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Artikel-ID: 307654 - Geändert am: Dienstag, 30. Juni 2009 - Version: 6.0

Installieren und Verwenden der Wiederherstellungskonsole in Windows XP

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Zusammenfassung

Installieren und verwenden Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole, um das Betriebssystem wiederherzustellen, wenn Ihr Computer nicht korrekt oder überhaupt nicht gestartet werden kann. Microsoft empfiehlt diese Methode zur Systemwiederherstellung jedoch nur für fortgeschrittene Benutzer. Dieser Artikel beschreibt, wie Sie die Eingabeaufforderung, die Befehlsaktionen und die Regeln der Wiederherstellungskonsole verwenden, wie Sie die Wiederherstellungskonsole deinstallieren, und wie Sie die Wiederherstellungskonsole im unbeaufsichtigten Modus installieren.

Einführung

Microsoft empfiehlt, die Wiederherstellungskonsole nur als weitere Möglichkeit zu verwenden, wenn der abgesicherte Modus oder andere Startoptionen nicht funktionieren. Die Verwendung der Wiederherstellungskonsole wird nur fortgeschrittenen Benutzern empfohlen, die mit grundlegenden Befehlen zum Identifizieren und Auffinden von problematischen Treibern und Dateien vertraut sind. Außerdem kann die Wiederherstellungskonsole nur von Benutzern mit Administratorrechten verwendet werden.



Weitere Informationen

Installieren der Wiederherstellungskonsole

Sie können die Wiederherstellungskonsole auf Ihrem Computer für den Fall installieren, dass Windows sich nicht mehr starten lässt. Sie können dann beim Starten des Computers die Option "Wiederherstellungskonsole" aus der Liste der verfügbaren Betriebssysteme auswählen. Installieren Sie die Wiederherstellungskonsole auf wichtigen Servern sowie auf den Arbeitsstationen von IT-Mitarbeitern. Dieser Artikel beschreibt, wie Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole auf Ihrem Microsoft Windows XP-Computer installieren können. Sie müssen als Administrator angemeldet sein, um die Wiederherstellungskonsole installieren zu können.

Sie können die Wiederherstellungskonsole direkt von der Windows XP-CD-ROM installieren. Es ist jedoch praktischer, sie als Startoption im Startmenü zu installieren. Informationen zum Ausführen der Wiederherstellungskonsole durch direktes Starten von der CD finden Sie im Abschnitt Verwenden der Wiederherstellungskonsole.

So installieren Sie die Wiederherstellungskonsole:
  1. Legen Sie Ihre Windows-XP-CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk ein.
  2. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
  3. Geben Sie im Feld Öffnen die Zeichenfolge d:\i386\winnt32.exe /cmdcons ein, wobei d der Laufwerkbuchstabe für das CD-ROM-Laufwerk ist. Geben Sie im Fall von Microsoft Windows XP Professional x64 Edition die Zeichenfolge d:\amd64\winnt32.exe /cmdcons ein, wobei d der Laufwerkbuchstabe für das CD-ROM-Laufwerk ist.
  4. Ein Windows Setup-Dialogfeld wird angezeigt. Ein Windows Setup-Dialogfeld wird angezeigt, in welchem die Option "Wiederherstellungskonsole" beschrieben wird. Bestätigen Sie die Installation mit einem Klick auf Ja.
  5. Starten Sie den Computer neu. Wenn Sie den Computer das nächste Mal starten, wird im Startmenü der Eintrag "Microsoft Windows-Wiederherstellungskonsole" angezeigt.
Sie können auch einen UNC-Netzwerkpfad verwenden, um die Wiederherstellungskonsole von einem freigegebenen Ordner in einem Netzwerk zu installieren.

Hinweis Es wird eventuell eine Fehlermeldung angezeigt, die der folgenden ähnlich ist:
Setup kann nicht fortgesetzt werden, da die auf dem Computer installierte Windows-Version neuer als die Version auf der CD ist.
Informationen zum Beheben dieses Problems finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
898594  (http://support.microsoft.com/kb/898594/ ) Fehlermeldung bei dem Versuch, die Wiederherstellungskonsole auf einem Microsoft Windows XP Service Pack 2-Computer zu installieren

Verwenden der Wiederherstellungskonsole

Über die Wiederherstellungskonsole können Sie Dienste aktivieren oder deaktivieren, Laufwerke formatieren, Daten auf einem lokalen Laufwerk (einschließlich mit dem NTFS-Dateisystem formatierte Laufwerke) lesen und schreiben sowie viele weitere Verwaltungsaufgaben ausführen. Die Wiederherstellungskonsole ist besonders nützlich, wenn Sie Ihren Computer durch Kopieren einer Datei von einer Diskette oder CD auf Ihre Festplatte reparieren müssen oder einen Dienst neu konfigurieren müssen, der den korrekten Start des Computers verhindert.

Wenn Sie den Computer nicht starten können, führen Sie die Wiederherstellungskonsole von der Microsoft Windows XP-Startdiskette oder der Windows XP-CD-ROM aus. Dieser Artikel beschreibt die hierzu erforderliche Vorgehensweise.

Nachdem Windows XP auf dem Computer installiert wurde, benötigen Sie die Windows XP-Startdiskette oder die Windows XP-CD-ROM, um den Computer zu starten und die Wiederherstellungskonsole zu verwenden.

Weitere Informationen zum Erstellen von Startdisketten für Windows XP (diese sind nicht im Lieferumfang von Windows XP enthalten), finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
310994  (http://support.microsoft.com/kb/310994/ ) So erhalten Sie Windows XP Setup-Disketten für eine Bootinstallation vom Diskettenlaufwerk
Hinweis Wenn Sie den Computer von der Windows XP-CD-ROM starten möchten, müssen Sie zuvor das BIOS Ihres Computers so konfigurieren, dass der Computer von CD-ROM gestartet wird.

So starten Sie die Wiederherstellungskonsole von der Windows XP-Startdiskette oder der Windows XP-CD-ROM:
  1. Legen Sie die Windows XP-Startdiskette in das Diskettenlaufwerk ein, oder legen Sie die Windows XP-CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk ein, und starten Sie den Computer anschließend erneut.

    Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie alle Optionen aus, die für einen Start des Computers von CD-ROM erforderlich sind.
  2. Wenn die Willkommensseite angezeigt wird, starten Sie mit der Taste [R] die Wiederherstellungskonsole.
  3. Wählen Sie die Installation aus, auf die Sie von der Wiederherstellungskonsole aus zugreifen möchten, falls Sie über ein Dual-Boot- oder Multiple-Boot-System verfügen.
  4. Geben Sie das Administratorkennwort ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Wenn es sich bei dem Administratorkennwort um ein leeres Kennwort handelt, drücken Sie einfach die EINGABETASTE.
  5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung die erforderlichen Befehle ein, um Ihre Windows XP-Installation zu diagnostizieren und zu reparieren.

    Geben Sie an der Eingabeaufforderung recovery console commands oder help ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE, um eine Liste der Befehle zu erhalten, die in der Wiederherstellungskonsole zur Verfügung stehen.

    Geben Sie an der Eingabeaufforderung help Befehl ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE, um Informationen zu einem bestimmten Befehl zu erhalten.
  6. Geben Sie an der Eingabeaufforderung exit ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE, um die Wiederherstellungskonsole zu beenden und den Computer neu zu starten.

Verwenden der Eingabeaufforderung der Wiederherstellungskonsole

Wenn Sie die Wiederherstellungskonsole verwenden, arbeiten Sie statt mit der herkömmlichen Windows-Eingabeaufforderung mit einer speziellen Eingabeaufforderung. Die Wiederherstellungskonsole verfügt über einen eigenen Befehlsinterpreter. Um auf diesen Befehlsinterpreter zuzugreifen, werden Sie von der Wiederherstellungskonsole zur Eingabe des Administratorkennworts (des lokalen Administrators) aufgefordert.

Während des Starts der Wiederherstellungskonsole können Sie die Taste [F6] drücken, um einen SCSI- oder RAID-Treiber eines Fremdanbieters zu installieren, falls Sie für den Zugriff auf die Festplatte einen solchen Treiber benötigen. Diese Eingabeaufforderung funktioniert auf die gleiche Weise wie bei der Installation des Betriebssystems.

Die Wiederherstellungskonsole benötigt einige Sekunden zum Starten. Wenn das Menü der Wiederherstellungskonsole angezeigt wird, erscheint eine nummerierte Liste der auf dem Computer vorhandenen Windows-Installationen. (üblicherweise wird nur c:\Windows angezeigt.) Drücken Sie eine Nummer, bevor Sie die Eingabetaste drücken, auch wenn nur ein Eintrag angezeigt wird. Wenn Sie die EINGABETASTE drücken, ohne eine Nummer auszuwählen, wird der Computer neu gestartet und der Prozess beginnt erneut.

Wenn die Eingabeaufforderung für %SystemRoot% (gewöhnlich C:\Windows) angezeigt wird, können Sie mit dem Verwenden der verfügbaren Befehle der Wiederherstellungskonsole beginnen.

Befehlsaktionen

In der folgenden Liste sind die verfügbaren Befehle für die Wiederherstellungskonsole beschrieben:
  • Attrib ändert Attribute für eine Datei oder ein Unterverzeichnis.
  • Batch führt die in einer Textdatei angegebenen Befehle aus, Eingabedatei. Ausgabedatei enthält die Ausgabe der angegebenen Befehle. Wenn die Option "Outputfile" (Ausgabedatei) nicht angegeben ist, wird die Ausgabe auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Bootcfg dient zum Bearbeiten der Datei "Boot.ini" für die Startkonfiguration und die Wiederherstellung.
  • CD (Chdir) funktioniert nur innerhalb der Systemverzeichnisse der aktuellen Windows-Installation, auf Wechselmedien, im Stammverzeichnis einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen.
  • Chkdsk Die Option /p führt Chkdsk aus, auch wenn das Laufwerk als sauber markiert ist. Die Option /r markiert beschädigte Sektoren und stellt lesbare Informationen wieder her. Diese Befehlszeilenoption impliziert /p. Chkdsk erfordert Autochk. Chkdsk sucht automatisch nach der Datei "Autochk.exe" im Startordner. Wenn Chkdsk die Datei nicht im Startverzeichnis finden kann, sucht Chkdsk nach der Windows-Installations-CD. Wenn Chkdsk die Installations-CD-ROM nicht finden kann, wird der Benutzer von Chkdsk aufgefordert, den Pfad zur Datei "Autochk.exe" anzugeben.
  • Cls löscht den Bildschirminhalt.
  • Copy kopiert eine Datei in ein Zielverzeichnis. Das Ziel kann standardmäßig kein Wechselmedium sein, und Sie können keine Platzhalterzeichen verwenden. Beim Kopieren einer komprimierten Datei von der Windows-Installations-CD wird die Datei automatisch dekomprimiert.
  • Del (Delete) löscht eine Datei. Funktioniert nur innerhalb der Systemverzeichnisse der aktuellen Windows-Installation, auf Wechselmedien, im Stammverzeichnis einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen. Es können standardmäßig keine Platzhalter verwendet werden.
  • Dir zeigt eine Liste aller Dateien an, einschließlich versteckte und Systemdateien.
  • Disable deaktiviert einen Windows-Systemdienst oder -Treiber. Die Variable Dienst_oder_Treiber ist der Name des Dienstes oder Treibers, den Sie deaktivieren möchten. Wenn Sie diesen Befehl verwenden, um einen Dienst zu deaktivieren, wird der ursprüngliche Starttyp des Dienstes angezeigt, bevor der Typ in SERVICE_DISABLED geändert wird. Sie sollten sich den ursprünglichen Starttyp notieren, damit Sie den Befehl enable verwenden können, um den Dienst neu zu starten.
  • Diskpart verwaltet Partitionen auf Festplattenvolumes. Die Option /add erstellt eine neue Partition. Die Option /delete löscht eine vorhandene Partition. Die Variable "device" (Gerät) ist der Gerätename für eine neue Partition (wie \device\harddisk0). Die Variable "drive" (Laufwerk) ist der Laufwerkbuchstabe für das Löschen einer bestehenden Partition (zum Beispiel D). "Partition" ist der Partitionsname für das Löschen einer bestehenden Partition (zum Beispiel \device\harddisk0\partition1) und kann anstelle der Variable "Laufwerk" verwendet werden. Die Variable "Größe" ist die Größe einer neuen Partition in MB.
  • Disable aktiviert einen Windows-Systemdienst oder -Treiber. Die Variable Dienst_oder_Treiber ist der Name des Dienstes oder Treibers, den Sie aktivieren möchten, und Starttyp ist der Starttyp für einen aktivierten Dienst. Der Starttyp verwendet eines der folgenden Formate:
    SERVICE_BOOT_START
    SERVICE_SYSTEM_START
    SERVICE_AUTO_START
    SERVICE_DEMAND_START
  • Exit beendet die Wiederherstellungskonsole und startet den Computer neu.
  • Expand erweitert eine komprimierte Datei. Die Variable "Quelle" gibt die zu erweiternde Datei an. Es können standardmäßig keine Platzhalter verwendet werden. Die Variable "Ziel" gibt das Verzeichnis für die neue Datei an. Das Ziel kann standardmäßig kein Wechselmedium sein, und Sie können keine Platzhalter verwenden. Sie können den Befehl attrib verwenden, um den Schreibschutz des Zielverzeichnisses aufzuheben. Die Option /f:filespec ist erforderlich, wenn die Quelle mehr als eine Datei enthält. Bei dieser Option können Platzhalterzeichen verwendet werden. Die Option /y deaktiviert die Bestätigungsaufforderung vor dem Überschreiben. Die Option /d gibt an, dass die Dateien nicht erweitert werden sollen und zeigt ein Verzeichnis der Dateien in der Quelle an.
  • Fixboot schreibt einen neuen Startsektor auf der Systempartition.
  • Fixmbr repariert den Master Boot Code der Startpartition. Die Variable "device" ist ein optionaler Name, der das Gerät angibt, das einen neuen Master Boot Record benötigt. Lassen Sie diese Variable weg, wenn das Ziel das Startgerät ist.
  • Format formatiert einen Datenträger. Die Option /q führt eine Schnellformatierung durch, die Option /fs gibt das Dateisystem an.
  • Help Wenn Sie nicht die Variable "Befehl" verwenden, um einen Befehl anzugeben, listet help alle Befehle auf, die die Wiederherstellungskonsole unterstützt.
  • Listsvc zeigt alle verfügbaren Dienste und Treiber auf dem Computer an.
  • Logon zeigt erkannte Windows-Installationen an und fordert die Eingabe des lokalen Administratorkennworts für diese Installationen. Verwenden Sie diesen Befehl, um zu einer anderen Installation oder einem anderen Unterverzeichnis zu wechseln.
  • Map zeigt die aktiven Gerätezuordnungen an. Fügen Sie die Option arc ein, um Advanced RISC Computing (ARC)-Pfade (das Format für Boot.ini) statt Windows-Gerätepfade zu verwenden.
  • MD (Mkdir) funktioniert nur innerhalb der Systemverzeichnisse der aktuellen Windows-Installation, auf Wechselmedien, im Stammverzeichnis einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen.
  • More/Type zeigt die angegebene Textdatei (z. B. den Dateinamen) auf dem Bildschirm an.
  • Rd (Rmdir) funktioniert nur innerhalb der Systemverzeichnisse der aktuellen Windows-Installation, auf Wechselmedien, im Stammverzeichnis einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen.
  • Ren (Rename) funktioniert nur innerhalb der Systemverzeichnisse der aktuellen Windows-Installation, auf Wechselmedien, im Stammverzeichnis einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen. Sie können kein neues Laufwerk bzw. keinen neuen Pfad als Ziel angeben.
  • Set dient zur Anzeige und Definition der Umgebungsvariablen der Wiederherstellungskonsole.
  • Systemroot setzt das aktuelle Verzeichnis auf %SystemRoot%.

Regeln für die Wiederherstellungskonsole

Während der Arbeit mit der Wiederherstellungskonsole gelten verschiedene Umgebungsregeln. Geben Sie set ein, um die aktuelle Umgebung anzuzeigen. Standardmäßig gelten folgende Regeln:
  • AllowAllPaths = FALSE verhindert den Zugriff auf Verzeichnisse und Unterverzeichnisse außerhalb der Systeminstallation, die Sie beim Aufrufen der Wiederherstellungskonsole ausgewählt haben.
  • AllowRemovableMedia = FALSE verhindert den Zugriff auf Wechselmedien als Ziel für kopierte Dateien.
  • AllowWildCards = FALSE verhindert die Verwendung von Platzhaltern bei Befehlen wie copy und del.
  • NoCopyPrompt = FALSE veranlasst, dass Sie vor dem Überschreiben einer vorhandenen Datei eine Bestätigungsaufforderung von der Wiederherstellungskonsole erhalten.

Löschen der Wiederherstellungskonsole

So löschen Sie die Wiederherstellungskonsole:
  1. Führen Sie einen Neustart durch, klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Arbeitsplatz, und doppelklicken Sie auf die Festplatte, auf der die Wiederherstellungskonsole installiert wurde.
  2. Klicken Sie im Menü Extras auf Ordneroptionen und anschließend auf die Registerkarte Ansicht.
  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Alle Dateien und Ordner anzeigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Geschützte Systemdateien ausblenden, und klicken Sie auf OK.
  4. Löschen Sie im Stammordner den Ordner Cmdcons und die Datei Cmldr.
  5. Klicken Sie im Stammordner mit der rechten Maustaste auf die Datei Boot.ini, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  6. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Schreibgeschützt, und klicken Sie auf OK.

    Warnung: Fehlerhafte Änderungen der Datei "Boot.ini" können dazu führen, dass Ihr Computer nicht mehr gestartet werden kann. Achten Sie darauf, nur den Eintrag für die Wiederherstellungskonsole zu löschen. Setzen Sie die Datei "Boot.ini" nach dem Abschluss dieses Vorgangs wieder auf den Status "Schreibgeschützt". Öffnen Sie die Datei "Boot.ini" in Microsoft Windows Notepad, und entfernen Sie den Eintrag für die Wiederherstellungskonsole. Dieser Eintrag sollte etwas so aussehen:
    C:\cmdcons\bootsect.dat="Microsoft Windows Recovery Console" /cmdcons
  7. Speichern und schließen Sie die Datei.

Installieren der Wiederherstellungskonsole während einer unbeaufsichtigten Installation

Zum Installieren der Wiederherstellungskonsole während einer unbeaufsichtigten Installation von Windows müssen Sie den Abschnitt [GuiRunOnce] der Datei "Unattend.txt" verwenden.
Command1="Pfad\winnt32 /cmdcons /unattend"
Weitere Informationen zum Verwenden der Datei "Unattend.txt" finden Sie im Deployment Planning Guide im Windows 2000 Server Resource Kit.

Informationsquellen

Sie können diese Regeln über Gruppenrichtlinien ändern, um Ihre Befugnisse in der Wiederherstellungskonsole noch zu erweitern.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
310497  (http://support.microsoft.com/kb/310497/ ) Leistungserweiterung der Wiederherstellungskonsole durch Verwenden von Gruppenrichtlinie in Windows XP Professional

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows XP Home Edition
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