Artikel-ID: 314058 - Geändert am: Dienstag, 11. November 2008 - Version: 5.1 Beschreibung der Windows XP-Wiederherstellungskonsole für fortgeschrittene BenutzerDieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D314058 Eine Microsoft Windows 2000-Version dieses Artikels
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229716
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. Wichtig HinweisDies ist ein Referenzartikel für Fortgeschrittene, der beschreibt, was die Wiederherstellungskonsole ist und wie sie verwendet wird. Er enthält keine Informationen zur Behandlung bestimmter Probleme.Um die Wiederherstellungskonsole verwenden zu können, benötigen Sie eine Windows- Installations-CD. Sie müssen als Administrator oder Mitglied der Administratorengruppe angemeldet sein, um für den Computer die Wiederherstellungskonsole ausführen zu können. Falls der Computer über eine Netzwerkverbindung verfügt, kann es sein, dass die Netzwerkrichtlinieneinstellungen die Durchführung dieses Vorgangs verhindern. Wenden Sie sich an den Netzwerkadministrator, falls dieses Problem auftritt. Auf dieser SeiteEINFÜHRUNGDieser Artikel beschreibt die Funktionen und Beschränkungen
der Windows-Wiederherstellungskonsole. Wenn ein Windows XP-Computer nicht
startet oder nicht fehlerfrei startet, können Sie in bestimmten Fällen die
Windows-Wiederherstellungskonsole verwenden, um die Systemsoftware
wiederherzustellen. In diesem Artikel werden die folgenden Themen behandelt:
Weitere InformationenWenn Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole verwenden,
erhalten Sie einen eingeschränkten Zugriff auf NTFS-Dateisystem-, FAT- und
FAT32-Volumes, ohne die grafische Benutzeroberfläche (GUI) von Windows zu
starten. In der Windows-Wiederherstellungskonsole können Sie die folgenden
Aktionen ausführen:
Option 1: Wiederherstellungskonsole ist bereits installiertWenn Sie die Wiederherstellungskonsole bereits installiert haben, können Sie diese während des normalen Windows-Startvorgangs auswählen. So führen Sie die Wiederherstellungskonsole aus:
Option 2: Starten der Windows-Wiederherstellungskonsole von der Windows XP-CD-ROMWenn Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole nicht vorinstalliert haben, können Sie die Windows XP-Original-CD verwenden, um den Computer zu starten und die Windows-Wiederherstellungskonsole direkt von der Installations-CD zu verwenden. Falls Windows auf dem Computer bereits gestartet wurde und Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole als Startoption hinzufügen möchten, verwenden Sie dazu die Informationen im nächsten Abschnitt: "Hinzfügen der Windows-Wiederherstellungskonsole als Startoption."
Option 3: Hinzfügen der Windows-Wiederherstellungskonsole als StartoptionWenn der Computer Windows startet, können Sie die Windows XP-Wiederherstellungskonsole in der Windows-Umgebung als Startoption hinzufügen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Wiederherstellungskonsole als Startoption zu installieren::
229077
(http://support.microsoft.com/kb/229077/
)
Spiegelung verhindert Vorinstallieren Wiederherstellungskonsole
222478
(http://support.microsoft.com/kb/222478/
)
Erstellen einer Vorlage zum Ausführen der Wiederherstellungskonsole mit einem Remoteinstallationstreiber
Beschränkungen der WiederherstellungskonsoleBeim Verwenden der Windows-Wiederherstellungskonsole können Sie nur die folgenden Elemente nutzen:
Verwenden der Befehlskonsole in der Windows-WiederherstellungskonsoleÜber die Wiederherstellungskonsole haben Sie nur eingeschränkten Zugriff auf die NTFS-Dateisystem-, FAT- und FAT32-Volumes. Die Wiederherstellungskonsole verhindert, dass die gewohnte grafische Benutzeroberfläche (GUI) von Windows geladen wird, damit Windows-Funktionen repariert oder wiederhergestellt werden können.Nach dem Starten der Windows-Wiederherstellungskonsole wird die folgende Meldung angezeigt: Geben Sie die Nummer der gewünschten Windows-Installation ein. In diesem Beispiel würden Sie die 1 drücken. Anschließend fordert Windows Sie auf, das Kennwort für das Administratorkonto einzugeben. Hinweis Wenn Sie dreimal ein falsches Kennwort eingeben, wird die Windows-Wiederherstellungskonsole geschlossen. Falls die Datenbank der Sicherheitskontenverwaltung (Security Accounts Manager, SAM) fehlt oder beschädigt ist, können Sie die Windows-Wiederherstellungskonsole nicht verwenden, da Sie nicht korrekt authentifiziert werden können. Nachdem Sie das Kennwort eingegeben haben und die Windows-Wiederherstellungskonsole gestartet wurde, geben Sie Exit ein, um den Computer neu zu starten. Falls Sie Windows XP Professional verwenden, können Sie Gruppenrichtlinien einrichten, um automatische administrative Anmeldungen zu aktivieren. Weitere Informationen zur Einrichtung der Wiederherstellungskonsole für automatische administrative Anmeldungen erhalten Sie, wenn Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen: 312149
(http://support.microsoft.com/kb/312149/
)
Aktivieren der automatischen Administratoranmeldung in der Wiederherstellungskonsole
Verfügbare Befehle der Windows-WiederherstellungskonsoleIn der Windows-Wiederherstellungskonsole sind die folgenden Befehle verfügbar. Bei den Befehlen müssen Sie die Groß-/Kleinschreibung nicht beachten.Warnung Einige dieser Befehle können bewirken, dass Ihr System nicht mehr funktionsfähig ist. Lesen Sie jeweils die ganze Erklärung zu einem Befehl, bevor Sie ihn in die Befehlszeile eingeben. Lassen Sie sich von einem Supportmitarbeiter beraten, wenn Sie zu einem Befehl Fragen haben oder die Verwendung nicht klar ist. HELPVerwenden Sie den Befehl help, um die folgenden unterstützten Befehle aufzulisten:attrib del fixboot more set batch delete fixmbr mkdir systemroot bootcfg dir format more type cd disable help net chdir diskpart listsvc rd chkdsk enable logon ren cls exit map rename copy expand md rmdir ATTRIBVerwenden Sie den Befehl attribin Verbindung mit einem oder mehreren der folgenden Parameter, um die Attribute einer Datei oder eines Ordners zu ändern:
-R Hinweise+R -S +S -H +H -C +C + Aktiviert ein Attribut - Deaktiviert ein Attribut R Attribut für schreibgeschützte Datei (Read-only) S Attribut für Systemdatei (System) H Attribut für ausgeblendete Datei (Hidden) C Attribut für komprimierte Datei (Compressed) Sie müssen mindestens ein Attribut aktivieren bzw. deaktivieren. Verwenden Sie den Befehl dir, um die Attribute anzuzeigen. BATCHbatch Eingabedatei [Ausgabedatei] Verwenden Sie diesen Befehl, um Befehle auszuführen,
die in einer Textdatei angegeben sind. In der Befehlssyntax steht
Eingabedatei für die Textdatei, in der die Liste der
auszuführenden Befehle enthalten ist, und
Ausgabedatei für die Datei, die die Ausgabe der
angegebenen Befehle enthält. Wenn Sie keine Ausgabedatei angeben, wird die
Ausgabe auf dem Bildschirm angezeigt. BOOTCFGVerwenden Sie diesen Befehl für die Startkonfiguration und die Wiederherstellung. Der Befehl verfügt über die folgenden Optionen:
bootcfg /add Beispiele: bootcfg /rebuild bootcfg /scan bootcfg /list bootcfg /disableredirect bootcfg /redirect [portbaudrate] | [useBiosSettings] bootcfg /redirect com1 115200 bootcfg /redirect useBiosSettings Sie können die folgenden Optionen verwenden: /add Fügt der Startmenüliste eine Windows-Installation hinzu. /rebuild Durchläuft alle Windows-Installationen, sodass Sie angeben können, welche Installationen hinzugefügt werden sollen. /scan Durchsucht alle Festplatten nach Windows-Installationen und zeigt die Ergebnisse an, sodass Sie angeben können, welche Installationen hinzugefügt werden sollen. /default Legt den Standardstarteintrag fest. /list Listet die Einträge auf, die in der Startmenüliste bereits enthalten sind. /disableredirect Deaktiviert im Startladeabschnitt die Umleitung. /redirect Aktiviert im Startladeabschnitt die Umleitung mit der angegebenen Konfiguration. CD und CHDIRVerwenden Sie die Befehle cd und chdir, um zu einem anderen Ordner zu wechseln. Sie können beispielsweise die folgenden Befehle verwenden:
Geben Sie cd .. ein, um in den übergeordneten Ordner zu wechseln. Der Befehl chdir behandelt Leerzeichen als Trennzeichen. Aus diesem Grund müssen
Sie Anführungszeichen ("") einfügen, wenn Sie einen Ordnernamen
verwenden, der ein Leerzeichen enthält.Dies
ist ein entsprechendes Beispiel: Geben Sie cd drive: ein, um den aktuellen Ordner des angegebenen Laufwerks anzuzeigen. Geben Sie cd ohne Parameter ein, um das aktuelle Laufwerk und den aktuellen Ordner anzuzeigen. cd "\windows\profiles\username\programs\start menu" Der Befehl chdir funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen
Windows-Installation, für Wechselmedien, im Stammordner einer
Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen. CHKDSKchkdsk Laufwerk /p /r Der Befehl chkdsk prüft das angegebene Laufwerk und repariert das Laufwerk bzw.
stellt es wieder her, falls dies erforderlich ist. Außerdem kennzeichnet der
Befehl fehlerhafte Sektoren und stellt lesbare Daten wieder her.Sie können die folgenden Optionen verwenden: /p
Führt eine ausführliche Prüfung des Laufwerks durch und behebt
vorliegende Fehler. Hinweis Wenn Sie die Option /r angeben, gilt automatisch auch die Option /p. Der Befehl prüft das aktuelle Laufwerk ohne aktivierte Optionen,
wenn Sie den Befehl chkdsk ohne Argumente angeben. /r Ermittelt fehlerhafte Sektoren und stellt lesbare Daten wieder her. Wenn Sie den Befehl chkdsk ausführen, müssen Sie die Datei Autochk.exe verwenden. CHKDSK sucht nach dieser Datei automatisch im Ordner Autostart. Falls die Befehlskonsole vorinstalliert war, entspricht der Ordner Autostart normalerweise dem Ordner Cmdcons. Wenn der Befehl CHKDSK die Datei Autochk.exe im Ordner Autostart nicht finden kann, versucht der Befehl, die Windows-Installations- CD zu finden. CHKDSK fordert Sie zur Eingabe des Speicherorts der Datei Autochk.exe auf, falls die Installationsmedien nicht gefunden werden können. CLSVerwenden Sie diesen Befehl, um den Bildschirm zu löschen.COPYcopy Quelle Ziel Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Datei zu kopieren. In der
Befehlssyntax steht Quelle für die zu kopierende
Datei und Ziel für den Ordner- bzw. den Dateinamen
der neuen Datei. Sie können keine Sternchen (*) als Platzhalter verwenden, und
Sie können keine Ordner kopieren. Wenn Sie eine komprimierte Datei von der
Windows- Installations-CD
kopieren, wird die Datei automatisch dekomprimiert, während
sie kopiert wird.Bei der Quelle der Datei kann es sich um ein Wechselmedium, einen beliebigen Ordner in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, den Stammordner eines beliebigen Laufwerks, die lokalen Installationsquellen oder den Ordner Cmdcons handeln. Wenn kein Ziel angegeben wird, wird als Standardziel der aktuelle Ordner verwendet. Ist die Datei bereits vorhanden, werden Sie gefragt, ob Sie die vorhandene Datei mit der kopierten Datei überschreiben möchten. Beim Ziel kann es sich nicht um ein Wechselmedium handeln. DEL und DELETEdel Laufwerk: Pfad Dateiname delete Laufwerk: Pfad Dateiname Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Datei zu löschen. In der
Befehlssyntax steht Laufwerk: Pfad
Dateiname für die Datei, die Sie
löschen möchten. Der Befehl delete funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen
Windows-Installation, für Wechselmedien, im Stammordner einer
Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen. Für den Befehl delete sind keine Platzhalter zulässig. DIRdir Laufwerk: Pfad Dateiname Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Liste der Dateien und
Unterordner eines Ordners anzuzeigen. In der Befehlssyntax steht
Laufwerk: Pfad
Dateiname für das Laufwerk, den Ordner
und die Dateien, die aufgelistet werden sollen. Der Befehl dir listet alle Dateien auf, also auch ausgeblendete Dateien
und Systemdateien. Dateien können über die folgenden
Attribute verfügen: D Verzeichnis (Directory) Der Befehl dir funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen
Windows-Installation, für Wechselmedien, im Stammordner einer
Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen. H Ausgeblendete Datei (Hidden) S Systemdatei (System) E Verschlüsselt (Encrypted) R Schreibgeschützte Datei (Read-only) A Zu archivierende Dateien (Archiving) C Komprimiert (Compressed) P Neue Analyse für Punkt (Reparse point) DISABLEdisable Dienstname Verwenden Sie diesen Befehl, um einen Windows-Systemdienst oder einen
Treiber zu deaktivieren. In der Befehlssyntax steht
Dienstname für den Namen des Dienstes oder des
Treibers, den Sie deaktivieren möchten. Verwenden Sie den Befehl listsvc, um alle Dienste oder Treiber anzuzeigen, die deaktiviert werden können. Der Befehl disable gibt den alten Starttyp des Dienstes aus, bevor der Starttyp auf SERVICE_DISABLED zurückgesetzt wird. Notieren Sie den alten Starttyp, falls Sie den Dienst wieder aktivieren müssen. Der Befehl disable zeigt die folgenden Starttypwerte (start_type) an:
SERVICE_DISABLED SERVICE_BOOT_START SERVICE_SYSTEM_START SERVICE_AUTO_START SERVICE_DEMAND_START DISKPARTdiskpart /add /delete Gerätename Laufwerkname Partitionsname Größe Verwenden Sie diesen Befehl, um die Partitionen auf den
Festplatten-Volumes zu verwalten. Sie können die folgenden Optionen verwenden: /add Erstellt eine neue Partition. Sie können den
Gerätenamen anhand der Ausgabe des Befehls map ermitteln. Beispiel: \Device\HardDisk0. Sie können anstelle des
Laufwerkname-Arguments auch den Partitionsnamen verwenden. Beispiel: \Device\HardDisk0\Partition1. Wenn Sie keine Argumente verwenden, wird eine Benutzeroberfläche
zum Verwalten der Partitionen angezeigt./delete Löscht eine vorhandene Partition. Gerätename Der Name des Geräts, das zum Erstellen einer neuen Partition verwendet wird. Laufwerkname Ein Laufwerkname in Form eines Buchstabens, zum Beispiel "D:". Partitionsname Der Partitionsname der zu löschenden vorhandenen Partition. size Die Größe der neuen Partition in MB. Warnung Wenn Sie diesen Befehl auf einer Festplatte mit dynamischer Datenträgerkonfiguration verwenden, kann es sein, dass Sie die Partitionstabelle beschädigen. Ändern Sie die Struktur von dynamischen Datenträgern nicht, es sei denn, Sie verwenden die Datenträgerverwaltung. ENABLEenable Dienstname Starttyp
Sie können den Befehl enable verwenden, um einen Windows-Systemdienst oder
einen Treiber zu aktivieren.Verwenden Sie den Befehl listsvc, um alle Dienste oder Treiber anzuzeigen, die aktiviert werden können. Der Befehl enable gibt den alten Starttyp des Dienstes aus, bevor dieser auf den neuen Wert zurückgesetzt wird. Es ist ratsam, den alten Wert zu notieren, falls Sie den Starttyp des Dienstes wiederherstellen müssen. Als Starttyp sind folgende Optionen zulässig:
SERVICE_BOOT_START Wenn Sie keinen neuen Starttyp angeben, gibt der Befehl enable den alten Starttyp aus. SERVICE_SYSTEM_START SERVICE_AUTO_START SERVICE_DEMAND_START EXITVerwenden Sie den Befehl exit, um die Wiederherstellungskonsole zu beenden und den Computer neu zu starten.EXPANDexpand Quelle [/F:filespec] [Ziel] [/y] expand Quelle [/F:filespec] /D Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Datei zu erweitern. In der
Befehlssyntax steht Quelle für den Namen der zu
erweiternden Datei und Ziel für den Ordner der neuen
Datei. Wenn Sie kein Ziel angeben, verwendet der Befehl standardmäßig den
aktuellen Ordner. Sie können keine Platzhalter einfügen. Sie können die folgenden Optionen verwenden: /y Keine Meldung, bevor eine vorhandene Datei überschrieben
wird. Enthält die Quelle mehr als eine
Datei, müssen Sie den Parameter /f:filespec verwenden, um die einzelnen zu erweiternden Dateien anzugeben.
Sie können Platzhalter einfügen./f:filespec Steht für die Dateien, die erweitert werden sollen. /d Keine Erweiterung durchführen, sondern nur ein Verzeichnis mit den Dateien der Quelle anzeigen. Das Ziel kann ein beliebiger Ordner in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, im Stammordner des Laufwerks, in den lokalen Installationsquellen oder im Ordner Cmdcons sein. Beim Ziel kann es sich jedoch nicht um Wechselmedien handeln, und die Zieldatei darf nicht schreibgeschützt sein. Verwenden Sie den Befehl attrib, um das Attribut für den Schreibschutz zu entfernen. Wenn Sie die Option /y nicht angeben, meldet der Befehl expand, falls die Zieldatei bereits vorhanden ist. FIXBOOTfixboot Laufwerkname: Verwenden Sie diesen Befehl, um den neuen Windows-Startsektorcode
für die Systempartition zu schreiben. In der Befehlssyntax steht
Laufwerkname für den Buchstaben des Laufwerks, auf
dem der Startsektor geschrieben wird. Dieser Befehl behebt Fehler im
Windows-Startsektor. Außerdem überschreibt dieser Befehl die
Standardeinstellung, die in die Systemstartpartition schreibt. Der Befehl fixboot wird nur auf x86-basierten Computern unterstützt. FIXMBRfixmbr Gerätename Verwenden Sie diesen Befehl, um den MBR (Master Boot Record) der
Startpartition zu reparieren. In der Befehlssyntax steht
Gerätename für einen optionalen Gerätenamen, der das
Gerät angibt, das einen neuen MBR erfordert. Verwenden Sie diesen Befehl, falls
ein Virus den MBR beschädigt hat und Windows nicht gestartet werden
kann.Warnung Dieser Befehl kann die Partitionstabellen beschädigen, falls ein Virenbefall vorliegt oder ein Hardwareproblem besteht. Die Verwendung des Befehls kann zu Partitionen führen, auf die Sie nicht mehr zugreifen können. Es wird empfohlen, Antivirussoftware auszuführen, bevor Sie diesen Befehl verwenden. Sie können den Gerätenamen anhand der Ausgabe des Befehls map ermitteln. Wenn Sie keinen Gerätenamen angeben, wird der MBR des Startgeräts repariert. Beispiel: fixmbr \device\harddisk2 Falls der Befehl fixmbr eine ungültige oder nicht standardmäßige
Partitionstabellensignatur erkennt, fordert der Befehl fixmbr von Ihnen eine Bestätigung, bevor dieser
denMBR umschreibt. Der
Befehl fixmbr wird nur auf x86-basierten Computern unterstützt. FORMATformat Laufwerk: /Q /FS:file-system Verwenden Sie diesen Befehl, um das angegebene Laufwerk für das
angegebene Dateisystem zu formatieren. In der Befehlssyntax steht
/Q für eine Schnellformatierung des Laufwerks und
Laufwerk für den Laufwerkbuchstaben der zu
formatierenden Partition. /FS:file-system steht für
den Typ des Dateisystems, das verwendet werden soll. Beispiele: FAT, FAT32 oder
NTFS. Wenn Sie kein Dateisystem angeben, wird das vorhandene Dateisystemformat
verwendet, falls verfügbar. LISTSVCDer Befehl listsvc listet alle verfügbaren Dienste, Treiber und die dazugehörigen Starttypen für die aktuelle Windows-Installation auf. Dieser Befehl eignet sich gut zur Verwendung mit den Befehlen disable und enable.Die Liste wird aus der Struktur %SystemRoot%\System32\Config\System extrahiert. Wenn die Systemstruktur beschädigt ist oder fehlt, sind die Ergebnisse unvorhersehbar. LOGONlogon Der Befehl logon listet alle erkannten Windows-Installationen auf und fordert dann
das Kennwort des lokalen Administrators für die Kopie von Windows an, bei der
Sie sich anmelden möchten. Falls die ersten drei Anmeldeversuche fehlschlagen,
wird die Konsole geschlossen und der Computer neu gestartet. MAPmap arc Verwenden Sie diesen Befehl, um Laufwerkbuchstaben,
Dateisystemtypen, Partitionsgrößen und Zuordnungen zu physischen Geräten
aufzulisten. In der Befehlssyntax weist der Parameter
arc den Befehl map an, anstelle der Windows-Gerätepfade die ARC-Pfade zu verwenden. MD und MKDIRDie Befehle md und mkdir erstellen neue Ordner. Platzhalter werden nicht unterstützt. Der Befehl mkdir funktioniert nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, für Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.MOREmore Dateiname Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Textdatei auf
dem Bildschirm anzuzeigen. NETObwohl die Hilfedatei anderslautende Informationen enthält, können Sie den Befehl net nicht über die Wiederherstellungskonsole verwenden. Der Protokollstapel wird für die Wiederherstellungskonsole nicht geladen. Aus diesem Grund ist keine Netzwerkfunktion verfügbar.RD und RMDIRVerwenden Sie die Befehle rd und rmdir, um einen Ordner zu löschen. Diese Befehle funktionieren nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, für Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen.REN und RENAMEVerwenden Sie die Befehle ren und rename, um eine Datei umzubenennen.Hinweis Sie können für die umbenannte Datei kein neues Laufwerk und keinen neuen Pfad angeben. Diese Befehle funktionieren nur in den Systemordnern der aktuellen Windows-Installation, für Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsquellen. SETSie können den Befehl set verwenden, um vier Umgebungsoptionen anzuzeigen oder zu ändern.
AllowWildCards = FALSE AllowAllPaths = FALSE AllowRemovableMedia = FALSE NoCopyPrompt = FALSE
Weitere
Informationen zur Verwendung des Befehls set erhalten Sie, wenn Sie auf die folgende Artikelnummer klicken, um
den Artikel der Microsoft Knowledge Base anzuzeigen: 235364
(http://support.microsoft.com/kb/235364/
)
Beschreibung der SET-Befehle in der Wiederherstellungskonsole
SYSTEMROOTDer Befehl systemroot legt den aktuellen Arbeitsordner auf den Ordner %SystemRoot% der Windows-Installation fest, bei der Sie momentan angemeldet sind.TYPEtype Dateiname Verwenden Sie den Befehl type, um eine Textdatei anzuzeigen.
InformationsquellenEine Microsoft Windows 2000-Version dieses Artikels finden
Sie unter
229716
(http://support.microsoft.com/?scid=kb;%5Bln%5D;229716)
.
Weitere Informationen zur Wiederherstellungskonsole erhalten Sie auf folgender Microsoft-Website: http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc776139.aspx
(http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc776139.aspx)
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