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SO WIRD'S GEMACHT: Parameter für den Netzwerklastenausgleich in Windows Server 2003 konfigurieren

Der Support für Windows Server 2003 ist am 14. Juli 2015 abgelaufen.

Microsoft beendete den Support für Windows Server 2003 am 14. Juli 2015. Diese Änderung wirkt sich auf Ihre Softwareupdates und Sicherheitsoptionen aus. Erfahren Sie, was das für Sie bedeutet und wie Sie Ihren Schutz aufrechterhalten können.

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D323437
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
323437 HOW TO: Configure Network Load Balancing Parameters in Windows Server 2003
Zusammenfassung
Dieser Artikel beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie Parameter für den Netzwerklastenausgleich in Windows Server 2003 konfigurieren können. Wenn Sie den Netzwerklastenausgleich einsetzen, können Sie eingehende Anforderungen auf bis zu 32 Server verteilen. Dadurch können Sie unternehmensweite Dienste, wie zum Beispiel Webserver, Terminaldienste und Streaming Media-Server, erheblich ausweiten. Außerdem ist bei Einsatz des Netzwerklastenausgleichs gewährleistet, dass Ihr Server auch bei hoher Belastung schnell reagiert. Erreicht wird dies, weil der Netzwerklastenausgleich automatisch erkennt, ob ein Server ausgelastet ist, und dann das Clientdatenaufkommen auf die verbleibenden Server verteilt. Diese Maßnahme zur Steigerung der Verfügbarkeit stellt sicher, dass Dienste für unternehmenskritische Anwendungen unterbrechungsfrei aufrechterhalten werden können.

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Konfigurieren der Parameter für den Netzwerklastenausgleich

Zur Konfiguration der Parameter für den Netzwerklastenausgleich ist es erforderlich, die Cluster- und Hostparameter sowie die Portregeln zu konfigurieren.

Weitere Informationen zur Einrichtung von TCP/IP für den Netzwerklastenausgleich finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
323431 HOW TO: Set Up TCP/IP for Network Load Balancing in Windows Server 2003
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Konfigurieren der Clusterparameter

  1. Klicken Sie auf Start und auf Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Netzwerkverbindungen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf LAN-Verbindung, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Aktivieren Sie im Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung das Kontrollkästchen Netzwerklastenausgleich, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Clusterparameter, und geben Sie die gewünschten Werte in die Kontrollkästchen IP-Adresse, Subnetzmaske und Vollständiger Internetname ein.
  5. Klicken Sie unter Clusteroperationsmodus auf Multicast, um festzulegen, ob für Clusteroperationen eine Multicast-MAC-Adresse verwendet wird. Wenn Sie diese Option aktivieren, konvertiert der Netzwerklastenausgleich die Cluster-Netzwerkadresse bei Bedarf in eine Multicast-Adresse. Zudem ist beim Netzwerklastenausgleich gewährleistet, dass die IP-Adresse des Clusters im Rahmen der Ausführung des ARP (Address Resolution Protocol) in die angegebene Multicast-Adresse aufgelöst wird. Der Netzwerkadapter, an den der Treiber für den Netzwerklastenausgleich gebunden ist, behält seine ursprüngliche MAC-Adresse. Weitere Informationen erhalten Sie im Hilfe- und Supportcenter von Windows Server 2003 unter dem Hilfethema "Netzwerklastenausgleich-Cluster".
  6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Remotesteuerung zulassen, um Remotesteuerungsvorgänge zu ermöglichen. Geben Sie das Kennwort in die Felder Remotekennwort und Kennwort bestätigen ein.
Warnung: Die Remotesteuerung für Netzwerklastenausgleich stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Microsoft empfiehlt, die Remotesteuerung nicht zu aktivieren, sondern stattdessen den Netzwerklastenausgleich-Manager oder andere Remoteverwaltungstools, z.B. Windows-Verwaltungsinstrumentation (Windows Management Instrumentation, WMI), zu verwenden. Weitere Informationen zur Verwendung der Remotesteuerung beim Netzwerklastenausgleich erhalten Sie im Hilfe- und Supportcenter von Windows Server 2003 unter dem Hilfethema "Netzwerklastenausgleich-Cluster".

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Konfigurieren der Hostparameter

  1. Klicken Sie auf Start und auf Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Netzwerkverbindungen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf LAN-Verbindung, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung auf Netzwerklastenausgleich, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Hostparameter.
  5. Geben Sie einen Wert in das Feld Priorität (eindeutige Hostkennung) ein.
  6. Geben Sie unter Dedizierte IP-Adresskonfiguration Werte in die Felder IP-Adresse und Subnetzmaske ein.
  7. Legen Sie unter Ursprünglicher Hoststatus den Hoststatus für den Netzwerklastenausgleich-Cluster fest, der beim Start von Windows gelten soll.
Wichtig: Möglicherweise tritt ein Problem auf, wenn Sie auf einem Computer arbeiten, der über einen einzelnen Netzwerkadapter verfügt, der einen Netzwerklastenausgleich im Unicast-Modus ausführt. Sie können den Netzwerklastenausgleich-Manager auf diesem Computer nicht verwenden, um andere Hosts zu konfigurieren und zu verwalten, da bei einem einzelnen Netzwerkadapter im Unicast-Modus keine Kommunikation zwischen Hosts möglich ist. Sie können jedoch eine Verbindung mit Computern herstellen, die sich außerhalb des Clusters befinden.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Cluster, und klicken Sie auf Aktualisieren, um sicherzustellen, dass der Netzwerklastenausgleich-Manager die aktuellsten Hostinformationen anzeigt. Dies ist notwendig, da es sich bei den vom Netzwerklastenausgleich-Manager angezeigten Hosteigenschaften um eine Kopie der Hosteigenschaften handelt, die bei der letzten Verbindung des Netzwerklastenausgleich-Managers mit diesem Host konfiguriert wurden. Wenn Sie auf Aktualisieren klicken, stellt der Netzwerklastenausgleich-Manager erneut eine Verbindung mit dem Cluster her, und die aktualisierten Informationen werden angezeigt.

Hinweis: Sie können auch über das Tool Netzwerkverbindungen das Dialogfeld Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften öffnen. Die Verwendung des Netzwerklastenausgleich-Managers ist jedoch die bevorzugte Methode. Wenn Sie das Tool Netzwerkverbindungen verwenden, müssen Sie die gleichen Konfigurationsänderungen auf jedem Cluster-Host vornehmen. Die gemeinsame Verwendung des Netzwerklastenausgleich-Managers und des Tools Netzwerkverbindungen zur Änderung der Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften führt möglicherweise zu unvorhersehbaren Ergebnissen.

Die im Dialogfeld Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften festgelegten Parameter werden in der Registrierung jedes Hosts aufgezeichnet. Änderungen an den Netzwerklastenausgleich-Parametern werden übernommen, sobald Sie im Dialogfeld Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften auf OK klicken. Durch Klicken auf OK wird der Netzwerklastenausgleich angehalten (wenn er gerade ausgeführt wird), die Parameter werden neu geladen und die Clusteroperationen neu gestartet.

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Konfigurieren der Portregeln

Bevor Sie fortfahren, lesen Sie den Abschnitt "Portregeln" im Thema "Netzwerklastenausgleich aktivieren und konfigurieren" des Hilfe- und Supportcenters für Windows Server 2003. Für die Konfiguration der Portregeln sind fundierte Kenntnisse der angegebenen Themen erforderlich.

Die Konfiguration von Portregeln beinhaltet das Erstellen, Bearbeiten und Entfernen von Portregeln.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Portregeln zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf Start und auf Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Netzwerkverbindungen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf LAN-Verbindung, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung auf Netzwerklastenausgleich, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Portregeln und anschließend auf Hinzufügen.
  5. Geben Sie mithilfe der Informationen aus der Installationscheckliste Werte in die Felder Anschlussbereich, Protokolle, Filtermodus, Affinität, Lastgewicht und Behandlungspriorität ein.
  6. Klicken Sie auf OK.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Portregeln zu bearbeiten:
  1. Klicken Sie auf Start und auf Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Netzwerkverbindungen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf LAN-Verbindung, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung auf Netzwerklastenausgleich, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Portregeln.
  5. Doppelklicken Sie in der Regelliste auf die Regel, deren Parameter im Bereich Konfiguration oberhalb der Regelliste angezeigt werden sollen.
  6. Ändern Sie nach Bedarf die Parameter Anschlussbereich, Protokolle und Filtermodus.
  7. Klicken Sie auf OK.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Portregeln zu entfernen:
  1. Klicken Sie auf Start und auf Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Netzwerkverbindungen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf LAN-Verbindung, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung auf Netzwerklastenausgleich, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Portregeln, klicken Sie auf die Regel, die Sie entfernen möchten, und anschließend auf Entfernen.
Wichtig: Für alle Hostcomputer des Clusters muss dieselbe Anzahl und derselbe Typ von Regeln verwendet werden. Stellen Sie dies sicher, indem Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager verwenden, um Portregeln zu konfigurieren (siehe zweiter Hinweis unten). Wenn Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager verwenden, werden beim Hinzufügen weiterer Hosts automatisch die Cluster-Portregeln des anfänglichen Hosts vererbt.

Versucht ein Host, der über eine andere Anzahl von Regeln oder über andere Regeln als die anderen Hostcomputer verfügt, einem Cluster beizutreten, wird er nicht in den Cluster aufgenommen. Die verbleibenden Hostcomputer im Cluster verarbeiten das Netzwerkaufkommen wie zuvor. Gleichzeitig wird eine Meldung in das Windows-Ereignisprotokoll eingetragen. Zeigen Sie in diesem Fall das Ereignisprotokoll an, um zu ermitteln, welcher Hostcomputer den Konflikt mit den anderen Hostcomputern im Cluster verursacht hat. Lösen Sie den Konflikt, und starten Sie den Netzwerklastenausgleich auf diesem Computer erneut.

Damit der Netzwerklastenausgleich IP-Fragmente korrekt bearbeiten kann, sollten Sie bei der Auswahl der Optionen für Ihre Protokolleinstellungen die Option Keine vermeiden.

Hinweis: Wenn Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager verwenden, müssen Sie ein Mitglied der Administratorengruppe auf dem Host sein, den Sie konfigurieren, oder eine entsprechende zugewiesene Berechtigung besitzen. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie in Erwägung ziehen, bei der Durchführung dieses Verfahrens den Befehl Ausführen als zu verwenden. Wenn Sie einen Cluster oder einen Host durch den Netzwerklastenausgleich-Manager auf einem Computer konfigurieren, der nicht Teil des Clusters ist, müssen Sie nicht Mitglied der Administratorengruppe auf diesem Computer sein.

Sie können auch über das Tool Netzwerkverbindungen das Dialogfeld Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften öffnen. Die Verwendung des Netzwerklastenausgleich-Managers ist jedoch die bevorzugte Methode. Wenn Sie das Tool Netzwerkverbindungen verwenden, müssen Sie die gleichen Konfigurationsänderungen auf jedem Cluster-Host vornehmen. Die gemeinsame Verwendung des Netzwerklastenausgleich-Managers und des Tools Netzwerkverbindungen zur Änderung der Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften führt möglicherweise zu unvorhersehbaren Ergebnissen.

Wenn alle Hosts ein auf Windows Server 2003 basierendes Produkt ausführen, können Sie Portregeln festlegen, die nur für bestimmte IP-Adressen gelten. Dies ist bei der Erstellung von virtuellen Clustern hilfreich. Wenn Sie nicht Windows Server 2003 ausführen, müssen Sie die Portregeln auf alle IP-Adressen anwenden. Weitere Informationen zu virtuellen Clustern finden Sie in der Hilfe unter "Grundlegendes zu virtuellen Clustern".

Die Liste aller derzeit installierten Portregeln ist nach Portbereich sortiert.

Die im Dialogfeld Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften festgelegten Parameter werden in der Registrierung jedes Hosts aufgezeichnet.

Änderungen an den Netzwerklastenausgleich-Parametern werden übernommen, sobald Sie im Dialogfeld Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften auf OK klicken. Durch Klicken auf OK wird der Netzwerklastenausgleich beendet (wenn er gerade ausgeführt wird), die Parameter werden neu geladen und die Clusteroperationen neu gestartet.

Wenn Sie an einem Computer arbeiten, der über einen einzelnen Netzwerkadapter verfügt, der einen Netzwerklastenausgleich im Unicast-Modus ausführt, können Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager auf diesem Computer nicht verwenden, um andere Hosts zu konfigurieren und zu verwalten, da bei einem einzelnen Netzwerkadapter im Unicast-Modus keine Kommunikation zwischen Hosts möglich ist. Sie können jedoch eine Verbindung mit Computern herstellen, die sich außerhalb des Clusters befinden.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Cluster und anschließend auf Aktualisieren, um sicherzustellen, dass der Netzwerklastenausgleich-Manager die aktuellsten Hostinformationen anzeigt. Dies ist notwendig, da es sich bei den vom Netzwerklastenausgleich-Manager angezeigten Hosteigenschaften um eine Kopie der Hosteigenschaften handelt, die bei der letzten Verbindung des Netzwerklastenausgleich-Managers mit diesem Host konfiguriert wurden. Wenn Sie auf Aktualisieren klicken, stellt der Netzwerklastenausgleich-Manager erneut eine Verbindung mit dem Cluster her, und die aktualisierten Informationen werden angezeigt.

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Aktivieren der Multicastunterstützung

  1. Geben Sie zum Starten des Netzwerklastenausgleich-Managers an einer Eingabeaufforderung nlbmgr ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE].
  2. Wenn der Netzwerklastenausgleich-Manager den Cluster nicht sofort auflistet, stellen Sie eine Verbindung mit dem Cluster her.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Cluster, und klicken Sie auf Clustereigenschaften.
  4. Klicken Sie auf der Registerkarte Clusterparameter unter Clusteroperationsmodus auf Multicast. Sie können ggf. auch die IGMP-Unterstützung (IGMP = Internet Group Management Protocol) aktivieren, indem Sie das Kontrollkästchen IGMP-Multicast aktivieren.
Wichtig: Wenn Sie an einem Computer arbeiten, der über einen einzelnen Netzwerkadapter verfügt, der einen Netzwerklastenausgleich im Unicast-Modus ausführt, können Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager auf diesem Computer nicht verwenden, um andere Hosts zu konfigurieren und zu verwalten, da bei einem einzelnen Netzwerkadapter im Unicast-Modus keine Kommunikation zwischen Hosts möglich ist. Sie können jedoch eine Verbindung mit Computern herstellen, die sich außerhalb des Clusters befinden.

Hinweis: Wenn Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager verwenden, müssen Sie ein Mitglied der Administratorengruppe auf dem Host sein, den Sie konfigurieren, oder eine entsprechende zugewiesene Berechtigung besitzen. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie in Erwägung ziehen, bei der Durchführung dieses Verfahrens den Befehl Ausführen als zu verwenden. Wenn Sie einen Cluster oder einen Host durch den Netzwerklastenausgleich-Manager auf einem Computer konfigurieren, der nicht Teil des Clusters ist, müssen Sie nicht Mitglied der Administratorengruppe auf diesem Computer sein.

Sie können auch über das Tool Netzwerkverbindungen das Dialogfeld Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften öffnen. Die Verwendung des Netzwerklastenausgleich-Managers ist jedoch die bevorzugte Methode. Wenn Sie das Tool Netzwerkverbindungen verwenden, müssen Sie die gleichen Konfigurationsänderungen auf jedem Cluster-Host vornehmen. Die gemeinsame Verwendung des Netzwerklastenausgleich-Managers und des Tools Netzwerkverbindungen zur Änderung der Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften führt möglicherweise zu unvorhersehbaren Ergebnissen.

Sie können die IGMP-Unterstützung nur aktivieren, wenn der Cluster für Multicast-Modus konfiguriert ist. Wenn Sie die IGMP-Unterstützung aktivieren, wird die zugelassene Multicast-IP-Adresse auf den Standard-Klasse-D-Bereich beschränkt. Dieser ist 224.0.0.0 bis 239.255.255.255.

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Aktivieren der IGMP-Unterstützung

  1. Geben Sie zum Starten des Netzwerklastenausgleich-Managers an einer Eingabeaufforderung nlbmgr ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE].
  2. Wenn der Netzwerklastenausgleich-Manager den Cluster nicht sofort auflistet, stellen Sie eine Verbindung mit dem Cluster her.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Cluster, und klicken Sie auf Clustereigenschaften.
  4. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Clusterparameter das Kontrollkästchen IGMP-Multicast, um die IGMP-Unterstützung auf allen Hostcomputern des Clusters zu aktivieren.
Wichtig: Wenn Sie an einem Computer arbeiten, der über einen einzelnen Netzwerkadapter verfügt, der einen Netzwerklastenausgleich im Unicast-Modus ausführt, können Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager auf diesem Computer nicht verwenden, um andere Hosts zu konfigurieren und zu verwalten, da bei einem einzelnen Netzwerkadapter im Unicast-Modus keine Kommunikation zwischen Hosts möglich ist. Sie können jedoch eine Verbindung mit Computern herstellen, die sich außerhalb des Clusters befinden.

Hinweis: Wenn Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager verwenden, müssen Sie ein Mitglied der Administratorengruppe auf dem Host sein, den Sie konfigurieren, oder eine entsprechende zugewiesene Berechtigung besitzen. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie in Erwägung ziehen, bei der Durchführung dieses Verfahrens den Befehl Ausführen als zu verwenden. Wenn Sie einen Cluster oder einen Host durch den Netzwerklastenausgleich-Manager auf einem Computer konfigurieren, der nicht Teil des Clusters ist, müssen Sie nicht Mitglied der Administratorengruppe auf diesem Computer sein.

Sie können auch über das Tool Netzwerkverbindungen das Dialogfeld Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften öffnen. Die Verwendung des Netzwerklastenausgleich-Managers ist jedoch die bevorzugte Methode. Wenn Sie das Tool Netzwerkverbindungen verwenden, müssen Sie die gleichen Konfigurationsänderungen auf jedem Cluster-Host vornehmen. Die gemeinsame Verwendung des Netzwerklastenausgleich-Managers und des Tools Netzwerkverbindungen zur Änderung der Netzwerklastenausgleich-Eigenschaften führt möglicherweise zu unvorhersehbaren Ergebnissen.

Sie können die IGMP-Unterstützung nur aktivieren, wenn der Cluster für Multicast-Modus konfiguriert ist. Wenn Sie die IGMP-Unterstützung aktivieren, wird die zugelassene Multicast-IP-Adresse auf den Standard-Klasse-D-Bereich beschränkt. Dieser ist 224.0.0.0 bis 239.255.255.255.

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Verwalten vorhandener Cluster mit dem Netzwerklastenausgleich-Manager mittels einer Hostliste

  • Von der Windows-Oberfläche aus:
    1. Geben Sie zum Starten des Netzwerklastenausgleich-Managers an einer Eingabeaufforderung nlbmgr ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE].
    2. Klicken Sie im Menü Datei auf Hostliste laden.
    3. Suchen Sie die Hostlisten-Textdatei, klicken Sie darauf, und klicken Sie anschließend auf Öffnen.

      Wichtig: Wenn Sie an einem Computer arbeiten, der über einen einzelnen Netzwerkadapter verfügt, der einen Netzwerklastenausgleich im Unicast-Modus ausführt, können Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager auf diesem Computer nicht verwenden, um andere Hosts zu konfigurieren und zu verwalten, da bei einem einzelnen Netzwerkadapter im Unicast-Modus keine Kommunikation zwischen Hosts möglich ist. Sie können jedoch eine Verbindung mit Computern herstellen, die sich außerhalb des Clusters befinden.

      Aus Sicherheitsgründen sollten Sie sicherstellen, dass nur Benutzer in der lokalen Administratorengruppe Zugriff auf die Hostlisten-Datei haben.

      Hinweis: Wenn Sie den Netzwerklastenausgleich-Manager verwenden, müssen Sie ein Mitglied der Administratorengruppe auf dem Host sein, den Sie konfigurieren, oder eine entsprechende zugewiesene Berechtigung besitzen. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie in Erwägung ziehen, bei der Durchführung dieses Verfahrens den Befehl Ausführen als zu verwenden. Wenn Sie einen Cluster oder einen Host durch den Netzwerklastenausgleich-Manager auf einem Computer konfigurieren, der nicht Teil des Clusters ist, müssen Sie nicht Mitglied der Administratorengruppe auf diesem Computer sein.

      Die Hostlisten-Textdatei ist eine Textdatei, die mit dem Editor oder einem ähnlichen Programm erstellt werden kann. In der Datei muss der Name jedes Hostcomputers aufgelistet sein. Die einzelnen Hostnamen müssen durch einen Zeilenumbruch voneinander getrennt sein. Sie können Kommentare in die Hostliste einfügen, indem Sie dem Kommentar einen Strichpunkt (;) voranstellen.

      Verwenden Sie diese Vorgehensweise, um eine Verbindung mit mehreren Hosts und allen Netzwerklastenausgleich-Clustern auf diesen Hosts herzustellen. Die Cluster und Hosts werden dann im Netzwerklastenausgleich-Manager angezeigt. Dies ist besonders hilfreich, wenn bei einem Netzwerklastenausgleich-Netzwerkadapter eines Hosts Verbindungsprobleme auftreten, jedoch ein anderer Netzwerkadapter auf dem Host verfügbar ist. Sie können diese Vorgehensweise auch verwenden, um Probleme, z.B. Clusterhosts, die separat zusammengeführt werden, zu erkennen und zu diagnostizieren.
  • An einer Eingabeaufforderung:
    1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Zubehör, und klicken Sie auf Eingabeaufforderung.
    2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung nlbmgr /hostlist Host-Liste ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE], wobei Host-Liste der voll qualifizierte Pfad zu einer Textdatei ist, die mit dem Editor oder einem ähnlichen Programm erstellt werden kann. In der Datei muss der Name jedes Hostcomputers aufgelistet sein. Die einzelnen Hostnamen müssen durch einen Zeilenumbruch voneinander getrennt sein.
Wichtig: Aus Sicherheitsgründen sollten Sie sicherstellen, dass nur Benutzer in der lokalen Administratorengruppe Zugriff auf die Hostlisten-Datei haben.

Hinweis: Sie müssen die Remotesteuerung auf dem Host aktivieren, auf dem der Netzwerklastenausgleich ausgeführt wird, um Nlb.exe von einem Remotecomputer aus auszuführen. Die Remotesteuerung für Netzwerklastenausgleich stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Verwenden Sie die Remotesteuerung nur auf einem sicheren Computer innerhalb Ihrer Firewall. Aufgrund der zahlreichen Sicherheitsrisiken einer Remotesteuerung empfiehlt Microsoft, die Remotesteuerung nicht zu aktivieren. Verwenden Sie stattdessen andere Remoteverwaltungstools, z.B. Netzwerklastenausgleich-Manager oder Windows-Verwaltungsinstrumentation.

Wenn Sie Nlb.exe verwenden, müssen Sie ein Mitglied der Administratorengruppe auf dem Host sein, den Sie konfigurieren, oder eine entsprechende zugewiesene Berechtigung besitzen. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie in Erwägung ziehen, bei der Durchführung dieses Verfahrens den Befehl Ausführen als zu verwenden. Wenn Sie einen Cluster oder einen Host durch Ausführen von Nlb.exe auf einem Computer konfigurieren, der nicht Teil des Clusters ist, müssen Sie nicht Mitglied der Administratorengruppe auf diesem Computer sein.

Geben Sie an einer Eingabeaufforderung nlbmgr /help ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE], um die vollständige Syntax dieses Befehls anzuzeigen.

Stellen Sie sicher, dass nur Benutzer in der lokalen Administratorengruppe Zugriff auf die Hostlisten-Datei haben.

Sie können Kommentare in die Hostliste einfügen, indem Sie dem Kommentar einen Strichpunkt (;) voranstellen.

Verwenden Sie diese Vorgehensweise, um eine Verbindung mit mehreren Hosts und allen Netzwerklastenausgleich-Clustern auf diesen Hosts herzustellen. Die Cluster und Hosts werden dann im Netzwerklastenausgleich-Manager angezeigt. Dies ist besonders hilfreich, wenn bei einem Netzwerklastenausgleich-Netzwerkadapter eines Hosts Verbindungsprobleme auftreten, jedoch ein anderer Netzwerkadapter auf dem Host verfügbar ist. Sie können diese Vorgehensweise auch verwenden, um Probleme, z.B. Clusterhosts, die separat zusammengeführt werden, zu erkennen und zu diagnostizieren.

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Problembehandlung

Für alle Hostcomputer des Clusters muss dieselbe Anzahl und derselbe Typ von Regeln verwendet werden. Versucht ein Client, der über eine andere Anzahl von Regeln verfügt als die anderen Hostcomputer, einem Cluster beizutreten, wird er nicht in den Cluster aufgenommen, und die verbleibenden Hostcomputer im Cluster verarbeiten das Netzwerkaufkommen wie zuvor. Gleichzeitig wird eine Meldung in das Windows-Ereignisprotokoll eingetragen. Zeigen Sie in diesem Fall das Ereignisprotokoll an, um zu ermitteln, welcher Hostcomputer den Konflikt mit den anderen Hostcomputern im Cluster verursacht hat. Lösen Sie den Konflikt, und starten Sie den Netzwerklastenausgleich auf diesem Computer erneut.

Außerdem müssen Sie den TCP/IP-Einstellungen für die LAN-Verbindung die IP-Adressen der Cluster hinzufügen:
  1. Klicken Sie auf Start und auf Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Netzwerkverbindungen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf LAN-Verbindung, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von LAN-Verbindung auf Internetprotokoll, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Klicken Sie auf Erweitert.
  5. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  6. Fügen Sie die IP- und Subnetzmaskenadresse des Clusters hinzu.
  7. Bestätigen Sie Ihre Änderungen.
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Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Eigenschaften

Artikelnummer: 323437 – Letzte Überarbeitung: 12/03/2007 05:48:00 – Revision: 7.2

Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Web Edition, Microsoft Windows Server 2003, 64-Bit Datacenter Edition, Microsoft Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition, Microsoft Windows Small Business Server 2003 Premium Edition, Microsoft Windows Small Business Server 2003 Standard Edition

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