Schützen Ihres Computers am Arbeitsplatz

Gilt für: SecurityWindows 10Windows 8.1

Sicherzustellen, dass Sie geschützt und sicher sind, wenn Sie Ihren Computer am Arbeitsplatz verwenden, ist nicht nur gut für Sie, sondern auch für das Geschäft. Hier erfahren Sie, was Sie zu einem besser geschützten und sichereren Arbeitsplatz beitragen können.

Tipps zum Schutz Ihres Geschäfts

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand: Stellen Sie sicher, dass Sie automatische Updates von Windows Update erhalten und alle Updates installieren, die in Ihrem Unternehmen erforderlich sind. Wenn Sie Windows, Microsoft Office, Webbrowser, Adobe Acrobat Reader und andere Software auf dem neuesten Stand halten, schützen Sie Ihren Computer und Ihr Unternehmen.

Installieren Sie mit Bedacht: Vermeiden Sie die Installation von Software von außerhalb Ihres Arbeitsplatzes, die nicht von Ihrem Unternehmen genehmigt ist oder verwaltet wird. Nicht autorisierte Programme können zu Sicherheitsschwachstellen führen.

Achten Sie auf sichere Kennwörter: Ein sicheres Kennwort ist mindestens 8 Zeichen lang und enthält eine Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbolen. Ändern Sie Kennwörter regelmäßig, und verwenden Sie weder alte Kennwörter erneut noch Kennwörter, die Sie derzeit an anderen Stellen verwenden. Weitere Tipps zu Kennwörtern finden Sie unter Schützen Ihrer Kennwörter.

Klicken Sie mit Bedacht: Achten Sie auf verdächtige Links. Sie können in E-Mails, Tweets, Beiträgen, Onlineanzeigen, Nachrichten oder Anhängen angezeigt werden und tarnen sich manchmal als bekannte und vertrauenswürdige Quellen.

Vorsicht vor öffentlichem WLAN: Wenn Sie mit einem Unternehmensgerät eine Verbindung mit einem ungesicherten WLAN-Netzwerk herstellen, setzen Sie sich selbst und Ihr Unternehmen Risiken aus. Finden Sie heraus, ob Ihr Unternehmen über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verfügt, auf das Sie zugreifen können, wenn Sie unterwegs WLAN nutzen müssen.

Denken Sie an Sicherungen: Wenn Ihr Unternehmen nicht bereits Ihre Daten automatisch sichert, finden Sie heraus, wie es selbst tun können, um Ihre Arbeit zu schützen. Die 3-2-1-Regel hilft dabei: Bewahren Sie mindestens 3 Kopien an 2 separaten physischen Standorten auf, von denen 1 extern ist. Erwägen Sie, Kopien der in der Cloud mithilfe von OneDrive aufzubewahren.

Geben Sie Alarm: Wenn Sie Ihren Computer verwenden und etwas Ungewöhnliches bemerken, informieren Sie die IT-Abteilung Ihres Unternehmens. Dadurch wird sichergestellt, dass das Netzwerk Ihres Unternehmens sicher bleibt. Wenn Sie Opfer eines Betrugs wurden oder Ihre Dateien durch Ransomware blockiert werden, vermeiden Sie einen direkten Umgang mit den Betrügern.

Surfen Sie sicher im Web: Vermeiden Sie das Aufrufen von Websites, die potenziell illegale Inhalte anbieten. Über viele dieser Websites wird direkt Schadsoftware installiert, oder es werden Downloads angeboten, die Schadsoftware enthalten. Verwenden Sie einen modernen Browser wie Microsoft Edge, der schädliche Websites blockieren und verhindern kann, dass schädlicher Code auf Ihrem Computer ausgeführt wird.

Achten Sie auf Zeichen von Betrugsversuchen: Einige Betrüger durchsuchen soziale Netzwerke nach Beschäftigungsinformationen und senden E-Mails, in denen es um berufsbezogene Transaktionen zu gehen scheint. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie auf nicht angefragte Kommunikation antworten oder reagieren, sei es per E-Mail, Telefon oder SMS. Das FBI warnt regelmäßig vor geschäftlichen E-Mail-Betrugsversuchen und stellt Kontaktinformationen für Beschwerden und Berichte bereit.

Vermeiden Sie die Weitergabe von arbeitsbezogenen Informationen in sozialen Netzwerken: Zu viele Details zu Ihren beruflichen Verantwortlichkeitsbereichen und Kontaktinformationen in sozialen Netzwerken können Betrüger anziehen. Sie nutzen diese Informationen möglicherweise, um Ihnen gezielte Betrugsnachrichten zu senden, die legitim aussehen.

Schützen Sie physische Geräte: Wechseldatenträger und Mobilgeräte wie Laptops und Handys können leicht mit allen darin enthaltenen Daten gestohlen werden. Achten Sie auf den Schutz und die Sicherheit dieser Geräte, insbesondere wenn Sie diese in Cafes benutzen oder sie in Ihrem Auto liegen lassen.

Verhindern und Entfernen von Schadsoftware mit Windows-Sicherheit

Ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit am Arbeitsplatz ist der Schutz Ihres Computers vor Schadsoftware. Windows-Sicherheit (oder Windows Defender Security Center in früheren Versionen von Windows) ist in Windows 10 integriert und bietet die Erkennung von Schadsoftware in Echtzeit sowie Vorbeugung und Entfernung mit über die Cloud bereitgestelltem Schutz. Die Lösung ist für Privatanwender sowie kleine und große Unternehmenskunden vorgesehen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe zum Schutz von Geräten mit Windows-Sicherheit.

Weitere Möglichkeiten zum Entfernen von Schadsoftware

Wenn beim Entfernen von Schadsoftware Probleme auftreten, versuchen Sie, sich zur Unterstützung an die IT-Abteilung des Unternehmens zu wenden. Sie muss möglicherweise alle Verstöße sofort eindämmen und sicherstellen, dass das restliche Unternehmensnetzwerk sicher ist.

Zur Unterstützung aller Windows-Kunden, einschließlich solcher, bei denen Windows-Sicherheit nicht ausgeführt wird, stellt Microsoft mehrere Lösungen zum Entfernen von Schadsoftware bereit.

Windows Defender Offline

Windows Defender Offline wird außerhalb von Windows ausgeführt, um Rootkits und andere Bedrohungen zu entfernen, die sich vor dem Windows-Betriebssystem verbergen. Dieses Tool nutzt eine kleine separate Betriebsumgebung, in der sich verschleierte Bedrohungen nicht vor Antischadsoftware Scannern verstecken können.

Bei Windows 10 ist Windows Defender Offline in das Betriebssystem integriert und kann über Windows-Sicherheit ausgeführt werden. Die Lösung wird auch als separater Download für frühere Versionen von Windows bereitgestellt.

Weitere Informationen zu Windows Defender Offline

Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software

Das Tool zum Entfernen bösartiger Software (Malicious Software Removal Tool, MSRT) wird regelmäßig über Windows Update veröffentlicht und entfernt automatisch die am weitesten verbreiteten Bedrohungen. MSRT sorgt dafür, dass Windows-Computer unabhängig von der Antischadsoftwarelösung regelmäßig auf die am weitesten verbreiteten Bedrohungen überprüft werden.

MSRT wird auch als eigenständiges Tool bereitgestellt, die Sie herunterladen können. Kunden, die auf die am häufigsten auftretenden Bedrohungen nach Bedarf reagieren möchten, können die eigenständige Version herunterladen und ausführen.

Laden Sie das Tool zum Entfernen bösartiger Software herunter.

Microsoft Safety Scanner

Microsoft Safety Scanner bietet vollständige und umfassende Antischadsoftwareüberprüfungen nach Bedarf. Die Lösung bietet stabile Offlinescan- und -bereinigungsfunktionen. Sie stellt jedoch nicht den Echtzeit- und cloudbasierten Schutz bereit, der mit Windows-Sicherheit verfügbar ist.

Safety Scanner deckt sowohl verbreitete und als auch weniger auffallende Bedrohungen ab. Die Lösung wird als eine robustere Alternative zum Tool zum Entfernen bösartiger Software empfohlen.

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