Sicherzustellen, dass Sie geschützt und sicher sind, wenn Sie Ihren Computer am Arbeitsplatz verwenden, ist nicht nur gut für Sie, sondern auch für das Geschäft. Hier erfahren Sie, was Sie zu einem besser geschützten und sichereren Arbeitsplatz beitragen können.
Tipps zum Schutz Ihres Geschäfts
Bleiben Sie auf dem Laufenden: Stellen Sie sicher, dass Sie automatische Updates von Windows Update erhalten und alle Updates installieren, die in Ihrem Unternehmen erforderlich sind. Wenn Sie Windows, Microsoft Office, Webbrowser, Adobe Acrobat Reader und andere Software auf dem neuesten Stand halten, schützen Sie Ihren Computer und Ihr Unternehmen.
Weitere Informationen finden Sie unter: Häufig gestellte Fragen zu Windows Update
Installieren Sie mit Bedacht: Vermeiden Sie die Installation von Software von außerhalb Ihres Arbeitsplatzes, die nicht von Ihrem Unternehmen genehmigt ist oder verwaltet wird. Nicht autorisierte Programme können zu Sicherheitsschwachstellen führen.
Verwenden Sie Windows Hello für die Authentifizierung: Sie können sich bei Windows sicherer anmelden, wenn Sie die Gesichtserkennung, Fingerabdruckerkennung oder den PIN-Code von Windows Hello verwenden.
Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zu Windows Hello und zur Einrichtung.
Sichere Kennwörter aufbewahren: Wenn Sie ein Kennwort verwenden müssen, verwenden Sie ein sicheres. Ein sicheres Kennwort ist mindestens 13 Zeichen lang und enthält eine Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbolen. Geben Sie Passwörter nicht an andere weiter und verwenden Sie keine alten Passwörter oder Passwörter, die Sie derzeit an anderer Stelle verwenden.
Weitere Tipps zu Kennwörtern finden Sie unter Schützen Sie Ihre Kennwörter.
Klicken Sie mit Bedacht: Achten Sie auf verdächtige Links. Sie können in E-Mails, Tweets, Beiträgen, Onlineanzeigen, Nachrichten oder Anhängen angezeigt werden und tarnen sich manchmal als aus bekannten und vertrauenswürdigen Quellen stammend.
Weitere Informationen finden Sie unter Schützen Sie sich vor Phishingschemata und anderen Formen des Onlinebetrugs
Vorsicht vor öffentlichem WLAN: Wenn Sie sich mit einem Firmengerät mit einem ungesicherten Wi-Fi Netzwerk verbinden, gefährden Sie sich und Ihr Unternehmen. Finden Sie heraus, ob Ihr Unternehmen über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verfügt, auf das Sie zugreifen können, wenn Sie unterwegs WLAN nutzen müssen.
"Erinnern" Sie sich niemals an Wi-Fi Netzwerke, die Sie oder Ihr Unternehmen nicht kontrollieren. Das bedeutet, dass Sie Ihr Gerät so einstellen müssen, dass es nicht automatisch eine Verbindung mit öffentlichen Wi-Fi Netzwerken wie Cafés, Flughäfen oder Hotels herstellt.
Speichern Sie Ihre Daten sicher: Wenn Ihr Unternehmen eine Ressource zum Speichern Ihrer Arbeit wie z. B. OneDrive for Business oder SharePoint bereitstellt, sollten Sie diese nach Möglichkeit verwenden, anstatt die Arbeit nur auf Ihrem lokalen Computer zu speichern. Durch das Speichern Ihrer Dateien auf Unternehmensressourcen können Sie sich darauf verlassen, dass sie sicher gesichert und immer verfügbar sind, selbst wenn Ihr Gerät beschädigt oder gestohlen wird.
Geben Sie Alarm: Wenn Sie Ihren Computer verwenden und etwas Ungewöhnliches bemerken, informieren Sie die IT-Abteilung Ihres Unternehmens. Dadurch wird sichergestellt, dass das Netzwerk Ihres Unternehmens sicher bleibt. Wenn Sie Opfer eines Betrugs wurden oder Ihre Dateien durch Ransomware blockiert werden, vermeiden Sie einen direkten Umgang mit den Betrügern.
Sicheres Surfen im Internet: Vermeiden Sie das Aufrufen von Websites, die potenziell illegale Inhalte anbieten. Über viele dieser Websites wird direkt Schadsoftware installiert, oder es werden Downloads angeboten, die Schadsoftware enthalten. Verwenden Sie einen modernen Browser wie Microsoft Edge, der schädliche Websites blockieren und verhindern kann, dass schädlicher Code auf Ihrem Computer ausgeführt wird.
Achten Sie auf Betrug: Einige Betrüger durchsuchen soziale Medien nach Beschäftigungsinformationen und senden E-Mails, in denen es um berufsbezogene Transaktionen zu gehen scheint. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie auf nicht angefragte Kommunikation antworten oder reagieren, sei es per E-Mail, Telefon oder SMS. Das FBI warnt regelmäßig vor geschäftlichen E-Mail-Betrugsversuchen und stellt Kontaktinformationen für Beschwerden und Berichte bereit.
Wenn Sie eine ungewöhnliche oder unerwartete Anfrage nach vertraulichen Informationen oder Geld erhalten, wenden Sie sich direkt an den scheinbaren Absender, um dies zu bestätigen. Am besten telefonisch.
Vermeiden Sie es, zu viele arbeitsbezogene Informationen in sozialen Medien preiszugeben: Zu viele Details zu Ihren beruflichen Verantwortlichkeitsbereichen und Kontaktinformationen in sozialen Medien können Betrüger anziehen. Sie nutzen diese Informationen möglicherweise, um Ihnen gezielte Betrugsnachrichten zu senden, die legitim aussehen. Oder sie könnten diese Informationen verwenden, um sich in Betrugsnachrichten an Ihre Kollegen auszugeben.
Schützen Sie physische Geräte: Wechseldatenträger und Mobilgeräte, einschließlich Laptops und Mobiltelefone, können leicht mit allen darin enthaltenen Daten gestohlen werden. Achten Sie auf den Schutz und die Sicherheit dieser Geräte, insbesondere wenn Sie diese an öffentlichen Orten verwenden oder in Ihrem Auto liegen lassen. Stellen Sie sicher, dass alle tragbaren oder Wechselmedien ordnungsgemäß verschlüsselt sind, damit der Zugriff auf die Daten auf ihnen schwieriger ist, wenn sie in die falschen Hände geraten.
Tipp
Arbeiten Sie von zu Hause aus? Lesen Sie die besten Tipps für die sichere Arbeit von zu Hause aus.
Verhindern und Entfernen von Schadsoftware mit Windows-Sicherheit
Ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit am Arbeitsplatz ist der Schutz Ihres Computers vor Schadsoftware. Windows-Sicherheit (oder Windows Defender Security Center in älteren Versionen von Windows) ist in Windows integriert und bietet die Erkennung, Verhinderung und Entfernung von Schadsoftware in Echtzeit mit cloudbasiertem Schutz.
Weitere Informationen finden Sie unter Viren- & Bedrohungsschutz in Windows-Sicherheit.
Weitere Möglichkeiten zum Entfernen von Schadsoftware
Wenn beim Entfernen von Schadsoftware Probleme auftreten, versuchen Sie, wenden Sie sich zur Unterstützung an die IT-Abteilung des Unternehmens. Sie muss möglicherweise alle Verstöße sofort eindämmen und sicherstellen, dass das restliche Unternehmensnetzwerk sicher ist.
Zur Unterstützung aller Windows-Kunden, einschließlich solcher, bei denen Windows-Sicherheit nicht ausgeführt wird, stellt Microsoft Ihnen Microsoft Defender Offline bereit.
Microsoft Defender Offline
Microsoft Defender Offline wird außerhalb von Windows ausgeführt, um Rootkits und andere Bedrohungen zu entfernen, die sich vor dem Windows-Betriebssystem verbergen. Dieses Tool nutzt eine kleine separate Betriebsumgebung, in der sich verschleierte Bedrohungen nicht vor Antischadsoftware Scannern verstecken können.
Bei Windows 10 oder 11 ist Microsoft Defender Offline in das Betriebssystem integriert und kann über Windows-Sicherheit ausgeführt werden. Die Lösung wird auch als separater Download für frühere Versionen von Windows bereitgestellt.