Sie sind zurzeit offline. Es wird auf die erneute Herstellung einer Internetverbindung gewartet.

Mit Windows XP und T-ISDN ins Internet - Teil 1: Einleitung

Der Support für Windows XP wurde eingestellt

Microsoft stellte am 8. April 2014 den Support für Windows XP ein. Diese Änderung wirkt sich auf Ihre Softwareupdates und Sicherheitsoptionen aus. Erfahren Sie, was das für Sie bedeutet und wie Sie Ihren Schutz aufrechterhalten können.

Dieser Artikel ist Teil 1 zum Thema Mit Windows XP und T-ISDN ins Internet. Dieser Teil ist die Einleitung.

Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende des Artikels.

Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen:
Teil 1:  EinleitungTeil 2:  Den ISDN-Adapter einbauenTeil 3:  Den CAPI-Treiber installierenTeil 4:  Den Internetzugang konfigurieren


Möglicherweise gehören Sie auch zu denjenigen, die keinen DSL-Anschluss haben können. Dann ist eine Internetanbindung über ISDN eine gute Lösung.

Der ISDN-Basisanschluss

Natürlich benötigen Sie zuerst einen ISDN-Basisanschluss. ISDN bedeutet Integrated Service Digital Network und wird Ihnen auf Antrag bei Ihrer Telefongesellschaft bereitgestellt. Die Telekom nennt Ihr Produkt T-ISDN und bietet
  • 2 B-Kanäle mit jeweils 64 Kbit/sec zur Übertragung von Sprache, Daten und Bildern
  • und einen D-Kanal mit 16Kbit/sec als Steuerkanal.
Die B-Kanäle können unabhängig voneinander genutzt werden, so ist z.B. gleichzeitiges Telefonieren und Surfen möglich. Sie können aber auch beide Kanäle bündeln, um doppelt schnell im Internet unterwegs zu sein.

Der ISDN-Adapter

Will man einen Rechner an das ISDN-Netz anschließen, wird ein ISDN-Adapter benötigt. ISDN-Adapterkarten gibt es in 2 Varianten:
  • als aktive Karte
  • und als passive Karte.
Eine aktive Karte verfügt über einen eigenen Prozessor für die ISDN-Signalumsetzung, bei einer passiven Karte übernimmt der Prozessor des Rechners diese Aufgabe. Aktive Karten sind sehr teuer und werden in der Regel nur in Servern eingesetzt. Für zu Hause oder ein kleines Büro ist eine passive Karte ausreichend.



Das NTBA

Verfügen Sie bereits über einen analogen Telefonanschluss, ist nicht einmal eine Umrüstung in Ihren Räumen erforderlich. Sie erhalten lediglich ein sogenanntes NTBA, das den Netzabschluss für den ISDN-Anschluss bildet (Network Terminator Basis Access). Es setzt die 2-adrige Leitung, die an der TAE-Dose ankommt, in einen 4-adrigen S0-Bus um, an den dann die ISDN-Geräte angeschlossen werden können.



Die Installation des NTBA ist denkbar einfach. Sie verbinden es lediglich mit der TAE-Dose (mittlere Buchse) und versorgen es mit Strom. Dann können Sie die ISDN-Geräte anschließen. Das NTBA hat 2 S0-Buchsen (IAEs, ISDN-Anschluss-Einheiten), die Sie direkt nutzen können, z.B. für das Telefon und den ISDN-Adapter. Wollen Sie weitere Geräte anschließen, gibt es ISDN-Steckdosenleisten. Sie können aber auch den S0-Bus fest verlegen (lassen) und ISDN-Dosen verwenden.



Ist der ISDN-Anschluss eingerichtet und das NTBA installiert, können Sie Ihren ISDN-Adapter in den Rechner einbauen und mit dem Telefonnetz verbinden.

In dieser Anleitung wird die weitverbreitete AVM FRITZ!Card PCI v2.0. eingesetzt. Das Handling gilt in ähnlicher Form aber auch für andere Adapter.
Informationsquellen
Die weiteren Teile des Themas Mit Windows XP und T-ISDN ins Internet sind:
Teil 1 Einleitung (dieser Artikel)

Teil 2 Den ISDN-Adapter einbauen

Teil 3 Den CAPI-Treiber installieren

Teil 4 Den Internetzugang konfigurieren

Eigenschaften

Artikelnummer: 915732 – Letzte Überarbeitung: 07/04/2006 08:47:52 – Revision: 1.2

Microsoft Windows XP Home Edition Service Pack 2 (SP2), Microsoft Windows XP Home Edition

  • kbhowto kbstepbystep KB915732
Feedback
;did=1&t=">