8. November 2022—KB5019966 (Betriebssystembuild 17763.3650) – ABGELAUFEN

Gilt für
Win 10 Ent LTSC 2019 Win 10 IoT Ent LTSC 2019 Windows 10 IoT Core LTSC Windows Server 2019

Hinweis

  • ABLAUFHINWEIS
  • WICHTIG - Ab dem 31. März 2026 ist dieses Update nicht mehr über den Microsoft Update-Katalog oder andere Releasekanäle verfügbar. Es wird empfohlen, Ihre Geräte auf die neueste Version von Windows zu aktualisieren.

Hinweis

10/11/22
ERINNERUNG Ab dem 20. September 2022 gibt es keine optionalen, nicht sicherheitsrelevanten Vorschauversionen mehr für die LTSC-Editionen 2019 und Windows Server 2019. Für die LTSC-Editionen 2019 und Windows Server 2019 werden nur kumulative monatliche Sicherheitsupdates (bekannt als "B"- oder Update Tuesday-Release) fortgesetzt.

Hinweis

11/17/20
Informationen zur Terminologie für Windows-Updates finden Sie im Artikel zu den Arten von Windows-Updates und den monatlichen Qualitätsupdates. Eine Übersicht über Windows 10, Version 1809, finden Sie auf der entsprechenden Updateverlaufsseite.

Highlights

  • Der Beginn der Sommerzeit in Jordanien endet Ende Oktober 2022. Die jordanische Zeitzone wird dauerhaft auf die Zeitzone UTC + 3 umgestellt.
  • Es behebt ein Problem, das die Schriftart von drei chinesischen Zeichen betrifft. Wenn Sie diese Zeichen fett formatieren, ist die Breite und Größe falsch.
  • Es behandelt Sicherheitsprobleme für Ihr Windows-Betriebssystem.

Verbesserungen

Dieses Sicherheitsupdate enthält Verbesserungen. Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie diesen KB-Artikel installieren:

  • Neu! Damit ist Microsoft kompatibel mit US Government (USG) Version 6 Revision 1 (USGv6-r1).

  • Es behebt ein Problem, das sich auf die Authentifizierungshärtung des Distributed Component Object Model (DCOM) auswirkt. Die Authentifizierungsebene für alle nicht anonymen Aktivierungsanforderungen von DCOM-Clients wird automatisch auf RPC_C_AUTHN_LEVEL_PKT_INTEGRITY angehoben. Dies tritt auf, wenn die Authentifizierungsebene unter Paketintegrität liegt.

  • Es behebt ein DCOM-Problem, das sich auf den Remoteprozeduraufrufdienst (rpcss.exe) auswirkt. Dadurch wird die Authentifizierungsebene auf RPC_C_AUTHN_LEVEL_PKT_INTEGRITY anstatt auf RPC_C_AUTHN_LEVEL_CONNECT angehoben, wenn RPC_C_AUTHN_LEVEL_NONE angegeben ist.

  • Der Beginn der Sommerzeit in Jordanien endet Ende Oktober 2022. Die jordanische Zeitzone wird dauerhaft auf die Zeitzone UTC + 3 umgestellt.

  • Es behebt ein Problem, das den Microsoft Azure Active Directory (AAD) Anwendungsproxy-Connector betrifft. Es kann kein Kerberos-Ticket im Namen des Benutzers abgerufen werden. Die Fehlermeldung lautet: "Der angegebene Handle ist ungültig (0x80090301)".

  • Es behebt ein Problem, das die Schriftart von drei chinesischen Zeichen betrifft. Wenn Sie diese Zeichen fett formatieren, ist die Breite und Größe falsch.

  • Es aktualisiert die Windows-Kernel-Sperrliste für anfällige Treiber, die sich in der Datei DriverSiPolicy.p7b befindet. Dieses Update stellt außerdem sicher, dass die Sperrliste in Windows 10 und Windows 11 identisch ist. Weitere Informationen finden Sie unter KB5020779.

  • Es behebt ein Problem, das sich auf die Fokusreihenfolge auswirkt. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie auf einer Anmeldeinformationsseite aus dem Kennwortfeld wechseln.

  • Es behebt ein Problem, das sich auf den Erstellungsprozess der Gesamtstrukturvertrauensstellung auswirkt. Die DNS-Namenssuffixe (Domain Name System) werden den Vertrauensinformationsattributen nicht hinzugefügt. Dies tritt auf, nachdem Sie die Updates vom 11. Januar 2022 oder höher installiert haben.

  • Es behandelt eine Timing-Bedingung in Remotedesktop. Es führt dazu, dass ein Gerät während des Lizenzierungsprozesses nicht mehr funktioniert.

  • Es behebt ein Problem, das den Server-Manager betrifft. Möglicherweise wird der falsche Datenträger zurückgesetzt, wenn mehrere Datenträger dieselbe eindeutige ID haben. Weitere Informationen finden Sie unter KB5018898.

  • Es behebt ein Problem, das dazu führt, dass der Hostnetzwerkdienst (Host Networking Service, HNS) nicht mehr funktioniert. Dies führt zu Verkehrsunterbrechungen. Für Windows Server 2019 ist diese Änderung standardmäßig deaktiviert. Zum Aktivieren ist ein Registrierungsschlüssel erforderlich. Sie können diesen Schlüssel über Ihren Technical Account Manager (TAM) bei Microsoft anfordern. Für Windows Server 2022 ist diese Änderung standardmäßig aktiviert. Nach der Systemaktualisierung sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

  • Es behebt ein Problem, das auftreten kann, wenn Sie die Deduplizierung aktivieren. Das Problem kann zu einem Deadlock führen.

  • Es behebt Sicherheitsrisiken in den Kerberos- und Netlogon-Protokollen, wie in CVE-2022-38023, CVE-2022-37966 und CVE-2022-37967 beschrieben. Hinweise zur Bereitstellung finden Sie in den folgenden Themen:

    • KB5020805: Verwalten der Kerberos-Protokolländerungen im Zusammenhang mit CVE-2022-37967
    • KB5021130: So verwalten Sie Änderungen des Netlogon-Protokolls im Zusammenhang mit CVE-2022-38023
    • KB5021131: Verwalten der Kerberos-Protokolländerungen im Zusammenhang mit CVE-2022-37966

Wenn Sie frühere Updates installiert haben, werden nur die neuen Updates aus diesem Paket heruntergeladen und auf Ihrem Gerät installiert.

Weitere Informationen zu Sicherheitsrisiken finden Sie auf der neuen Website des Leitfadens für Sicherheitsupdates und in den Sicherheits-Updates vom November 2022.

Windows 10-Wartungsstapelupdate – 17763.3641

Dieses Update enthält qualitative Verbesserungen am Wartungsstapel, bei dem es sich um die Komponente handelt, die Windows-Updates installiert. SSU (Servicing Stack Updates) stellen sicher, dass Sie über einen robusten und zuverlässigen Wartungsstapel verfügen, damit Ihre Geräte Microsoft-Updates erhalten und installieren können.

Bekannte Probleme bei diesem Update
Problembeschreibung Problemumgehung
Nach der Installation von KB5001342oder höher kann der Clusterdienst möglicherweise nicht gestartet werden, da kein Clusternetzwerktreiber gefunden wurde. Dieses Problem tritt aufgrund eines Updates für die PnP-Klassentreiber auf, die von diesem Dienst verwendet werden. Nach etwa 20 Minuten sollten Sie in der Lage sein, Ihr Gerät neu zu starten, ohne dass dieses Problem auftritt.
Weitere Informationen zu den spezifischen Fehlern, zur Ursache und zur Problemumgehung für dieses Problem finden Sie unter KB5003571.
Nach der Installation von Updates, die am 8. November 2022 oder später veröffentlicht wurden, auf Windows-Servern mit der Rolle "Domänencontroller", treten möglicherweise Probleme mit der Kerberos-Authentifizierung auf. Von diesem Problem kann jede Kerberos-Authentifizierung in Ihrer Umgebung betroffen sein. Einige Szenarien, die möglicherweise betroffen sind: Wenn dieses Problem auftritt, erhalten Sie möglicherweise ein Microsoft-Windows-Kerberos-Key-Distribution-Center-Fehlerereignis 14 im Abschnitt "System" des Ereignisprotokolls auf Ihrem Domänencontroller mit dem folgenden Text. Hinweis: Betroffene Ereignisse weisen den Text "der fehlende Schlüssel hat die ID 1 (the missing key has an ID of 1)" auf:

While processing an AS request for target service <service>, the account <account name> did not have a suitable key for generating a Kerberos ticket (the missing key has an ID of 1). The requested etypes : 18 3. The accounts available etypes : 23 18 17. Changing or resetting the password of <account name> will generate a proper key.
Hinweis Dieses Problem ist kein erwarteter Teil der Sicherheitshärtung für Netlogon und Kerberos ab dem Sicherheitsupdate vom November 2022. Sie müssen die Anleitungen in diesen Artikeln auch dann befolgen, wenn dieses Problem behoben wurde. Windows-Geräte, die zu Hause von Verbrauchern verwendet werden oder Geräte, die nicht Teil einer lokalen Domäne sind, sind von diesem Problem nicht betroffen. Azure Active Directory-Umgebungen, die nicht hybrid sind und keine lokalen Active Directory-Server umfassen, sind nicht betroffen.
Dieses Problem wurde in Out-of-Band-Updates behoben, die am 17. November 2022 für die Installation auf allen Domänencontrollern (DCs) in Ihrer Umgebung veröffentlicht wurden. Sie müssen kein Update installieren oder Änderungen an anderen Servern oder Clientgeräten in Ihrer Umgebung vornehmen, um dieses Problem zu beheben. Wenn Sie einen Workaround oder Abhilfemaßnahmen für dieses Problem verwendet haben, werden sie nicht mehr benötigt, und wir empfehlen Ihnen, sie zu entfernen. Um das eigenständige Paket für diese Out-of-Band-Updates abzurufen, suchen Sie im Microsoft Update-Katalog nach der KB-Nummer. Sie können diese Updates manuell in Windows Server Update Services (WSUS) und Microsoft Endpoint Configuration Manager importieren. WSUS-Anweisungen finden Sie unter WSUS und auf der Katalogwebsite. Anweisungen zum Konfigurieren von Managern finden Sie unter Importieren von Updates aus dem Microsoft Update-Katalog. Hinweis Die folgenden Updates sind nicht über Windows Update verfügbar und werden nicht automatisch installiert. Kumulative Updates: Hinweis Sie müssen kein vorheriges Update anwenden, bevor Sie diese kumulativen Updates installieren. Wenn Sie bereits Updates installiert haben, die am 8. November 2022 veröffentlicht wurden, müssen Sie die betroffenen Updates nicht deinstallieren, bevor Sie spätere Updates installieren, einschließlich der oben aufgeführten Updates. Eigenständige Updates:
  • Windows Server 2012 R2: KB5021653
  • Windows Server 2012: KB5021652
  • Windows Server 2008 R2 SP1: Dieses Update ist noch nicht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier in der kommenden Woche.
  • Windows Server 2008 SP2: KB5021657
Hinweis Wenn Sie reine Sicherheitsupdates für diese Versionen von Windows Server verwenden, müssen Sie diese eigenständigen Updates nur für den Monat November 2022 installieren. Sicherheitsupdates sind nicht kumulativ, und Sie müssen auch alle vorherigen Sicherheitsupdates installieren, um vollständig auf dem neuesten Stand zu sein. Monatliche Rollupupdates sind kumulativ und enthalten Sicherheits- und alle Qualitätsupdates. Wenn Sie monatliche Rollupupdates verwenden, müssen Sie sowohl die oben aufgeführten eigenständigen Updates installieren, um dieses Problem zu beheben, als auch die monatlichen Rollups installieren, die am 8. November 2022 veröffentlicht wurden, um die Qualitätsupdates für November 2022 zu erhalten. Wenn Sie bereits Updates installiert haben, die am 8. November 2022 veröffentlicht wurden, müssen Sie die betroffenen Updates nicht deinstallieren, bevor Sie spätere Updates installieren, einschließlich der oben aufgeführten.
Nach der Installation dieser oder höherer Updates können Sie möglicherweise keine Verbindung mit Direct Access wiederherstellen, nachdem Sie vorübergehend die Netzwerkverbindung unterbrochen haben oder zwischen Wi-Fi Netzwerken oder Zugriffspunkten gewechselt sind. Hinweis Dieses Problem sollte sich nicht auf andere RAS-Lösungen wie VPN (manchmal auch als Remotezugriffsserver oder RAS bezeichnet) und Always On VPN (AOVPN) auswirken. Windows-Geräte, die zu Hause von Verbrauchern verwendet werden oder Geräte in Organisationen, die nicht Direct Access für den Remotezugriff auf die Netzwerkressourcen der organization nutzen, sind nicht betroffen. Dieses Problem wurde in KB5021237 behoben.
Nach der Installation dieses oder späterer Updates auf Domänencontrollern (DCs) kann es beim Subsystemdienst für die lokale Sicherheitsautorität (Local Security Authority Subsystem Service, LSASS.exe) zu einem Speicherverlust kommen. Abhängig von der Workload Ihrer DCs und der Zeitspanne seit dem letzten Neustart des Servers kann LSASS die Arbeitsspeicherauslastung mit der Betriebszeit Ihres Servers kontinuierlich erhöhen. Der Server reagiert u. U. nicht mehr oder wird automatisch neu gestartet. Hinweis Die Out-of-Band-Updates für DCs, die am 17. November 2022 und am 18. November 2022 veröffentlicht wurden, sind möglicherweise von diesem Problem betroffen. Dieses Problem wurde in KB5021237 behoben.
Nach der Installation dieses Updates können Apps, die ODBC-Verbindungen mittels Microsoft ODBC SQL Server Driver (sqlsrv32.dll) für den Zugriff auf Datenbanken verwenden, möglicherweise bei der Herstellung einer Verbindung fehlschlagen. Möglicherweise erhalten Sie innerhalb der App einen Fehler, oder Sie erhalten eine Fehlermeldung von SQL Server, z. B. "Das EMS-System hat ein Problem gefunden" mit "Meldung: [Microsoft][ODBC SQL Server Driver] Protokollfehler in TDS Stream" oder "Meldung: [Microsoft][ODBC SQL Server Driver]Unbekanntes Token von SQL Server erhalten".Hinweis für Entwickler Apps, die von diesem Problem betroffen sind, können möglicherweise keine Daten abrufen, z. B. bei Verwendung der SQLFetch-Funktion. Dieses Problem kann auftreten, wenn die SQLBindCol-Funktion vor SQLFetch oder die SQLGetData-Funktion nach SQLFetch aufgerufen wird und wenn der Wert 0 (null) für das BufferLength-Argument für feste Datentypen angegeben wird, die größer als 4 Bytes sind (z. B. SQL_C_FLOAT). Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie betroffene Apps verwenden, öffnen Sie alle Apps, die eine Datenbank verwenden, und öffnen Sie dann die Eingabeaufforderung ( wählen Sie Start aus, geben Sie die Eingabeaufforderung ein, und wählen Sie sie aus), und geben Sie den folgenden Befehl ein:

tasklist /m sqlsrv32.dll
Dieses Problem wurde in KB5022286 behoben.

So erhalten Sie dieses Update

ABLAUFHINWEIS

WICHTIG - Ab dem 31. März 2026 ist dieses Update nicht mehr über den Microsoft Update-Katalog oder andere Releasekanäle verfügbar. Es wird empfohlen, Ihre Geräte auf die neueste Version von Windows zu aktualisieren.