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Windows XP Service Pack 2 (Teil 8): Verbesserungen in Internet Explorer und Outlook Express

Dieser Artikel ist Teil 8 zum Thema Windows XP Service Pack 2 - Schritt für Schritt. In diesem Teil erhalten Sie Informationen über die Verbesserungen in Internet Explorer und Outlook Express.

Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende des Artikels.

Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen:
Teil 1:  Mehr Sicherheit - mit Service Pack 2Teil 2:  Service Pack 2 installierenTeil 3:  Das neue SicherheitscenterTeil 4:  Automatische UpdatesTeil 5:  VirenschutzTeil 6:  Die Windows FirewallTeil 7:  Schutz vor PufferüberläufenTeil 8:  Verbesserungen in Internet Explorer und Outlook ExpressTeil 9:  Probleme? Service Pack 2 deinstallieren


Sicher haben Sie sich auch schon darüber geärgert: Sie besuchen eine Webseite und plötzlich öffnen sich noch mehrere andere Fenster mit Werbung. Dem können Sie nun entgehen, denn mit SP2 hat der Internet Explorer einen Popup-Blocker integriert.

Sie finden den Popup-Blocker in den Internetoptionen.
  1. Klicken Sie auf Start und Systemsteuerung. Doppelklicken Sie anschließend auf Internetoptionen.



  2. Wählen Sie das Register Datenschutz. Hier können Sie die Einstellungen des Popup-Blockers jederzeit überprüfen.



    Hinweis

    Standardmäßig ist der Popup-Blocker aktiviert und verhindert die Anzeige der meisten Popupfenster.
  3. Wollen Sie die Konfiguration verändern, klicken Sie auf Einstellungen. Hier können Sie
    • die Filterstufe anpassen (Hoch, Mittel oder Niedrig)
    • Popups von einer bestimmten Webseite zulassen (die Adresse einfach unter Adresse der Website, die zugelassen werden soll eintragen und auf Hinzufügen klicken)
    • Sound wiedergeben, wenn ein Popup geblockt ist
    • die Informationsleiste anzeigen, wenn ein Popup geblockt ist
  4. Wählen Sie die gewünschten Einstellungen und klicken Sie auf Schliessen.



    Hinweis

    Haben Sie den Internet Explorer gestartet, können Sie den Popup-Blocker auch über das Menü Extras - Popupblocker erreichen.

Geblockte Popups anzeigen

Wurde ein Popupfenster geblockt, sehen Sie eine entsprechende Meldung in der Informationsleiste (direkt unterhalb der Adressleiste).



Wenn Sie auf die Informationsleiste klicken, öffnet sich ein Kontextmenü. Hier können Sie festlegen, wie Sie weiter verfahren wollen.
  • Wollen Sie Popups temporär zulassen, wird das Popupfenster erneut geladen und angezeigt
  • Wollen Sie Popups von dieser Site immer zulassen, wird die aktuelle Webseite zur Liste der Ausnahmen hinzugefügt, für die Popups jederzeit möglich sind.



  • Über Einstellungen - Weitere Einstellungen gelangen Sie wieder zum Fenster Popupblockereinstellungen.

    Hinweis

    Möglicherweise werden Sie auch auf die neue Informationsleiste aufmerksam gemacht. Klicken Sie auf Diese Meldung nicht mehr anzeigen und dann auf OK.



    Tipp

    Auch in der Statuszeile macht sich der Popup-Blocker bemerkbar.



    Klicken Sie auf das Symbol, öffnet sich ebenfalls ein Kontextmenü mit den bekannten Optionen.



Die Filterstufe HOCH

Die Filterstufe Hoch: Alle Popups blocken in den Einstellungen des Popupblockers sperrt alle Fenster, auch die, die ganz legitim über einen Link geöffnet werden, wie zum Beispiel auf der folgenden Website:



Soll der Link funktionieren, müssen Sie beim Klicken gleichzeitig die Strg-Taste drücken. Dies gilt natürlich nur für Links, die ein neues Fenster öffnen. Links, die den Inhalt im gleichen Fenster anzeigen, arbeiten wie gewohnt.

Downloads und ActiveX-Installationen starten

Auch unangeforderte Downloads und ActiveX-Installationsfenster werden automatisch blockiert. Das ist ein wirksamer Schutz gegen Dialer und Spyware.

Werden Ihnen jedoch seriöse Dateien oder ActiveX-Elemente, deren Anbietern Sie vertrauen, vorenthalten, klicken Sie wie bei geblockten Popups auf die Informationsleiste und wählen Datei downloaden bzw. Geblockte Installation - ActiveX-Steuerelement installieren.

Add-Ons verwalten

Add-Ons sind Programme, die die Funktionalität des Internet Explorers erweitern. Hierher gehören die Google-Toolbar oder Erweiterungen von Macromedia, aber auch "Tools", die Ihnen möglicherweise schaden, weil Sie Daten ausspionieren.

Mit der neuen Add-On-Verwaltung können Sie sich alle installierten Add-Ons anzeigen lassen, und die einzelnen Programme aktivieren oder deaktivieren.
  1. Öffnen Sie die Internetoptionen in der Systemsteuerung. Klicken Sie auf das Register Programme und anschließend auf Add-Ons verwalten.
  2. Oder wählen Sie im Internet Explorer im Menü Extras den Befehl Add-Ons verwalten.
  3. Lassen Sie sich ggf. Vom Internet Explorer verwendete Add-Ons anzeigen.



  4. Wollen Sie ein Add-On deaktivieren, markieren Sie es und klicken auf Deaktivieren.
  5. Klicken Sie auf OK und noch einmal auf OK und starten Sie den Internet Explorer neu.



    Tipp

    Gar nicht so selten sind Add-Ons für Abstürze des Internet-Explorers verantwortlich. Um herauszufinden, welcher Add-On verantwortlich ist, können Sie alle Add-Ons deaktivieren und anschließend nach und nach wieder aktivieren, bis die Instabilität erneut auftritt. Unterstützt werden Sie dabei auch von der Add-On Absturzerkennung, die ggf. Informationen zum fehlerhaften Add-On liefert.

Mehr Sicherheit beim Mailen

Für Virenprogrammierer ist das Versenden infizierter Mails der praktischste Weg, um Viren und Würmer über das Internet zu verteilen. Das geht aber nur in HTML-Nachrichten. Daher ist es ratsam, Mails grundsätzlich als unformatierten Text anzuzeigen.
  1. Wählen Sie in Outlook Express den Befehl Extras - Optionen.
  2. Klicken Sie auf das Register Lesen und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Alle Nachrichten als Nur-Text lesen.



  3. In einzelnen Nachrichten können Sie dann immer noch zum HTML-Format wechseln. Klicken Sie im Menü Ansicht auf Nachricht in HTML.



Auch eine weitere neue Einstellung dient der Sicherheit. Email-Nachrichten können für den Empfänger unsichtbare Bilder enthalten, die als "Web-Beacons" bezeichnet werden. Sobald die Email geöffnet wird, erfolgt eine Information an den Absender, dass die Adresse aktiv ist und genutzt wird. Diesen Umstand machen sich Spammer zunutze, um ihre Junkmails abzusetzen. Daher ist es jetzt möglich, Bilder und andere externe Inhalte in Mails erst einmal zu blockieren.
  1. Wählen Sie in Outlook Express den Befehl Extras - Optionen.
  2. Klicken Sie auf das Register Sicherheit und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bilder und andere externe Inhalte in HTML-E-Mail blocken



    .
  3. Gesperrte Bilder und andere Inhalte werden dann in der HTML-Anzeige durch ein rotes Kreuz ersetzt.



  4. Wollen Sie die Bilder nachladen, klicken Sie einfach in die Informationsleiste der Nachricht.
Informationsquellen
Die weiteren Teile des Themas Windows XP Service Pack 2 - Schritt für Schritt sind:
Teil 1 Mehr Sicherheit mit Service Pack 2

Teil 2 Service Pack 2 installieren

Teil 3 Das neue Sicherheitscenter

Teil 4 Automatische Updates

Teil 5 Virenschutz

Teil 6 Die Windows Firewall

Teil 7 Schutz vor Pufferüberläufen

Teil 8 Verbesserungen in Internet Explorer und Outlook Express (dieser Artikel)

Teil 9 Probleme? SP2 deinstallieren
Eigenschaften

Artikelnummer: 889742 – Letzte Überarbeitung: 07/04/2006 08:48:09 – Revision: 1.3

Microsoft Windows XP Home Edition Service Pack 2 (SP2), Microsoft Windows XP Professional Service Pack 2 (SP2)

  • kbhowto kbstepbystep KB889742
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