Erstellen einer Verbindungszeichenfolge für eine Access 97- oder Access 2000-Datenbank mithilfe eines Assistenten für universelle Datenverknüpfungen

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
264691 Create a connection string for an Access 97 database or an Access 2000 database by using a Universal Data Link Wizard
Microsoft empfiehlt allen Benutzern nachdrücklich, auf Microsoft Internet Information Services (IIS) 6.0 unter Microsoft Windows Server 2003 zu aktualisieren. IIS 6.0 erhöht die Sicherheit der Web-Infrastruktur beträchtlich. Weitere Informationen zu sicherheitsrelevanten Themen im Zusammenhang mit IIS finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:

Zusammenfassung

Microsoft stellt einen Assistenten für Benutzer von Microsoft Data Access Components (MDAC) 2.0 (und höher) zur Verfügung, um OLE DB-Verbindungszeichenfolgen für Microsoft Access 97- und Access 2000-Datenbanken zu erstellen. In diesem Artikel wird das Einrichten und Verwenden dieses Assistenten für universelle Datenverknüpfungen (Universal Data Link, UDL) beschrieben.

Weitere Informationen

Verwenden des Assistenten für universelle Datenverknüpfungen zum Erstellen einer OLE DB-Verbindungszeichenfolge

Hinweis: Wenn Sie in einer ASP-Datei eine Benutzerkennung und ein Kennwort hinzufügen, können diese Informationen von jedem Benutzer gelesen werden, der Zugriff auf die Quelldatei auf dem Server hat. Daher sollten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen treffen:
  • Verwenden Sie die integrierte Microsoft Windows-Authentifizierung in Microsoft SQL Server (falls verfügbar).
  • Erstellen Sie die Verbindungszeichenfolge in einer DLL-Datei, und rufen Sie die DLL-Datei von der ASP-Seite aus auf.
    Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    271284 Wie Zugreifen auf die Constructor-Zeichenfolge COM+ Object in einer Visual Basic-Komponente
  • Aktualisieren Sie das System regelmäßig, indem Sie alle Sicherheitsupdates und Hotfixes installieren.
  • Stellen Sie sicher, dass der Server, auf dem Microsoft Internet Information Services (IIS) oder Internet Information Server (IIS) ausgeführt wird, sicher ist. Auf diese Weise verringern Sie das Risiko, dass Benutzer ohne Administratorrechte die Quelle der ASP-Datei anzeigen können.
  1. Starten Sie den UDL-Assistenten:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie anschließend auf Textdokument.
    2. Ändern Sie den Namen des Textdokuments in My.udl. Drücken Sie die [EINGABETASTE].
    3. Beim Ändern der Dateierweiterung wird eine Warnmeldung angezeigt. Klicken Sie auf Ja. Das Symbol der Datei sieht nun aus wie ein Computer mit einem Datenblatt im Hintergrund.

  2. Doppelklicken Sie nun auf My.udl, und gehen Sie im Assistenten wie folgt vor:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Provider.
    2. Aktivieren Sie auf im Listenfeld OLE DB-Provider die Option Microsoft Jet 4.0 OLE DB Provider, und klicken Sie anschließend auf Weiter, um die Registerkarte Verbindung aufzurufen.
  3. Gehen Sie auf der Registerkarte Verbindung folgendermaßen vor:
    1. Geben Sie den Datenbanknamen ein, oder suchen Sie nach der Datenbank, zu der Sie eine Verbindung herstellen möchten.
    2. Wenn Sie für Internetverbindungen zu der Datenbank ein Konto erstellt haben, geben Sie die entsprechenden Anmeldeinformationen ein. Andernfalls können Sie die Standardeinstellungen verwenden (Admin, Kein Kennwort). (Geben Sie Admin in das Feld Benutzername ein, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kein Kennwort, um die Standardeinstellungen zu verwenden). Wenn Sie nicht die standardmäßigen Anmeldeinformationen verwenden möchten, befolgen Sie die unter "Weitere Informationen" beschriebenen Schritte in diesem Artikel zum Konfigurieren der Systemdatenbank.
    3. Klicken Sie auf OK, um den Assistenten zu schließen.
  4. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf die Datei My.udl und ändern Sie den Dateinamen in My.txt. Klicken Sie in der angezeigten Warnmeldung auf Ja.
  5. Wenn Sie nun auf die Datei My.txt doppelklicken, wird eine ähnliche Meldung wie die folgende angezeigt:
    [oledb]; Everything after this line is an OLE DB initstringProvider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Data Source=C:\My.mdb;User ID=;Password=; 
Die folgende Zeile ist die Verbindungszeichenfolge von "My.txt":

Provider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Data Source=C:\My.mdb;User ID=;Password=;

Das folgende Codebeispiel veranschaulicht das Einfügen einer Verbindungszeichenfolge in eine ASP-Seite:
Set objCXN = Server.CreateObject("ADODB.Connection")
strCXN = "Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Data Source=C:\My.mdb;User ID=;Password=;"
objCXN.Open strCXN
.
.
.
objCXN.Close
Set objCXN = Nothing
Hinweis: Verwenden Sie nicht "objCXN.Open("DSN=...)", da Sie keine DSN-Verbindung mehr verwenden.

Weitere Informationen

Gehen Sie beim Festlegen eines Benutzernamens und eines Kennworts für eine Access-Datenbank folgendermaßen vor, um den Pfad und das Kennwort für den Zugriff auf die Datei "SYSTEM.mdw" festzulegen.

Führen Sie im UDL-Assistenten folgende Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Alle.
  2. Markieren Sie das Feld Jet OLEDB:System database.
  3. Klicken Sie auf Wert bearbeiten.
  4. Geben Sie im Feld Eigenschaftswert den Pfad zu der Datei "SYSTEM.mdw" ein:
    Windows NT 4: C:\winnt\system32\System.mdw
    Windows 2000: C:\Programme\Gemeinsame Dateien\System\System.mdw
  5. Klicken Sie im Fenster "Eigenschaftswert bearbeiten" auf OK.
  6. Markieren Sie das Feld Jet OLEDB:Database Password.
  7. Klicken Sie auf Wert bearbeiten.
  8. Geben Sie im Feld Eigenschaftswert das Kennwort für die Systemdatenbank ein.
  9. Klicken Sie im Fenster "Eigenschaftswert bearbeiten" auf OK.
  10. Klicken Sie auf OK, um das Fenster "Datenverknüpfungseigenschaften" zu schließen.
Die endgültige Verbindungszeichenfolge lautet wie folgt:
Provider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Password=joe;User ID=jim;Data Source=C:\My.mdb;Persist Security Info=True;Jet OLEDB:System database=C:\Program Files\Common Files\System\SYSTEM.MDW;Jet OLEDB:Database Password=14323

Informationsquellen

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
299974 Verwenden von Microsoft Jet mit II
222135 ACC97: Verwendung von Microsoft Jet mit IIS
299973 Verwenden von Microsoft Jet mit II
Obwohl Microsoft die Verwendung von IIS (Internet Information Server) zum Herstellen einer Verbindung zu Access-Datenbanken nicht empfiehlt, bietet OLE DB bei Access-Datenbankverbindungen einige Vorteile gegenüber ODBC. Ein Vorteil ist, dass OLE DB-Verbindungen das Herstellen von Verbindungen zu Datenbanken ermöglichen, ohne dass ein Benutzer- oder System-DSN (Data Source Name) auf dem Webserver erstellt werden muss. Weitere Vorteile liegen in der Möglichkeit, eine threadsichere Version von Visual Basic für Applikationen aufzurufen, sowie in der erhöhten Stabilität.

Weitere Informationen zu MDAC finden Sie auf folgender MSDN-Website (Microsoft Developer Network): Im Abschnitt für Downloads werden die verfügbaren Versionen von MDAC aufgelistet. Lesen Sie vor der Installation einer neuen Version die Detailinformationen, um sicherzustellen, dass die neue Version ordnungsgemäß mit den Webanwendungen und -konfigurationen zusammenarbeitet.

Weitere Informationen zum Verbessern der Leistung von Webserver finden Sie auf folgender MSDN-Website:
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Artikelnummer: 264691 – Letzte Überarbeitung: 10.01.2008 – Revision: 1

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