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USB- und SD-Speichermedien – Typische Probleme mit USB-Sticks beheben

Weitere Informationen
        Schritt für Schritt Dies ist ein Schritt-für-Schritt -Artikel.



Problembeschreibung
Mein USB-Stick wird nicht erkannt oder kann nicht angemeldet werden. Wie kann ich meinen USB-Stick auf NTFS formatieren und welche Vorteile habe ich davon?
Ursache
Lösung

Hinweis:
Die folgenden Anweisungen und Tipps beziehen sich auf Windows 7, lassen sich aber in ähnlicher Weise auch mit Windows Vista und teilweise auch mit Windows XP nachvollziehen.



USB-Stick mit neuem Laufwerksbuchstaben anmelden

Selbstverständlich gibt es sehr viele Gründe, warum ein USB-Speicherstick möglicherweise nicht korrekt an dem PC funktioniert. Unter Umständen ist das Dateisystem defekt. Oder der USB-Port erkennt das Gerät nicht. In einigen Fällen ist die Ursache allerdings wesentlich trivialer. Denn wenn der USB-Stick nicht beschädigt ist, aber dennoch nicht eingebunden werden kann, hat Windows möglicherweise den ursprünglich vorgesehenen Laufwerksbuchstaben bereits für ein anderes Gerät vergeben. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das USB-Laufwerk wieder korrekt einzubinden.


1. Klicken Sie auf das Windows-Symbol.





2. Geben Sie im Feld für Programme/Dateien durchsuchen den Begriff Computerverwaltung ein.





3. Klicken Sie im oberen Bereich des Startmenüs dann auf den Eintrag Computerverwaltung.





4. In der Computerverwaltung klicken Sie im linken Navigationsbereich unterhalb von Datenspeicher auf den Eintrag Datenträgerverwaltung.





5. Im rechten Fenster sehen Sie nun sämtliche Laufwerke, darunter auch den USB-Speicherstick. Klicken Sie diesen mit der rechten Maustaste an.





6. Klicken Sie im Kontextmenü auf den Eintrag Laufwerkbuchstaben und –pfade ändern.





7. Klicken Sie im Dialogfeld Laufwerkbuchstaben und -pfade für […] ändern auf Ändern.





8. Vergeben Sie über das Auswahlmenü einen neuen Laufwerksbuchstaben, der noch nicht belegt ist.





9. Klicken Sie auf OK.





10. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit einem Klick auf Ja. Die Änderung greift sofort. Künftig wird der USB-Speicherstick unter diesem Laufwerksbuchstaben am System angemeldet.





Dateisystem eines USB-Speichersticks prüfen

Wenn Sie einen USB-Speicherstick gewöhnlich nach getaner Arbeit einfach abziehen, ohne ihn am System abzumelden, kann das Dateisystem Schaden nehmen. In diesem Fall wird die Speichereinheit nicht mehr korrekt vom System ausgelesen. Unter Umständen können Sie aber die dort gespeicherten Daten retten und Fehler im Dateisystem reparieren.

Voraussetzung für dieses Vorgehen ist, dass der USB-Speicherstick zumindest vom System als USB-Laufwerk erkannt und angemeldet wird.


1. Öffnen Sie den Windows-Explorer über die Tastenkombination [Windows-Taste] und [E]. Suchen Sie im linken Navigationsbereich den Eintrag für Ihren USB-Speicherstick und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.





2. Klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl Eigenschaften.





3. Im Dialogfeld Eigenschaften klicken Sie auf die Registerkarte Tools.





4. Im Bereich Fehlerüberprüfung klicken Sie auf Jetzt prüfen.





5. Aktivieren Sie im folgenden Dialogfeld neben der Option Dateisystemfehler automatisch korrigieren auch die Option Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen.





6. Klicken Sie auf Starten.





7. Windows 7 ermittelt mögliche Fehler recht schnell und hilft bei der Reparatur. Je nach Ergebnis der Prüfung folgen Sie den weiteren Anweisungen, oder klicken Sie auf Schließen.



USB-Datenträger auf NTFS formatieren

USB-Speichersticks verfügen herstellerseitig gewöhnlich über ein FAT- oder FAT32-Dateisystem. Um die Zugriffsgeschwindigkeit zu erhöhen und erweiterte Funktionen wie Kompression, Verschlüsselung mit EFS oder BitLocker (nur in Windows 7 Ultimate und Windows 7 Enterprise) wahrzunehmen, ist es ratsam, den Stick mit dem Dateisystem NTFS zu formatieren. Nachteil: Das NTFS-Dateisystem reserviert sich selber etwas Speicherplatz auf dem Stick, so dass Sie eine geringe Kapazitätseinbuße in Kauf nehmen müssen.

Sie sollten die Daten des Sticks unbedingt vor dem Formatieren auf einem anderen Datenträger sichern, da diese während des Formatiervorgangs komplett gelöscht werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie dass Sie bei einem Stick, der als Wechseldatenträger im System angemeldet ist, zuvor unbedingt im Geräte-Manager die Einstellung Bessere Leistung verankern müssen. Bitte lesen Sie hierzu auch den ersten Teil dieser Artikelreihe.

Denken Sie auch bitte daran, dass Sie fortan den USB-Stick vor dem Abziehen über das Symbol in der Infoleiste (Systray) abmelden müssen und erst dann entfernen können.


1. Öffnen Sie den Windows-Explorer über die Tastenkombination [Windows-Taste] und [E]. Suchen Sie im linken Navigationsbereich den Eintrag für Ihren USB-Speicherstick und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.





2. Klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl Formatieren.





3. Im Dialogfeld Wechseldatenträger formatieren wählen Sie im Bereich Dateisystem die Einstellung NTFS aus.





4. Im Bereich Größe der Zuordnungseinheiten belassen Sie die Voreinstellung 4096 Bytes.





5. Im Bereich Volumebezeichnung können Sie einen Namen für den Stick vergeben.





6. Lösen Sie dann den Haken bei der Einstellung Schnellformatierung.





7. Klicken Sie auf Starten.





8. Bestätigen Sie die Sicherheitswarnung mit einem Klick auf OK.




9. Klicken Sie wiederum auf OK, wenn Windows meldet, dass die Formatierung abgeschlossen ist.




Informationsquellen
Weitere nützliche Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base, oder abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed
2442580 USB- und SD-Speichermedien – Speichermedien korrekt anmelden und Schreibcache aktivieren
2442618 USB- und SD-Speichermedien – Datensicherung mit einem USB-Speicherstick
2442620 USB- und SD-Speichermedien – ReadyBoost mit einer SD-Karte oder einem Speicherstick

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Eigenschaften

Artikelnummer: 2442658 – Letzte Überarbeitung: 09/23/2013 10:59:00 – Revision: 1.1

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