Update: Fehlermeldung beim Herstellen einer benannten Instanz von SQL Server auf einem Clientcomputer, auf denen Windows Vista oder Windows Server 2008 ausgeführt wird: "SQL Server nicht gefunden" oder "Fehler beim Suchen von Server-Instanz angegeben"

Wichtig Dieser Artikel enthält Informationen dazu, wie Sie Sicherheitseinstellungen herabsetzen oder Sicherheitsfunktionen auf einem Computer deaktivieren können. Sie können diese Änderungen vornehmen, um ein bestimmtes Problem zu umgehen. Bevor Sie diese Änderungen vornehmen, empfehlen wir, dass Sie die Risiken abschätzen, die mit dieser Problemumgehung in Ihrer speziellen Umgebung verbunden sind. Wenn Sie diese Lösung implementieren, ergreifen Sie entsprechenden Maßnahmen zum Schutz des Computers.

Problembeschreibung

Das folgende Szenario. Auf einem Clientcomputer, auf denen Windows Vista oder Windows Server 2008 ausgeführt wird, verbinden Sie mit einer benannten Instanz von Microsoft SQL Server. Die benannte Instanz befindet sich auf einem Remoteserver. In diesem Szenario kann die Verbindung fehlschlagen.

Hinweis Dieses Problem tritt auf, wenn eine der folgenden Versionen von SQL Server herstellen:

  • Microsoft SQL Server 2000

  • Microsoft SQL Server 2005

  • Microsoft SQL Server 2008

Verwenden Sie Windows-Komponenten (Windows DAC) 6.0 der benannten Instanz herstellen, erhalten Sie folgende Fehlermeldung:

[DBNETLIB] Angegebene SQL Server wurde nicht gefunden.
[DBNETLIB] ConnectionOpen CreateFile (Connect()).

Wenn Sie SQL Native Client mit der benannten Instanz herstellen, erhalten Sie folgende Fehlermeldung:

[SQL Native Client] SQL-Netzwerkschnittstellen: Beim Suchen von Server-Instanz angegeben [xFFFFFFFF].
[SQL Native Client] Login-Timeout ist abgelaufen.

Dieses Problem tritt auf, wenn die benannte Instanz ein Failover Cluster-Instanz ist. Darüber hinaus kann auftreten, wenn der Remoteserver mehrere IP-Adressen verfügt.

Ursache

Beim Herstellen der benannten Instanz sendet die Client-Netzwerkbibliothek ein Anforderungspaket (UDP = User Datagram Protocol) der IP-Adresse der benannten Instanz. Dann gibt SQL Server Browser ein UDP-Antwortpaket mit den Informationen über die Verbindungsendpunkte.

Allerdings in der UDP-Antwortpaket Quell-IP-Adresse die IP-Adresse möglicherweise nicht an die UDP-Request-Paket gesendet wurde. Die benannte Instanz ist einer Failoverclusterinstanz, die Quell-IP-Adresse die IP-Adresse des physikalischen Computers anstelle der virtuellen IP-Adresse des Remoteservers. Weist der remote-Server mehrere IP-Adressen, IP-Quelladresse alle IP-Adressen möglicherweise, die dem remote-Server zugewiesen werden.

In Windows Vista ermöglicht Windows-Firewall keine loose Source-Zuordnung. Windows-Firewall wird daher das UDP-Antwortpaket.

Weitere Informationen zur Zuordnung von loose Source finden Sie im Abschnitt "UDP-Verbindungen" von der folgenden Microsoft-Website:

Problemlösung

Service Pack-Informationen für SQL Server 2008

Wichtig Anwenden des Servicepacks auf dem remote-Server mit SQL Server 2008.

Um dieses Problem zu beheben, beziehen Sie das neueste Servicepack für SQL Server 2008. Klicken Sie für weitere Informationen auf die folgende Artikelnummer, um den Artikel in der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen:

So erhalten Sie das neueste Servicepack für SQL Server 2008


Hinweis Das Update behebt das Problem nur, wenn SQL Server unter Windows Vista oder Windows Server 2008-Systemen ausgeführt wird. SQL Server-Installationen in früheren Versionen wie Windows Server 2003 verwenden Sie eine der Methoden im Abschnitt Wordaround.

PROBLEMUMGEHUNG

Um dieses Problem zu umgehen, verwenden Sie eine der folgenden Methoden auf dem Clientcomputer.

Methode 1

Geben Sie in der Verbindungszeichenfolge die TCP-Anschlussnummer oder named Pipe-Namen der benannten Instanz.

Weitere Informationen zur Syntax der Verbindungszeichenfolge finden Sie im Abschnitt "Erstellen einer gültigen Verbindungszeichenfolge" von der folgenden Microsoft-Website:

Methode 2

Warnung Diese Problemumgehung kann ein Computer oder ein Netzwerk anfälliger für Angriffe durch böswillige Benutzer oder gefährlicher Software wie Viren machen. Wir empfehlen diese Problemumgehung nicht, stellen jedoch diese Informationen bereit, damit Sie diese Option nach eigenem Ermessen anwenden können. Verwenden Sie diese Problemumgehung auf eigene Verantwortung.

Erstellen Sie in der Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit im Bedienfeld eine ausgehende Regel für die Anwendung eine Verbindung zu SQL Server herstellt. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

  1. Doppelklicken Sie im Bedienfeld auf Verwaltung.

  2. Doppelklicken Sie in Verwaltungauf Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit.

  3. In der Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheitauf Ausgehende Regelnund klicken Sie dann auf Neue Regel.

  4. Klicken Sie auf Programmund klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf diese Programmpfad, geben Sie den Pfad der Anwendung und klicken Sie auf Weiter.

  6. Klicken Sie auf Verbindung zulassen, und klicken Sie auf Weiter.

  7. Die Schritte des ausgehenden Regel-Assistenten.

Methode 3

Warnung Diese Problemumgehung kann ein Computer oder ein Netzwerk anfälliger für Angriffe durch böswillige Benutzer oder gefährlicher Software wie Viren machen. Wir empfehlen diese Problemumgehung nicht, stellen jedoch diese Informationen bereit, damit Sie diese Option nach eigenem Ermessen anwenden können. Verwenden Sie diese Problemumgehung auf eigene Verantwortung.

Erstellen Sie in der Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit im Bedienfeld eine eingehende Regel für Datenverkehr alle möglichen IP-Adressen des Remoteservers oder alle IP-Adressen, die für den Failover Cluster-Instanz konfiguriert. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

  1. Doppelklicken Sie im Bedienfeld auf Verwaltung.

  2. Doppelklicken Sie in Verwaltungauf Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit.

  3. In der Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheitauf Eingehende Regelnund klicken Sie dann auf Neue Regel.

  4. Klicken Sie auf Benutzerdefiniert, und klicken Sie auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf Alle Programme, und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. In der Liste Typ auf Alleund klicken Sie dann auf Weiter.

  7. Klicken Sie diese IP-Adressenunter welche remote-IP-Adressen betrifft diese Regelund klicken Sie dann auf Hinzufügen.

  8. Klicken Sie im Dialogfeld IP-Adresse Geben Sie die IP-Adressen unter dieser IP-Adresse oder Subnetzund klicken Sie dann auf OK.

  9. Um andere IP-Adressen hinzuzufügen, wiederholen Sie die Schritte 7 bis 8 und klicken Sie auf Weiter.

  10. Klicken Sie auf Verbindung zulassen, und klicken Sie auf Weiter.

  11. Die Schritte der Assistent für neue eingehende.

Status

Microsoft hat bestätigt, dass es ein Problem bei den Microsoft-Produkten handelt, die im Abschnitt "Gilt für" aufgeführt sind. Dieses Problem wurde erstmals in SQL Server 2008 Service Pack 1.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheitfinden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:

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