So integrieren Sie Softwareupdates in Ihre Quelldateien für die Windows-Installation

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Zusammenfassung

In diesem Artikel wird erörtert, wie ein Administrator Windows-Softwareupdates, bei denen die Datei "Update.exe" verwendet wird, in seine Quelldateien für die Windows-Installation integrieren kann. (Softwareupdates beinhalten wichtige Updates, Feature Packs, Hotfixes, Sicherheitsupdates, Service Packs, Updates und Update Rollups.) Diese Vorgehensweise kann hilfreich sein, wenn ein Administrator im Rahmen von Installationen mithilfe eines selbst erstellten Windows-Distributionsordners ein oder mehrere Softwareupdates anwenden muss. Diese Vorgehensweise ist ebenfalls hilfreich, wenn Sie ein Sicherheitsupdate integrieren möchten, damit eine neue Installation bei der Einrichtung nicht mit einem Virus infiziert wird.

Hinweise
  • Dieses Verfahren funktioniert nur bei Softwareupdates, die "Update.exe" als Installationsprogramm verwenden. Einige der Microsoft Internet Explorer-Updates für Microsoft Windows 2000 und Microsoft Windows XP verwenden zum Beispiel statt der Datei Update.exe eine INF-basierte Installation. Sie können die in diesem Artikel beschriebenen Verfahren daher nicht anwenden, um diese Internet Explorer-Updates für Windows 2000 oder Windows XP zu integrieren.
  • Filelist
    Registrierungsschlüssel für Dateilisten (Filelist) werden nicht ordnungsgemäß erstellt, wenn Sie mithilfe dieser Verfahren Softwareupdates zu integrieren versuchen. Wenn Sie zum Beispiel den Sicherheitspatch 824146 in Ihre Quelldateien für die Microsoft Windows Server 2003-Installation integrieren, wird der folgende Registrierungsschlüssel nicht richtig erstellt:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB824146\Filelist
    ,
  • Wenn Sie anhand dieser Verfahren versuchen, Updates zu integrieren, wird im Dialogfeld Software in der Systemsteuerung für jede dieser Aktualisierungen ein Eintrag hinzugefügt. Die Schaltfläche Entfernen ist jedoch nicht verfügbar, da keine vorherigen Versionen der aktualisierten Dateien vorhanden sind, die wiederhergestellt werden könnten, wenn Sie die Aktualisierungen entfernen.
  • Administratoren müssen möglicherweise auch Softwareupdates für die Microsoft Windows-Vorinstallationsumgebung (Windows PE) anwenden, wenn die folgenden Bedingungen zutreffen:
    • Der Administrator verwendet Windows PO, um den Setup von Windows auszuführen.
    • Der Administrator verwendet ein Betriebssystem, für das es integrierte Softwareupdates auf einer Netzwerkfreigabe gibt.
    Weitere Informationen hierzu finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    828217 SO WIRD´S GEMACHT: Sicherheitspatch 824146 auf Ihre Windows-Vorinstallationsumgebung anwenden
  • Die Anweisungen aus diesem Artikel können auch auf die Installation eines RISETUP-Abbilds mithilfe der Remoteinstallationsdienste (Remote Installation Services, RIS) angewendet werden. Die I386-Verzeichnisstruktur für ein RISETUP-Abbild entspricht der eines Netzwerk-Distributionsordners. Wenn Sie mit RIPREP-Abbildern arbeiten, laden Sie das Abbild auf einen lokalen Clientcomputer herunter, installieren Sie das Softwareupdate, und installieren Sie dann das RIPREP-Abbild wieder auf dem Server.
  • Wenn Sie diese Vorgehensweise verwenden, um einer Virusinfektion vorzubeugen, empfehlen wir, dass Sie nur Softwareupdates integrieren, für die keine Benutzeraktionen erforderlich sind. Wenn Sie Softwareupdates integrieren, durch die nicht verhindert wird, dass das Windows-Installationsprogramm abgeschlossen wird, verwenden Sie einen Abschnitt "[guirunonce]" in der Datei "Unattend.txt", oder verwenden Sie Software Update Services (SUS), um die Updates nach Beendigung der Installation bereitzustellen.
  • Diese Vorgehensweise wurde nur für Neuinstallationen entworfen. Sie funktioniert nicht für die Installation von Aktualisierungen.
Hinweis Die Integration eines Service Packs wird nur in Windows XP Home Edition und in Windows XP Professional Edition unterstützt. Die Integration eines Service Pack wird in Windows Media Center Edition nicht unterstützt.

Weitere Informationen

Im Abschnitt "Update.exe 5.4.15.0 oder höhere Versionen" wird die Vorgehensweise zur Integration von Softwarepaketen beschrieben, die "Update.exe", Version 5.4.15.0 oder höhere Versionen verwenden. Im Abschnitt "Frühere Versionen von 'Update.exe'" wird die Vorgehensweise zur Integration von Softwarepaketen beschrieben, die frühere Versionen von Update.exe verwenden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um zu bestimmen, ob ein Softwareupdatepaket die Version 5.4.15.0 oder höher von Update.exe als Setupprogramm verwendet:
  1. Extrahieren Sie das Softwareupdatepaket in einen eindeutigen temporären Ordner. Geben Sie zum Beispiel den folgenden Befehl in eine Eingabeaufforderung ein, um die Dateien für ein Updatepaket mit dem Namen "KBArtikelnummer.exe" in einen Ordner mit dem Namen "ExtractedPackage" auf Laufwerk C zu extrahieren: KBArtikelnummer /X:C:\ExtractedPackage
  2. Öffnen Sie den temporären Ordner, der die extrahierten Dateien für das Softwareupdatepaket enthält. Öffnen Sie zum Beispiel "C:\ExtractedPackage".
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei "Update.exe" in dem Ordner, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Notieren Sie sich auf der Registerkarte Version den Wert für Dateiversion. Wenn die Versionsnummer 5.4.15.0 oder eine höhere Version ist, werden die neuen in diesem Artikel beschriebenen Funktionen unterstützt.
"Update.exe" bestimmt, ob das Update für Ihre Installationsquelle geeignet ist. Beispielsweise lässt sich ein Update, das in Windows 2000 Service Pack 4 (SP4) enthalten ist, nicht in eine Windows 2000-Installationsquelle integrieren, in die bereits SP4 integriert wurde. "Update.exe" bestimmt weiterhin, ob die Installationsquelle für die richtige Hardwareplattform geeignet ist. Die Befehlszeilenoption /integrate kann nicht mit extrahierten Pakten verwendet werden.

Wenn Sie keine Softwareupdates integrieren möchten, die ältere Versionen von Update.exe als 5.4.15.0 als Setupprogramm verwenden, führen Sie die Schritte 6 bis 13 nicht durch. Wenn Sie Softwareupdates integrieren möchten, die ältere Versionen von Update.exe als 5.4.15.0 verwenden, führen Sie die Schritte 6 bis 13 durch, um die Updates zu integrieren.

"Update.exe" 5.4.15.0 oder höhere Versionen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Softwareupdates, die Update.exe 5.4.15.0 verwenden, in Ihre Quelldateien für die Windows-Installation zu integrieren:
  1. Ordnen Sie der Netzwerkfreigabe, auf der Sie den Distributionsordner erstellen möchten, ein Laufwerk zu. Oder melden Sie sich an dem Computer an, auf dem Sie den Distributionsordner erstellen möchten. Bei dem folgenden Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie den Distributionsordner auf Laufwerk X erstellen.
  2. Erstellen Sie den Distributionsordner. Gehen Sie zum Beispiel folgendermaßen vor, um einen Distributionsordner mit dem Namen "Winflat" auf Laufwerk X zu erstellen: Geben Sie den Befehl
    mkdir X:\Winflat\
    an der Eingabeaufforderung ein.
  3. Legen Sie die Berechtigungen für den Distributionsordner "Winflat" so fest, dass nur Administratoren die Berechtigung "Vollzugriff" haben, während alle anderen Benutzer nur über die Berechtigungen "Lesen" und "Ausführen" verfügen.
  4. Legen Sie die Windows-Produkt-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein, und kopieren Sie dann den Inhalt von der CD in den Distributionsordner "Winflat", den Sie in Schritt 2 erstellt haben. Geben Sie hierzu an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:
    xcopy /E /I /V D:X:\Winflat\
  5. Wenn Sie Softwareupdates integrieren, die die Version 5.4.15.0 oder höher von "Update.exe" als Setupprogramm verwenden, geben Sie für jedes Update, das Sie integrieren möchten, die folgende Zeile an einer Eingabeaufforderung ein:
    KBArtikelnummer /integrate:Pfad
    Hinweis Geben Sie als Pfad den Pfad des Distributionsordners an. Geben Sie zum Beispiel die folgende Zeile ein, um die Datei KB123456.exe in den Distributionsordner X:\Winflat zu integrieren:
    KB123456 /integrate:x:\winflat

Frühere Versionen von "Update.exe"

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Softwareupdates, die frühere Versionen von Update.exe verwenden, in Ihre Quelldateien für die Windows-Installation zu integrieren:
  1. Ordnen Sie der Netzwerkfreigabe, auf der Sie den Distributionsordner erstellen möchten, ein Laufwerk zu (oder melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie den Distributionsordner erstellen möchten). Bei dem folgenden Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie den Distributionsordner auf Laufwerk X erstellen.
  2. Erstellen Sie den Distributionsordner. Gehen Sie zum Beispiel folgendermaßen vor, um einen Distributionsordner mit dem Namen "Winflat" auf Laufwerk X zu erstellen: Geben Sie den Befehl
    mkdir X:\Winflat\
    an der Eingabeaufforderung ein.
  3. Legen Sie die Berechtigungen für den Distributionsordner "Winflat" so fest, dass nur Administratoren die Berechtigung "Vollzugriff" haben, während alle anderen Benutzer nur über die Berechtigungen "Lesen" und "Ausführen" verfügen.
  4. Legen Sie Ihre Windows-Produkt-CD in das CD-Laufwerk ein, und kopieren Sie dann den Inhalt von der CD in den Distributionsordner "Winflat", den Sie in Schritt 2 erstellt haben.
    xcopy /E /I /V D:X:\Winflat\
  5. Bearbeiten Sie "X:\Winflat\i386\dosnet.inf", und fügen Sie "svcpack" dem Abschnitt [OptionalSrcDirs] hinzu. Beispiel:
    [OptionalSrcDirs]
    uniproc
    svcpack
    Hinweis Bei Windows XP- oder Windows Server 2003-Distributionsordnern müssen Sie den Abschnitt [OptionalSrcDirs] in der Datei Dosnet.inf ggf. erst erstellen. In der Datei "Dosnet.inf", die in Windows 2000 enthalten ist, gibt es diesen Abschnitt bereits.
  6. Erstellen Sie einen Ordner "X:\Winflat\i386\svcpack". Geben Sie zu diesem Zweck an einer Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:
    mkdir X:\Winflat\i386\svcpack
    .
  7. Kopieren Sie die Updatepakete, die Sie integrieren möchten (Produktname-KBArtikelnummer-Option-Sprache.exe ), in den Ordner "X:\Winflat\i386\svcpack". Verwenden Sie dabei das 8.3-Namensformat (KBArtikelnummer.exe). Dabei steht Artikelnummer für die Nummer des Microsoft Knowledge Base-Artikels, der dem Update zugeordnet ist. Wenn Sie mehrere Updates anwenden, müssen Sie alle Updatepakete kopieren und umbenennen.
  8. Extrahieren Sie alle Updatepakete in eindeutige temporäre Ordner. Geben Sie zum Beispiel den folgenden Befehl in eine Eingabeaufforderung ein, um die Dateien für ein Updatepaket in einen Ordner mit dem Namen "ExtractedPackage" auf Laufwerk Y zu extrahieren:
    C:\i386\svcpack\KBArtikelnummer /X:Y:\ExtractedPackage
  9. Aus "Y:\ExtractedPackage" kopieren Sie für jedes Update die Katalogdatei (KBArtikelnummer.cat) und die aktualisierten Binärdateien (zum Beispiel .exe-, .dll- oder .sys-Dateien). Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Kopieren Sie "KBArtikelnummer.cat" aus "Y:\ExtractedPackage" für jedes Update in den Ordner "X:\Winflat\i386\svcpack". Verwenden Sie für die .cat-Datei den gleichen Namen, der im Updatepaket (KBArtikelnummer.cat) verwendet wird, und kopieren Sie nicht die Datei "Empty.cat".
    2. Falls es in "Y:\ExtractedPackage" für jedes Update eine Binärdatei gleichen Namens gibt, behalten Sie nur die Datei mit der höchsten Versionsnummer.
    3. Ermitteln Sie für jede der Binärdateien in "Y:\ExtractedPackage" für die verschiedenen Updates, ob es die gleiche Datei auch im Ordner "X:\Winflat\I386" gibt. Existiert die Datei im Ordner "I386", löschen Sie diese aus "X:\Winflat\I386".

      Hinweis Das letzte Zeichen der Dateinamenerweiterung der Dateien im Ordner I386 kann ein Unterstrich (_) sein. So heißt die Datei "Rpcss.dll" im Ordner "I386" zum Beispiel "Rpcss.dl_".
    4. Kopieren Sie die aktualisierten Binärdateien für jedes Update aus dem Ordner "Y:\ExtractedPackage" in den Ordner "X:\Winflat\I386".
    5. Suchen Sie in "Y:\ExtractedPackage" für jedes Update nach etwaigen Unterordnern, deren Name einem Unterordner aus dem Ordner "X:\Winflat\I386" gleicht. Sollte ein Ordner derartige Unterordner enthalten, kopieren Sie die aktualisierten Binärdateien aus dem Unterordner "Y:\ExtractedPackage" in den entsprechenden Unterordner von "X:\Winflat\I386". Falls "Y:\ExtractedPackage" zum Beispiel einen Ordner mit dem Namen "Uniproc" enthält, kopieren Sie die Dateien in "Y:\ExtractedPackage\Uniproc" nach "X:\Winflat\I386\Uniproc".
    Hinweise
    • Da Microsoft Unterstützung für das aktuelle und das nächstältere Service Pack bietet (N und N-1), verpackt Microsoft manche Updates als Dualmodus-Updates, die Sie auf Computer mit verschiedenen Service Pack-Versionen anwenden können. So kann es bei einem Windows XP-Update zum Beispiel ein SP1- und ein SP2-Unterverzeichnis mit aktualisierten Dateien für die Originalversionen von Windows XP im SP1-Ordner und aktualisierten Dateien für Windows XP SP1 im SP2-Ordner geben. In diesem Beispiel müssen Sie die Dateien aus dem SP1-Verzeichnis verwenden, falls es sich bei Ihrer Installationsquelle um die Originalversion von Windows XP (Version 2600) handelt. Ist Ihre Installationsquelle Windows XP SP1, müssen Sie die Dateien aus dem SP2-Verzeichnis verwenden. Weitere Informationen zu Dualmodus-Updatepaketen für Windows XP finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
      328848 Beschreibung von Dualmodus-Updatepaketen für Windows XP
      Microsoft verpackt auch nach der Freigabe von Service Pack 1 Updates für Windows Server 2003 möglicherweise als Dualmodus-Updates.
    • Windows Server 2003-Updatepakete enthalten ebenfalls zwei Sätze aktualisierter Binärdateien für das aktuelle und das nächstältere Service Pack (N und N-1) in den Ordnern "nnnQFE" und "nnnGDR", wobei nnn für die ursprüngliche Freigabeversion ("SP1," "SP2" und so weiter) des aktuellen und des nächstälteren Service Packs steht (N und N-1). In diesem Fall müssen Sie die Dateien aus dem entsprechenden Ordner "nnnQFE" verwenden. Weitere Informationen zum Inhalt des Windows Server 2003-Updatepakets finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
      824994 Beschreibung des Inhalts von Updatepaketen für Windows XP Service Pack 2 und Windows Server 2003
    • Die Dateien in den Ordnern "Common" und "Update", wie "Update.exe", "Update*.inf", "SPmsg.dll", "SPcustom.dll", "SPuninst.exe", "Update.ver" sowie Symbole (.dbg-Dateien) müssen nicht kopiert werden.
  10. Überprüfen Sie für jede Datei, die Sie in Schritt 9 kopieren (mit Ausnahme der Datei "KBArtikelnummer.cat"), ob in der Datei "X:\Winflat\I386\Dosnet.inf" der Dateiname im Abschnitt [Files] aufgelistet ist. Allen im Abschnitt [Files] aufgelisteten Dateien ist die Zeichenfolge "d1," vorangestellt. Beispiel:

    d1,Dateiname

    Sollte der Name einer der in Schritt 9 kopierten Dateien dort nicht aufgeführt sein, verwenden Sie diese Syntax, um einen entsprechenden Eintrag hinzuzufügen. Enthält ein Hotfix beispielsweise die Datei Win32k.sys und ist der Dateiname Win32k.sys in der Datei Dosnet.inf nicht aufgeführt, fügen Sie d1,win32k.sys in den Abschnitt [Files] der Datei X:\Winflat\I386\Dosnet.inf ein. Durch diese Ergänzung ist sichergestellt, dass die aktualisierte Version der Datei Win32k.sys während der Ausführung des Windows-Setupprogramms kopiert wird.
  11. Löschen Sie die Datei "X:\Winflat\I386\Svcpack.in_".
  12. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen "Svcpack.inf" im Ordner "X:\Winflat\I386". Verwenden Sie dabei den entsprechenden der folgenden Inhalte (abhängig davon, ob Sie ein einzelnes Update oder mehrere Updates bereitstellen möchten). (Ersetzen Sie Artikelnummer durch die Nummern der Knowledge Base-Artikel aus der .cat-Datei Ihres Updates):

    Windows 2000

    [Version]
    Signature="$Windows NT$"
    MajorVersion=5
    MinorVersion=0
    BuildNumber=2195
    [SetupData]
    CatalogSubDir="\i386\svcpack"
    [ProductCatalogsToInstall]
    KBArtikelnummer.cat
    [SetupHotfixesToRun]
    KBArtikelnummer.exe /Optionen

    Windows XP

    [Version]
    Signature="$Windows NT$"
    MajorVersion=5
    MinorVersion=1
    BuildNumber=2600
    [SetupData]
    CatalogSubDir="\i386\svcpack"
    [ProductCatalogsToInstall]
    KBArtikelnummer.cat
    [SetupHotfixesToRun]
    KBArtikelnummer.exe /Optionen

    Windows Server 2003

    [Version]
    Signature="$Windows NT$"
    MajorVersion=5
    MinorVersion=2
    BuildNumber=3790
    [SetupData]
    CatalogSubDir="\i386\svcpack"
    [ProductCatalogsToInstall]
    KBArtikelnummer.cat
    [SetupHotfixesToRun]
    KBArtikelnummer.exe /Optionen
    Notes
    • Die für das Installieren von Updates empfohlenen Optionen sind /Q, /N und /Z. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
      262841 Befehlszeilenoptionen für Windows-Softwareupdatepakete
      824687 Befehlszeilenoptionen für Softwareupdatepakete von Microsoft
    • Wenn Sie mehrere Updates anwenden, müssen Sie für jedes Update einen Eintrag unter [ProductCatalogsToInstall] und [SetupHotfixesToRun] hinzufügen. Das folgende Beispiel ist ein Muster dieser Abschnitte für eine Installation, bei der mehrere Updates installiert werden:
      [ProductCatalogsToInstall]
      KB123456.cat
      KB123478.cat
      KB123490.cat
      [SetupHotfixesToRun]
      KB123456.exe /Optionen
      KB123478.exe /Optionen
      KB123490.exe /Optionen
    • Wenn Sie ein Service Pack installieren, brauchen Sie keine Detailinformationen zu dem Service Pack anzugeben, da die Service Pack-Installation durch einen anderen Prozess gehandhabt wird.

Installieren von Updates auf Computern mit Windows Server 2003

Wenn Sie ein Update auf einem einzelnen Computer installieren möchten, führen Sie das Updateprogramm, WindowsServer2003-KB######-x86-LLL.exe, auf diesem Computer aus. Wenn Sie das Update auf mehr als einem Computer installieren möchten, können Sie einen Distributionsordner für das Update im Netzwerk erstellen. Bei der folgenden Vorgehensweise wird beschrieben, wie Sie eines oder mehrere dieser Updates mithilfe der o. g. Methode installieren. Wichtig: Sie müssen SP1 entweder gleichzeitig mit oder vor Updates installieren, die nach SP1 veröffentlicht wurden. Wenn Sie neu veröffentlichte Updates installieren, bevor Sie SP1 installieren, kann dies ernstzunehmende Systemprobleme verursachen.

Hinweis Im folgenden Verfahren steht Laufwerk:\ für das Laufwerk im Netzwerk bzw. auf dem Computer, auf dem sich Ihr Distributionsordner befindet.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein Update durch Ausführen des Programms "Update.exe" zu installieren:
  1. Stellen Sie eine Verbindung zu dem Netzwerk oder dem Computer her, auf dem Sie den Distributionsordner erstellen möchten.
  2. Erstellen Sie im Netzwerk-Distributionsordner einen Distributionsordner für die Updatedateien. Geben Sie beispielsweise die folgende Zeichenfolge ein, um einen Distributionsordner mit dem Namen "Update" zu erstellen: mkdir Laufwerk:\Update
  3. Kopieren Sie das Programm Update.exe für Windows Server 2003 in den Distributionsordner, den Sie in Schritt 2 erstellt haben. Geben Sie beispielsweise folgendes ein, um das Programm Update.exe für SP1 in den Distributionsordner Update zu kopieren: xcopy C:\WindowsServer2003-KB######-x86-LLL.exe Laufwerk:\Update
  4. Um das Update aus dem Netzwerk-Distributionsordner zu installieren, führen Sie das Programm WindowsServer2003-KB######-x86-LLL.exe aus. Geben Sie beispielsweise die folgende Zeichenfolge ein, um das Update aus dem Distributionsordner mit dem Namen "Update" zu installieren: Laufwerk:\Update\WindowsServer2003-KB######-x86-LLL.exe
  5. Um sicherzustellen, dass die Updates auch angewendet werden, starten Sie den Computer neu, nachdem Sie alle Updates installiert haben.
Hinweis Die Datei WindowsServer2003-KB######-x86-LLL.exe unterstützt die gleichen Befehlszeilenoptionen wie Update.exe.

Technische Unterstützung für x64-Versionen von Microsoft Windows

Falls eine Microsoft Windows x64 Edition zum Lieferumfang Ihrer Hardware gehörte und bereits auf Ihrem System installiert war, erhalten Sie technische Unterstützung und Hilfestellung zu dieser Windows x64 Edition vom Hersteller Ihrer Hardware. Da eine Windows x64 Edition zusammen mit Ihrer Hardware geliefert wurde, ist der Hersteller der Hardware für den technischen Support zuständig. Möglicherweise hat der Hersteller der Hardware die Windows x64 Edition durch einzelne Komponenten verändert. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Gerätetreiber oder optionale Einstellungen zur Leistungsoptimierung der Hardware. Wenn Sie technische Hilfe zu einer Windows x64 Edition benötigen, bietet Microsoft in diesem Fall Unterstützung in angemessenem Rahmen. Sie müssen sich jedoch möglicherweise direkt an den Hersteller wenden. Der Hersteller kann Ihnen den besten Support für die von ihm auf der Hardware installierte Software bieten. Wenn Sie eine Windows x64-Edition (zum Beispiel eine Microsoft Windows Server 2003 x64-Edition) separat erworben haben, wenden Sie sich an Microsoft, um technischen Support zu erhalten.

Produktinformationen zu Microsoft Windows XP Professional x64 Edition finden Sie auf der folgenden Website von Microsoft:
http://www.microsoft.com/germany/windows/windowsxp/64bit/default.mspx
Weitere Produktinformationen zu den x64-Versionen von Windows Server 2003 finden Sie auf folgender Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2003/editionen/64bit/default.mspx

Informationsquellen

  • Microsoft Windows 2000 Hotfix Installation and Deployment Guide ("HFDeploy.htm") (Leitfaden zur Installation und Bereitstellung von Microsoft Windows 2000-Hotfixes)
    http://www.microsoft.com/technet/archive/security/tools/hfdeploy.mspx
  • Microsoft Windows XP Hotfix Installation and Deployment Guide (Leitfaden zur Installation und Bereitstellung von Microsoft Windows XP-Hotfixes)
    http://www.microsoft.com/windowsxp/downloads/updates/sp1/hfdeploy.mspx
  • Guide for Installing and Deploying Updates for Microsoft Windows Server 2003 and Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 ("HFDeploy.htm") (Leitfaden für das Installieren und Bereitstellen von Updates für Microsoft Windows Server 2003 und Windows XP 64-Bit Edition/Version 2003)
    http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc700814.aspx
  • Weitere Informationen zu Update.exe finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    262841 Befehlszeilenoptionen für Windows-Softwareupdatepakete

Eigenschaften

Artikel-ID: 828930 - Geändert am: Dienstag, 12. August 2008 - Version: 15.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, 64-Bit Datacenter Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
  • Microsoft Windows XP Home Edition
  • Microsoft Windows XP Media Center Edition
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows XP Tablet PC Edition
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
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