3. Mai 2019 – KB4495667 (Betriebssystembuild 17763.475)

Gilt für: Windows 10, version 1809Windows Server 2019, all versions

Verbesserungen und Korrekturen


Dieses Update enthält Qualitätsverbesserungen. Wichtige Änderungen:

  • Ermöglicht dem integrierten Administratorkonto, Microsoft Office-Setup auszuführen, nachdem das Installationsprogramm in Microsoft Edge heruntergeladen wurde.
  • Behebt das Problem, dass die Internet Explorer-Automatisierung in bestimmten Fällen fehlschlägt.
  • Behebt das Problem, dass benutzerdefinierte URI-Schemas für Anwendungsprotokollhandler möglicherweise nicht die entsprechende Anwendung für „Lokales Intranet“ und „Vertrauenswürdige Sites“ in Internet Explorer starten.
  • Behebt das Problem, dass bestimmte Apps nicht gestartet werden, wenn Sie für die Ordnerumleitung des Ordners „Roaming AppData“ einen Netzwerkpfad festlegen.
  • Behebt ein Problem in Gdi32full.dll, das bewirkt, dass eine Anwendung nicht mehr reagiert.
  • Behebt das Problem, dass die Benutzeroberfläche (UI) möglicherweise mehrere Sekunden lang nicht mehr reagiert, wenn Sie in Fenstern mit vielen untergeordneten Fenstern scrollen.
  • Behebt das Problem, dass der Touchscreen nach einem Neustart möglicherweise nicht mehr reagiert.
  • Aktiviert für die Bildschirmtastatur die Unterstützung der Zeichen des neuen japanischen Kalenders. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt das Problem, dass ShellExperienceHost.exe nicht mehr funktioniert, wenn das Startdatum für den japanischen Kalender nicht der erste Tag des Monats ist. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt ein Problem, das verhindert, dass die CALDATETIME-Struktur mehr als vier japanische Kalender verarbeiten kann. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Aktualisiert die NLS-Registrierung, um den neuen japanischen Kalender zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt das Problem, dass der DateTimePicker das Datum im japanischen Datumsformat nicht ordnungsgemäß anzeigt. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt das Problem, dass das Steuerelement für die Datums- und Uhrzeiteinstellungen alte Kalender zwischenspeichert und dass das Steuerelement nicht aktualisiert wird, wenn der neue japanische Kalender beginnt. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Aktualisiert Schriftarten, um den neuen japanischen Kalender zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt ein Problem, das verhindert, dass ein Eingabemethoden-Editor (Input Method Editor, IME) das Zeichen für den neuen japanischen Kalender unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt das Problem, dass das Steuerelement für das Uhrzeit- und Kalenderflyout den Wochentag nicht ordnungsgemäß einem Tag des Monats des neuen japanischen Kalenders zuordnet. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Fügt alternative Schriftarten für den neuen japanischen Kalender hinzu. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Aktiviert für die Text-zu-Sprache-Funktionalität (Text-To-Speech, TTS) die Unterstützung der Zeichen des neuen japanischen Kalenders. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Ermöglicht mithilfe der Co-Verwaltung und ohne jegliche Benutzerinteraktion die Registrierung vorhandener Geräte, die vom Konfigurations-Manager verwaltet werden, bei Microsoft Intune. Es ist nicht erforderlich, dass ein aktiver Benutzer angemeldet ist, und es werden keine MFA-Eingabeaufforderungen (Multi-Factor Authentication) angezeigt. Dieses Update ermöglicht außerdem der gemeinsam verwalteten MDM-Registrierung (Mobile Device Management, mobile Geräteverwaltung) die Verwendung der erhaltenen Geräteanmeldeinformationen, wenn für das Gerät AADJ aktiviert ist.
  • Verbessert den Zugriff auf detaillierte Fehlerbehebungs- und Diagnoseprotokolle von verwalteten Geräten wie etwa Geschäfts-PCs aus, wenn ein PC-Cloudverwaltungsdienst verwendet wird. Zu PC-Cloudverwaltungsdiensten zählen Microsoft Intune oder andere MDM-Anbieter (Mobile Device Management, mobile Geräteverwaltung) für Windows.
  • Behebt das Problem, dass sich ein Benutzer möglicherweise weiterhin mit einer Smartcard bei einem Konto anmelden kann, nachdem das Konto deaktiviert wurde.
  • Behebt ein Problem, das den Zugriff auf Unternehmensressourcen verhindert, wenn Kerberos mit Anmeldeinformationen von Windows Hello for Business (WHfB) verwendet wird. Benutzer werden dann mehrmals aufgefordert, ihre Anmeldeinformationen einzugeben.
  • Behebt das Problem, dass ein PostScript-Drucker gelegentlich die falsche Schriftart verwendet.
  • Behebt das Problem, dass LDAP-Clientanwendungen (Lightweight Directory Access-Protokoll) mindestens 30 Sekunden lang nicht mehr reagieren, wenn viele LDAP-Abfragen über mehrere Verbindungen angefordert werden. Dieses Problem ist auf eine Racebedingung in wldap32.dll zurückzuführen. Sie müssen dieses Update auf dem LDAP-Client installieren, der wldap32.dll aufruft.
  • Behebt das Problem, dass ein Roamingbenutzerprofil nach einem Upgrade des Betriebssystems die benutzerdefinierten Einstellungen für das Startmenü verliert. Nach der Installation dieses Updates müssen Administratoren die in KB4493782 beschriebene Registrierungseinstellung „UseProfilePathMinorExtensionVersion“ für Roamingbenutzerprofile (Roaming User Profile, RUP) aktivieren. Dieser Registrierungsschlüssel ermöglicht die Erstellung eines neuen Roamingbenutzerprofils für ein aktualisiertes Betriebssystem und verhindert den Verlust eines benutzerdefinierten Startmenüs. Das Roamingbenutzerprofil muss lokal gespeichert werden, und Sie müssen das Gerät neu starten, um dieses Feature zu aktivieren.
  • Behebt das Problem, dass Verbindungsanforderungen mit den RDSH-Servern (Remote Desktop Session Host, Remotedesktop-Sitzungshost) in der Bereitstellung fehlschlagen. Dieses Problem ist auf einen Deadlock im Verbindungsbroker zurückzuführen.
  • Behebt das Problem, dass die clusterfähige Aktualisierung möglicherweise keine Knoten neu starten kann, wenn die Anmeldeinformationen eines Clusters zurückgesetzt werden. Die clusterfähige Aktualisierung muss nach der Installation eines Updates Knoten neu starten. Die Fehlermeldung lautet wie folgt:

„Fehler beim Neustart von 'KNOTENNAME': (ClusterUpdateException) Fehler beim Neustart von 'KNOTENNAME': (Win32Exception) Der Benutzername oder das Kennwort ist falsch.“

  • Behebt einen allmählichen Arbeitsspeicherverlust in LSASS.exe auf Systemen, auf denen die zwischengespeicherte Anmeldung aktiviert ist. Dieses Problem betrifft in erster Linie Server, die viele interaktive Anmeldeanforderungen verarbeiten, wie etwa Webserver.
  • Behebt das Problem, dass LDAP-Abfragen (Lightweight Directory Access-Protokoll) falsche Ergebnisse zurückgeben. Dieses Problem tritt auf, wenn eine Filterklausel ein Attribut enthält, dessen Syntax vom Typ „Große ganze Zahl“ ist, und wenn der Filter die Regel LDAP_MATCHING_RULE_BIT_AND verwendet. Beispielsweise gibt ein einfacher Filter wie beispielsweise „msExchRoleAssignmentFlags:1.2.840.113556.1.4.803:=51539607552“ fälschlicherweise keine Übereinstimmungen zurück.
  • Behebt das Problem, dass Druckworkflowanwendungen für Point-and-Print nicht gestartet werden.
  • Behebt das Problem, dass UWP-Apps (Universelle Windows-Plattform) möglicherweise keine Tastatureingaben empfangen, wenn der Benutzeroberflächenthread zu stark ausgelastet ist. Dieses Problem tritt auf, wenn die UWP-App ein eingebettetes WebView-Steuerelement enthält.

Wenn Sie frühere Updates installiert haben, werden nur die neuen Korrekturen aus diesem Paket heruntergeladen und auf Ihrem Gerät installiert.

Bekannte Probleme bei diesem Update


Problembeschreibung Problemumgehung
Nach der Installation dieses Updates kann es Probleme geben, mit der Pre-Boot eXecution Environment (PXE) ein Gerät auf einem Windows-Bereitstellungsdienste-Server (Windows Deployment Services, WDS) zu starten, für den die variable Fenstererweiterung konfiguriert ist. Dies kann dazu führen, dass beim Herunterladen des Images die Verbindung zum WDS-Server vorzeitig getrennt wird. Clients oder Geräte, die die variable Fenstererweiterung nicht verwenden, sind von diesem Problem nicht betroffen.

Dieses Problem wurde in KB4503327 behoben.

Bestimmte Vorgänge wie etwa rename (umbenennen), die Sie für Dateien oder Ordner in einem freigegebenen Clustervolume (Cluster Shared Volume, CSV) ausführen, schlagen möglicherweise mit der Fehlermeldung „STATUS_BAD_IMPERSONATION_LEVEL (0xC00000A5)“ fehl. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie den Vorgang für einen CSV-Besitzerknoten über einen Prozess ohne Administratorberechtigungen ausführen.

Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

  • Führen Sie den Vorgang über einen Prozess mit Administratorberechtigungen aus.
  • Führen Sie den Vorgang über einen Knoten ohne CSV-Besitzrecht aus.
Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.
Microsoft und ArcaBit haben ein Problem bei Geräten identifiziert, auf denen ArcaBit-Antivirensoftware installiert ist. Das System reagiert möglicherweise nicht mehr, wenn es nach der Installation dieses Updates neu gestartet wird.

Dieses Problem wurde behoben. Arcabit hat bestätigt, dass Windows 10, Version 1809, nicht von diesem Problem betroffen ist.

Zonenübertragungen zwischen primären und sekundären DNS-Servern über das Transmission Control-Protokoll (TCP) schlagen nach der Installation dieses Updates möglicherweise fehl. Dieses Problem wurde in KB4494441 behoben.
Beim Versuch, von Microsoft Edge oder anderen UWP-Anwendungen (Universelle Windows-Plattform) aus zu drucken, wird möglicherweise folgende sinngemäße Fehlermeldung angezeigt: „Bei Ihrem Drucker ist ein unerwartetes Konfigurationsproblem aufgetreten. 0x80070007e.“

Dieses Problem wurde in KB4501371 behoben.

Nach der Installation von KB4493509 wird auf Geräten, auf denen bestimmte asiatische Language Packs installiert sind, möglicherweise die Fehlermeldung „0x800f0982 – PSFX_E_MATCHING_COMPONENT_NOT_FOUND“ angezeigt.
  1. Deinstallieren Sie kürzlich hinzugefügte Language Packs, und installieren Sie sie erneut. Anweisungen hierzu finden Sie unter Verwalten der Eingabe- und Anzeigespracheinstellungen in Windows 10.
  2. Wählen Sie Nach Updates suchen aus, und installieren Sie das kumulative Update vom April 2019. Anweisungen hierzu finden Sie unter Aktualisieren von Windows 10.

Hinweis Wenn durch die Neuinstallation des Language Packs das Problem nicht behoben wird, setzen Sie Ihren PC wie folgt zurück:

  1. Wechseln Sie zu Einstellungen (App) > Wiederherstellung.
  2. Klicken Sie unter der Wiederherstellungsoption Diesen PC zurücksetzen auf Los geht's.
  3. Wählen Sie Eigene Dateien beibehalten aus.

Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.

Bei Verwendung der Schriftart MS UI Gothic oder MS PGothic wird der Text, das Layout oder die Zellengröße in Microsoft Excel schmäler oder breiter als erwartet. Beispielsweise kann sich das Layout und die Zellengröße von Microsoft Excel-Arbeitsblättern bei Verwendung der Schriftart MS UI Gothic ändern.

Dieses Problem wurde in KB4494441 behoben.

Beziehen dieses Updates


Vor der Installation dieses Updates

Microsoft empfiehlt dringend, das neueste SSU (Servicing Stack Update) für Ihr Betriebssystem vor dem neuesten LCU (Latest Cumulative Update) zu installieren. SSUs verbessern die Zuverlässigkeit des Updateprozesses zur Minderung potenzieller Probleme während der Installation des LCU. Weitere Informationen finden Sie unter SSU (Servicing Stack Updates).

Wenn Sie Windows Update verwenden, wird Ihnen das neueste SSU (KB4493510) automatisch angeboten. Das eigenständige Paket für das neueste SSU finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Installieren dieses Updates

Um dieses Update herunterzuladen und zu installieren, navigieren Sie zu Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update, und wählen Sie Nach Updates suchen aus.

Das eigenständige Paket für dieses Update finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Dateiinformationen

Eine Liste der Dateien, die in diesem Update bereitgestellt werden, finden Sie im Dokument mit Dateiinformationen für das kumulative Update 4495667