Artikel-ID: 182628 - Geändert am: Mittwoch, 5. Januar 2011 - Version: 2.0 Deaktivieren der PCI-Bus IRQ-Steuerung in Windows
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D40058 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 182628 (http://support.microsoft.com/kb/182628/EN-US/ ) How to Disable PCI Bus IRQ Steering in Windows ZusammenfassungTitel des Oringinalartikels: Q182628: How to Disable PCI Bus IRQ Steering in Windows Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
ZusammenfassungDieser Artikel beschreibt, wie Sie die Peripheral Component Interconnect (PCI)-Bus Interrupt Request (IRQ)-Steuerung in Windows deaktivieren. Weitere InformationenWenn die PCI-Bus IRQ-Steuerung aktiviert ist, führt Windows eine dynamische Zuweisung oder "Steuerung" von PCI-Bus-IRQs an PCI-Geräte durch. Wenn IRQ-Konflikte zwischen PCI-Geräten bestehen, müssen Sie möglicherweise die PCI-Bus IRQ-Steuerung deaktivieren, um festzustellen, wo die Konflikte auftreten. Um die PCI-Bus IRQ-Steuerung zu deaktivieren, gehen Sie nach den folgenden Schritten vor:
HINWEIS: Sie müssen möglicherweise ebenfalls die PCI-Bus IRQ-Steuerung im Basic Input/Output System (BIOS) des Computers deaktivieren. Für Informationen zur Vorgehensweise wenden Sie sich an den BIOS-Hersteller. Die folgenden Einstellungen bestimmen, welche Routing-Tabellen Windows beim Programmieren der IRQ-Steuerung verwendet:
Auch wenn die PCI-Bus IRQ-Steuerung deaktiviert ist, kann unter "IRQ-Routing-Status" "IRQ-Holder für PCI-Steuerung" erscheinen. Dies kann auftreten, wenn die IRQ-Einstellungen vom BIOS des Computers gelesen werden. Für Informationen zum Ändern des BIOS wenden Sie sich an den BIOS-Hersteller. Für weitere Informationen zur PCI-Bus IRQ-Steuerung lesen Sie bitte den folgenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base: 182604
(http://support.microsoft.com/kb/182604/DE/
)
Description of PCI Bus IRQ Steering Weitere InformationenDer lokale PCI-Bus (PCI local bus) ist zum Industriestandard geworden und wird in den meisten Pentium-Computern eingesetzt. Wenn ein Computer mit einem lokalen PCI-Bus hochgefahren wird, konfiguriert das System-BIOS dynamisch alle Ressourceneinstellungen und Ressourcenanforderungen, weil der PCI-Bus und die PCI-Geräte mit einheitlichen Mechanismen arbeiten, um sich zu identifizieren und ihre Ressourceneinstellungen und/oder Ressourcenanforderungen mitzuteilen. PCI-Geräte können dieselben IRQs verwenden, weil das System-BIOS eine Tabelle erstellt, die als PCI-IRQ-Routing-Tabelle bezeichnet wird und aus Einträgen für jedes PCI-Gerät besteht, dem eine ISA-IRQ zugewiesen wurde, die einer bestimmten PCI INT-Nummer zugeordnet ist, die wiederum dem spezifischen PCI-Steckplatz zugeordnet ist, an dem das Gerät installiert ist. Diese Werte werden kombiniert, um einen Verknüpfungswert zu bilden. Dieser Verknüpfungswert wird bei der Kommunikation mit einem Gerät verwendet. PCI-Geräte können zwar dieselben IRQs verwenden, haben jedoch jeweils individuelle Verknüpfungswerte. Nachdem das System-BIOS Ressourceneinstellungen zugewiesen und die PCI-IRQ-Routing-Tabelle erstellt hat, wird Windows gestartet und extrahiert Ressourceninformationen zu PCI- und ISA-Geräten, die Plug & Play-kompatibel sind, aus dem System-BIOS und liest dann die Informationen aus der PCI-IRQ-Routing-Tabelle. Windows kann zu diesem Zeitpunkt die ISA-IRQs, die einer bestimmten PCI INT-Nummer zugeordnet sind, neu zuweisen. Außerdem kann Windows eine dynamische Neuzuweisung der IRQs vornehmen, wenn ein Plug & Play-Ereignis eintritt, wie zum Beispiel das Andocken eines Laptops an seine Dockingstation. Bei dieser Art der Neuzuweisung von IRQs kommt es zuweilen vor, dass Windows hängt, neu gestartet wird oder ein Gerät nicht mehr funktioniert, wenn es versucht, die durch das BIOS vergebenen IRQs neu zuzuweisen. Sie können die dynamische Zuweisung von ISA-Interrupts durch Windows verhindern, indem Sie die IRQ-Steuerung deaktivieren. Dadurch wird Windows an der dynamischen Zuweisung von Interrupts gehindert und übernimmt die Werte aus Ihrem System-BIOS. Ein OEM (Original Equipment Manufacturer) sieht eventuell die Notwendigkeit, die IRQ-Steuerung sogar in neuen PCs zu deaktivieren, um Ressourcenkonflikte in Bezug auf Geräte zu vermeiden, die er in einem Computersystem installiert hat. Dadurch wird nicht ein etwaiger Verlust an Funktionalität für diese Geräte verhindert, sondern es soll nur gewährleistet werden, dass die Geräte weiterhin eine bestimmte IRQ-Konfiguration verwenden, von der der OEM bei den entsprechenden Systemtests festgestellt hat, dass sie ordnungsgemäß funktioniert. Weitere Suchbegriffe: abschalten IRQ-Steuerung resource PCI winmil Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, daß nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Hinweis Dies ist ein Artikel, der im Schnellverfahren direkt von der Microsoft-Supportorganisation erstellt wurde. Die hierin enthaltenen Informationen werden als Reaktion auf neue Probleme wie besehen bereitgestellt. Da dieser Artikel im Schnellverfahren erstellt wurde, kann er Tippfehler enthalten und zu einem späteren Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung überarbeitet werden. Weitere zu berücksichtigende Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen
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