Optimieren der PivotTable-Leistung in Excel 2000

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
273583 How to optimize PivotTable performance in Excel 2000

Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt Schritt für Schritt die Optionen in den Schritten 1 und 3 des PivotTable-Assistenten und wie sich diese auf Speicherverwendung, Geschwindigkeit und Dateigröße auswirken.

Wenn Sie eine PivotTable anlegen, erstellt Microsoft Excel eine versteckte Kopie (im Zwischenspeicher) der Quelldaten, die es dann verwendet, um Aggregationen und andere PivotTable-Funktionen auszuführen. Mithilfe dieser zwischengespeicherten Kopie kann Excel schnell PivotTables berechnen, während die Integrität der Originaldaten bewahrt bleibt.

Diese zwischengespeicherte Kopie kann sich auf Speicherverwendung, Geschwindigkeit und Dateigröße auswirken (in Abhängigkeit von den Optionen, die Sie beim Erstellen Ihrer PivotTable ausgewählt haben).

Schritt 1 im PivotTable-Assistenten: Welche Daten möchten Sie analysieren?

Wenn Excel die zwischengespeicherte Kopie einer PivotTable erstellt, können sich in Abhängigkeit von der gewählten Datenquellenoption sowohl die Originaldaten als auch die zwischengespeicherten Daten im Arbeitsspeicher befinden. Wenn Ihre Datenquelle besonders umfangreich ist oder Sie mehrere PivotTables aus separaten Datenquellen erstellen, können diese vielen Kopien von Daten den verfügbaren Arbeitsspeicher Ihres Computers vollständig belegen, was sich negativ auf die Leistung von Excel auswirkt. Sie können beim Erstellen von mehreren PivotTables eine geschlossene Originaldatenquelle oder eine einzelne Datenquelle verwenden, um Arbeitsspeicher zu sparen.

In den folgenden Abschnitten werden die Auswirkungen auf den Arbeitsspeicher für die Optionen in Schritt 1 des PivotTable-Assistenten eingehender beschrieben.

Microsoft Excel-Liste oder -Datenbank oder mehrere Konsolidierungsbereiche

Wenn Sie die Option Microsoft Excel-Liste oder -Datenbank oder die Option Mehrere Konsolidierungsbereiche als Ihre Datenquelle auswählen und sich die Daten in einem offenen Arbeitsblatt befinden, werden zwei Kopien der Daten im Arbeitsspeicher bewahrt, wenn Excel die PivotTable erstellt. Um Arbeitsspeicher zu sparen, schließen Sie die Arbeitsmappe, die Ihre Originaldaten enthält, und erstellen Sie die PivotTable in einer separaten Arbeitsmappe. Bei dieser Vorgehensweise befinden sich nur die zwischengespeicherten Daten im Arbeitsspeicher.

Externe Datenquelle

Wenn Sie sich für die Option Externe Datenquelle entscheiden, wird nur eine Kopie der Quelldaten im Arbeitsspeicher gespeichert. Wenn Sie diese Option auswählen und in Schritt 2 des PivotTable-Assistenten auf die Schaltfläche Daten importieren klicken, wird Microsoft Query gestartet.

Wenn Sie dann ein Abfrageergebnis an Microsoft Excel zurückgeben, wird eine vollständige Kopie der Quelldaten im Arbeitsspeicher bewahrt (zwischengespeichert) statt an ein Arbeitsblatt zurückgegeben zu werden. Obwohl Microsoft Query weiterhin ausgeführt wird bis Sie den PivotTable-Assistenten beendet haben, werden nur die Daten im Arbeitsspeicher gespeichert, die im Datenraster von Microsoft Query zu sehen sind. Dies ist oft nur ein kleiner Prozentsatz der gesamten Datenquelle, der zudem nur vorübergehend im Arbeitsspeicher verbleibt, bis Sie den PivotTable-Assistenten beendet haben.

Weitere PivotTable oder PivotChart

Die Option Weitere PivotTable oder PivotChart ist immer dann verfügbar, wenn Sie eine weitere PivotTable in derselben Arbeitsmappe haben. Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, verwenden beide PivotTables dieselbe zwischengespeicherte Kopie, wodurch die Anzahl der Kopien der Quelldaten im Arbeitsspeicher begrenzt wird.

Verwenden Sie diese Option immer dann, wenn Sie auf der Grundlage derselben Quelldaten mehrere PivotTables erstellen. Beachten Sie, dass sich die PivotTables alle in derselben Arbeitsmappe befinden müssen, um eine einzige zwischengespeicherte Kopie verwenden zu können.

Schritt 3 im PivotTable-Assistenten - Daten mit Tabellenlayout speichern

Das Kontrollkästchen Daten mit Tabellenlayout speichern in Schritt 3 des PivotTable-Assistenten hat Auswirkungen auf die Dateigröße Ihrer Arbeitsmappe. Es wirkt sich außerdem auf die Zeitspanne aus, die für das Speichern, erneute Laden und Aktualisieren Ihrer Arbeitsmappe benötigt wird.

Dieses Kontrollkästchen ist standardmäßig aktiviert. Die Vor- und Nachteile des Aktivierens oder Deaktivierens dieses Kontrollkästchens werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.

Aktiviert (Ein)

Wenn das Kontrollkästchen Daten mit Tabellenlayout speichern beim Speichern Ihrer Arbeitsmappe aktiviert ist, speichert Excel die zwischengespeicherten Daten, die für das Erstellen Ihrer PivotTable verwendet werden. Daher dauert das Speichern der Arbeitsmappe länger, weil mehr Informationen mit der Arbeitsmappe gespeichert werden und die Datei größer ist.

Wenn Sie die Arbeitsmappe jedoch erneut öffnen, lädt Excel die zwischengespeicherten Daten erst dann, wenn Sie eine vorhandene PivotTable drehen, bearbeiten oder aktualisieren oder wenn Sie auf der Basis der zwischengespeicherten Daten eine neue PivotTable erstellen. Somit spart Excel Arbeitsspeicher, bis er wirklich benötigt wird.

Deaktiviert (Aus)

Wenn das Kontrollkästchen Daten mit Tabellenlayout speichern deaktiviert ist, speichert Excel die zwischengespeicherten Daten nicht mit Ihrer Arbeitsmappe. Dies hat zur Folge, dass sich die Zeitspanne für das Speichern Ihrer Arbeitsmappe reduziert. Auch die Größe der Datei reduziert sich.

Wenn Sie die Arbeitsmappe jedoch erneut öffnen, müssen Sie die statische PivotTable aktualisieren, indem Sie im Menü Daten auf Daten aktualisieren klicken, bevor Sie die PivotTable drehen oder bearbeiten. Durch den Befehl Daten aktualisieren wird eine Kopie der zwischengespeicherten Daten neu erstellt. Dieser Vorgang dauert länger als das Speichern der zwischengespeicherten Kopie mit der Arbeitsmappe und deren Laden bei Bedarf.

Zusammenfassung der Aktionen

Das Aktivieren des Kontrollkästchens bewirkt ein langsameres Speichern und eine größere Datei; bei deaktiviertem Kontrollkästchen wird die Datei kleiner und die Aktualisierungszeit beim erneuten Öffnen der Arbeitsmappe verlängert sich. In beiden Fällen bleibt die für das Öffnen der Datei benötigte Zeit gleich.

Aktion Aktiviert Deaktiviert
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Speichern Länger Kürzer
Öffnen Gleich Gleich
Aktualisieren Kürzer Länger
Dateigröße Größer Kleiner
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Eigenschaften

Artikelnummer: 273583 – Letzte Überarbeitung: 25.02.2008 – Revision: 1

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