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Beschreibung der Windows XP-Wiederherstellungskonsole

Artikel-ID:314058
Geändert am:Montag, 26. Mai 2008
Version:4.2
Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D314058
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
314058 (http://support.microsoft.com/kb/314058/EN-US/) Description of the Windows XP Recovery Console
In Artikel 229716 (http://support.microsoft.com/kb/229716/DE/) wird dieses Thema für Microsoft Windows 2000 behandelt.
Hinweis
Dieser Referenzartikel beschreibt die Funktionalität der Wiederherstellungskonsole und erläutert ihre Verwendung. Sie finden in diesem Artikel keine Informationen zur Behebung spezieller Probleme.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Einführung

Dieser Artikel beschreibt die Funktionalität und die Einschränkungen der Windows-Wiederherstellungskonsole. Wenn ein Windows XP-Computer nicht korrekt oder überhaupt nicht gestartet werden kann, hilft Ihnen die Windows-Wiederherstellungskonsole dabei, das System wiederherzustellen. In diesem Artikel werden die folgenden Themen behandelt:
?Starten der Windows-Wiederherstellungskonsole
?Verwenden der Befehlskonsole
?Einschränkungen der Wiederherstellungskonsole
?Verfügbare Befehle

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Weitere Informationen

Die Windows-Wiederherstellungskonsole ermöglicht den beschränkten Zugriff auf NTFS-, FAT- und FAT32-Volumes, ohne dass die grafische Benutzeroberfläche von Windows gestartet werden muss. In der Windows-Wiederherstellungskonsole können Sie folgende Aktionen durchführen:
?Verwenden, Kopieren, Umbenennen oder Ersetzen von Dateien und Ordnern des Betriebssystems
?Aktivieren oder Deaktivieren des Starts von Diensten oder Geräten beim nächsten Starten des Computers
?Reparieren des Dateisystem-Bootsektors oder des Master Boot Record (MBR)
?Erstellen und Formatieren von Partitionen auf Laufwerken
Hinweis: Nur Administratoren erhalten Zugriff auf die Windows-Wiederherstellungskonsole, sodass nicht autorisierte Benutzer keine NTFS-Volumes verwenden können.

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Starten der Windows-Wiederherstellungskonsole

Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um die Windows-Wiederherstellungskonsole zu starten:
?Starten Sie den Computer mithilfe der Windows-Setupdisketten oder der Windows-CD. Drücken Sie im Begrüßungsbildschirm die Taste [F10] oder die Taste [R], um die Installation zu reparieren.
?Verwenden Sie das Dienstprogramm "Winnt32.exe" mit der Option /cmdcons, um die Windows-Wiederherstellungskonsole zum Windows-Autostartordner hinzuzufügen. Für diese Prozedur werden ungefähr 7 MB Festplattenspeicher auf der Systempartition für die Aufnahme des Ordners "Cmdcons" und der enthaltenen Dateien benötigt.

Wichtig: Wenn Sie eine Softwarespiegelung (Mirroring) verwenden, lesen Sie den folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
229077 (http://support.microsoft.com/kb/229077/DE/) Spiegelung verhindert Vorinstallieren der Wiederherstellungskonsole
?Gehen Sie nach der Anleitung im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base vor:
222478 (http://support.microsoft.com/kb/222478/DE/) Vorlage zum Ausführen der Wiederherstellungskonsole

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Verwenden der Befehlskonsole

Nach dem Starten der Windows-Wiederherstellungskonsole wird die folgende Meldung angezeigt:
Microsoft Windows(R)-Wiederherstellungskonsole

Die Wiederherstellungskonsole bietet Reparatur- und Wiederherstellungsfunktionen.
Geben Sie "exit" ein, um die Wiederherstellungskonsole zu beenden und den Computer neu zu starten.

1: C:\WINDOWS

Bei welcher Windows-Installation möchten Sie sich anmelden?
(Drücken Sie die Eingabetaste, um den Vorgang abzubrechen.)
Nachdem Sie die Nummer für die entsprechende Windows-Installation eingegeben haben, werden Sie zur Eingabe des Kennworts für das Administratorkonto aufgefordert.

Hinweis: Wenn Sie dreimal ein falsches Kennwort eingeben, wird die Windows-Wiederherstellungskonsole beendet. Außerdem können Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole nicht verwenden, wenn die Sicherheitskontenverwaltung-Datenbank (SAM-Datenbank) fehlt oder beschädigt ist, weil keine korrekte Authentifizierung möglich ist. Nachdem Sie das Kennwort eingegeben haben und die Windows-Wiederherstellungskonsole gestartet wurde, geben Sie exit ein, um den Computer neu zu starten.

Unter Windows XP Professional können Sie Gruppenrichtlinien festlegen, um automatische administrative Anmeldungen zu ermöglichen.

Weitere Informationen dazu, wie Sie die Wiederherstellungskonsole darauf konfigurieren, automatische administrative Anmeldungen zu ermöglichen, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
312149 (http://support.microsoft.com/kb/312149/DE/) Aktivieren der automatischen Administratoranmeldung in der Wiederherstellungskonsole

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Einschränkungen der Wiederherstellungskonsole

Wenn Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole verwenden, können Sie nur auf die folgenden Ordner zugreifen:
?Stammordner
?Ordner "%SystemRoot%" und Unterordner der Windows-Installation, bei der Sie derzeit angemeldet sind
?Ordner "Cmdcons"
?Wechselmedien-Laufwerke wie CD-ROM- oder DVD-ROM-Laufwerke
Hinweis: Wenn Sie versuchen, auf andere Ordner zuzugreifen, wird eventuell eine Fehlermeldung "Zugriff verweigert" angezeigt. Außerdem können Sie während der Verwendung der Windows-Wiederherstellungskonsole keine Dateien von der lokalen Festplatte auf eine Diskette kopieren. Sie können eine Datei von einer Diskette oder einer CD auf eine Festplatte oder von einer Festplatte auf eine andere Festplatte kopieren.

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Verfügbare Befehle

HELP

Verwenden Sie den Befehl help, um eine Liste der unterstützten Befehle anzuzeigen:
attrib    del        fixboot   more     set
   batch     delete     fixmbr    mkdir    systemroot
   bootcfg   dir        format    more     type
   cd        disable    help      net           
   chdir     diskpart   listsvc   rd            
   chkdsk    enable     logon     ren           
   cls       exit       map       rename  
   copy      expand     md        rmdir

ATTRIB

Verwenden Sie den Befehl attrib mit einem der folgenden Parameter, um Attribute einer Datei oder eines Ordners zu ändern:
-R
+R
-S
+S
-H
+H
-C
+C
Anmerkungen:
+ : Setzt ein Attribut
- : Setzt ein Attribut zurück
R: Dateiattribut Nur lesen
S: Dateiattribut System
H : Dateiattribut Versteckt
C : Dateiattribut Komprimiert

Sie müssen mindestens ein Attribut setzen oder löschen.

Verwenden Sie den Befehl dir, um Attribute anzuzeigen.

BATCH

batch Eingabedatei [Ausgabedatei]
Verwenden Sie diesen Befehl, um in einer Textdatei angegebene Befehle auszuführen. In der Befehlssyntax gibt Eingabedatei die Textdatei an, die die Liste der auszuführenden Befehle enthält, und Ausgabedatei die Datei, die die Ausgabe der angegebenen Befehle enthält. Wenn Sie keine Ausgabedatei angeben, wird die Ausgabe auf dem Bildschirm angezeigt.

BOOTCFG

Verwenden Sie diesen Befehl für die Startkonfiguration und Wiederherstellung. Für diesen Befehl stehen folgende Optionen zur Verfügung:
bootcfg /add
bootcfg /rebuild
bootcfg /scan
bootcfg /list
bootcfg /disableredirect
bootcfg /redirect [portbaudrate] | [useBiosSettings]
Beispiele:
bootcfg /redirect com1 115200
bootcfg /redirect useBiosSettings
Sie können die folgenden Optionen verwenden:
/add : Fügt eine Windows-Installation zur Startmenüliste hinzu.
/rebuild : Durchläuft alle Windows-Installationen, sodass Sie angeben können, welche Installationen hinzugefügt werden sollen.
/scan : Durchsucht alle Datenträger nach Windows-Installationen und zeigt die Ergebnisse an, sodass Sie angeben können, welche Installationen hinzugefügt werden sollen.
/default : Legt den Standardstarteintrag fest.
/list : Listet die bereits in der Startmenüliste vorhandenen Einträge auf.
/disableredirect : Deaktiviert die Umleitung im Bootloader.
/redirect : Aktiviert die Umleitung im Bootloader mit der angegebenen Konfiguration.

CD und CHDIR

Verwenden Sie die Befehle cd und chdir, um zu einem anderen Ordner zu wechseln. Beispiele:
Geben Sie cd .. ein, um zum übergeordneten Ordner zu wechseln.
Geben Sie cd Laufwerk: ein, um den aktuellen Ordner im angegebenen Laufwerk anzuzeigen.
Geben Sie cd ohne Parameter ein, um das aktuelle Laufwerk und den aktuellen Ordner anzuzeigen.
Beim Befehl chdir werden Leerzeichen als Trennzeichen behandelt. Deshalb müssen Sie einen Ordnernamen, der ein Leerzeichen enthält, in Anführungszeichen ("") setzen. Beispiel:
cd "\windows\Profile\Benutzername\Programme\Startmenü\Microsoft Word"
Der Befehl chdir funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

CHKDSK

chkdsk Laufwerk /p /r
Mit dem Befehl chkdsk wird das angegebene Laufwerk überprüft und gegebenenfalls repariert oder wiederhergestellt. Außerdem werden beschädigte Sektoren markiert und lesbare Informationen wiederhergestellt.

Sie können die folgenden Optionen verwenden:
/p : Führt eine umfassende Überprüfung des Laufwerks durch und behebt mögliche Fehler.
/r : Markiert beschädigte Sektoren und stellt lesbare Informationen wieder her.


Hinweis: Wenn Sie die Option /r angeben, ist die Option /p impliziert. Wenn Sie den Befehl chkdsk ohne eine der Optionen angeben, wird das aktuelle Laufwerk nur überprüft.

Für die Ausführung des Befehls chkdsk wird die Datei "Autochk.exe" benötigt. CHKDSK sucht diese Datei automatisch im Autostartordner. Wenn die Befehlskonsole vorinstalliert war, ist der Autostartordner gewöhnlich der Ordner "Cmdcons". Wenn die Datei "Autochk.exe" im Autostartordner nicht gefunden werden kann, versucht CHKDSK, das Windows-CD-Installationsmedium zu finden. Wenn CHKDSK das Installationsmedium nicht finden kann, wird der Benutzer aufgefordert, den Pfad zur Datei "Autochk.exe" anzugeben.

CLS

Verwenden Sie diesen Befehl, um den Bildschirminhalt zu löschen.

COPY

copy Quelle Ziel
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Datei zu kopieren. In der Befehlssyntax gibt Quelle die Datei an, die kopiert werden soll, und Ziel den Ordner- oder Dateinamen für die neue Datei. Sie können keine Sternchen (*) als Platzhalterzeichen verwenden und keinen Ordner kopieren. Wenn Sie eine komprimierte Datei von der Windows-CD kopieren, wird die Datei beim Kopieren automatisch dekomprimiert.

Die Quelle der Datei kann ein Wechselmedium, ein Ordner in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, der Stammordner eines Laufwerks, eine lokale Installationsquelle oder der Ordner "Cmdcons" sein.

Wenn kein Ziel angegeben ist, wird der aktuelle Ordner als Standardziel gewählt. Wenn die Datei bereits vorhanden ist, werden Sie gefragt, ob die vorhandene Datei durch die Kopie überschrieben werden soll. Das Ziel kann kein Wechselmedium sein.

DEL und DELETE

del Laufwerk: Pfad Dateiname
delete Laufwerk: Pfad Dateiname
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Datei zu löschen. In der Befehlssyntax gibt Laufwerk: PfadDateiname die Datei an, die Sie löschen möchten. Der Befehl delete funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen. Der Befehl delete unterstützt keine Platzhalterzeichen.

DIR

dir Laufwerk: Pfad Dateiname
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Liste der Unterordner und Dateien in einem Ordner anzuzeigen. In der Befehlssyntax gibt Laufwerk: PfadDateiname das Laufwerk, den Ordner und die Dateien an, die aufgelistet werden sollen. Mit dem Befehl dir werden alle Dateien aufgelistet, einschließlich versteckte Dateien und Systemdateien. Dateien können die folgenden Attribute aufweisen:
D : Verzeichnis
H : Versteckte Datei
S : Systemdatei
E : Verschlüsselt
R : Schreibgeschützte Datei
A : Zur Archivierung bereitstehende Dateien
C : Komprimiert
P : Analysepunkt
Der Befehl dir funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

DISABLE

disable Dienstname
Verwenden Sie diesen Befehl, um einen Windows-Systemdienst oder -Treiber zu deaktivieren. In der Befehlssyntax gibt Dienstname den Namen des Dienstes oder Treibers an, der deaktiviert werden soll.

Verwenden Sie den Befehl listsvc, um alle Dienste oder Treiber aufzulisten, die deaktiviert werden können. Der Befehl disable druckt den alten Starttyp des Dienstes aus, bevor er ihn auf SERVICE_DISABLED setzt. Notieren Sie sich den alten Starttyp, falls Sie den Dienst später wieder aktivieren müssen.

Der Befehl disable zeigt die folgenden Starttyp-Werte an:
SERVICE_DISABLED
SERVICE_BOOT_START
SERVICE_SYSTEM_START
SERVICE_AUTO_START
SERVICE_DEMAND_START

DISKPART

diskpart /add /delete Gerätename Laufwerkname Partitionsname Größe
Verwenden Sie diesen Befehl, um die Partitionen auf Ihren Festplattenvolumes zu verwalten. Sie können die folgenden Optionen verwenden:
/add: Erstellt eine neue Partition.
/delete: Löscht eine vorhandene Partition.
Gerätename: Der Gerätename zum Erstellen einer neuen Partition.
Laufwerkname: Der Name eines Laufwerkbuchstabens (zum Beispiel D:).
Partitionsname: Der Name einer Partition zum Löschen einer vorhandenen Partition.
Größe: Die Größe der neuen Partition in MB.
Sie können den Gerätenamen von der Ausgabe des Befehls MAP erhalten, zum Beispiel \Gerät\Festplatte0. Sie können anstelle des Laufwerknamens den Partitionsnamen verwenden, zum Beispiel \Gerät\Festplatte0\Partition1. Wenn Sie keine der verfügbaren Optionen verwenden, wird eine Benutzerschnittstelle zur Verwaltung Ihrer Partitionen angezeigt.

Warnung: Wenn Sie diesen Befehl verwenden, kann die Partitionstabelle beschädigt werden, wenn der Datenträger auf eine dynamische Datenträgerkonfiguration aktualisiert wurde. Ändern Sie die Struktur von dynamischen Datenträgern nur mit dem Programm Datenträgerverwaltung.

ENABLE

enable Dienstname Starttyp

Sie können den Befehl enable verwenden, um einen Windows-Systemdienst oder -treiber zu aktivieren.

Verwenden Sie den Befehl listsvc, um alle Dienste oder Treiber aufzulisten, die aktiviert werden können. Der Befehl enable druckt den alten Starttyp des Dienstes aus, bevor er ihn auf den neuen Wert setzt. Notieren Sie sich den alten Wert, falls Sie den Starttyp des Dienstes später wiederherstellen müssen.

Für Starttyp gibt es folgende gültige Optionen:
SERVICE_BOOT_START
SERVICE_SYSTEM_START
SERVICE_AUTO_START
SERVICE_DEMAND_START
Wenn Sie keinen neuen Starttyp angeben, druckt der Befehl enable den alten Starttyp aus.

EXIT

Verwenden Sie den Befehl exit, um die Wiederherstellungskonsole zu beenden und den Computer neu zu starten.

EXPAND

expand Quelle [/F:Dateinamen] [Ziel] [/y]
expand Quelle [/F:Dateinamen] /D
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Datei zu expandieren. In der Befehlssyntax gibt Quelle die Datei an, die expandiert werden soll, und Ziel den Ordner für die neue Datei. Wenn Sie kein Ziel angeben, wird die Datei standardmäßig in den aktuellen Ordner expandiert. Es können keine Platzhalterzeichen verwendet werden.

Sie können die folgenden Optionen verwenden:
/y: Keine Bestätigungsanforderung, bevor eine bestehende Datei überschrieben wird.
/f:Dateinamen: Gibt die Dateien an, die expandiert werden sollen.
/d: Nicht expandieren; nur Verzeichnis der Dateien in der Quelle anzeigen.
Wenn die Quelle mehr als eine Datei enthält, muss der Parameter /f:Dateinamen angegeben werden, um zu bestimmen, welche Dateien expandiert werden sollen. Es können Platzhalterzeichen verwendet werden.

Das Ziel kann ein beliebiger Ordner in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, im Stammordner des Laufwerks, in den lokalen Installationsquellen oder im Ordner "Cmdcons" sein. Das Ziel kann kein Wechselmedium sein, und die Zieldatei kann nicht schreibgeschützt sein. Verwenden Sie den Befehl attrib, um das Schreibschutzattribut zu entfernen.

Sofern Sie nicht die Option /y verwenden, werden Sie beim Ausführen des Befehls expand gefragt, ob die Zieldatei überschrieben werden soll, wenn diese bereits vorhanden ist.

FIXBOOT

fixboot Laufwerkname:
Verwenden Sie diesen Befehl, um den neuen Windows-Bootsektorcode auf der Systempartition zu schreiben. In der Befehlssyntax gibt Laufwerkname den Buchstaben des Laufwerks an, auf dem der Bootsektor geschrieben wird. Durch diesen Befehl werden Beschädigungen des Windows-Bootsektors behoben, Dieser Befehl überschreibt die Standardeinstellung für das Schreiben in die Systemstartpartition. Der Befehl fixboot wird nur auf x86-Computern unterstützt.

FIXMBR

fixmbr Gerätename
Verwenden Sie diesen Befehl, um den Master Boot Record (MBR) der Startpartition zu reparieren. In der Befehlssyntax steht Gerätename für einen optionalen Gerätenamen, der das Gerät angibt, das einen neuen MBR benötigt. Verwenden Sie diesen Befehl, wenn ein Virus den MBR beschädigt hat und Windows nicht gestartet werden kann.

Warnung: Dieser Befehl kann die Partitionstabellen beschädigen, wenn ein Virus vorhanden ist oder ein Hardwareproblem vorliegt. Die Ausführung dieses Befehls kann dazu führen, dass nicht mehr auf die Partitionen zugegriffen werden kann. Es wird empfohlen, vor der Verwendung dieses Befehls Antivirensoftware auszuführen.

Sie können den Gerätenamen von der Ausgabe des Befehls map erhalten. Wenn Sie keinen Gerätenamen angeben, wird der MBR des Startgeräts repariert, zum Beispiel:
fixmbr \device\harddisk2
Wenn fixmbr eine ungültige oder nicht standardmäßige Partitionstabellensignatur entdeckt, werden Sie gefragt, ob der MBR neu geschrieben werden soll. Der Befehl fixmbr wird nur auf x86-Computern unterstützt.

FORMAT

format Laufwerk: /Q /FS:Dateisystem
Verwenden Sie diesen Befehl, um das angegebene Laufwerk mit dem angegebenen Dateisystem zu formatieren. In der Befehlssyntax gibt /Q an, dass eine Schnellformatierung des Laufwerks durchgeführt werden soll, Laufwerk steht für den Laufwerksbuchstaben der zu formatierenden Partition und /FS:Dateisystem gibt den zu verwendenden Dateisystemtyp (FAT, FAT32 oder NTFS) an. Wenn Sie kein Dateisystem angeben, wird das bestehende Dateisystemformat verwendet, falls verfügbar.

LISTSVC

Verwenden Sie den Befehl listsvc, um alle verfügbaren Dienste, Treiber und ihre Starttypen für die aktuelle Windows-Installation aufzulisten. Dieser Befehl kann zum Beispiel zusammen mit den Befehlen disable und enable verwendet werden.

Die Liste wird aus der Struktur "%SystemRoot%\System32\Config\System" extrahiert. Wenn die Systemstruktur beschädigt ist oder fehlt, können unerwartete Ergebnisse angezeigt werden.

LOGON

logon
Der Befehl logon listet alle erkannten Windows-Installationen auf und fordert dann zur Eingabe des lokalen Administratorkennworts für die Windows-Installation auf, bei der Sie sich anmelden möchten. Wenn die ersten drei Anmeldeversuche fehlschlagen, wird die Konsole beendet und der Computer neu gestartet.

MAP

map arc
Verwenden Sie diesen Befehl, um Laufwerkbuchstaben, Dateisystemtypen, Partitionsgrößen und Zuordnungen zu physischen Geräten aufzulisten. In der Befehlssyntax weist der Parameter arc den Befehl map an, ARC-Pfade anstelle von Windows-Gerätepfaden zu verwenden.

MD und MKDIR

Verwenden Sie die Befehle md und mkdir, um neue Ordner zu erstellen. Platzhalterzeichen werden nicht unterstützt. Der Befehl mkdir funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

MORE

more Dateiname
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Textdatei auf dem Bildschirm anzuzeigen.

NET

Der Befehl net kann von der Wiederherstellungskonsole nicht verwendet werden, obwohl dies in der Hilfedatei anders angegeben ist. Der Protokollstapel wird für die Wiederherstellungskonsole nicht geladen, sodass keine Netzwerkfunktion verfügbar ist.

RD und RMDIR

Verwenden Sie die Befehle rd und rmdir, um einen Ordner zu löschen. Diese Befehle funktionieren nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

REN und RENAME

Verwenden Sie die Befehle ren und rename, um eine Datei umzubenennen.

Hinweis: Sie können kein neues Laufwerk bzw. keinen neuen Pfad für die umbenannte Datei angeben. Diese Befehle funktionieren nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, in Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.

SET

Über den Befehl set können Sie vier Umgebungsoptionen anzeigen oder ändern.
AllowWildCards = FALSE AllowAllPaths = FALSE AllowRemovableMedia = FALSE NoCopyPrompt = FALSE
Weitere Informationen zur Verwendung des Befehls "set" finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
235364 (http://support.microsoft.com/kb/235364/DE/) Beschreibung des SET Befehls in der Wiederherstellungskonsole

SYSTEMROOT

Mit dem Befehl systemroot wird der aktuelle Arbeitsordner auf den Ordner "%SystemRoot%" der Windows-Installation gesetzt, bei der Sie derzeit angemeldet sind.

TYPE

type Dateiname
Verwenden Sie den Befehl type, um eine Textdatei anzuzeigen.

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Informationsquellen

Weitere Informationen zur Wiederherstellungskonsole finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
http://technet2.microsoft.com/windowsserver/de/library/1ed79310-13ee-4352-8e1b-bbb59bc15b961031.mspx?mfr=true (http://technet2.microsoft.com/windowsserver/de/library/1ed79310-13ee-4352-8e1b-bbb59bc15b961031.mspx?mfr=true)

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Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
?Microsoft Windows XP Home Edition
?Microsoft Windows XP Professional

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