoverURI: https://autodiscover.contoso.com/autodiscover/autodiscover.svc/wssecurity
  • DomainNames : {Contoso.com}
  • FreeBusyAccessEnabled : True
  • FreeBusyAccessLevel: LimitedDetails

Wenn ein Wert geändert werden muss, verwenden Sie das Cmdlet „set-OrganizationRelationship“ zum Korrigieren des Eigenschaftenwerts. Weitere Informationen zu Syntax und Optionen finden Sie unter Set-OrganizationRelationship.

Lokale Einstellungen

Führen Sie auf dem Exchange 2010/2013-Clientzugriffsserver den folgenden Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell aus:

Get-OrganizationReationship -Identity "On Premises to Exchange Online Organization Relationship”

Die Ausgabe sollte etwa wie folgt aussehen:

  • TargetApplicatioURI: outlook.com
  • TargetAutodiscoverURI: https://podxxx.outlook.com/autodiscover/autodiscover.svc/wssecurity
  • DomainNames : {xxxx.mail.onmicrosoft.com,contoso.com}
  • FreeBusyAccessEnabled : True
  • FreeBusyAccessLevel : LimitedDetails

Wenn ein Wert geändert werden muss, korrigieren Sie die Eigenschaft mithilfe des Cmdlets „set-OrganizationRelationship“. Weitere Informationen zu Syntax und Optionen finden Sie unter Set-OrganizationRelationship.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Exchange 2010/2013-Benutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der Cloudbenutzer sehen.

Stellen Sie sicher, dass die Uhrzeitangabe auf dem Server nicht mehr als fünf Minuten von der korrekten Uhrzeit abweicht. Wenn sich die Serveruhrzeit um mehr als fünf Minuten von der tatsächlichen Uhrzeit unterscheidet, werden die Übertragungsvorgänge über das Verbundgateway ungültig. Die Übermittlung von Frei/Gebucht-Informationen schlägt dann fehl.

Informationen zum Beheben von Problemen mit Serverzeitangaben finden Sie unter Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows Server.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Exchange 2010/2013-Benutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der Cloudbenutzer sehen.

Ermitteln Sie, ob die richtige Zieladresse im lokalen MEU angegeben worden ist. Jedem Cloudpostfach ist ein entsprechendes lokales Objekt zugeordnet. Für dieses Objekt muss die richtige Remoteroutingadresse (auch Zieladresse genannt) angegeben werden. Die Remoteroutingadresse sollte einen Domänennamen wie TenantName.Mail.OnMicrosoft.com enthalten.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um zu überprüfen, ob die Remoteroutingadresse festgelegt wurde:

  1. Führen Sie auf dem Exchange 2010-Server oder dem Exchange 2013-Server den folgenden Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell aus: Get-RemoteMailbox Username |fl RemoteRoutingAddress. Dabei steht „Username“ für den Namen des Cloudbenutzers, dessen Frei/Gebucht-Informationen angezeigt werden sollen.
  2. Überprüfen Sie, ob die Adresse einen Domänennamen wie TenantName.Mail.OnMicrosoft.com enthält.
    P34_CannotSeeBusyFree
     

Hinweis: Wenn Sie den Hybrid-Konfigurations-Assistenten nicht verwendet haben, dann sollte der Domänenname die von Ihnen gewählte Remoteroutingdomäne darstellen.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Exchange 2010/2013-Benutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der Cloudbenutzer sehen.

Überprüfen Sie, ob die Einstellungen für die Organisationsbeziehungen richtig konfiguriert worden sind, sodass Frei/Gebucht-Informationen für die Benutzer angezeigt werden.

Onlineeinstellungen

Stellen Sie unter Verwendung von Windows PowerShell eine Verbindung mit Exchange Online her. Weitere Informationen zur Vorgehensweise finden Sie unter Herstellen einer Verbindung zwischen Windows PowerShell und dem Dienst.

Führen Sie in Windows PowerShell folgenden Befehl aus: Get-OrganizationRelationship -Identity "Exchange Online to On Premises Organization Relationship" | FL

Die Ausgabe sollte etwa wie folgt aussehen:

  • TargetApplicatioURI: FYDIBOHF25SPDLT.Contoso.com
  • TargetAutodiscoverURI: https://autodiscover.contoso.com/autodiscover/autodiscover.svc/wssecurity
  • DomainNames : {Contoso.com}
  • FreeBusyAccessEnabled : True
  • FreeBusyAccessLevel: LimitedDetails

Wenn ein Wert geändert werden muss, verwenden Sie das Cmdlet „set-OrganizationRelationship“ zum Korrigieren des Eigenschaftenwerts. Weitere Informationen zu Syntax und Optionen finden Sie unter Set-OrganizationRelationship.

Lokale Einstellungen

Führen Sie auf dem Exchange 2010/2013-Clientzugriffsserver den folgenden Befehl in der Exchange-Verwaltungsshell aus: Get-OrganizationReationship -Identity "On Premises to Exchange Online Organization Relationship”

Die Ausgabe sollte etwa wie folgt aussehen:

  • TargetApplicatioURI: outlook.com
  • TargetAutodiscoverURI: https://podxxx.outlook.com/autodiscover/autodiscover.svc/wssecurity
  • DomainNames : {xxxx.mail.onmicrosoft.com,contoso.com}
  • FreeBusyAccessEnabled : True
  • FreeBusyAccessLevel : LimitedDetails

Wenn ein Wert geändert werden muss, verwenden Sie das Cmdlet „set-OrganizationRelationship“ zum Korrigieren des Eigenschaftenwerts. Weitere Informationen zu Syntax und Optionen finden Sie unter Set-OrganizationRelationship.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Exchange 2010/2013-Benutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der Cloudbenutzer sehen.

Überprüfen Sie, ob ein Token erstellt werden kann, das über die Vertrauensstellung „test-federation“ verfügt.

Überzeugen Sie sich in der lokalen Umgebung davon, dass Sie ein Delegierungstoken abrufen können, das zur Frei/Gebucht-Autorisierung verwendet werden kann. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie auf dem lokalen Exchange 2010- oder 2013-Server die Exchange-Verwaltungsshell.
  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus: Test-FederationTrust –UserIdentity User@company.com –verbose. Dabei steht „User“ für den lokalen Benutzer, der Probleme mit dem Anzeigen der Frei/Gebucht-Informationen eines Cloudbenutzers hat.
  3. Die Ausgabe sollte zeigen, dass alle Tests erfolgreich ausgeführt wurden. Wenn ein Fehler angezeigt, wird, führen Sie den Hybrid-Konfigurations-Assistenten erneut aus, um die Verbundvertrauensstellung zurückzusetzen.
    P36_CannotSeeBusyFree
     

Wurde das Problem dadurch gelöst?

Exchange 2010/2013-Benutzer können keine Frei/Gebucht-Informationen der Cloudbenutzer sehen.

Wenn sich die Serveruhrzeit um mehr als fünf Minuten von der tatsächlichen Uhrzeit unterscheidet, werden die Übertragungsvorgänge über das Verbundgateway ungültig. Die Übermittlung von Frei/Gebucht-Informationen schlägt dann fehl.

Informationen zum Beheben von Problemen mit Serverzeitangaben finden Sie unter Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows Server.


Wurde das Problem dadurch gelöst?

Übermittlung lokaler Frei/Gebucht-Informationen funktioniert in Umgebungen mit 2010/2013 nicht.

Diese exemplarische Vorgehensweise ist zur Behandlung von Problemen mit Frei/Gebucht-Informationen in Hybridumgebungen vorgesehen. Ihre Antworten lassen darauf schließen, dass lokale Probleme vorliegen. Informationen zur Behandlung allgemeiner Probleme mit lokalen Frei/Gebucht-Informationen finden Sie unter Problembehandlung bei Frei/Gebucht-Informationen für Outlook 2007.

Behandlung von allgemeinen Problemen mit öffentlichen Ordnern

Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Frei/Gebucht-Problembehandlung ist nicht zur Behandlung von Problemen mit öffentlichen Ordnern vorgesehen. Informationen zur Behandlung von Problemen mit öffentlichen Ordnern finden Sie unter Behandlung von Problemen mit der Replikation öffentlicher Ordner in Exchange 2000 Server und Exchange Server 2003.

Glückwunsch, Sie haben das Problem gelöst!

Vielen Dank für die Nutzung dieses Leitfadens zu Frei/Gebucht-Informationen.

Tools und Ressourcen
Treten immer noch Probleme auf?

Leider können wir dieses Problem mit dem Leitfaden nicht lösen.

Eigenschaften

Artikelnummer: 10092 – Letzte Überarbeitung: 06.10.2016 – Revision: 4

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