Durchführen einer Disaster Recovery-Wiederherstellung von Active Directory auf einem Computer mit einer anderen Hardwarekonfiguration

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
263532 How to perform a disaster recovery restoration of Active Directory on a computer with a different hardware configuration
Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung bearbeiten, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986 Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung
Zusammenfassung
Dieser Artikel beschreibt, wie Sie eine Disaster Recovery-Wiederherstellung des Microsoft Windows 2000 Active Directory-Domänencontrollers auf einem Computer durchführen, der eine andere Hardwarekonfiguration als der Computer hat, auf dem Sie die Active Directory-Sicherung durchgeführt haben.

Sie müssen diese Prozedur möglicherweise anwenden, wenn es keine anderen Domänencontroller gibt und keine Computer verfügbar sind, deren Hardwarekonfiguration der des ausgefallenen Domänencontrollers entspricht. Dieser Artikel bezieht sich auf Computer, die zum Zeitpunkt der Durchführung der Sicherung das Betriebssystem Windows 2000 Service Pack 2 (SP2) oder höher ausgeführt haben.

Microsoft unterstützt die Wiederherstellung einer Sicherungskopie des Systemstatus eines Computers nicht auf einem anderen Computer, bei dem es sich um ein anderes Modell oder das Produkt eines anderen Herstellers handelt bzw. auf Computern mit einer anderen Hardwarekonfiguration. Microsoft gewährt in diesem Zusammenhang nur Unterstützung in angemessenem Rahmen. Auch wenn es sich bei dem Ausgangs- und Zielcomputer um scheinbar identische Fabrikate und Modelle handelt, können eventuell Treiber-, Hardware- oder Firmwareunterschiede bestehen.
Achtung: Die in diesem Artikel beschriebene Prozedur dient zur Notfall-Wiederherstellung (Disaster Recovery) einer einzelnen Domäne, wenn keine anderen Domänencontroller verfügbar sind. Diese Prozedur ist nicht als Methode vorgesehen, um Domänencontroller in einer Umgebung mit mehreren Domänen von alten Hardwarebetriebssystemen auf neue Hardwarebetriebssysteme zu verschieben. Sie sollte nur angewendet werden, wenn eine Notfall-Wiederherstellung erforderlich ist. Halten Sie den wiederhergestellten Domänencontroller nach der Wiederherstellung nicht in Betrieb. Das Ziel dieser Wiederherstellung besteht darin, die Funktionalität des Active Directory wiederherzustellen und neue Domänencontroller online zu schalten. Nachdem ein neuer Domänencontroller online ist, stufen Sie den wiederhergestellten Server herab, entfernen Sie ihn aus der Domäne, und installieren Sie Windows neu.
Weitere Informationen
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Disaster Recovery-Wiederherstellung des Microsoft Windows 2000 Active Directory-Domänencontrollers auf einem Computer durchzuführen, der eine andere Hardwarekonfiguration als der Computer hat, auf dem Sie die Sicherung durchgeführt haben.Achtung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungs-Editors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Verantwortung.
  1. Führen Sie eine vollständige Sicherung des Domänencontrollers durch, einschließlich des Systemstatus und des Laufwerks, auf dem das Systemvolume enthalten ist.
  2. Führen Sie auf dem neuen Computer eine Neuinstallation von Windows 2000 als eigenständiger Server in einer Arbeitsgruppe durch.

    Hinweis: Das Dateisystem, das Installationslaufwerk und der Name des Windows-Installationsordners müssen dem des wiederhergestellten Servers entsprechen (zum Beispiel "C:\Winnt" oder "D:\Winnt35"). Allgemein lassen sich bessere Wiederherstellungsergebnisse erzielen, wenn der Grafikbus auf dem Computer, den Sie wiederherstellen, mit dem des Computers identisch ist, auf dem die Sicherung durchgeführt wurde. Beispielsweise kann die Wiederherstellung schwierig sein, wenn das ursprüngliche System mit einem AGP-Bus arbeitet und die Wiederherstellung auf einem System erfolgen soll, das einen PCI-Grafikbus verwendet.
  3. Führen Sie die Disaster Recovery-Wiederherstellung durch. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Zubehör, zeigen Sie auf Systemprogramme, und klicken Sie dann auf Sicherung.
    2. Klicken Sie auf Wiederherstellungs-Assistent und anschließend im Dialogfeld Wiederherstellungs-Assistent auf Weiter.
    3. Klicken Sie auf Datei importieren, klicken Sie auf Durchsuchen, suchen Sie den Datenträger, auf dem Sie die Sicherungsdatei gespeichert haben, und klicken Sie auf Öffnen.
    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Aktivieren Sie in der Liste Wiederherzustellende Objekte die Kontrollkästchen für die Computerpartition und den Systemstatus, die Sie wiederherstellen möchten.
    6. Klicken Sie auf Weiter und anschließend auf Erweitert.
    7. Klicken Sie in der Liste Dateien wiederherstellen in auf Ursprünglicher Bereich und anschließend auf Weiter.
    8. Klicken Sie auf Datei immer ersetzen und anschließend auf Weiter.
    9. Führen Sie die verbleibenden Schritte im Wiederherstellungs-Assistenten durch, um die Disaster Recovery-Wiederherstellung abzuschließen.
    10. Ändern Sie in dem wiederhergestellten Domänencontroller den Wert BurFlags in d4. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
      1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
      2. Geben Sie im Feld Öffnen den Dateinamen regedit ein, und klicken Sie dann auf OK.
      3. Erweitern Sie im linken Bereich den Eintrag Arbeitsplatz.
      4. Erweitern Sie HKEY_LOCAL_MACHINE und anschließend SYSTEM.
      5. Erweitern Sie CurrentControlSet und anschließend Services.
      6. Erweitern Sie NtFrs und anschließend Parameters.
      7. Erweitern Sie Backup/Restore, und klicken Sie auf Process at Startup.
      8. Klicken Sie im rechten Bereich mit der rechten Maustaste auf BurFlags, und klicken Sie auf Ändern.
      9. Geben Sie im Feld Wert den Wert d4 ein, und klicken Sie auf OK.

        Hinweis: Wenn der Wert BurFlags des wiederhergestellten Domänencontrollers nicht auf d4 geändert wird, wird das Verzeichnis "Sysvol" nicht freigegeben.
    Nachdem der Disaster Recovery-Wiederherstellungsvorgang erfolgreich abgeschlossen ist, sind die folgenden drei Szenarios möglich:
    • Szenario 1: Windows wird erfolgreich gestartet.
    • Szenario 2: Windows reagiert nicht mehr oder hängt, wenn Sie versuchen, es zu starten, aber es wird erfolgreich gestartet, wenn Sie die Option Abgesicherter Modus auswählen. Dieses Verhalten hängt mit dem Chipsatz der Busarchitektur oder mit einem inkompatiblen Treiber in dem neuen Computer zusammen. Sie müssen möglicherweise eine direkte Reparatur oder Aktualisierung durchführen.
    • Szenario 3: Der Computer reagiert sowohl im Modus "Windows normal starten" als auch im abgesicherten Modus nicht mehr. Sie müssen eine direkte Reparatur oder Aktualisierung durchführen. Dies wird normalerweise durch eine nicht übereinstimmende Hardwareabstraktionsschicht (HAL) verursacht. Sie müssen möglicherweise während des Windows-Startvorgangs die Taste [F7] drücken, um die Verwendung der HAL-Standardversion zu erzwingen, damit das Betriebssystem erfolgreich gestartet wird.
    Führen Sie eine direkte Reparatur/Aktualisierung durch, um die in den Szenarios 2 und 3 beschriebenen Probleme zu beheben. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Starten Sie den Computer mithilfe der Windows 2000-CD-ROM. Der Reparaturvorgang beginnt, nachdem Sie die Lizenzvereinbarung angenommen haben und das Setupprogramm nach früheren Windows-Installationen gesucht hat, die zu reparieren sind.
    2. Wenn das Setupprogramm die beschädigte Installation gefunden hat, drücken Sie [R], um die ausgewählte Installation reparieren zu lassen. Das Setupprogramm listet die Hardware Ihres Computers (einschließlich HAL) neu auf und führt eine direkte Aktualisierung durch, bei der Ihre Programme und Benutzereinstellungen beibehalten werden. Dabei wird auch der Ordner "%SystemRoot%\Repair" mit exakten Informationen aktualisiert, die Sie für Reparaturvorgänge verwenden können.
    Weitere Informationen zum Deaktivieren von ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) durch Drücken von [F7] während der direkten Reparatur/Aktualisierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    237556 Problembehandlung bei der Windows 2000-Hardwareabstraktionsschicht
    Hinweis: Wenn die direkte Reparatur fehlschlägt und Windows nach jedem Power On Self Test (POST) neu gestartet wird, starten Sie den Computer mithilfe der Wiederherstellungskonsole, und führen Sie dann den folgenden Befehl zum Deaktivieren der ACPI aus:
    disable acpi
    Nachdem die ACPI deaktiviert wurde, starten Sie die direkte Reparatur neu. Wenn Sie Windows zwingen möchten, die Standard PC-HAL zu verwenden, drücken Sie [F7] bei Anzeige der folgenden Meldung:
    Zur Installation eines SCSI-/RAID-Treibers eines Fremdanbieters [F6] drücken.
    Nachdem der Reparatur- oder Aktualisierungsvorgang gestartet wurde und das Setupprogramm zum GUI-Teil von Windows Setup übergegangen ist, wird Windows normalerweise erfolgreich installiert.

    Wichtig: Wenn im GUI-Teil des Setupvorgangs das Dialogfeld Optionale Komponenten erscheint, stellen Sie sicher, dass unter Netzwerkkomponenten das Kontrollkästchen DNS aktiviert ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass unter Internet-Informationsdienste das Kontrollkästchen SMTP aktiviert ist. Wenn das Kontrollkästchen SMTP aktiviert ist, werden auch die folgenden abhängigen Dienste unter Internet-Informationsdienste (IIS) installiert:
    • Gemeinsame Dateien
    • Internet-Informationsdienste-Snap-In
    • WWW-Server
    Hinweis: Wenn Microsoft Exchange Server installiert ist, aktivieren Sie nicht das Kontrollkästchen SMTP unter Internet-Informationsdienste. Die Installation des SMTP-Dienstes wird in diesem Fall von Exchange Server übernommen. Active Directory erfordert jedoch die Installation der anderen IIS-Elemente - zum Beispiel Gemeinsame Dateien, Internet-Informationsdienste-Snap-In und WWW-Server.

    Wenn eine DNS-Installation, die das Protokoll für die dynamische DNS-Aktualisierung unterstützt, sich auf einem separaten Mitgliedsserver in der Domäne befindet, müssen Sie die Option "DNS" der optionalen Komponenten während des direkten Aktualisierungsvorgangs des wiederherzustellenden Windows 2000-Domänencontrollers installieren. Dies ist in erster Linie deshalb erforderlich, weil der Netzwerkadapter, an den Active Directory zuvor gebunden war, entfernt wird. Der neue Netzwerkadapter behält die aktuellen Protokolle bei, aber ihre Einstellungen gehen verloren, und Sie können diese Optionen in einem direkten Reparatur- oder Aktualisierungsvorgang nicht neu konfigurieren. Wenn der Domänencontroller keinen Zugriff auf einen DNS-Server hat, der das Protokoll für die dynamische Aktualisierung während des Reparatur- und Aktualisierungsvorgangs unterstützt, wird keine der Verzeichnisdienst-Komponenten wiederhergestellt. Dies lässt sich anhand der Ereignisanzeige ablesen, in der alle Ereignisprotokolle fehlen, die sich auf Active Directory beziehen. Es werden nur das Systemprotokoll, das Anwendungsprotokoll und das Sicherheitsprotokoll angezeigt. Daher muss auf einem Domänencontroller, bei dem eine direkte Reparatur und Aktualisierung auf anderer Hardware erfolgt, DNS installiert werden. Auf gleicher Hardware ist dies normalerweise kein Problem, weil der Netzwerkadapter identisch ist und alle Protokolleinstellungen beibehalten werden.
  4. Nachdem der direkte Aktualisierungs- und Reparaturvorgang abgeschlossen ist, starten Sie den Registrierungs-Editor, und vergewissern Sie sich, dass sich der Schlüssel
    ClientProtocols
    unter dem folgenden Registrierungsunterschlüssel befindet:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Rpc
    Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
    2. Geben Sie im Feld Öffnen den Dateinamen regedit ein, und klicken Sie dann auf OK.
    3. Erweitern Sie im linken Bereich den Eintrag Arbeitsplatz.
    4. Erweitern Sie HKEY_LOCAL_MACHINE und anschließend SOFTWARE.
    5. Erweitern Sie Microsoft und anschließend Rpc.
    Wenn der Schlüssel
    ClientProtocols
    fehlt, unterscheidet sich der für die Wiederherstellung verwendete Netzwerkadapter vom Netzwerkadapter des ursprünglichen Servers. Der Schlüssel
    ClientProtocols
    wird gelöscht, wenn ein Netzwerkadapter unerwartet von einem Server entfernt wird. Ohne den Registrierungsschlüssel
    ClientProtocols
    und die darin enthaltenen Werte gibt es keine Netzwerkkonnektivität. Wenn der Registrierungsschlüssel
    ClientProtocols
    fehlt, können Sie ihn mit allen darin enthaltenen Werten manuell erstellen, oder Sie können ihn mithilfe des Registrierungs-Editors von einem anderen Windows 2000-Domänencontroller importieren.
    • Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Schlüssel
      ClientProtocols
      von einem anderen Windows 2000-Domänencontroller zu exportieren:
      1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
      2. Geben Sie im Feld Öffnen den Dateinamen regedit ein, und klicken Sie dann auf OK.
      3. Erweitern Sie im linken Bereich den Eintrag Arbeitsplatz.
      4. Erweitern Sie HKEY_LOCAL_MACHINE und anschließend SOFTWARE.
      5. Erweitern Sie Microsoft und anschließend Rpc.
      6. Klicken Sie auf ClientProtocols.
      7. Klicken Sie im Menü Registrierung auf Registrierungsdatei exportieren.
      8. Wählen Sie in der Liste Speichern in ein Wechselmediengerät oder eine Netzwerkfreigabe aus.
      9. Geben Sie im Feld Dateiname den Dateinamen ein, und klicken Sie auf Speichern.
      10. Doppelklicken Sie auf dem wiederhergestellten Server auf die .reg-Datei, um den Registrierungsschlüssel zu importieren.
    • Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Schlüssel
      ClientProtocols
      und seine Werte manuell neu zu erstellen:
      1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
      2. Geben Sie im Feld Öffnen den Dateinamen regedit ein, und klicken Sie dann auf OK.
      3. Erweitern Sie im linken Bereich den Eintrag Arbeitsplatz.
      4. Erweitern Sie HKEY_LOCAL_MACHINE und anschließend SOFTWARE.
      5. Erweitern Sie Microsoft und anschließend Rpc.
      6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Rpc, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie auf Schlüssel.
      7. Geben Sie ClientProtocols ein.
      8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ClientProtocols, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie auf Zeichenfolgenwert.
      9. Geben Sie im rechten Bereich ncacn_http als Wertname ein.
      10. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ncacn_http, und klicken Sie auf Ändern.
      11. Geben Sie im Feld Wert den Wert rpcrt4.dll ein, und klicken Sie auf OK.
      12. Wiederholen Sie die Schritte h bis k, um die folgenden Registrierungswerte im Registrierungsschlüssel
        ClientProtocols
        zu erstellen:

        Name
        Typ
        Wert
        ncacn_ip_tcp REG_SZ rpcrt4.dll
        ncacn_nb_tcp REG_SZ rpcrt4.dll
        ncacn_ip_udp REG_SZ rpcrt4.dll
        ncacn_np REG_SZ rpcrt4.dll
  5. Starten Sie den Server neu.
  6. Konfigurieren Sie die Internet Protocol (IP)-Einstellungen des Servers neu, sodass der Bevorzugte DNS-Server auf seine eigene IP-Adresse zeigt. Wenn DNS auf einem separaten Windows 2000-Mitgliedsserver konfiguriert ist, können Sie das primäre DNS auf den DNS-Mitgliedsserver zeigen lassen, und Sie können DNS von dem wiederhergestellten Domänencontroller entfernen, nachdem Sie den Server in Schritt 9 weiter unten in diesem Artikel neu gestartet haben.
  7. Starten Sie das DNS-Dienstprogramm, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und klicken Sie auf Eigenschaften. Sehen Sie sich die Einträge auf jeder Registerkarte an, um sicherzustellen, dass sie korrekt sind. Klicken Sie auf OK, wenn Sie den Vorgang abgeschlossen haben.
  8. Erweitern Sie unter dem Servernamen Forward-Lookupzonen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die für Sie zutreffende Zone, und klicken Sie auf Eigenschaften. Überprüfen Sie, ob auf der Registerkarte Allgemein neben Dynamische Aktualisierung zulassen die Option Ja aktiviert ist.

    Hinweis: Wenn Sie DNS darauf konfigurieren, dynamische Aktualisierungen zuzulassen, stellen Sie sicher, dass beim Starten von Windows oder beim nächsten Neustart des Net Logon-Dienstes die korrekten Datensätze für Active Directory neu erstellt werden.
  9. Starten Sie den Server neu, und führen Sie anschließend an der Befehlszeile den Befehl "DCDiag.exe" aus, um nach Fehlern zu suchen. Weitere Informationen zum Verwenden von "DCDiag.exe" finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    265706 Erleichtern des Domänenbeitritts und der Domänencontroller-Erstellung in Windows 2000 mit "Dcdiag" und "NetDiag"
    Aufgrund der Art der auf dem Computer stattfindenden Aktivitäten ist zu erwarten, dass die Ausgabe von "DCDiag.exe" Systemprotokoll-Fehler enthält. Alle anderen Fehler müssen analysiert und soweit möglich zur weiteren Fehlerbehandlung an Microsoft Product Support Services übermittelt werden.
  10. Wenn der wiederhergestellte Domänencontroller nicht alle fünf Rollen als Betriebsmaster verwaltet hat, müssen Sie diese Rollen verwalten, um das Active Directory vollständig wiederherzustellen. Ein Betriebsmaster wird auch als Flexible Single Master Operations oder FSMO-Controller bezeichnet.

    Hinweis: Wenn Sie keinen Zugriff auf die GUI-basierten Programme erhalten, verwalten Sie die Rollen über das Befehlszeilenprogramm "Ntdsutil.exe". Weitere Informationen zum Verwenden von "Ntdsutil.exe" finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    255504 Übertragen von FSMO-Funktionen auf einen Domänencontroller mithilfe des Programms "Ntdsutil.exe"
Weitere Informationen zur Metadaten-Bereinigung auf Servern finden Sie auf folgender Microsoft-Website:Weitere Informationen zur Wiederherstellungskonsole finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
229716 Beschreibung der Windows 2000-Wiederherstellungskonsole
Weitere Informationen zum Verschieben von Windows 2000 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
249694 Verschieben einer Windows-Installation auf andere Hardware
Weitere Informationen zum Durchführen einer direkten Aktualisierung von Windows 2000 finden Sie im folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base:
292175 So aktualisieren Sie eine bereits vorhandene Installation von Windows 2000
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Eigenschaften

Artikelnummer: 263532 – Letzte Überarbeitung: 12/05/2015 20:22:17 – Revision: 7.0

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4, Microsoft Windows 2000 Service Pack 3, Microsoft Windows 2000 Service Pack 2, Microsoft Windows 2000 Advanced Server, Microsoft Windows 2000 Advanced Server, Microsoft Windows 2000 Advanced Server, Microsoft Windows 2000 Datacenter Server, Microsoft Windows 2000 Service Pack 3, Microsoft Windows 2000 Service Pack 2

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