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E-Mail-Anhänge versenden und öffnen – Typische Probleme & Versand ausführbarer Dateien

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        Schritt für Schritt Dies ist ein Schritt-für-Schritt -Artikel.



Problembeschreibung
Ich kann bestimmte Dateianhänge in E-Mails nicht öffnen oder auch bestimmte Dateitypen nicht versenden.
Ursache
Lösung
Hinweis: Die folgenden Ausführungen werden exemplarisch mit Outlook 2010 dargestellt, lassen sich in ähnlicher oder identischer Weise aber auch mit früheren Outlook-Versionen oder Windows Live Mail nachvollziehen.



E-Mail-Anhänge – Das sollten Sie wissen

Jeder Internet-Anwender kennt das Problem, dass sich bestimmte Dateianhänge in E-Mails nicht öffnen oder versenden lassen oder dass der Empfang sehr großer E-Mailanhänge blockiert wird. Statt einer Datei erhalten Sie in einem solchen Fall eine Fehlermeldung.

Die Ursachen für diese Probleme können sehr unterschiedlich sein:

Firmeneigene Sicherheitsrichtlinien: Wenn Sie in einem Unternehmen mit Client-Server-IT-Infrastruktur arbeiten, legt gewöhnlich der Systemadministrator die Richtlinien für den Versand und den Empfang von E-Mails mit Dateianhängen fest. Bitte informieren Sie sich in Ihrer IT-Fachabteilung zu den gültigen Sicherheitsrichtlinien. Häufig werden Versand und Empfang ausführbarer Dateien verhindert. Zudem werden häufig auch E-Mail-Anhänge blockiert, die eine bestimmte Größe überschreiten, beispielsweise 10 Megabyte.


Outlook Sicherheitsrichtlinien:
Wenn Sie Outlook 2010 verwenden, sind Sie von Haus aus sehr gut gegen den Empfang schädlicher Dateianhänge geschützt. Outlook 2010 warnt standardmäßig vor dem Versand und unterbindet den Empfang von ausführbaren Dateien wie EXE-Dateien. Wenn Sie versuchen, eine solche Datei zu versenden, erscheint eine Meldung.





Der Empfänger einer solchen Mail kann den Dateianhang nicht öffnen.


Diese Sicherheitsrichtlinien gelten für alle potenziell schädliche Dateien.


Providerabhängige Sicherheitsrichtlinien: Auch wenn Sie nicht in einem Serververbund arbeiten, sondern beispielsweise ein E-Mail-Pop3-Konto bei einem Internet Service Provider eingerichtet haben, könnten Sicherheitsrichtlinien den Versand und/oder den Empfang ausführbarer Dateien verhindern. In diesem Fall erhalten Sie eine Fehlermeldung seitens Ihres Providers.





Unbekannte Dateiformate: Wenn das Dateiformat eines Mail-Anhangs nicht zugeordnet werden kann, wird die E-Mail zwar problemlos zugestellt, Sie können die Datei aber nicht per Doppelklick öffnen, da das System diesem Dateiformat keine Anwendung zugeordnet hat. Sie haben dann die Möglichkeit, im Web nach der passenden Anwendung zu suchen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, ein installiertes Programm von Ihrer Festplatte auszuwählen, um die Datei zu öffnen. Führen beide Wege nicht zum Erfolg, bleibt Ihnen keine andere Möglichkeit, als den Absender der E-Mail zu kontaktieren und ihn um Zusendung der Datei in einem anderen, gebräuchlicheren Format zu bitten.






Komprimierte Dateien: Um die zu übertragende Datenmenge zu verkleinern, empfiehlt es sich, die Dateien zu komprimieren, beispielsweise über das Zip-Format. Zusatzsoftware benötigen Sie dafür nicht. Windows 7 kann ZIP-Dateien dekomprimieren und erstellen. Sollten Sie allerdings Mail-Anhänge in anderen Kompressionsformaten wie beispielsweise RAR erhalten, benötigen Sie eine Zusatzsoftware, um die Archive zu öffnen. Bitte informieren Sie sich im Internet zu der passenden Software. Viele Kompressionsprogramme werden als Freeware angeboten.









Ausführbare Dateien per Mail versenden und empfangen

Wenn Sie unbedingt eine ausführbare Datei versenden oder empfangen wollen, stellen Sie bitte sicher, dass diese Datei zuvor in ein ZIP-Archiv umgewandelt wird. Dann passiert sie ungehindert die Outlook-Sicherheitskontrolle.

1. Öffnen Sie den Windows-Explorer, und klicken Sie die ausführbare Datei, die Sie versenden möchten, in diesem Beispiel eine EXE-Datei, mit der rechten Maustaste an.




2. Klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl Senden an.





3. Klicken Sie dann auf ZIP-komprimierter Ordner.





4. Sofort erscheint eine neue Datei in der Übersicht mit dem identischen Dateinamen wie die ausführbare Datei aber mit der Endung ZIP. Binden Sie diese Datei in Ihre E-Mail ein.





5. Die Datei kann problemlos versendet und empfangen werden.





6. Per Doppelklick auf den Dateieintrag können Sie die Archivdatei dann öffnen und im Anschluss extrahieren.





Tipp: Virenversender benutzen sehr häufig das Zip-Format, um bösartige Dateien an den Sicherheitsschleusen Ihrer Mail-Software vorbei zu schummeln. Aus diesem Grund sollten Sie Archivdateien in E-Mail-Anhängen grundsätzlich zunächst in einem Testverzeichnis auf der Festplatte speichern und extrahieren. Lassen Sie dann bitte alle Dateien des Archivs von Ihrem Virenscanner inspizieren. Das gilt auch für Mails von Bekannten und Freunden. Dubiose E-Mails von Unbekannten sollten Sie gleich löschen. Dateien, die Sie nicht explizit angefordert haben oder deren Herkunft Sie nicht sofort klären können, bestehen in der Regel aus Spam, Mal- oder Spyware.







Informationsquellen
Weitere nützliche Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base, oder abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed
2487856 E-Mail-Anhänge versenden und öffnen – Textdateien sicher versenden und empfangen
2487886 E-Mail-Anhänge versenden und öffnen – Große Dateien versenden oder freigeben
2487953 E-Mail-Anhänge versenden und öffnen – Dateianhänge in Outlook 2010 verwalten

Eigenschaften

Artikelnummer: 2487822 – Letzte Überarbeitung: 09/23/2013 11:03:00 – Revision: 1.1

Microsoft Outlook 2010, Windows 7 Home Basic, Windows 7 Home Premium, Windows 7 Professional, Windows 7 Ultimate, Windows Live Mail, Microsoft Office Outlook 2007

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