Tipps zur Verbesserung der PC-Leistung in Windows 10

Wenn Ihr PC langsam ist, können Sie dessen Leistung mithilfe der folgenden Vorschläge möglicherweise verbessern. Verwenden Sie die Tipps entsprechend ihrer Reihenfolge. Beginnen Sie also mit dem ersten, prüfen Sie, ob es hilft, und fahren Sie mit dem nächsten Tipp fort, sollte das Problem weiterhin bestehen.  

Eine der besten Möglichkeiten, um das Beste aus Ihrem PC herauszuholen, ist die Verwendung der neuesten Version von Windows 10. Wenn Sie nach Updates suchen, sucht Ihr PC auch nach den neuesten Gerätetreibern, die ebenfalls die Leistung Ihres PCs verbessern können.

So suchen Sie nach Updates:

  1. Wählen Sie die Schaltfläche Start und dann Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update > Nach Updates suchen.
    Nach Windows-Updates suchen

  2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

    • Wenn die Statusmeldung sagt „Sie sind auf dem neuesten Stand“, fahren Sie mit dem nächsten Tipp fort.

    • Lautet der Status „Updates sind verfügbar“, wählen Sie Jetzt installieren aus.

  3. Wählen Sie die zu installierenden Updates und dann Installieren aus.

  4. Starten Sie den PC neu, und überprüfen Sie, ob er nun besser läuft.

Unter Windows Update – FAQ finden Sie weitere Informationen zu Updates, und wie Sie diese automatisch installieren lassen können.

Informationen zur Problembehandlung für Windows Update finden Sie unter Update Windows 10 and Problembehandlung beim Update von Windows 10.

Wenn Ihr PC noch immer langsam ist, fahren Sie mit nächsten Tipp fort.

Wenn viele Apps, Programme, Webbrowser usw. gleichzeitig geöffnet sind, kann dies den PC verlangsamen. Wenn viele Browser-Registerkarten gleichzeitig geöffnet sind, kann dies dessen Leistung ebenfalls beeinträchtigen. Sollte dies der Fall sein, schließen Sie alle nicht benötigten Apps, Browserregisterkarten usw. und überprüfen Sie, ob dies zur Beschleunigung Ihres PCs beiträgt. Falls nicht, starten Sie den PC neu, und öffnen Sie dann nur die Apps, Programme und Browserfenster, die Sie benötigen.

So starten Sie den PC neu:

  1. Wählen Sie die Schaltfläche Start und dann Ein/Aus > Neu starten aus.

  2. Öffnen Sie nach dem Neustart des PCs nur die Apps, die Sie benötigen, und schließen Sie diese wieder, wenn Sie fertig sind.

Manchmal können Apps, die für eine ältere Windows-Version erstellt wurden und unter Windows 10 ausgeführt werden, den PC verlangsamen. Wenn dies nach dem Öffnen eines bestimmten Programms der Fall ist, prüfen Sie, ob der Hersteller auf seiner Website eine aktualisierte Programmversion anbietet, oder führen Sie die Problembehandlung für die Programmkompatibilität aus.

So führen Sie die Problembehandlung für die Programmkompatibilität aus:

  1. Geben Sie in das Suchfeld auf der Taskleiste Problembehandlung ein, und wählen Sie dann die Einstellungen für die Problembehandlung aus, worin Sie die Systemeinstellungen finden.

  2. Wählen Sie in der Liste der Problembehandlungen Problembehandlung für die Programmkompatibilität > Problembehandlung ausführen aus.

  3. Wählen Sie das Programm, bei dem Probleme auftreten sind, und dann Weiter aus, und fahren Sie mit der Problembehandlung fort.

Der PC ist weiterhin langsam? Fahren Sie mit dem nächsten Tipp fort.

Mit ReadyBoost können Sie einen Wechseldatenträger verwenden, beispielsweise einen USB-Stick, um die Leistung Ihres PCs zu verbessern, ohne den PC zu öffnen und mehr Speicher (RAM) hinzuzufügen. Um ReadyBoost verwenden zu können, benötigen Sie einen USB-Speicherstick oder eine Speicherkarte mit mindestens 500 MB freiem Speicherplatz und einer hohen Datenübertragungsrate. 

Die Verwendung von ReadyBoost

  1. Schließen Sie den USB-Speicherstick an einem USB-Anschluss des PCs an.

  2. Wählen Sie auf der Taskleiste den Datei-Explorer  aus.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol für den USB-Speicherstick (oder die SD-Karte, wenn Sie eine solche verwenden) bzw. drücken und halten Sie das Symbol, und wählen Sie dann Eigenschaften.

  4. Wählen Sie die Registerkarte ReadyBoost, und wählen Sie dann Dieses Gerät verwenden aus.
    Windows überprüft, ob das Gerät ReadyBoost verwenden kann. Wenn dies nicht möglich ist, werden Sie darüber informiert.

  5. Nachdem Windows ermittelt hat, wie viel freier Speicherplatz zur Optimierung des Arbeitsspeichers verwendet werden soll, wählen Sie OK aus, um diesen Speicherplatz zu reservieren, damit er von ReadyBoost verwendet werden kann.

    Wenn Sie sich den Inhalt des USB-Speichersticks im Datei-Explorer ansehen, sehen Sie eine Datei namens „ReadyBoost.sfcache“ auf dem Speicherstick. Diese Datei zeigt, wie viel Speicherplatz für ReadyBoost reserviert ist.

Hinweis: ReadyBoost kann nicht verwendet werden, wenn Windows auf einem SSD-Laufwerk (Solid State Drive) installiert ist. Ein SSD-Laufwerk ist bereits schnell, und ReadyBoost kann dessen Leistung nicht verbessern.

Die Auslagerungsdatei ist ein Bereich auf der Festplatte, die Windows wie Speicher verwendet. Windows 10 verfügt über eine Einstellung, mit der die Größe der Auslagerungsdatei automatisch eingestellt wird, wodurch die Leistung des PCs verbessert werden kann. 

So stellen Sie sicher, dass die automatische Verwaltung der Auslagerungsdatei aktiviert ist

  1. Geben Sie in das Suchfeld auf der Taskleiste erweiterte System ein, und wählen Sie dann Erweiterte Systemeinstellungen anzeigen aus. Darunter ist Systemsteuerung aufgeführt.

  2. Wählen Sie auf der Seite „Systemeigenschaften“ die Registerkarte Erweitert, und dann im Bereich „Leistung“ die Schaltfläche Einstellungen aus.

  3. Wählen Sie auf der Seite „Leistungsoptionen“ die Registerkarte Erweitert und dann Ändern im Bereich „Virtueller Arbeitsspeicher“ aus.

  4. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten aktiviert ist. Sollte dies der Fall sein, fahren Sie mit dem nächsten Tipp fort. Falls nicht, aktivieren Sie es, und starten Sie den PC neu, indem Sie die Schaltfläche Start > Ein/Aus  > Neu starten auswählen.

Verwenden Sie den PC, und überprüfen Sie, ob er jetzt besser läuft. Wenn das nicht der Fall ist, versuchen Sie es mit dem nächsten Tipp.

Möglicherweise können Sie die Leistung verbessern, wenn Sie Speicherplatz auf dem PC freigeben.

So prüfen Sie, ob der Speicherplatz auf dem Datenträger knapp wird

  1. Wählen Sie die Schaltfläche Start  und dann Einstellungen > System  > Speicher aus.
    Öffnen Sie die Speichereinstellungen

  2. Ihre Laufwerke werden im Speicherbereich aufgeführt. Beachten Sie die Menge an freiem Speicherplatz und die Gesamtgröße für jedes Laufwerk.

Hinweis: Wenn Ihr PC über genügend Speicher verfügt, fahren Sie mit dem nächsten Tipp fort.

Mit der Speicheroptimierung können Sie nicht benötigte oder temporäre Dateien von Ihrem Gerät löschen, wodurch ebenfalls Speicherplatz freigegeben werden kann. 

Wenn Sie die Speicheroptimierung aktivieren, wird von Windows automatisch Speicherplatz freigegeben, indem unnötige Dateien (einschließlich Dateien im Papierkorb) gelöscht werden, wenn der Speicherplatz auf dem Datenträger oder in den von Ihnen festgelegten Intervallen nicht ausreichend ist. In den folgenden Anweisungen erfahren Sie, wie Sie temporäre Dateien löschen und die Speicheroptimierung aktivieren und konfigurieren.

Wenn Sie die Speicheroptimierung mit den folgenden Schritten nicht finden, erhalten Sie weitere Informationen im Abschnitt „Freigeben von Speicherplatz mit Datenträgerbereinigung“ weiter unten. 

Hinweis: Möglicherweise möchten Sie zur Verbesserung der Leistung keine temporären Dateien löschen. Auch wenn diese Dateien derzeit nicht genutzt werden, tragen sie dazu dabei, dass Ihre Apps schneller gestartet und ausgeführt werden.

So löschen Sie temporäre Dateien mit der Speicheroptimierung

  1. Wählen Sie die Schaltfläche Start  und dann Einstellungen > System  > Speicher aus.
    Öffnen Sie die Speichereinstellungen

  2. Wählen Sie Temporäre Dateien in der Speicheraufschlüsselung aus. Hinweis: Wenn keine temporären Dateien aufgeführt werden, wählen Sie Weitere Kategorien anzeigen aus.

  3. Es dauert einen Moment, bis Windows ermittelt hat, welche Dateien und Apps den meisten Speicherplatz auf Ihrem PC belegen.

  4. Wählen Sie alle zu löschenden Elemente aus und klicken Sie anschließend auf Dateien entfernen.

Sie können den Papierkorb auf Ihrem Desktop öffnen, um vor dem Löschen dessen Inhalt anzuzeigen. Wenn das Papierkorbsymbol  auf dem Desktop nicht angezeigt wird, geben Sie in der Suchleiste auf der Taskleiste Papierkorb ein, und wählen Sie dann Papierkorb aus der Ergebnisliste aus. 

Hinweis: Windows verschiebt von Ihnen gelöschte Dateien in den Papierkorb, für den Fall, dass Sie Ihre Meinung ändern und sie später wieder benötigen. Sie können möglicherweise eine erhebliche Menge an Speicherplatz freigeben, indem Sie die Papierkorbdateien löschen, um die darin enthaltenen Dateien dauerhaft zu entfernen.

So aktivieren und konfigurieren Sie die Speicheroptimierung

  1. Wählen Sie die Schaltfläche Start  und dann Einstellungen > System > Speicher aus.
    Öffnen Sie die Speichereinstellungen

  2. Aktivieren Sie im Bereich „Speicher“ die Option Speicheroptimierung.

  3. Wählen Sie Speicheroptimierung konfigurieren oder jetzt ausführen aus.

  4. Legen Sie im Bereich Speicheroptimierung fest, wie oft die Speicheroptimierung ausgeführt werden soll.

  5. Wählen Sie im Bereich „Temporäre Dateien“ die Option Temporäre Dateien löschen, die von meinen Apps nicht verwendet werden aus.

  6. Legen Sie fest, welche Dateien von der Speicheroptimierung gelöscht werden sollen (Dateien in Ihrem Papierkorb und im Ordner „Downloads“), und wählen Sie dann die entsprechenden Zeitintervalle aus.

  7. Scrollen Sie nach unten und wählen Sie Jetzt bereinigen aus.

  8. Es dauert einen Moment, bis Windows die Dateien bereinigt hat. Anschließend wird eine Meldung angezeigt, die angibt, wie viel Speicherplatz freigegeben wurde.

Wenn auf Ihrem System keine Speicheroptimierung vorhanden ist, können Sie die Datenträgerbereinigung verwenden, um temporäre Dateien und Systemdateien vom Gerät zu löschen.

So führen Sie Datenträgerbereinigung aus

  1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Datenträgerbereinigung ein, und wählen Sie dann Datenträgerbereinigung aus der Ergebnisliste aus.

  2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben den Dateitypen, die Sie löschen möchten. (Um eine Beschreibung der einzelnen Dateitypen zu erhalten, wählen Sie den Namen aus.) Standardmäßig werden Heruntergeladene Programmdateien, Temporäre Internetdateien und Miniaturansichten ausgewählt. Achten Sie darauf, diese Kontrollkästchen zu deaktivieren, wenn Sie diese Dateien nicht löschen möchten.

  3. Um noch mehr Speicherplatz freizugeben, wählen Sie Systemdateien bereinigen aus.Es dauert einen Augenblick, bis die Datenträgerbereinigung den Speicherplatz berechnet hat, der freigegeben werden kann. 

    Hinweis: Wenn seit dem Upgrade auf Windows 10 weniger als 10 Tage vergangen sind, wird Ihre vorherige Windows-Version als Systemdatei aufgeführt, die Sie löschen können. Wenn Sie Speicherplatz auf dem Laufwerk freigeben müssen, können Sie diese löschen, sollten jedoch beachten, dass Sie Ihren Ordner „Windows.old“ löschen. Dieser enthält Dateien, mit deren Hilfe Sie zur vorherigen Windows-Version zurückkehren können. Das Löschen der vorherigen Windows-Version kann nicht rückgängig gemacht werden. (Sie können nicht zur vorigen Version von Windows zurückkehren.)

  4. Wählen Sie die zu löschenden Dateitypen, wählen Sie OK aus und dann im Bestätigungsfenster Dateien löschen, um die Bereinigung zu starten.

Wenn der PC immer noch langsam ist, versuchen Sie, Apps zu deinstallieren, die Sie nicht mehr verwenden.

So deinstallieren Sie nicht mehr verwendete Apps

  1. Wählen Sie die Schaltfläche Start, dann Einstellungen  > Apps > Apps und Features aus.
    Öffnen der Einstellungen von Apps und Funktionen

  2. Suchen Sie nach einer bestimmten App, oder sortieren Sie die Apps, um zu ermitteln, welche am meisten Speicherplatz belegen.

  3. Wenn Sie eine zu löschende App finden, wählen Sie diese in der Liste aus, und wählen Sie dann Deinstallieren.

  4. Starten Sie den PC neu, und überprüfen Sie, ob sich die Leistung verbessert hat.

Wenn Ihr PC immer noch langsam ist, versuchen Sie, Dateien auf ein anderes Laufwerk zu verschieben.

Wenn Sie Fotos, Musik oder andere Dateien behalten möchten, obwohl Sie diese nur selten verwenden, können Sie sie auf einem Wechselmedium wie einem USB-Laufwerk speichern. Wenn das Laufwerk verbunden ist, können Sie die Dateien weiterhin verwenden, ohne dass sie Speicherplatz auf Ihrem PC belegen.

So verschieben Sie Dateien auf ein anderes Laufwerk

  1. Verbinden Sie das Wechselmedium mit dem PC.

  2. Öffnen Sie den Datei-Explorerin der Taskleiste und suchen Sie die Dateien, die Sie verschieben möchten.

  3. Markieren Sie die Dateien, wechseln Sie zu Startseite, und wählen Sie dann Verschieben nach > Speicherort auswählen aus.

  4. Wählen Sie in der Liste Ihr Wechselmedium und dann Verschieben aus.

  5. Starten Sie den PC neu, und überprüfen Sie, ob sich die Leistung verbessert hat.

Weitere Informationen zum Freigeben von Speicherplatz unter Windows 10.

Wenn Ihr PC dann noch immer langsam ist, versuchen Sie es mit dem nächsten Tipp.

Windows 10 enthält viele verschiedene visuelle Effekte, beispielsweise Animationen und Schatteneffekte. Diese sehen toll aus, benötigen aber auch zusätzliche Systemressourcen und können Ihren PC verlangsamen. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Sie einen PC mit wenig Speicher (RAM) besitzen.

So passen Sie visuelle Effekte in Windows an:

  1. Geben Sie in das Suchfeld auf der Taskleiste Leistung ein, und wählen Sie dann Darstellung und Leistung von Windows anpassen aus der Ergebnisliste aus.

  2. Wählen Sie auf der Registerkarte Visuelle Effekte die Option Für optimale Leistung anpassen > Übernehmen aus.

  3. Starten Sie den PC neu, und überprüfen Sie, ob dies Ihren PC beschleunigt hat.

Wenn Ihr PC noch immer langsam ist, fahren Sie mit nächsten Tipp fort.

In den PC-Einstellungen können Sie auswählen, welche Dateien standardmäßig gespeichert werden sollen. Sie können Dateien standardmäßig auf Ihrem PC oder in OneDrive speichern und Dateien zwischen den beiden Speicherorten synchronisieren. Auf diese Weise können Sie auf Ihre Dateien von einem beliebigen Gerät zugreifen, das eine Verbindung mit dem Internet herstellen kann, und es ist sichergestellt, dass Ihre Dateien gesichert sind, falls Ihr PC beschädigt wird oder verloren geht. Allerdings müssen Dateien zwischen Ihrem PC und OneDrive synchronisiert werden, und das Synchronisieren kann Ihren PC verlangsamen. Sie können die OneDrive-Synchronisierung vorübergehend anhalten und überprüfen, ob die Leistung Ihres PCs dadurch verbessert wird. 

So halten Sie die Synchronisierung mit OneDrive an

  1. Suchen Sie auf der Taskleiste neben dem Infobereich nach OneDrive.

  2. Wählen Sie OneDrive  > Mehr  > Synchronisierung anhalten,und legen Sie dann fest, wie lange die Synchronisierung der Dateien angehalten werden soll.

  3. Starten Sie den PC neu, und überprüfen Sie, ob Ihre Leistungsprobleme durch das Anhalten der Synchronisierung verbessert wurden. 

  4. Um die Synchronisierung der Dateien fortzusetzen, wählen Sie OneDrive > Mehr > Synchronisierung fortsetzen aus.

Sie können auch die Website Beheben von Microsoft OneDrive-Synchronisierungsproblemen aufrufen, um eine Überprüfung auf Synchronisierungsprobleme durchzuführen. 

Hinweise: 

  • Wenn Sie Windows 10, Version 1709, oder höher verwenden, können Sie mit OneDrive-Dateien bei Bedarf auswählen, welche Dateien Sie synchronisieren und immer auf Ihrem PC speichern möchten. Die PC-Leistung kann verbessert werden, wenn Sie die Anzahl der Dateien reduzieren, die auf Ihrem PC synchronisiert werden. Wenn Sie wissen möchten, welche Version von Windows 10 derzeit auf Ihrem Gerät ausgeführt wird, wählen Sie die Schaltfläche Start und dann Einstellungen  > System > Info aus.
    Einstellungen für „Info“ öffnen

  • Weitere Informationen zu OneDrive Files bei Bedarf finden Sie unter Informationen zu OneDrive-Dateien bei Bedarf.

Wenn Sie Ihren PC einschalten, starten einige Programme automatisch und werden im Hintergrund ausgeführt. Sie können diese Programme deaktivieren, damit sie nicht ausgeführt werden, wenn der PC startet.

Viele Programme werden beim Starten von Windows automatisch gestartet. Dadurch sind sie nicht sichtbar, stehen aber bei Bedarf schnell zur Verfügung. Dies ist hilfreich für Programme, die Sie häufig verwenden. Die zusätzlich im Hintergrund gestarteten Programme führen aber dazu, dass Windows langsamer startet.

Suchen Sie die Programme, die automatisch gestartet werden.

In einigen Fällen können Sie anhand der Programmsymbole im Infobereich (ganz rechts auf der Taskleiste) herausfinden, welche Programme automatisch starten. Sehen Sie zuerst dort nach, ob Programme ausgeführt werden, die nicht automatisch gestartet werden sollen. Um den Namen des Programms zu ermitteln, zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf das Programmsymbol. Stellen Sie sicher, dass Ausgeblendete Symbole einblenden aktiviert ist, damit alle Programme angezeigt werden.

Im Infobereich ausgeblendete Symbole einblenden

Infobereich mit Mauszeiger, um ausgeblendete Symbole einzublenden

Auch nachdem Sie den Infobereich überprüft haben, können noch Programme vorhanden sein, die beim Start automatisch ausgeführt werden. Hier erfahren Sie, wie Sie alle Programme finden, die automatisch starten, und wie Sie verhindern, dass Programme beim Starten von Windows automatisch gestartet werden.

So verhindern Sie, dass ein Programm automatisch gestartet wird

  1. Wählen Sie die Schaltfläche Start  und dann Einstellungen  > Apps  > Autostart aus.
    Öffnen der Einstellungen für Autostart-Apps

  2. Suchen Sie im Bereich Autostart-Apps das Programm, das nicht mehr automatisch gestartet werden soll, und legen Sie es auf Aus fest.

Hinweise: 

  • Wenn Sie ein Programm deaktivieren und es beim Starten von Windows trotzdem automatisch gestartet wird, sollten Sie einen Schadsoftware- und Virenscan durchführen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im nächsten Abschnitt.

  • Um nach der oben beschriebenen Vorgehensweise ein Programm daran zu hindern, dass es automatisch gestartet wird, muss Windows 10 (Version 1803 oder höher) installiert sein. Wenn Sie wissen möchten, welche Version von Windows 10 derzeit auf Ihrem Gerät ausgeführt wird, wählen Sie die Schaltfläche Start und dann Einstellungen > System > Info aus.
    Einstellungen für „Info“ öffnen

  • Wenn Sie Windows 10 (Version 1709 oder früher) installiert haben, drücken Sie STRG + ALT + ENTF, wählen Sie Task-Manager, Autostart, dann das Programm, das nicht mehr automatisch gestartet werden soll, und anschließend Deaktivieren aus.

Ein Virus, eine Malware oder schädliche Software kann dazu führen, dass Ihr PC langsam arbeitet. Weitere Anzeichen sind unerwartete auf dem PC angezeigte Nachrichten, unerwartet gestartete Programme oder das Geräusch einer unablässig arbeitenden Festplatte.

Der beste Schutz vor Viren und schädlicher Software ist die Ausführung von Antimalware- und Antivirensoftware, die natürlich immer aktuell sein sollte. Aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist nicht auszuschließen, dass Ihr PC infiziert wird.

Sie können Ihren PC mit dem in Windows 10 enthaltenen Feature Windows-Sicherheit (zuvor Windows Defender Security Center) überprüfen, um Viren oder andere Malware zu finden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Schützen Sie Ihren PC. Weitere Informationen finden Sie unter Schützen Ihres Windows 10-PCs.

Hinweise: 

  • Wenn Sie andere Antiviren- oder Antischadsoftware verwenden, informieren Sie sich anhand der Dokumentation für dieses Programm, wie Sie auf Viren überprüfen können. Stellen Sie außerdem sicher, dass nicht mehrere Antivirenprogramme gleichzeitig ausgeführt werden. Sollte dies der Fall sein, deaktivieren oder deinstallieren Sie alle Antivirenprogramme bis auf das eine, das Sie verwenden möchten.

  • Wenn Sie ein anderes Antivirenprogramm installiert und aktiviert haben, wird Windows-Sicherheit standardmäßig deaktiviert.

So überprüfen Sie Ihr System mit Windows-Sicherheit (ab Windows 10, Version 1809) auf Viren

  1. Wählen Sie Start > Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows-Sicherheit und dann Windows-Sicherheit öffnen aus.
    Einstellungen von Windows-Sicherheit öffnen

  2. Wählen Sie Viren- & Bedrohungsschutz, und dann Nach Updates suchen unter Updates für den Viren- & Bedrohungsschutz aus.

  3. Wählen Sie im Bildschirm Schutzupdates die Option Nach Updates suchen, um sicherstellen, dass Sie über die neuesten Updates verfügen.

  4. Wählen Sie Viren- & Bedrohungsschutz und dann Schnellüberprüfung.

    Warten Sie, bis Windows-Sicherheit die Überprüfung auf Viren und Schadsoftware beendet hat.

  5. Führen Sie den Ergebnissen der Überprüfung entsprechend einen der folgenden Schritte aus:

    • Führen Sie die empfohlene erweiterte Überprüfung aus. Diese Überprüfung dauert länger, sucht jedoch ausführlicher nach Bedrohungen auf Ihrem PC.

    • Wenn Windows-Sicherheit einen Virus oder eine Schadsoftware gefunden hat und sie nicht entfernen oder unter Quarantäne stellen kann, kontaktieren Sie Microsoft-Support für Hilfe.

    • Wenn keine Viren gefunden wurden, starten Sie den PC neu, und versuchen Sie die Leistungsprobleme zu reproduzieren, die auf dem PC aufgetreten sind.

Hinweise: 

  • Wenn Windows-Sicherheit nicht geöffnet wird, die Definitionsdatei nicht aktualisiert oder die Überprüfung auf Viren nicht abgeschlossen werden kann, führen Sie Windows Defender Offline aus. Die Anleitung dazu finden Sie unten So überprüfen Sie Ihr System mit Windows Defender Offline (ab Windows 10 Version 1809) auf Schadsoftware und Viren.

  • Wenn Sie wissen möchten, welche Version von Windows 10 derzeit auf Ihrem Gerät ausgeführt wird, wählen Sie die Schaltfläche Start und dann Einstellungen > System > Info aus. 
    Einstellungen für „Info“ öffnen

So überprüfen Sie mit Windows Defender Security Center (Windows 10, Version 1803) auf Viren

  1. Wählen Sie Start > Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows-Sicherheit  und dann Windows Defender Security Center öffnen aus.
    Einstellungen von Windows-Sicherheit öffnen

  2. Wählen Sie Viren- & Bedrohungsschutz und dann Updates für den Viren- & Bedrohungsschutz > Nach Updates suchen, um sicherzustellen, dass Sie über die aktuelle Definitionsdatei verfügen.

  3. Wählen Sie die Registerkarte Viren- & Bedrohungsschutz und dann Jetzt überprüfen aus.

    Warten Sie, bis Windows Defender Security Center die Überprüfung auf Viren und Schadsoftware beendet hat.

  4. Führen Sie den Ergebnissen der Überprüfung entsprechend einen der folgenden Schritte aus:

    • Führen Sie die empfohlene erweiterte Überprüfung aus. Diese Überprüfung dauert länger, sucht jedoch ausführlicher nach Bedrohungen auf Ihrem PC.

    • Wenn Windows Defender Security Center einen Virus oder Schadsoftware gefunden hat und sie nicht entfernen oder unter Quarantäne stellen kann, kontaktieren Sie Microsoft-Support für Hilfe.

    • Wenn keine Viren gefunden wurden, starten Sie den PC neu, und versuchen Sie die Leistungsprobleme zu reproduzieren, die auf dem PC aufgetreten sind.

Hinweise: 

  • Wenn Windows Defender Security Center nicht geöffnet wird, die Definitionsdatei nicht aktualisieren oder die Überprüfung auf Viren nicht abschließen kann, führen Sie Windows Defender im Offlinemodus aus. Dies wird unten unter So überprüfen Sie mit Windows Defender Offline (Windows 10 Version 1803) auf Schadsoftware und Viren beschrieben.

  • Wenn Sie wissen möchten, welche Version von Windows 10 derzeit auf Ihrem Gerät ausgeführt wird, wählen Sie die Schaltfläche Start und dann Einstellungen > System > Info aus.
    Einstellungen für „Info“ öffnen

So überprüfen Sie Ihr System mit Windows Defender Offline (Windows 10, Version 1809 oder höher) auf Schadsoftware und Viren

  1. Speichern Sie alle Dokumente oder Ressourcen, die auf dem PC geöffnet sind.

  2. Wählen Sie Start > Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows-Sicherheit und dann Windows-Sicherheit öffnen aus.
    Einstellungen von Windows-Sicherheit öffnen

  3. Wählen Sie Viren- & Bedrohungsschutz und dann unter Aktuelle Bedrohungen die Option Überprüfungsoptionen > Überprüfung mit Windows Defender Offline > Jetzt überprüfen aus.

    Der PC wird neu gestartet, und Windows Defender Offline wird ausgeführt und überprüft auf Viren und Schadsoftware. Die Überprüfung kann bis zu 15 Minuten dauern, und der PC wird anschließend nochmals neu gestartet.

  4. Versuchen Sie dann, das Leistungsproblem zu reproduzieren.

Wenn Ihr PC noch immer langsam ist, fahren Sie mit nächsten Tipp fort.

So überprüfen Sie mit Windows Defender Offline (Windows 10, Version 1803) auf Schadsoftware und Viren

  1. Speichern Sie alle Dokumente oder Ressourcen, die auf dem PC geöffnet sind.

  2. Wählen Sie Start  > Einstellungen  > Update und Sicherheit  > Windows-Sicherheit  und dann Windows Defender Security Center öffnen aus.
    Einstellungen von Windows-Sicherheit öffnen

  3. Wählen Sie Viren- & Bedrohungsschutz und dann Neue erweiterte Überprüfung ausführen > Windows Defender Offline-Überprüfung > Jetzt überprüfen.

    Der PC wird neu gestartet, und Windows Defender Offline wird ausgeführt und überprüft auf Viren und Schadsoftware. Die Überprüfung kann bis zu 15 Minuten dauern, und der PC wird anschließend nochmals neu gestartet.

  4. Versuchen Sie dann, das Leistungsproblem zu reproduzieren.

Wenn Ihr PC noch immer langsam ist, fahren Sie mit nächsten Tipp fort.

Die Wiederherstellung Ihres PCs ist eine Möglichkeit, die letzten Änderungen auf dem PC rückgängig zu machen, die möglicherweise Probleme verursachen. Wenn Sie davon ausgehen, dass kürzlich installierte Apps, Treiber oder Windows-Updates Probleme verursachen, können Sie diese möglicherweise beheben, indem Sie Ihren PC in einen Zustand aus einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen.

Hinweise: 

  • Die Wiederherstellung aus einem Wiederherstellungspunkt hat keine Auswirkungen auf Ihre persönlichen Dateien. Allerdings werden alle Apps, Treiber und Updates entfernt, die nach dem Erstellen des Wiederherstellungspunkts installiert wurden.

  • Die Systemwiederherstellung funktioniert für Änderungen in den letzten 7 bis 14 Tagen.

So setzen Sie Ihren PC auf einen Wiederherstellungspunkt zurück

  1. Geben Sie in das Suchfeld auf der Taskleiste Wiederherstellungspunkt ein, und wählen Sie dann Wiederherstellungspunkt erstellen aus der Liste der Ergebnisse aus.

  2. Wählen Sie auf der Registerkarte Computerschutz die Option Systemwiederherstellung aus.

  3. Wählen Sie Weiter und dann den Wiederherstellungspunkt für die Software (App, Treiber oder Update) aus, die möglicherweise das Problem verursacht. Wählen Sie dann Weiter > Fertig stellen aus.

  4. Starten Sie den PC neu, und überprüfen Sie, ob sich die Leistung verbessert hat.

Wenn keine Wiederherstellungspunkte angezeigt werden, ist möglicherweise der Computerschutz nicht aktiviert.

So aktivieren Sie den Computerschutz:

  1. Geben Sie in das Suchfeld auf der Taskleiste Wiederherstellungspunkt ein, und wählen Sie dann Wiederherstellungspunkt erstellen aus der Liste der Ergebnisse aus.

  2. Wählen Sie auf der Registerkarte Computerschutz die Option Konfigurieren aus.

  3. Wählen Sie Computerschutz aktivieren > OK aus.

Wenn Ihr PC dann noch immer langsam ist, versuchen Sie es mit dem nächsten Tipp.

Benötigen Sie weitere Hilfe?

An Diskussion teilnehmen
Die Community fragen
Support erhalten
So erreichen Sie uns

War diese Information hilfreich?

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Vielen Dank für Ihr Feedback. Es klingt, als ob es hilfreich sein könnte, Sie mit einem unserer Office-Supportmitarbeiter zu verbinden.

×