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Manuelles Aufteilen einer Access-Datenbank in Microsoft Access

Der Support für Office 2003 wurde eingestellt

Microsoft stellte am 8. April 2014 den Support für Office 2003 ein. Diese Änderung wirkt sich auf Ihre Softwareupdates und Sicherheitsoptionen aus. Erfahren Sie, was das für Sie bedeutet und wie Sie Ihren Schutz aufrechterhalten können.

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
304932 How to manually split a Access database in Microsoft Access
Fortgeschritten: Erfordert umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Programmieren, Interoperabilität und Mehrbenutzeranwendungen.

Dieser Artikel bezieht sich auf Microsoft Access-Datenbanken (.mdb oder .accdb).
Zusammenfassung
Sie könnten sich aus diversen Gründen dafür entscheiden, die Datenbank entweder in eine Front-End-Anwendung oder eine Back-End-Anwendung aufzuteilen. Die Back-End-Datenbank enthält die Tabellen und ist auf dem Dateiserver gespeichert. Die Front-End-Datenbank, die mit den Back-End-Tabellen verknüpft ist, enthält alle Formulare, Abfragen, Berichte, Makros und Module. Die Front-End-Datenbank wird auf die Arbeitsstationen der Benutzer verteilt.

Dieser Artikel beschreibt, wie Sie die Datenbank manuell ohne Verwendung des Assistenten zur Datenbankaufteilung aufteilen können.
Weitere Informationen
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Datenbank in Microsoft Office Access 2003 und früheren Versionen von Access aufzuteilen:
  1. Erstellen Sie eine neue (leere) Access-Datenbank.
  2. Zeigen Sie im Menü Datei auf Externe Daten, und klicken Sie anschließend auf Importieren.
  3. Wählen Sie die Datenbank aus, die Sie aufteilen möchten.
  4. Klicken Sie auf der Registerkarte Tabellen auf Alle auswählen und dann auf OK.

    Sie werden sehen, dass Access alle Tabellen in die neue Datenbank importiert, die Ihre Back-End-Datenbank ist.
  5. Speichern Sie die neue Back-End-Datenbank auf einer Netzwerkfreigabe und stellen Sie sicher, dass alle Benutzer über vollständige Berechtigungen für den Zugriff auf die Freigabe verfügen.
  6. Erstellen Sie eine zweite neue (leere) Access-Datenbank.
  7. Klicken Sie im Menü Datei auf Externe Daten, und klicken Sie danach auf Tabellen verknüpfen.
  8. Wählen Sie die Back-End-Datenbank aus, die Sie gerade erstellt haben.
  9. Klicken Sie auf der Registerkarte Tabellen auf Alle auswählen und dann auf OK.

    Beachten Sie, dass Access die Tabellen in der Back-End-Datenbank mit der Front-End-Datenbank verknüpft.
  10. Zeigen Sie im Menü Datei auf Externe Daten, und klicken Sie anschließend auf Importieren.
  11. Wählen Sie die ursprüngliche Datenbank aus, die Sie gerade aufteilen, und klicken Sie dann auf Importieren.
  12. Klicken Sie auf der Registerkarte Formulare auf Alle auswählen. Wiederholen Sie diesen Schritt auf allen Registerkarten mit Ausnahme der Registerkarte Tabellen. Da Sie die Verknüpfung zu den Tabellen bereits hergestellt haben, müssen Sie jetzt nur noch die restlichen Objekte importieren.
  13. Nachdem Sie alle Objekte mit Ausnahme der Tabellen ausgewählt haben, klicken Sie auf OK.

    Jetzt haben Sie alle Tabellen verknüpft und die restlichen Objekte importiert.
Gehen Sie in Microsoft Office Access 2007 folgendermaßen vor, um die Datenbank aufzuteilen:
  1. Erstellen Sie eine neue (leere) Access-Datenbank.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Externe Daten in der Gruppe Importieren auf Access.
  3. Klicken Sie im Dialogfeld Externe Daten auf Durchsuchen, um die Datenbank zu finden und auszuwählen, die Sie aufteilen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Importieren Sie Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte, Makros und Module in die aktuelle Datenbank, und klicken Sie dann auf OK.
  4. Im Dialogfeld Objekte importieren klicken Sie auf der Registerkarte Tabellen auf Alle auswählen und dann auf OK.

    Sie werden sehen, dass Access alle Tabellen in die neue Datenbank importiert, die Ihre Back-End-Datenbank ist.
  5. Speichern Sie die neue Back-End-Datenbank auf einer Netzwerkfreigabe und stellen Sie sicher, dass alle Benutzer über vollständige Berechtigungen für den Zugriff auf die Freigabe verfügen.
  6. Erstellen Sie eine zweite neue (leere) Access-Datenbank.
  7. Klicken Sie auf der Registerkarte Externe Daten in der Gruppe Importieren auf Access.
  8. Klicken Sie im Dialogfeld Externe Daten auf Durchsuchen, um die Back-End-Datenbank auszuwählen, die Sie erstellt haben, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Erstellen Sie eine Verknüpfung zur Datenquelle, indem Sie eine verknüpfte Tabelle erstellen, und klicken Sie dann auf OK.
  9. Im Dialogfeld Objekte importieren klicken Sie auf der Registerkarte Tabellen auf Alle auswählen und dann auf OK.

    Beachten Sie, dass Access die Tabellen in der Back-End-Datenbank mit der Front-End-Datenbank verknüpft.
  10. Klicken Sie auf der Registerkarte Externe Daten in der Gruppe Importieren auf Access.
  11. Klicken Sie im Dialogfeld Externe Daten auf Durchsuchen, um die ursprüngliche Datenbank auszuwählen, die Sie aufteilen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Importieren Sie Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte, Makros und Module in die aktuelle Datenbank, und klicken Sie dann auf OK.
  12. Im Dialogfeld Objekte importieren klicken Sie auf der Registerkarte Formulare auf Alle auswählen, und wiederholen Sie diesen Schritt dann auf allen Registerkarten mit Ausnahme der Registerkarte Tabellen, weil Sie bereits eine Verknüpfung zu den Tabellen hergestellt haben. Jetzt müssen Sie nur noch die restlichen Objekte importieren und dann auf OK klicken.

    Jetzt haben Sie alle Tabellen verknüpft und die restlichen Objekte importiert.
Hinweise:

Diese Datenbank ist Ihre Front-End-Datenbank. Sie können diese Front-End-Datenbank auf die Arbeitsstationen verteilen, damit jeder Benutzer über seine eigene Kopie der Front-End-Datenbank verfügt.

Sie haben Ihre Datenbank jetzt erfolgreich aufgeteilt, wodurch die Leistung verbessert wird. Wenn ein Benutzer jetzt ein Formular öffnet, wird das Formular lokal auf dessen Computer geöffnet und nicht über das Netzwerk versendet. Nur die Daten aus den verknüpften Tabellen werden über das Netzwerk versendet.

Mögliche Gründe für das Aufteilen Ihrer Datenbank

Es gibt die folgenden typischen Gründe für das Aufteilen einer Datenbank:
  • Sie nutzen Ihre Datenbank gemeinsam mit mehreren anderen Benutzern in einem Netzwerk.
  • Für die Entwicklung der Datenbank sind mehrere Personen zuständig und Sie haben Microsoft Visual Source Safe nicht installiert.
  • Sie möchten nicht, dass Benutzer Entwurfsänderungen an Tabellen vornehmen können.
Der häufigste Grund für das Aufteilen einer Datenbank ist die gemeinsame Verwendung der Datenbank durch mehrere Benutzer in einem Netzwerk. Wenn Sie die Datenbank einfach auf einer Netzwerkfreigabe speichern und Ihre Benutzer ein Formular, eine Abfrage, ein Makro, ein Modul oder einen Bericht öffnen, müssen diese Objekte über das Netzwerk an alle Personen versendet werden, welche die Datenbank benutzen. Wenn Sie die Datenbank aufteilen, hat jeder Benutzer seine eigenen Kopien der Formulare, Abfragen, Makros, Module und Berichte. Nur die Daten aus den Tabellen müssen daher über das Netzwerk versendet werden.

Hinweis: Sie können die Datenbank auch mit dem Assistenten zur Datenbankaufteilung aufteilen.
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Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Eigenschaften

Artikelnummer: 304932 – Letzte Überarbeitung: 11/23/2007 08:55:43 – Revision: 5.1

Microsoft Office Access 2007, Microsoft Office Access 2003, Microsoft Access 2002 Standard Edition

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