Symptome
In seltenen Fällen kann es bei einer begrenzten Anzahl von Geräten in verwalteten IT-Umgebungen – und bei einigen erweiterten Home-Setups mit NAS-Geräten (Network Attached Storage) – bei Anwendungen, die SMB (Server Message Block) verwenden, zu längeren Dateizugriffszeiten als üblich für Übertragungen und Lesevorgänge kommen.
Dies geschieht nur, wenn alle folgenden Bedingungen vorhanden sind:
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Das SMB-Clientgerät, auf dem die Anwendung ausgeführt wird, verwendet Windows 11 Version 25H2 oder Windows 11 Version 24H2.
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Die Anwendung stellt eine Verbindung mit einem SMB-Remoteserver bereit, bei dem es sich entweder um eine Nicht-Windows-SMB-Implementierung handelt (z. B. Linux, Samba, NAS-Geräte oder Speicherappliances von Drittanbietern), oder bei dem es sich um eine Windows-Version handelt, die vor Windows Server 2019 veröffentlicht wurde (z. B. Windows Server 2016).
In Umgebungen, in denen diese spezifische Interaktion stattfindet, kann der Dateizugriff länger dauern und sich auf die Anwendungsleistung auswirken. In einigen Fällen kann sich dies auf Stunden erstrecken, abhängig von der Anzahl der Dateien, auf die zugegriffen wird, nicht ihrer Größe.
Hinweis: Es ist unwahrscheinlich, dass sich dieses Problem auf Personen auswirkt, die Geräte in typischen privaten oder persönlichen Einstellungen verwenden. Erweiterte Heimkonfigurationen, die NAS-Geräte oder andere Nicht-Windows-SMB-Server verwenden, können jedoch ebenfalls betroffen sein. Dies wirkt sich in erster Linie auf Unternehmensszenarien aus, in denen SMB für Dateifreigabe, Druck oder serverbasierte Workloads verwendet wird.
Status
Microsoft arbeitet daran, eine Lösung für dieses Problem in einem zukünftigen Windows-Update zu veröffentlichen. Zusätzliche Details werden bereitgestellt, sobald sie verfügbar sind.