XCON: Konfiguration eines virtuellen SMTP-Servers (Teil 1)

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
266686 XCON: How to Configure a SMTP Virtual Server Part 1

Zusammenfassung

Dies ist der erste Teil eines zweiteiligen Artikels, in dem die verschiedenen Konfigurationsoptionen beschrieben werden, die für den SMTP-Dienst (SMTP = Simple Mail Transfer Protocol) in Exchange 2000 Server zur Verfügung stehen. In diesem Artikel wird davon ausgegangen, dass Sie Microsoft Windows 2000 Server, Microsoft Windows 2000 Advanced Server oder Microsoft Windows 2000 Datacenter Server und Exchange 2000 Server bereits installiert haben.

In Teil 1 dieses Artikels werden die folgenden Themen behandelt:

  • Konfiguration
    • Exchange System-Manager starten
  • Virtuelle Server
    • Erstellen eines zusätzlichen virtuellen SMTP-Servers
    • IP-Adresse und Portnummer ändern
    • Starten, Anhalten und Unterbrechen eines virtuellen Servers
    • Anzahl der eingehenden Verbindungen beschränken
    • Zeitlimit für Verbindungen festlegen
    • Aktivieren der Transaktionsprotokollierung
    • Konfigurieren der ODBC-Protokollierung
    • Anpassen der erweiterten W3C-Protokollierung
    • Authentifizieren von Verbindungen
    • Verschlüsselung für Verbindungen
    • Eingehende Verbindungen ablehnen
    • Beschränkungen für Weiterleitung festlegen
    • Größe eingehender Nachrichten begrenzen
    • Größe eingehender Sitzungen begrenzen
    • Anzahl der ausgehenden Nachrichten für jede Verbindung beschränken
    • Anzahl der Empfänger für ausgehende Nachrichten begrenzen
    • Unzustellbarkeitsberichte verarbeiten
    • Verarbeiten von BADMAIL-Nachrichten
    • Behandlung nicht ausgewerteter Empfänger
    • Wiederholungsintervalle festlegen
    • Zeitpunkt für Verzögerungsbenachrichtigungen zu ausgehenden Nachrichten festlegen
    • Verfallszeitpunkt für ausgehende Nachrichten festlegen
    • Zeitpunkt für lokale Verzögerungsbenachrichtigungen festlegen
    • Verfallszeitpunkt für lokale Nachrichten festlegen
    • Optionen für "Ausgehende Sicherheit" festlegen
    • Anzahl der ausgehenden Verbindungen beschränken
    • Port für ausgehende Verbindungen festlegen
    • Maximale Anzahl der Hops festlegen
    • Maskeradendomäne einrichten
    • Ändern des vollqualifizierten Domänennamens
    • Smarthost festlegen
    • Reverse-DNS-Lookups aktivieren
    • Nachrichtenfilterung aktivieren (Ausschlussliste)
In Teil 2 dieses Artikels werden die folgenden Themen behandelt:

  • Überwachung
    • Aktuelle Sitzungen
      • Aktuelle Sitzungen einsehen
      • Aktuelle Sitzungen anhalten
    • Warteschlangen
      • Zugriff auf Warteschlangen
      • Warteschlangenanzeige einstellen
      • Nachrichten in der Warteschlange einsehen
  • Nachrichten in einer Warteschlange löschen
    • Eine Nachricht in einer Warteschlange löschen
    • Alle Nachrichten in einer Warteschlange löschen
    • Eine Liste bestimmter Nachrichten in einer Warteschlange löschen
  • Nachrichten in einer Warteschlange fixieren und Fixierung wieder aufheben
    • Eine Nachricht in einer Warteschlange fixieren
    • Alle Nachrichten in einer Warteschlange fixieren
    • Eine Liste bestimmter Nachrichten in einer Warteschlange fixieren
Dieser Artikel wird in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base fortgesetzt:
268163 XCON: Konfiguration eines virtuellen SMTP-Servers (Teil 2)

Weitere Informationen

Konfiguration

Nachdem Sie Exchange 2000 installiert haben, ist der SMTP-Dienst für die Verarbeitung von E-Mail-Nachrichten bereit. Für das Senden und Empfangen von E-Mail-Nachrichten sind keine weiteren Konfigurationsarbeiten erforderlich. Der SMTP-Dienst ist äußerst flexibel und kann an nahezu alle Anforderungen im Bereich des Sendens, Empfangens und Verarbeitens von Nachrichten angepasst werden. Alle in diesem Artikel beschriebenen Schritte werden im Exchange System-Manager ausgeführt.

Exchange System-Manager starten

  1. Zeigen Sie im Menü Start auf Programme, zeigen Sie auf Microsoft Exchange, und klicken Sie dann auf System-Manager.
  2. Doppelklicken Sie auf Administrative Gruppen.
  3. Doppelklicken Sie auf Erste administrative Gruppe.

    Hinweis: Falls Sie den Namen für die Standard-Administratorgruppe geändert haben, expandieren Sie den Knoten für diese Administratorgruppe.
  4. Doppelklicken Sie auf Server, und suchen Sie auf einem beliebigen Server nach dem virtuellen Standardserver für SMTP.

Virtuelle Server

Dieser Abschnitt beschreibt die Vorgehensweise zum Konfigurieren virtueller SMTP-Server.

Erstellen eines zusätzlichen virtuellen SMTP-Servers

In den meisten Fällen benötigen Sie nur einen virtuellen SMTP-Server. Wenn Sie jedoch mehrere Domänen ausführen und zum Beispiel mehrere Standarddomänen betreiben möchten, können Sie mehrere virtuelle SMTP-Server erstellen. Wenn Sie einen virtuellen SMTP-Server erstellen, wird im Exchange Server-Ordner "MDBData" automatisch ein Basisverzeichnis erstellt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen zusätzlichen virtuellen SMTP-Server zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf SMTP.
  2. Zeigen Sie im Menü Vorgang auf Neu, und klicken Sie dann auf Virtueller SMTP-Server.
  3. Geben Sie im Dialogfeld Virtueller SMTP-Server eine Beschreibung für den virtuellen Server ein, und klicken Sie danach auf Weiter.
  4. Klicken Sie auf die IP-Adresse, die der virtuelle Server verwenden wird, und klicken Sie anschließend auf Fertig stellen.
Hinweis: Wenn Sie auf Alle nicht zugewiesen klicken, überwacht dieser virtuelle Server Port 25 aller IP-Adressen, die zurzeit nicht anderen virtuellen Servern standardmäßig zugeordnet sind.

IP-Adresse und Portnummer ändern

  1. Klicken Sie auf den virtuellen Server, für den Sie die IP-Adresse und die Portnummer ändern möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf Erweitert.
  4. Klicken Sie in der Liste Erweiterte IP-Adresskonfiguration auf die betreffende Identität, und klicken Sie anschließend auf Bearbeiten.
  5. Ändern Sie entweder die IP-Adresse oder die Portnummer, sodass Konflikte mit anderen virtuellen Servern ausgeschlossen sind.
  6. Klicken Sie auf OK, bis die Felder mit den Eigenschaften des virtuellen Servers geschlossen sind.
  7. Starten Sie den virtuellen Server.

Starten, Anhalten und Unterbrechen eines virtuellen Servers

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie anhalten, starten oder unterbrechen möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang entweder auf Starten, auf Anhalten oder auf Pause.
Hinweis: Wenn Sie einen virtuellen Server unterbrechen, verhindern Sie zwar neue Clientverbindungen, der SMTP-Dienst kann in diesem Fall jedoch weiterhin vorhandene Clientverbindungen verarbeiten und in Warteschlangen gespeicherte Nachrichten übermitteln. Sie können einen virtuellen Server auch so unterbrechen, dass er ordnungsgemäß angehalten wird, ohne dass aktive Verbindungen unterbrochen werden.

Anzahl der eingehenden Verbindungen beschränken

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Allgemein das Kontrollkästchen Zahl der Verbindungen beschränken auf.
  4. Geben Sie die gewünschte Obergrenze für eingehende Verbindungen ein.
  5. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Zeitlimit für Verbindungen festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein das Zeitlimit für Verbindungen in Minuten ein.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Aktivieren der Transaktionsprotokollierung

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Allgemein das Kontrollkästchen Protokollierung aktivieren.
  4. Klicken Sie auf eines der aktiven Protokollformate.
  5. Klicken Sie auf Eigenschaften, um Zugriff auf weitere Protokolldateieinstellungen zu erhalten.
  6. Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Protokollierungseigenschaften auf die Registerkarte Allgemein. Sie können die folgenden Optionen festlegen:
    • Neue Protokolldatei erstellen
    • Protokolldateibenennung und Rollover
    • Protokolldateiverzeichnis
  7. Klicken Sie auf OK, nachdem Sie die gewünschten Optionen festgelegt haben.
  8. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Die erweiterten Protokollierungseigenschaften sind bei der ODBC-Protokollierung (ODBC = Open Database Connectivity) und dem erweiterten Protokollierungsformat des World Wide Web Consortium (W3C) unterschiedlich.

Konfigurieren der ODBC-Protokollierung

  1. Erstellen Sie eine Datenbank, die eine Tabelle mit den erforderlichen Feldern für die Protokollierungsdaten enthält. Microsoft Internet Information Service (IIS) enthält eine SQL-Vorlagendatei (SQL = Structured Query Language), die in einer SQL-Datenbank ausgeführt werden kann, um eine Tabelle zu erstellen, die Protokolleinträge von IIS akzeptiert. Diese Datei hat den Namen "Logtemp.sql" und ist im Ordner "Winnt\System32\Inetsrv" gespeichert. Die folgenden Felder werden benötigt:
    • ClientHost:varchar(255)
    • Username:varchar(255)
    • LogTime:datetime
    • Service:varchar(255)
    • Machine:varchar(255)
    • ServerIP:varchar(50)
    • ProcessingTime:int
    • BytesRecvd:int
    • BytesSent:int
    • ServiceStatus:int
    • Win32Status:int
    • Operation:varchar(255)
    • Target: varchar(255)
    • Parameters:varchar(255)
  2. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  3. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  4. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Allgemein das Kontrollkästchen Protokollierung aktivieren.
  5. Klicken Sie in der Liste Aktives Protokollformat auf ODBC-Protokollierung.
  6. Klicken Sie auf Eigenschaften, um Zugriff auf die ODBC-Protokollierungseigenschaften zu erhalten.
  7. Geben Sie den ODBC-Datenquellennamen (ODBC-DSN) ein.
  8. Geben Sie den Namen der Tabelle ein.
  9. Geben Sie Benutzernamen und Kennwort für den Zugriff auf die Datenbank ein.
  10. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern.

Anpassen der erweiterten W3C-Protokollierung

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Allgemein das Kontrollkästchen Protokollierung aktivieren.
  4. In der Liste Aktives Protokollformat klicken Sie bitte auf W3C-erweitert.
  5. Klicken Sie auf Eigenschaften, um das Fenster mit den erweiterten Protokollierungseigenschaften zu öffnen.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweiterte Eigenschaften. Der SMTP-Dienst verwendet die folgenden erweiterten Protokollierungseigenschaften:

    • Datum (date)
    • Uhrzeit (time)
    • Client-IP-Adresse (c-ip)
    • Benutzername (cs-username)
    • Dienstname (s-sitename)
    • Servername (s-computername)
    • Server-IP-Adresse (s-ip)
    • Methode (cs-method)
    • URI-Stamm (cs-uri-stem)
    • URI-Abfrage (cs-uri-query)
    • Protokollstatus (sc-status)
    • Win32-Status (sc-win32-status)
    • Bytes gesendet (sc-bytes)
    • Bytes empfangen (cs-bytes)
    • Aufnahmezeit (time-taken)
    • Protokollversion (cs-version)
    Die Optionen "Uhrzeit (time)", "Client-IP-Adresse (c-ip)", "Methode (cs-method)", "URI-Stamm (cs-uri-stem)" und "Protokollstatus (sc-status) sind standardmäßige Protokolldateieinträge.
  7. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern.

Authentifizieren von Verbindungen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Zugriff und anschließend auf Authentifizierung.
  4. Klicken Sie auf eine beliebige Kombination aus den Optionen Anonyme Anmeldung zulassen, Standardauthentifizierung, Windows-Sicherheitspaket oder SSL-Clientauthentifizierung aktivieren.

    Hinweis: Wenn Sie die Standardauthentifizierung verwenden, werden Kennwörter im Klartext übermittelt. Für die SSL-Clientauthentifizierung (SSL = Secure Sockets Layer) ist ein Zertifikat erforderlich.
  5. Wenn Sie auf Anonyme Anmeldung zulassen klicken, geben Sie bitte das Konto an, das verwendet werden wird, um nach dem Aufbau einer anonymen Verbindung auf Ressourcen zuzugreifen.
  6. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Verschlüsselung für Verbindungen

Sie müssen ein gültiges Zertifikat auf dem virtuellen Server installieren, um die Verschlüsselung zu aktivieren:
  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Zugriff und dann auf Zertifikat. Der Assistent für Webserverzertifikate wird gestartet.
  4. Führen Sie den Assistenten vollständig aus, um eine Zertifikatsanforderung zu erstellen.
  5. Versenden Sie das Zertifikat an eine vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle.
  6. Nachdem Sie das Zertifikat erhalten haben, führen Sie die Schritte 1 bis 3 bitte erneut aus. Der Assistent für Webserverzertifikate wird erneut gestartet.
  7. Führen Sie den Assistenten aus, um die noch nicht abgeschlossene Zertifikatsanforderung verarbeiten zu lassen. Jetzt ist der Server für die Verschlüsselung bereit.
  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Zugriff und anschließend auf Authentifizierung.
  9. Aktivieren Sie im Dialogfeld Authentifizierungsmethoden das Kontrollkästchen SSL-Clientauthentifizierung aktivieren, um die SSL-Authentifizierung zu ermöglichen.
  10. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen SSL-Clientauthentifizierung anfordern, um die Verwendung dieser Methode für alle Verbindungen verbindlich festzulegen.
  11. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zuordnung von Clientzertifikaten zu Windows-Benutzerkonten aktivieren.
  12. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Eingehende Verbindungen ablehnen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Zugriff und dann auf Verbindung.
  4. Im Dialogfeld Verbindung klicken Sie bitte entweder auf Nur Computern in der Liste unten, um den Zugriff auf diesen virtuellen Server auf die in der Liste enthaltenen Computer zu beschränken, oder klicken Sie auf Alle, mit Ausnahme der Computer in der Liste unten, um den Zugriff durch die in der Liste aufgeführten Computer zu verhindern.
  5. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  6. Im Dialogfeld Computer können Sie Computer auf der Basis eines der folgenden Kriterien angeben:
    • IP-Adresse
    • IP-Adressbereich
    • Domäne
  7. Klicken Sie auf OK, um die Beschränkung hinzuzufügen, und wechseln Sie danach zurück in das Dialogfeld Verbindung.
  8. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Beschränkungen für Weiterleitung festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Zugriff und dann auf Relay.
  4. Im Dialogfeld Relayeinschränkungen klicken Sie bitte entweder auf Nur Computern in der Liste unten, um die Weiterleitung (Relaying) von E-Mail-Nachrichten über diesen virtuellen Server auf die in der Liste enthaltenen Computer zu beschränken, oder klicken Sie auf Alle, mit Ausnahme der Computer in der Liste unten, um eine Weiterleitung durch die in der Liste aufgeführten Computer zu verhindern.
  5. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  6. Im Dialogfeld Computer können Sie Computer auf der Basis eines der folgenden Kriterien angeben:
    • IP-Adresse
    • IP-Adressbereich
    • Domäne
  7. Klicken Sie auf OK, um die Beschränkung hinzuzufügen, und wechseln Sie danach zurück in das Dialogfeld Verbindung.
  8. Wiederholen Sie das vorstehend beschriebene Verfahren, um weitere Beschränkungen zu verhängen.
  9. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Jedem Computer, der erfolgreich authentifiziert ist, unabhängig von der Liste oben das Relay erlauben, um allen authentifizierten Clients die Weiterleitung zu erlauben.
  10. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK.

Größe eingehender Nachrichten begrenzen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Nachrichten, und geben Sie anschließend einen Wert in Kilobyte (KB) in das Feld Nachrichtengröße beschränken auf (KB) ein.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Größe eingehender Sitzungen begrenzen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Nachrichten, und geben Sie anschließend einen Wert in Kilobyte (KB) in das Feld Sitzungsgröße beschränken auf (KB) ein.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Anzahl der ausgehenden Nachrichten für jede Verbindung beschränken

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Nachrichten und geben Sie anschließend einen Wert in das Feld Zahl d. Nachrichten pro Verbindung beschränken auf ein.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Anzahl der Empfänger für ausgehende Nachrichten begrenzen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Nachrichten, und geben Sie anschließend einen Wert in das Feld Zahl d. Nachrichten pro Empfänger beschränken auf ein.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Unzustellbarkeitsberichte verarbeiten

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Nachrichten, und geben Sie anschließend den Namen des Kontos in das Feld Kopie von Unzustellbarkeitsberichten senden an ein, an das Unzustellbarkeitsberichte gesendet werden sollen.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Verarbeiten von BADMAIL-Nachrichten

Standardmäßig befindet sich das BADMAIL-Verzeichnis im Basisverzeichnis des virtuellen Servers.
  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Nachrichten, und geben Sie dann den neuen Speicherort für das BADMAIL-Verzeichnis in das Feld BADMAIL-Verzeichnis ein.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Behandlung nicht ausgewerteter Empfänger

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Nachrichten, und geben Sie dann den Hostnamen oder die IP-Adresse (setzten Sie die IP-Adresse in eckige Klammern "[]") in das Feld Alle E-Mails mit nicht ausgewerteten Empfängern weiterleiten an Host ein.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Wiederholungsintervalle festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und geben Sie dann eine Zeitspanne in Minuten für den ersten, zweiten, dritten und weitere Wiederholungsversuche ein.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Zeitpunkt für Verzögerungsbenachrichtigungen zu ausgehenden Nachrichten festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und geben Sie dann einen Wert (in Minuten, Stunden oder Tagen) für die Zeitspanne ein, nach deren Ablauf Benachrichtigungen über Verzögerungen versendet werden sollen.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Verfallszeitpunkt für ausgehende Nachrichten festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und geben Sie dann einen Wert (in Minuten, Stunden oder Tagen) für die Zeitspanne ein, nach deren Verstreichen Nachrichten nicht mehr gültig (abgelaufen) sind.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Zeitpunkt für lokale Verzögerungsbenachrichtigungen festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und geben Sie dann einen Wert (in Minuten, Stunden oder Tagen) für die Zeitspanne ein, nach deren Ablauf Benachrichtigungen über Verzögerungen versendet werden sollen.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Verfallszeitpunkt für lokale Nachrichten festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und geben Sie dann einen Wert (in Minuten, Stunden oder Tagen) für die Zeitspanne ein, nach deren Verstreichen Nachrichten nicht mehr gültig (abgelaufen) sind.
  4. Klicken Sie auf OK oder auf Übernehmen, um die Einstellung zu speichern.

Optionen für "Ausgehende Sicherheit" festlegen

Die hier festgelegten Einstellungen gelten für alle ausgehenden Verbindungen. Sie können die Optionen für "Ausgehende Sicherheit" jedoch auch für jede Domäne gesondert festlegen.
  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und klicken Sie dann auf Ausgehende Sicherheit.
  4. Im Dialogfeld Ausgehende Sicherheit klicken Sie entweder auf Anonymer Zugriff, auf Standardauthentifizierung oder auf Windows-Sicherheitspaket, um die Authentifizierungsmethode festzulegen.
  5. Wenn Sie Standardauthentifizierung oder Windows-Sicherheitspaket ausgewählt haben, browsen Sie zu dem Benutzernamen oder geben Sie ihn ein. Geben Sie bitte auch das Kennwort für dieses Konto ein.
  6. Sie können die Verbindung verschlüsseln, indem Sie das Kontrollkästchen TLS-Verschlüsselung aktivieren.
  7. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Anzahl der ausgehenden Verbindungen beschränken

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und klicken Sie dann auf Ausgehende Verbindungen.
  4. Aktivieren Sie im Dialogfeld Ausgehende Verbindungen das Kontrollkästchen Verbindungen beschränken auf, und geben Sie danach einen Maximalwert für die Anzahl der ausgehenden Verbindungen ein.
  5. Standardmäßig ist die maximale Anzahl auf 600 festgelegt. Geben Sie einen neuen Wert ein, wenn Sie diesen Standardwert ändern möchten.
  6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verbindungen pro Domäne beschränken auf, und geben Sie dann einen Wert für die Anzahl der Verbindungen ein, die pro Domäne zulässig sein soll.
  7. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Port für ausgehende Verbindungen festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und klicken Sie dann auf Ausgehende Verbindungen.
  4. In das Dialogfeld Ausgehende Verbindungen geben Sie bitte den TCP-Port auf dem Remoteserver ein, zu dem der virtuelle Server eine Verbindung herstellen soll.
  5. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Maximale Anzahl der Hops festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und klicken Sie anschließend auf Erweitert.
  4. Im Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen geben Sie in das Feld Maximale Anzahl der Hops bitte einen Wert für die Anzahl der Empfangskopfzeilen ein, die eine Nachricht haben darf, bevor ein Unzustellbarkeitsbericht generiert wird.
  5. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Maskeradendomäne einrichten

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und klicken Sie anschließend auf Erweitert. Im Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen geben Sie bitte einen Domänennamen in das Feld Maskeradendomäne ein.
  4. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Ändern des vollqualifizierten Domänennamens

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und klicken Sie anschließend auf Erweitert.
  4. In das Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen geben Sie bitte einen vollqualifizierten Domänennamen ein.

    Standardmäßig wird der vollqualifizierte Domänenname aus den Informationen auf der Registerkarte Netzwerkidentifikation in den Systemeigenschaften abgeleitet.
  5. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Smarthost festlegen

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und klicken Sie anschließend auf Erweitert.
  4. Geben Sie im Feld Erweiterte Übermittlungsoptionen einen Hostnamen oder eine IP-Adresse für den Smarthost ein (setzen Sie die IP-Adresse bitte in eckige Klammern []).
  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Direkte Übermittlung versuchen, bevor zum Smarthost gesendet wird, wenn der virtuelle Server zunächst versuchen soll, Nachrichten an den vorgesehenen Empfänger zu übermitteln, bevor er sie an den Smarthost sendet.
  6. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Reverse-DNS-Lookups aktivieren

  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung, und klicken Sie anschließend auf Erweitert.
  4. Im Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen aktivieren Sie bitte das Kontrollkästchen Reverse-DNS-Lookup an eingehenden Nachrichten durchführen, um zu überprüfen, ob der in der EHLO/HELO angegebene Host tatsächlich der Host ist, der mit dem virtuellen Server verbunden ist.
  5. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.

Nachrichtenfilterung aktivieren (Ausschlussliste)

Die Ausschlussliste wird auf der Registerkarte Filtern im Dialogfeld Nachrichtenübermittlung festgelegt. Sie können über die globalen Einstellungen im Exchange System-Manager auf dieses Dialogfeld zugreifen. Wenn die Ausschlusslistenfilterung auf einem virtuellen SMTP-Server aktiviert ist, werden E-Mail-Nachrichten von allen in der Ausschlussliste verzeichneten Absendern ausgefiltert. Wenn ein virtueller SMTP-Server zum Beispiel mit dem Internet verbunden ist, können Sie E-Mail-Nachrichten von einem oder mehreren externen Benutzern ausfiltern, die unter Verwendung einer bestimmten IP-Adresse versuchen, Zugang zu Ihrer Organisation zu erhalten. Ist auf demselben virtuellen Server jedoch eine andere IP-Adresse konfiguriert (zum Beispiel für interne Benutzer, die eine Verbindung zum Internet herstellen), müssen Sie eventuell die Filterung für Verbindungen über diese IP-Adresse aktivieren. Dies ist der Grund dafür, dass die Ausschlusslistenfilterung im Dialogfeld Identifikation definiert ist.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Nachrichtenfilterung auf einem virtuellen Server zu aktivieren:
  1. Klicken Sie im Exchange System-Manager auf den virtuellen Server, den Sie konfigurieren möchten.
  2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf Erweitert.
  4. Geben Sie im Dialogfeld Erweitert die IP-Adresse ein, auf die die Filterung angewendet werden soll, und klicken Sie anschließend auf Bearbeiten.
  5. Aktivieren Sie im Dialogfeld Identifikation das Kontrollkästchen Filter anwenden, und klicken Sie danach auf OK.
  6. Klicken Sie auf OK und anschließend erneut auf OK, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften des virtuellen Servers zu schließen.
Hinweis: Dieser Artikel wird in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base fortgesetzt:
268163 XCON: Konfiguration eines virtuellen SMTP-Servers (Teil 2)
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Artikelnummer: 266686 – Letzte Überarbeitung: – Revision: 1

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