Fehlermeldung "0x800A0046" auf der Windows Update- oder der Microsoft Update-Website

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Artikel-ID: 910338 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
910338 Error message when you visit the Windows Update Web site or the Microsoft Update Web site: "0x800A0046"
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

Wenn Sie die Microsoft Windows Update- bzw. die Microsoft Update-Website besuchen, reagiert die Website scheinbar nicht mehr. Außerdem wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:
0x800A0046
Einer der folgenden Einträge wird eventuell in der Datei "%windir%\Windowsupdate.log" protokolliert:
Date	Time	3096	c1c	COMAPI	WARNING: Unable to listen to self-update/shutdown event (hr=0X80070005)
Date	Time	3096	c1c	COMAPI	WARNING: Unable to establish connection to the service. (hr=80070005)

Ursache

Dieses Problem tritt auf, wenn eine oder mehrere der folgenden Bedingungen vorliegen:
  • Die DCOM-Konfiguration ist nicht korrekt.
  • Ihr Benutzerkonto ist Mitglied der Gruppe "Gäste".
  • Die Sicherheitsbeschreibung im Dienst für automatische Updates ist fehlerhaft.
  • Die lokale Sicherheitsrichtlinie ist nicht korrekt.

Lösung

Gehen Sie folgendermaßen vor, um dieses Problem auf Clientcomputern zu beheben.

1. Schritt: DCOM-Sicherheit überprüfen

  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen, geben Sie Dcomcnfg im Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Erweitern Sie den Ordner Komponentendienste und anschließend den Ordner Computer.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte COM-Sicherheit.
  5. Klicken Sie unter Zugriffsberechtigungen auf Standard bearbeiten.
  6. Prüfen Sie, ob die folgenden Konten aufgeführt sind:

    Auf Microsoft Windows XP- und Microsoft Windows Server 2003-Clients
    Tabelle minimierenTabelle vergrößern
    KontonameBerechtigungstypBerechtigung
    Selbst, Administratoren oder ein Benutzer, der Mitglied der Gruppe "Administratoren" istLokaler ZugriffZulassen
    SystemLokaler ZugriffZulassen
    Auf Microsoft Windows 2000-Clients
    Tabelle minimierenTabelle vergrößern
    KontonameBerechtigungstypBerechtigung
    AdministratorenLokaler ZugriffZulassen
    SystemLokaler ZugriffZulassen
  7. Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn eines dieser Konten im Feld Zugriffsberechtigung fehlt:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen und auf Erweitert, und klicken Sie anschließend auf Pfade.
    2. Klicken Sie im Feld Pfad auf den Namen_des_lokalen_Computers, und klicken Sie anschließend auf OK.
    3. Klicken Sie auf Jetzt suchen.
    4. Drücken Sie die Taste [STRG], klicken Sie auf die gewünschten Kontonamen, und klicken Sie danach zweimal auf OK.
    5. Klicken Sie im Feld Gruppen- oder Benutzernamen auf ein von Ihnen hinzugefügtes Konto. Klicken Sie im Feld Berechtigungen für Kontoname auf Lokaler Zugriff, und aktivieren Sie anschließend das Kontrollkästchen in der Spalte Zulassen.
    6. Wiederholen Sie den Schritt 7e für alle gerade hinzugefügten Konten, und klicken Sie anschließend auf OK.

2. Schritt: DCOM-Standardeigenschaften überprüfen

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Standardeigenschaften.
  2. Überprüfen Sie, ob die folgende Konfiguration auf der Registerkarte gewählt wurde:
    • Das Kontrollkästchen DCOM (Distributed COM) auf diesem Computer aktivieren ist aktiviert.
    • Im Feld Standardauthentifizierungsebene ist die Option Verbinden ausgewählt
    • Im Feld Standardidentitätswechselebene ist die Option Identifizieren ausgewählt.
  3. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor, und klicken Sie anschließend auf OK.
  4. Starten Sie den Computer neu.

3. Schritt: Sicherstellen, dass Ihr Benutzerkonto kein Mitglied der Gruppe "Gäste" ist

Hinweis: Dieser Schritt bezieht sich nur auf Computer, auf denen Windows Server 2003, Windows XP Professional oder Windows 2000 ausgeführt wird, und die kein Mitglied einer Domäne sind.
  1. Klicken Sie auf Start und auf Einstellungen, und klicken Sie anschließend auf Systemsteuerung.
  2. Doppelklicken Sie auf Verwaltung.
  3. Erweitern Sie Computerverwaltung, und erweitern Sie anschließend die Verzweigung Lokale Benutzer und Gruppen.
  4. Klicken Sie auf Benutzer.
  5. Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf das Konto, das Sie für die Anmeldung auf dem Computer verwendet haben.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Mitglied von.
  7. Klicken Sie auf Gäste, klicken Sie auf Entfernen und danach auf OK.

4. Schritt: Sicherheitsbeschreibung des Dienstes "Automatische Updates" überprüfen

Auf Windows Server 2003- und Windows XP-Clients
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie cmd ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, und drücken Sie anschließend die [EINGABETASTE], um die Sicherheitsbeschreibung zurückzusetzen:
    Sc sdset wuauserv D:(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;SY)(A;;CCDCLCSWRPWPDTLOCRSDRCWDWO;;;BA)(A;;CCLCSWLOCRRC;;;AU)(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;PU)
    Hinweis: In einer Domänenumgebung wird diese Sicherheitseinstellung eventuell durch ein Gruppenrichtlinienobjekt konfiguriert. Wenn das Problem nach der Eingabe dieses Befehls nur vorübergehend behoben wird, ist wahrscheinlich ein Gruppenrichtlinienobjekt konfiguriert. Der Domänenadministrator muss die Gruppenrichtlinie bearbeiten, sodass sie die richtigen Sicherheitseinstellungen enthält.
Auf Windows 2000-Clients
  1. Laden Sie das Dienstprogramm Subinacl herunter. Besuchen Sie hierzu die folgende Microsoft-Website:
    http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=e8ba3e56-d8fe-4a91-93cf-ed6985e3927b&DisplayLang=en
  2. Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene Datei, und befolgen Sie anschließend die Anweisungen des Installationsassistenten für die Windows Resource Kit Tools. Das Dienstprogramm Subinacl wird standardmäßig im folgenden Verzeichnis installiert:
    C:\Programme\Windows Resource Kits\Tools
  3. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie cmd ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den Befehl cd C:\Programme\Windows Resource Kits\Tools ein, um zu dem Verzeichnis zu wechseln, in dem das Dienstprogramm Subinacl installiert wurde.
  5. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie danach die [EINGABETASTE]:
    Subinacl /service wuauserv /sddl=D:(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;SY)(A;;CCDCLCSWRPWPDTLOCRSDRCWDWO;;;BA)(A;;CCLCSWLOCRRC;;;AU)(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;PU)
    Hinweis: In einer Domänenumgebung wird diese Sicherheitseinstellung eventuell durch ein Gruppenrichtlinienobjekt konfiguriert. Wenn das Problem nach der Eingabe dieses Befehls nur vorübergehend behoben wird, ist wahrscheinlich ein Gruppenrichtlinienobjekt konfiguriert. Der Domänenadministrator muss die Gruppenrichtlinie bearbeiten, sodass sie die richtigen Sicherheitseinstellungen enthält.

5. Schritt: Lokale Sicherheitsrichtlinie überprüfen

Hinweise
  • Dieser Schritt bezieht sich nur auf Windows Server 2003-, Windows XP Professional- oder Windows 2000-Computer.
  • Wenn Ihr Benutzerkonto zu einer Domäne gehört, wird diese Sicherheitseinstellung eventuell durch ein Gruppenrichtlinienobjekt konfiguriert, das sich im Netzwerk befindet. Wenden Sie sich an den Netzwerkadministrator, um weitere Informationen zu erhalten, oder lesen Sie den folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    810739 White-Paper: Problembehandlung in Windows 2000 für Gruppenrichtlinien
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie gpedit.msc im Feld Öffnen ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Erweitern Sie Computerkonfiguration, erweitern Sie Windows-Einstellungen, erweitern Sie Sicherheitseinstellungen, und erweitern Sie anschließend Lokale Richtlinien.
  3. Klicken Sie auf Zuweisen von Benutzerrechten.
  4. Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf Annehmen der Clientidentität nach Authentifizierung.
  5. Überprüfen Sie, ob das Dienst- und Administratorkonto vorhanden ist.
  6. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Konto hinzuzufügen, wenn das Dienst- bzw. Administratorkonto fehlt:
    1. Klicken Sie auf Benutzer oder Gruppe hinzufügen und auf Erweitert, und klicken Sie anschließend auf Pfade.
    2. Klicken Sie im Feld Pfade auf den Namen_des_lokalen_Computers, und klicken Sie anschließend auf OK.
    3. Klicken Sie auf Jetzt suchen.
    4. Drücken Sie die Taste [STRG], klicken Sie auf die gewünschten Kontonamen, und klicken Sie danach dreimal auf OK.
  7. Starten Sie den Computer neu.

6. Schritt: Dauerhaftigkeit der Benutzerdaten in Microsoft Internet Explorer aktivieren

  1. Öffnen Sie Internet Explorer.
  2. Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit und anschließend auf Internet.
  4. Klicken Sie auf Stufe anpassen.
  5. Führen Sie im Feld Einstellungen einen Bildlauf zum Abschnitt Verschiedenes durch.
  6. Klicken Sie unter Dauerhaftigkeit der Benutzerdaten auf Aktivieren.
  7. Klicken Sie zweimal auf OK.

Informationsquellen

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
902093 Interpretation der Datei "Windowsupdate.log"
906602 Installationsprobleme bei Windows Update, Microsoft Update und Windows Server Update Services beheben

Eigenschaften

Artikel-ID: 910338 - Geändert am: Dienstag, 14. September 2010 - Version: 2.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Update
  • Microsoft Update
Keywords: 
kbtshoot kbprb KB910338
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