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Beschreibung des Lizenzprotokollierdienstes in Windows Server-Betriebssystemen

Der Support für Windows Server 2003 ist am 14. Juli 2015 abgelaufen.

Microsoft beendete den Support für Windows Server 2003 am 14. Juli 2015. Diese Änderung wirkt sich auf Ihre Softwareupdates und Sicherheitsoptionen aus. Erfahren Sie, was das für Sie bedeutet und wie Sie Ihren Schutz aufrechterhalten können.

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
824196 Description of the License Logging Service in Windows Server Operating Systems
Zusammenfassung
Der Lizenzprotokollierdienst (License Logging Service/LLS) ist ein Tool, das ursprünglich dazu diente, Kunden beim Verwalten der Lizenzen für Microsoft-Serverprodukte zu unterstützen, die im Server-CAL-Modell (Client Access License) lizenziert sind. LLS wurde mit Windows NT Server 3.51 eingeführt. Standardmäßig ist der Dienst LLS in Windows Server 2003 deaktiviert. Aufgrund ursprünglicher Design-Erfordernisse und sich ändernder Lizenzbedingungen bietet LLS möglicherweise keinen genauen Überblick über die Gesamtzahl erworbener Clientzugriffslizenzen (CALs) im Vergleich zur Gesamtzahl von CALs, die auf einem einzelnen Server oder im gesamten Unternehmen verwendet werden. Die CALs, die von LLS angezeigt werden, können mit der Interpretation des Endbenutzerlizenzvertrags (End-User License Agreement = EULA) und mit Produktverwendungsrechten (Product Use Rights = PUR) im Konflikt stehen. LLS wird nicht Bestandteil zukünftiger Versionen des Windows-Betriebssystems sein.

Wenn Sie zum Beispiel das Lizenzierungs-Snap-In (Llsmgr.msc) verwenden, um die Erwerbsdaten für Produktlizenzen einzusehen, ist das Fenster "Erwerbsdatum" möglicherweise leer oder es enthält fehlerhafte Informationen. Wenn Sie jedoch von einem anderen Servercomputer aus auf die Erwerbsdaten zugreifen, ist der Inhalt des Fensters "Erwerbsdaten" eventuell korrekt. Sie können jedoch auch auf Computern, auf denen der Inhalt dieses Fensters fehlerhaft ist, neue Lizenzen hinzufügen.

Hinweis: Der Inhalt dieses Artikels gilt nicht für Microsoft Windows Small Business Server 2003. Deaktivieren Sie den Lizenzprotokollierdienst unter SBS 2003 daher nicht. Wenn Sie den Lizenzprotokollierdienst unter SBS 2003 deaktivieren, wird der Server alle 60 Minuten neu gestartet.
Weitere Informationen
LLS unterstützt die folgenden Lizenzierungsmodi:
  • "Pro Arbeitsplatz" (geändert zu "Pro Gerät" oder "Pro Benutzer" in Windows Server 2003)
  • "Pro Server"
Im Pro Server-Modus wird eine Obergrenze für die maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen über einen Serverdienst erzwungen. Im Pro Arbeitsplatz-Modus protokolliert ein Server alle Dienstverbindungen und repliziert diese Daten auf einen Master-Lizenzserver. Der Master-Lizenzserver bietet einen Gesamtüberblick über alle replizierten Daten. Jeder neue Client verwendet eine Lizenz (auch wenn dieser Client Verbindungen zu mehreren Servern aufbaut). Falls keine Lizenzen mehr verfügbar sind, protokolliert LLS auf dem Masterserver die Ereigniskennung 201 im Anwendungsereignisprotokoll der lokalen Ereignisanzeige.

Mögliche LLS-Probleme

LLS muss über zwei Informationen verfügen, um eine exakte Verfolgung von CALs vornehmen zu können: Anzahl der erworbenen Lizenzen und Anzahl der verwendeten Lizenzen. Die folgenden Probleme in Bezug auf LLS sind bekannt:
  • Die Erwerbsinformationen werden nicht vom Master-Lizenzserver auf einen lokalen Server oder von einem lokalen Server auf einen Masterlizenzserver repliziert.
    • Es gibt zwei Möglichkeiten, die Erwerbsinformationen zu modifizieren: "LLSMGR.exe" kann die Informationen zu dem Masterserver ändern und "LICCPA.cpl" kann die Informationen zu dem lokalen Server ändern. Da es keine Mergereplikation gibt, führen die zwei genannten Datensätze zu ungenauen Daten.
  • Die Replikation der Verbrauchsinformationen vom lokalen Server auf den Masterserver wird nicht abgeschlossen, wenn Netzwerkprobleme auftreten. LLS beinhaltet kein Diagnoseprogramm zur Behandlung von Problemen.Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    198132 Replikation von Lizenz-Manager-Informationen schlägt fehl
  • Die Methode, die durch LLS verwendet wird, um CALs einem Benutzer oder Gerät zuzuordnen ("Pro Arbeitsplatz", "Pro Gerät" oder "Pro Benutzer"), entspricht eventuell nicht der Art und Weise, in der das Produkt tatsächlich lizenziert wird, und kann somit zu inkorrekten Daten und Fehlermeldungen führen.
  • Wenn Sie das Dienstprogramm "Lizenz-Manager" verwenden, kann die folgende Fehlermeldung angezeigt werden:
    RPC server is too busy (Der RPC-Server ist für diesen Vorgang zu stark ausgelastet)

    Weitere Informationen zu dieser Fehlermeldung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    204018 Versuchen von Startlizenzmanager "ob RPC-Server ausgelastet ist"
    Durch einen Neustart von LLS kann das Problem eventuell behoben werden; Sie müssen jedoch die Informationen im Lizenz-Manager zurücksetzen. Wenn Sie die Informationen im Lizenz-Manager zurücksetzen möchten, müssen Sie die LLS-Konfigurationsdateien manuell löschen und die Erwerbsinformationen erneut eingeben.Weitere Informationen zum Zurücksetzen der Informationen im Lizenz-Manager finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    153140 Zurücksetzen von Lizenz-Manager-Informationen
    Weitere Informationen zum Zurücksetzen der Lizenz-Manager-Informationen in einem Unternehmen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    194065 Zurücksetzen von Lizenzmanager durch ein Enterprise
  • Administratoren können ohne Überprüfungsprozess beliebig viele Lizenzen hinzufügen.
Außerdem wird LLS nicht in allen Serverprodukten verwendet. Beispiel:
  • Microsoft SQL Server 7.0, wenn das Programm auf einem Mitgliedsserver installiert ist: Das Setupprogramm legt Erwerbsinformationen über den Masterserver an, erstellt jedoch keine lokale Kopie. In dieser Konfiguration können Sie den Lizenzierungsmodus nicht lokal ändern.
  • Microsoft Exchange Server 2000, wenn das Programm auf einem Mitgliedsserver installiert ist: Das Setupprogramm speichert Erwerbsinformationen im lokalen Informationsspeicher, führt jedoch keine Replikation auf den Masterserver durch. Sie können Pro-Arbeitsplatz-CALs nicht für das gesamte Unternehmen verfolgen.
  • Microsoft SQL Server 2000: Die LLS-Unterstützung wurde durch ein SQL-spezifisches CAL-Applet ersetzt, das dem Benutzer die Möglichkeit bietet, zwischen den Modi "Pro Arbeitsplatz" oder "Pro Prozessor" zu wählen und die Anzahl der Lizenzen festzulegen. Das Dienstprogramm "Lizenzierung" in der Systemsteuerung zeigt die während der Ausführung des Setupprogramms gesammelten Informationen an, bietet jedoch keinerlei weitere Funktionalität.
  • Microsoft Small Business Server (SBS): Aktiviert LLS und hält den Dienst aktiv.

Funktionalitätstests

Microsoft hat bestätigt, dass die folgenden Produkte und Versionen korrekt funktionieren, wenn LLS deaktiviert ist:
  • Windows NT Server 4.0-Produktfamilie, Windows 2000 Server-Produktfamilie und Windows Server 2003-Produktfamilie.
  • Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition, Windows 2000-Terminaldienste und Windows Server 2003 Terminal Server.
  • Exchange Server 2000 auf einem Computer, auf dem Windows 2000 Server oder Windows Server 2003 ausgeführt wird; Exchange Server 6.0 auf einem Computer, auf dem Windows 2000 Server ausgeführt wird; und Exchange Server 5.5 auf einem Computer, auf dem Windows NT Server 4.0 ausgeführt wird.
  • SQL Server 2000 auf einem Computer, auf dem Windows NT Server 4.0 oder Windows 2000 Server ausgeführt wird; SQL Server 7.0 auf einem Computer, auf dem Windows NT Server 4.0 oder Windows 2000 Server ausgeführt wird.
Hinweis: Wenn Sie das SQL Server 7.0-Setupprogramm ausführen, während LLS aktiviert ist, wird Ihnen eventuell die folgende Fehlermeldung angezeigt:
Der Lizenzprotokollierdienst wird auf dem Zielcomputer nicht ausgeführt oder auf den Zielcomputer kann nicht zugegriffen werden (The License Logging Service is not running on the destination computer, or the destination computer is not accessible).
Klicken Sie auf OK, um die Meldung auszublenden, und setzen Sie dann die Ausführung des Setupprogramms fort.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Eigenschaften

Artikelnummer: 824196 – Letzte Überarbeitung: 12/09/2005 17:36:00 – Revision: 3.1

Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Web Edition, Microsoft Windows 2000 Advanced Server, Microsoft Windows 2000 Datacenter Server, Microsoft Windows 2000 Server, Microsoft Windows NT 4.0, Microsoft Windows NT Server 3.51

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