Sie sind zurzeit offline. Es wird auf die erneute Herstellung einer Internetverbindung gewartet.

Der SelfUpdate-Dienst von Microsoft Windows Server Update Services (WSUS) sendet keine automatischen Updates

Der Support für Windows XP wurde eingestellt

Microsoft stellte am 8. April 2014 den Support für Windows XP ein. Diese Änderung wirkt sich auf Ihre Softwareupdates und Sicherheitsoptionen aus. Erfahren Sie, was das für Sie bedeutet und wie Sie Ihren Schutz aufrechterhalten können.

Der Support für Windows Server 2003 ist am 14. Juli 2015 abgelaufen.

Microsoft beendete den Support für Windows Server 2003 am 14. Juli 2015. Diese Änderung wirkt sich auf Ihre Softwareupdates und Sicherheitsoptionen aus. Erfahren Sie, was das für Sie bedeutet und wie Sie Ihren Schutz aufrechterhalten können.

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
920659 The Microsoft Windows Server Update Services (WSUS) SelfUpdate service does not send automatic updates
Problembeschreibung
Beim Versuch, mit dem SelfUpdate-Dienst von Microsoft Windows Server Update Services (WSUS) automatische Updates an Clientcomputer zu senden, empfangen die Clientcomputer die Updates nicht. Außerdem melden sich die Clientcomputer nicht beim WSUS-Server.

In diesem Fall protokolliert die WSUS-Verwaltungskonsole folgende Fehlermeldung:
Überprüfen Sie die Serverkonfiguration. Mindestens eine der Update Service-Komponenten konnte nicht kontaktiert werden. Überprüfen Sie den Serverstatus, und vergewissern Sie sich, dass der Dienst "Windows Server Update Services" ausgeführt wird.
Folgende Dienste werden nicht ausgeführt: SelfUpdate
Das Ereignisprotokoll enthält möglicherweise auch das folgende Ereignis:

Ereignis-ID: 506
Quelle: Windows Server Update
Beschreibung: Die Struktur "SelfUpdate" funktioniert nicht. Clients können ggf. auf die neueste WUA-Clientsoftware nicht aktualisieren und nicht mit dem WSUS-Server kommunizieren.

Ursache
Dieses Problem kann auftreten, wenn mindestens eine der folgenden Bedingungen vorliegt:
  • Keine oder falsch konfigurierte Zugriffsrechte auf das Verzeichnis "C:\Programme\Update Service\SelfUpdate", oder das Konto "IUSR_Computername" wurde aus der Gruppe "Benutzer" entfernt.
  • Das virtuelle Verzeichnis von SelfUpdate fehlt auf dem WSUS-Server.
  • Das virtuelle Verzeichnis von SelfUpdate ist nicht für die Standardsite auf Port 80 konfiguriert.
  • Das virtuelle Verzeichnis von SelfUpdate hat keine anonymen Zugriffsberechtigungen.
  • Die Standardwebsite ist so konfiguriert, dass sie nur bestimmte IP-Adressen verwendet, der Eintrag 127.0.0.1 fehlt.
  • Die Standardwebsite hat keine anonymen Zugriffsberechtigungen.
  • Auf dem WSUS-Server ist auch Microsoft Windows Sharepoint Services installiert. Die WSUS-Ressourcen wurden nicht aus der Sharepoint-Verwaltung ausgeschlossen.
  • Die Installation von "Selfupdate.msi" ist fehlerhaft. Daher fehlen Dateien in den Unterordnern "~\Selfupdate".
Lösung
Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie für das Verzeichnis "C:\Programme\Update Service\SelfUpdate" die folgenden Mindestberechtigungen haben:
GruppeBerechtigungen
AdministratorenVollzugriff
SystemVollzugriff
Domänenbenutzer oder lokale BenutzerLesen & Ausführen, Lesen, Ordner auflisten
IUSR_ComputernameLesen & Ausführen, Lesen, Ordner auflisten
Hinweis: IUSR_Computername repräsentiert den Hostnamen des Servers, auf dem IIS ausgeführt wird und WSUS installiert ist. Wenn dieses Konto Mitglied der Gruppe "Benutzer" ist, müssen Sie diese Berechtigungen nicht explizit festlegen.

Wenn das virtuelle Verzeichnis von SelfUpdate fehlt oder nicht auf der Website, die an Port 80 gebunden ist, aufgelistet ist, führen Sie die Datei "Selfupdate.msi" aus, die sich im Ordner "Programme\Update Services\Setup" befindet.

Wenn das virtuelle Verzeichnis von SelfUpdate keine anonymen Zugriffsberechtigungen aufweist, öffnen Sie den IIS-Manager, erweitern Sie die Standardwebsite, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das virtuelle Verzeichnis von SelfUpdate, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Auf der Registerkarte Verzeichnissicherheit klicken Sie auf Authentifizierung und Zugriffssteuerung und dann auf Bearbeiten. Vergewissern Sie sich, dass der anonyme Zugriff aktiviert ist.

Hinweis: Dieser Schritt sollte für die Standardwebsite wiederholt werden. Die SelfUpdate-Struktur funktioniert nicht, wenn eine Website an eine bestimmte IP-Adresse in Ihrer IIS-Konfiguration gebunden wurde. Um dieses Problem zu umgehen, richten Sie Ihre IIS-Konfiguration so ein, dass sie auf alle nicht zugeordneten Adressen antwortet, oder fügen Sie 127.0.0.1 zur Liste der für SelfUpdate verwendeten IP-Adressen hinzu. Weitere Informationen zur Konfiguration von WSUS auf einem Computer, auf dem bereits Windows Sharepoint Services ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Windows Server Update Services-Benutzerhandbuch. Dieses Handbuch steht auf der folgenden Website von Microsoft zur Verfügung: Verwenden Sie die IIS-Verwaltungskonsole, um sicherzustellen, dass auf dem Server eine der beiden folgenden Konfigurationen eingerichtet ist.

Konfiguration 1: WSUS ist auf der Standardwebsite installiert.

Konfigurieren Sie die Standardwebsite mit einer der folgenden Einstellungen:
  • SelfUpdate
  • Content
  • ClientWebService
  • SimpleAuthWebService
  • WSUSAdmin
  • ReportingWebService
  • DssAuthWebService
  • ServerSyncWebService

Konfiguration 2: WSUS ist auf einer benutzerdefinierten Website installiert

Konfigurieren Sie die Standardwebsite auf Port 80 mit den folgenden Einstellungen:
  • SelfUpdate
  • ClientWebService
Konfigurieren Sie die WSUS-Verwaltung auf Port 8530 mit den folgenden Einstellungen:
  • SelfUpdate
  • Content
  • ClientWebService
  • SimpleAuthWebService
  • WSUSAdmin
  • ReportingWebService
  • DssAuthWebService
  • ServerSyncWebService
Unabhängig von der gewählten Konfiguration müssen Sie auch die folgenden Einstellungen überprüfen:
  • Sie müssen das virtuelle Verzeichnis von SelfUpdate unter der Standardwebsite oder jeder beliebigen Website für die Überwachung von Port 80 konfigurieren.
  • Das virtuelle Verzeichnis von SelfUpdate zeigt auf "C:\Programme\Update Service\SelfUpdate".
  • Das virtuelle Verzeichnis von WSUSAdmin ist das einzige virtuelle Verzeichnis in IIS, bei dem die Sicherheitseinstellung auf "Integrierte Windows-Authentifizierung" festgelegt sein muss. Aktivieren Sie für alle anderen virtuellen Verzeichnisse den anonymen Zugriff.
Status
Microsoft hat bestätigt, dass es sich hierbei um ein Problem bei den in diesem Artikel genannten Microsoft-Produkten handelt.
Weitere Informationen
Wenn Sie IIS verwenden, können Sie das SelfUpdate-Verzeichnis auf eine andere Website verschieben. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie Control admintools ein, und doppelklicken Sie anschließend auf Internetinformationsdienste-Manager.
  2. Erweitern Sie den Ordner Websites, und klicken Sie dann auf den Knoten WSUS-Verwaltung.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten SelfUpdate, zeigen Sie auf Alle Tasks, und klicken Sie dann auf Konfiguration in einer Datei speichern.
  4. Geben Sie der Datei einen Namen, und speichern Sie sie in einem anderen Ordner. Diese Datei werden Sie später in den Schritten 9 bis 12 benötigen.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten ClientWebService, wählen Sie Alle Tasks aus, und klicken Sie dann auf Konfiguration in einer Datei speichern.
  6. Geben Sie der Datei einen Namen, und speichern Sie sie im Ordner, den Sie in Schritt 4 verwendet haben. Die Datei benötigen Sie später in den Schritten 13 bis 15.
  7. Wählen Sie die Standardwebsite oder eine andere Website aus, die auf Port 80 ausgeführt wird.
  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Website, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie auf Virtuelles Verzeichnis (aus Datei).
  9. Wählen Sie das Verzeichnis aus, in dem Sie die XML-Dateien für SelfUpdate und ClientWebService in Schritt 4 und 6 gespeichert haben.
  10. Wählen Sie die XML-Datei für SelfUpdate aus, und klicken Sie dann auf Öffnen.
  11. Klicken Sie auf Datei lesen, klicken Sie dann auf die SelfUpdate-Datei, die nun unter Wählen Sie eine Konfiguration zum Importieren aufgeführt ist, und klicken Sie auf OK.
  12. Geben Sie im Dialogfeld IIS-Manager im Feld Alias einen Namen für das neue virtuelle Verzeichnis ein, und klicken Sie dann auf OK.
  13. Wählen Sie die XML-Datei für ClientWebService aus, und klicken Sie dann auf Öffnen.
  14. Klicken Sie auf Datei lesen, klicken Sie dann auf die SelfUpdate-Datei, die nun unter Wählen Sie eine Konfiguration zum Importieren aufgeführt ist, und klicken Sie auf OK.
  15. Geben Sie im Dialogfeld IIS-Manager im Feld Alias einen Namen für das neue virtuelle Verzeichnis ein, und klicken Sie dann auf OK.
  16. Wenn dies eine neue Website ist, starten Sie die Website mit dem IIS-Manager. Wenn es sich um eine bestehende Website handelt, starten Sie die Website mit dem IIS-Manager neu.
Informationsquellen
Auf der folgenden Microsoft-Website können Sie die WSUS- und IIS-Konfigurationseinstellungen überprüfen: Informationen zur Problembehandlung beim Client-SelfUpdate finden Sie auf folgender Microsoft-Website: Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration von IIS zur Verwendung mit WSUS finden Sie auf folgender Microsoft-Website: Weitere Informationen über automatische Updates in Windows finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
294871 Beschreibung des Features "Automatische Updates" in Windows
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Eigenschaften

Artikelnummer: 920659 – Letzte Überarbeitung: 09/14/2010 19:47:00 – Revision: 4.0

Microsoft Windows Update, Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86), Microsoft Windows Server 2003, Web Edition, Microsoft Windows XP Professional, Microsoft Windows XP Home Edition, Microsoft Windows XP Media Center Edition 2005 Update Rollup 2, Microsoft Windows XP Tablet PC Edition

  • kbwindowsupdate kbconfig kbtshoot kbprb KB920659
Feedback
oFirePV = 1; var varClickTracking = 1; var varCustomerTracking = 1; var Route = "76500"; var Ctrl = ""; document.write("