Artikel-ID: 287532 - Geändert am: Freitag, 4. Mai 2012 - Version: 6.0

Konfigurieren von Internet-E-Mail-Konten in Outlook

SystemtippDieser Artikel bezieht sich auf ein anderes Betriebssystem als das von Ihnen verwendete. Für Sie möglicherweise nicht relevante Artikelinhalte wurden deaktiviert.
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D287532

Auf dieser Seite

Alles erweitern | Alles schließen

Zusammenfassung

In Microsoft Outlook speichert der Internet-E-Mail-Informationsdienst Informationen, die es Ihnen ermöglichen, sich an Ihrem Internet-E-Mail-Server anzumelden. Outlook stellt diesen Dienst im Rahmen eines typischen Setup-Szenarios zur Verfügung. Ihr Internetdienstanbieter (Internet Service Provider, ISP) liefert die erforderlichen Einstellungen, die auf den Konfigurationsseiten des Internet-E-Mail-Informationsdienstes erscheinen. Dieser Artikel beschreibt, wie Sie den Internet-E-Mail-Informationsdienst konfigurieren.

Lösung

Sie müssen den Internet-E-Mail-Informationsdienst richtig konfigurieren, um Nachrichten mit Microsoft Outlook senden und empfangen zu können. Hierzu müssen Sie über die folgenden spezifischen Informationen über Ihr E-Mail-Konto verfügen, um es manuell in Outlook zu konfigurieren. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren ISP, oder zeigen Sie die folgende ISP-Liste an, um die folgenden Informationen zu erhalten:
  • Ihre vollständige E-Mail-Adresse.
  • Den Typ des E-Mail-Kontos: POP3, IMAP oder HTTP.
  • Ihren Benutzernamen.
  • Ihr Kennwort.
  • Den Namen bzw. die Adresse des SMTP-Servers.
  • Den Namen bzw. die Adresse des POP3-Servers.
  • Ist gesicherte Kennwortauthentifizierung (SPA) erforderlich?
  • Die Portnummer, die für SMTP verwendet wird. (Die meisten ISPs verwenden Port 25.)
    • Ist für den Port Verschlüsselung (SSL ist die häufigste Form) notwendig?
  • Die Portnummer, die für POP3 verwendet wird. (Die meisten ISPs verwenden Port 110.)
    • Ist für den Port Verschlüsselung (SSL ist die häufigste Form) notwendig?
  • Erfordert der Server für ausgehende E-Mail-Nachrichten (SMTP) Authentifizierung?
    • Ist dies der Fall, werden mein normaler E-Mail-Name und das entsprechende Kennwort verwendet?

Führen Sie die Ihrer Outlook-Version entsprechenden Schritte durch, um den Internet-E-Mail-Informationsdienst zu konfigurieren.

Warnung Die Fix it-Lösung in Methode 1 für Microsoft Outlook 2010 sollte nur für Outlook 2010 verwendet werden. Diese Methode ist nicht für Computer mit einer älteren Version von Microsoft Outlook geeignet.

Methode 1: Microsoft Office Outlook 2010


Klicken Sie hier, um ausführliche Informationen zum Ändern der Outlook 2010-Kontoeinstellungen anzuzeigen oder auszublenden


Methode 2: Microsoft Office Outlook 2007



Klicken Sie hier, um ausführliche Informationen zum Ändern der Outlook 2007-Kontoeinstellungen anzuzeigen oder auszublenden

Methode 3: Microsoft Office Outlook 2003 und frühere Versionen von Outlook


Klicken Sie hier, um ausführliche Informationen zum Ändern der Kontoeinstellungen von Outlook 2003 oder früheren Versionen anzuzeigen oder auszublenden


Dialogfeld "Internet-E-Mail-Einstellungen"

Die Informationen, die Sie im Abschnitt "Konfigurieren eines Hotmail-Kontos in Outlook" eingegeben haben, werden auf den verschiedenen Registerkarten im Dialogfeld

Das Dialogfeld Internet-E-Mail-Einstellungen. Hier führen Sie Änderungen an Ihrem Internet-E-Mail-Konto durch.

Registerkarte "Allgemein"

Auf der Registerkarte Allgemein können Sie Ihr E-Mail-Konto umbenennen.
  • E-Mail-Konto: Geben Sie einen Namen für das Konto an.
  • Firma: Name Ihrer Firma; optional.
  • Antwortadresse: Optional. Wird nur dann verwendet, wenn Antworten auf Ihre Nachrichten an eine andere E-Mail-Adresse gesendet werden sollen.

Registerkarte "Postausgangsserver"

Die Registerkarte Postausgangsserver ist neu in Outlook. Die Schaltfläche Kontoeinstellungen testen setzt alle erforderlichen Felder auf dieser Registerkarte.
Hinweis Diese Schaltfläche ist auf dieser Registerkarte in Outlook 2007 nicht verfügbar. Diese Funktion ist im Dialogfeld Kontoeinstellungen verfügbar. Klicken Sie auf das Konto und anschließend auf Ändern, um zu dieser Funktion zu gelangen.
  • Kontrollkästchen Der Postausgangsserver (SMTP) erfordert Authentifizierung: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um diese Einstellung zu aktivieren und den vom Server erforderten Typ der Anmeldeauthentifizierung auszuwählen.
  • Kontrollkästchen Anmeldung durch gesicherte Kennwortauthentifizierung (SPA): Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen nur dann, wenn Ihr ISP dies fordert. Nur sehr wenige Internetdienstanbieter verwenden diese Einstellung.
  • Kontrollkästchen Vor dem Senden bei Posteingangsserver anmelden: Bei vielen ISPs müssen Sie Nachrichten zuerst empfangen. Dies impliziert, dass Sie ein authentifizierter Benutzer sind und den ISP nicht dazu verwenden, unerwünschte Werbenachrichten (SPAM) an ahnungslose Empfänger zu versenden.

Registerkarte "Verbindung"

  1. Verbindungsabschnitt



    Die Registerkarte Verbindung enthält Informationen darüber, wie Sie die Verbindung zu Ihrem E-Mail-Server herstellen. Es gibt drei Möglichkeiten, eine Verbindung zum E-Mail-Server Ihres ISP herzustellen. Wählen Sie den geeigneten Verbindungstyp:
    1. Über das lokale Netzwerk verbinden (LAN): Bei dieser Verbindung können Sie sich über Ihre bestehende Netzwerkverbindung an Ihrem E-Mail-Server anmelden. Ihre Netzwerkkonfiguration muss den Internetzugang unterstützen. Weitere Informationen erfragen Sie bei Ihrem Netzwerkadministrator.
    2. Über Modem verbinden: Der Internet-E-Mail-Dienst sucht nach einer DFÜ-Verbindung, um Sie bei Ihrem ISP anzumelden. Wenn Sie bei Ihrem ISP angemeldet sind, versucht er, die Verbindung zum E-Mail-Server des ISP herzustellen. Wenn dieser Abschnitt nicht verfügbar (deaktiviert) ist, so kann das bedeuten, dass die Microsoft Windows-DFÜ-Netzwerkfunktion auf Ihrem Computer nicht installiert ist. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt "Wenn das DFÜ-Netzwerk nicht installiert ist" in diesem Artikel.
    3. Internetverbindung manuell herstellen: Wenn Sie diese Option aktivieren, verwendet Outlook eine Standard-Verbindungsmethode, die bereits konfiguriert ist.
  2. Modemabschnitt
    1. Nachdem Sie Über Modem verbinden gewählt haben, müssen Sie eine DFÜ-Netzwerkverbindung angeben. Sie können eine bestehende Verbindung aus der Liste auswählen oder auf Hinzufügen klicken, um eine neue Verbindung zu erstellen.
    2. Wählen Sie die gewünschte Verbindung im Dropdown-Listenfeld aus, und klicken Sie auf Eigenschaften, um die Eigenschaften einer Verbindung zu bearbeiten. Sie gelangen auf die Eigenschaftenseite für diese Verbindung.

Registerkarte "Erweitert"

Auf der Registerkarte Erweitert können Sie die POP3- und SMTP-Serverports einstellen, festlegen, ob der Server eine sichere Verbindung erfordert, und die Einstellungen für Servertimeout und -übermittlung vornehmen. Die Übermittlungseinstellungen ermöglichen es Ihnen, eine Nachricht zu lesen, sie jedoch für eine vorgegebene Zeit auf dem Server zu belassen. Diese Funktion ist besonders dann nützlich, wenn Sie dasselbe E-Mail-Konto von mehreren Computern aus verwenden.

Übermitteln von Internet-E-Mail

Es gibt vier Möglichkeiten, Internet-E-Mail-Nachrichten zu senden und zu empfangen.
  • Drücken von [F9] auf der Tastatur: Wenn Sie [F9] drücken, wird Ihr Verbindungstyp überprüft. Dann werden die Nachrichten aus Ihrem Postausgang hochgeladen und Ihre Nachrichten vom Server heruntergeladen. Wenn es sich um eine LAN-Verbindung handelt, werden die Nachrichten ohne weitere Dialogfelder übermittelt. Wenn Sie die Verbindung zu Ihrem ISP über ein Modem herstellen, wird die DFÜ-Netzwerkverbindung gestartet und stellt die Verbindung her. Nachrichten werden aus Ihrem Posteingang hochgeladen und vom E-Mail-Server heruntergeladen.
  • Zeigen Sie im Menü Extras auf Senden/Empfangen. Klicken Sie dann auf Alle senden und empfangen oder auf den Namen des E-Mail-Kontos: Sie können wählen, dass Nachrichten nur gesendet werden sollen. Zeigen Sie im Menü Extras auf Senden/Empfangen. Klicken Sie dann auf Alle senden. Bei dieser Option werden keine Nachrichten vom Server heruntergeladen. Wenn Sie im Menü Extras auf Senden/Empfangen klicken und mehrere E-Mail-Konten haben, können Sie das zu verwendende E-Mail-Konto auswählen.
  • Klicken Sie in der Standard-Symbolleiste auf Senden/Empfangen: Wenn Sie in der Standard-Symbolleiste auf die Schaltfläche Senden/Empfangen klicken, geschieht dasselbe wie beim Drücken der Taste [F9].
  • In Microsoft Outlook 2002 erfolgt die Verbindung über die Menüoption Mit Kopfzeilen arbeiten: Wenn Sie mit Kopfzeilen anstatt vollständigen Nachrichten arbeiten möchten, verwenden Sie die Befehle, die unter Mit Kopfzeilen arbeiten aufgeführt sind. Es handelt sich dabei um ein Untermenü von Senden/Empfangen im Menü Extras. In Microsoft Office Outlook 2007 und Outlook 2003 erfolgt die Verbindung über die Befehle, die sich auf die Kopfzeilen beziehen. Wenn Sie mit Kopfzeilen anstatt vollständigen Nachrichten arbeiten möchten, verwenden Sie die auf die Kopfzeilen bezogenen Befehle unter Senden/Empfangen im Menü Extras. Bei Remotemail können Sie die Kopfzeilen durchsuchen und die Nachrichten markieren, die Sie empfangen, kopieren oder löschen möchten. Wenn Sie Remotemail verwenden, können Sie Nachrichten erstellen und zu einem beliebigen Zeitpunkt an Ihren Posteingang senden sowie Nachrichten senden und empfangen, wenn Sie die Verbindung zu Ihrem Postfach erstellen. Mit dieser Funktion können Sie Ihre Nachrichten auf dem Server halten.
Weitere Informationen darüber, wie Sie in Outlook 2002 mit Remotemail und Kopfzeilen arbeiten, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
296080  (http://support.microsoft.com/kb/296080/de/ ) Beschreibung der Remotemail-Feature, der Offline-Ordner-Feature und der offline Arbeitsfunktion in Outlook 2002

Wenn das DFÜ-Netzwerk nicht installiert ist

Sie müssen die in Microsoft Windows enthaltene DFÜ-Netzwerkfunktion installieren und konfigurieren, um eine Modemverbindung verwenden zu können. Ihr ISP liefert folgende Informationen:
  1. Benutzername
  2. Kennwort
  3. Telefonnummer für lokalen Zugriff
  4. Ihr Host- und Domänenname
  5. IP-Adresse des DNS-Servers
  6. Authentifizierungstechnik (ob ein Terminalfenster verwendet wird)
Ihr ISP kann Ihnen auch eine IP-Adresse und eine Subnetzmaske zur Verfügung stellen. Diese zusätzlichen Elemente benötigen Sie nur dann, wenn Sie von Ihrem Anbieter eine spezielle IP-Adresse erhalten, die Sie bei jeder Einwahl verwenden sollen.

Weitere Informationen zur Konfiguration des DFÜ-Netzwerks in Microsoft Windows 9x finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
138789  (http://support.microsoft.com/kb/138789/de/ ) Anschluss an das Internet in Windows 95 und Windows 98

Weitere Informationen

Verwenden von Microsoft Office Outlook Hotmail Connector für Ihr Hotmail-Konto

Wenn Sie versuchen, ein Hotmail-Konto in Outlook einzurichten, bietet Outlook Hotmail Connector eine kostenlose Lösung zur Verwaltung Ihrer Windows Live Hotmail-E-Mail-Nachrichten und -Kontakte in Outlook 2003, 2007 und 2010.

Sie können Outlook Hotmail Connector im Microsoft Download Center herunterladen:
Download für die 32-Bit-Version von Outlook (http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?familyid=d9662d20-ad27-45a6-9184-f906dd63ddaa)
Download für die 64-Bit-Version von Outlook (http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?familyid=bd0bcb57-d408-4d4a-8f1e-d737d8c27098)
Hinweis Die 64-Bit-Version ist nur für die 64-Bit-Version von Outlook 2010 verfügbar.

Weitere Informationen zur Verwendung von Microsoft Office Outlook Hotmail Connector finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
Übersicht über Microsoft Office Outlook Hotmail Connector (http://office.microsoft.com/de-de/outlook/microsoft-office-outlook-hotmail-connector-overview-HA010222518.aspx)

Internetdienstanbieter-Einstellungen (für die manuelle Konfiguration von Microsoft Outlook)

Es wird empfohlen, dass Sie sich an Ihren Internetdienstanbieter (ISP) wenden, um Informationen zu den Namen und Einstellungen der Postein- und -ausgangsserver zu erhalten, die Sie beim Konfigurieren Ihres Internet-E-Mail-Kontos in Outlook verwenden müssen. Die hierin enthaltene Liste enthält nur Informationen für einige Internetdienstanbieter in den USA und ist möglicherweise nicht aktuell.



Namen und Einstellungen für Posteingangsserver (POP3):

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
AnbieternameServernamePortSPASSLAuthRequired
AOLpop.aol110AusAusEin
AT&T Yahoopop.att.yahoo.com995AusEinEin
Charterpop.charter.net110AusAusEin
Comcastmail.comcast.net995AusEinEin
Coxpop.[Region einfügen].cox.net110AusAusAus
Gmailpop.gmail.com995AusEinEin
Junopop.juno.com110AusAusAus
Microsoft Livepop3.live.com995AusEinEin
Netscapepop.3.isp.netscape.com110AusAusEin
Netzeropop.netzero.com110AusAusEin
Pacbellpop.att.yahoo.com995AusEinEin
PeoplePCpop.peoplepc.com110AusAusEin
Qwestpop.[Staat-ID eingeben].qwest.net110AusAusAus
Rogerspop.broadband.rogers.com110AusAusEin
SBCGlobalpop.att.yahoo.com995AusEinEin
Swbellpop.att.yahoo.com995AusEinEin
Verizonincoming.verizon.net110AusAusEin
Yahoo pop.mail.yahoo.de110AusAusAus

Namen und Einstellungen von Postausgangsservern (SMTP):

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
AnbieternameServernamePortSPAAuthRequiredVerschlüsselung
AOLsmtp.aol.com587AusEinKeine
AT&T Yahoosmtp.att.yahoo.com465AusEinSSL
Chartersmtp.charter.net25AusEinKeine
Comcastsmtp.comcast.net587AusEinTLS
Coxsmtp.[Region einfügen].cox.net25AusAusKeine
Gmailsmtp.gmail.com587AusEinTLS
Junoauthsmtp.juno.com587AusAusKeine
Microsoft Livesmtp.live.com587AusEinTLS
Netscapesmtp.isp.netscape.com25AusAusKeine
Netzeroauthsmtp.netzero.com25AusEinKeine
Pacbellsmtp.att.yahoo.com465AusEinSSL
PeoplePCsmtpauth.peoplepc.com587AusEinKeine
Qwestpop.[Staat-ID eingeben].qwest.net25AusAusKeine
Rogerssmtp.broadband.rogers.com587AusEinKeine
SBCGlobalsmtp.att.yahoo.com465AusEinSSL
Swbellsmtp.att.yahoo.com465AusEinSSL
Verizonoutgoing.verizon.net25AusEinKeine
Yahoosmtp.mail.yahoo.de25AusAusKeine


Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Outlook 2010
  • Microsoft Outlook 2010 with Business Contact Manager
  • Microsoft Office Outlook 2007
  • Microsoft Office Outlook 2003
  • Microsoft Outlook 2002 Standard Edition
Keywords: 
kbpubtypekc kbconfig kbemail kbhowto kbcip KB287532
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.