Access Services in SharePoint – Roadmap

Die Access Services werden für neue Web-Apps und Webdatenbanken nicht mehr empfohlen.

  • In SharePoint Server wird das Feature in Übereinstimmung mit der Microsoft Lifecycle-Richtlinie unterstützt.

  • Dieses Feature wurde von Microsoft 365 und SharePoint Online eingestellt. Im Juni 2017 haben wir die Erstellung neuer Access-basierter Web-Apps und Access-Webdatenbanken in Microsoft 365 und SharePoint Online beendet und alle verbleibenden Web-Apps und Webdatenbanken bis April 2018 beendet.

Access Desktop-Datenbanken (ACCDB) wurden von dieser Entscheidung nicht betroffen. Desktopdatenbanken bieten leistungsfähige Features, die Access zu einer beliebten Möglichkeit zum Erstellen von Geschäftslösungen macht. Wir werden weiterhin in Access-Desktopdatenbanken investieren, indem wir die Datenkonnektivität, das Datenmanagement und weitere Features erweitern.

Erwägen der Verwendung von Power Apps

Als Alternative zu Access-Web-Apps und Webdatenbanken empfiehlt es sich, Microsoft Power Apps zum Erstellen codeloser Geschäftslösungen für das Web und mobile Geräte in Erwägung zu ziehen. Obwohl Power Apps ein relativ neues Produkt ist, investiert Microsoft erheblich in Power Apps, um es zu einem wichtigen Tool für Geschäftslösungen zu machen, und fügt regelmäßig neue Features hinzu.

Weitere Informationen zum Erneuten Erstellen einer vorhandenen Access-Web-App als Power App finden Sie im Whitepaper Einführung in Microsoft Power Apps für Access-Web-Apps-Entwickler.

Möglichkeiten zum Migrieren von Access Web App-Daten

Höchstwahrscheinlich möchten Sie die in einer Access Web App vorhandenen Daten speichern. Nachfolgend werden einige Möglichkeiten zum Migrieren von Daten aus einer Access Web App zu einer anderen Datenquelle aufgeführt.

SharePoint-Listen    Sie können die Daten in SharePoint-Listen exportieren. Wir empfehlen die Verwendung des Befehls In SharePoint-Listen exportieren, der im Browser von Access-Web-Apps verfügbar ist. Weitere Informationen finden Sie unter Exportieren von Access Web App-Tabellen nach SharePoint.

Access-Desktopdatenbank    Sie können die Daten in eine Access-Desktopdatenbank exportieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Exportieren von Access Web App-Tabellen in eine Access-Desktopdatenbank.

Microsoft SQL Server    Sie können die Daten in die SQL Server:

  1. Exportieren Sie die Daten in eine Access-Desktopdatenbank. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Exportieren von Access Web App-Tabellen in eine Access-Desktopdatenbank.

  2. Migrieren Sie die Daten der Access-Desktopdatenbank zu Microsoft SQL Server. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter SQL Server Migration Assistant (SSMA) v7.3.

  3. Sobald die Daten in SQL Server gespeichert sind, können Sie über die Access-Desktopdatenbank auch eine Verknüpfung zur SQL Server-Datenbank herstellen oder Daten hieraus importieren.

Als Alternative können Sie auch die Verwendung des SQL Azure-Migrations-Assistenten in Erwägung ziehen, um Daten direkt aus dem Access Web App-Back-End (einer SQL Azure-Datenbank) zu einer SQL Server-Datenbank zu migrieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Migrieren einer SQL Server-Datenbank zu einer Azure SQL-Datenbank und Datenbankmigrations-Assistent.

Lokale SharePoint Server mit Access Services    Wenn Ihre Organisation über eine lokale Umgebung mit SharePoint 2016, Access Services und SQL Server 2016 verfügt, können Sie Ihre Access-Web-App aus Microsoft 365 oder SharePoint Online in Ihre lokale Umgebung verschieben. Weitere Informationen finden Sie unter Verschieben einer Access-Web-App von Microsoft 365oder SharePoint Online zu einem lokalen SharePoint Server.

Deaktivieren von Access-Apps in Microsoft 365 SharePoint-Umgebung

Wenn Sie ein Administrator sind, können Sie die Erstellung neuer Access-Web-Apps in Ihrer Umgebung verhindern. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren und Deaktivieren von Access-Apps in Ihrer Organisation.

Durchsuchen des Mandanten nach Access-Web-Apps und Webdatenbanken

Wenn Sie ein Administrator sind, können Sie ein neues Tool verwenden, um nach in Ihrem Mandanten bereitgestellten Access-Web-Apps oder Webdatenbanken zu suchen. Das Suchtool erzeugt eine Bestandsliste, mit deren Hilfe Sie die Migration Ihrer Access-Web-Apps und Webdatenbanken planen können.

Sie können das Suchtool von folgendem Speicherort herunterladen. Hier erfahren Sie auch mehr zu dessen Verwendung. SharePoint Access App Scanner.

Öffnen eines Access-App-Pakets für die Arbeit mit dem Inhalt

Eine ZIP-Datei ist eine einzelne Datei, die viele Dateien oder Ordner enthält und zum einfachen Archivieren oder Transport verwendet wird. Ein Access-App-Paket ist eine komprimierte (gezippte) Datei, jedoch mit einem .app-Dateityp. Weitere Informationen finden Sie unter Komprimieren und Entkomprimieren von Dateien (ZIP-Dateien) und Erstellen eines Access-App-Pakets.

  1. Stellen Sie sicher, dass sich die Access-App-Paketdatei in einem lokalen Oder Netzwerkordner befindet. Wenn das Access-App-Paket in einem SharePoint-Ordner gespeichert ist, wählen Sie die Datei aus, wählen Sie Herunterladenaus, und legen Sie die Datei dann in einen lokalen Ordner oder einen Netzwerkordner ein.

  2. Kopieren Sie die Access-App-Paketdatei vorsorglich aus <Dateiname>.app in <Dateiname1>.app.

  3. Ändern Sie den Dateityp der kopierten Datei von <Dateiname1>.app in <Dateiname1>.zip. Wenn Sie zur Bestätigung aufgefordert werden, wählen Sie Ja aus.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die kopierte Datei, <Dateiname1>.zip, und wählen Sie dann Alle extrahieren aus.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld Komprimierte Ordner extrahieren (zippt) die Option Extrahieren aus. Sie können den Standardextraktionsordner ändern, indem Sie Durchsuchen auswählen.

    Als Ergebnis werden die Inhalte des Access-App-Pakets im Extraktionsordner als eine Gruppe einzelner Dateien gespeichert.

  6. Verwenden Sie die Datei "appdb.dacpac", um SQL Server Access Web App-Daten für die App bereitstellen zu können. Weitere Informationen zur Verwendung eines DACPAC finden Sie unter Anwendungen auf Datenebene.

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