12. März 2019 – KB4489899 (Betriebssystembuild 17763.379)


Verbesserungen und Korrekturen


Dieses Update enthält Qualitätsverbesserungen. Es werden allerdings keine neuen Features für das Betriebssystem eingeführt. Wichtige Änderungen:

  • Behebt ein Problem in Microsoft HoloLens mit der Nachverfolgung und Gerätekalibrierung, von dem einige Benutzer betroffen waren. 10 bis 15 Minuten nach der Installation dieses Updates sollten Sie eine Verbesserung bemerken, aber für ein optimales Ergebnis empfehlen wir, die Hologramme zurückzusetzen. 
  • Behebt das Problem, dass Benutzern beim Installieren oder Deinstallieren bestimmter MSI- oder MSP-Dateitypen der „Fehler 1309“ angezeigt wird.
  • Behebt das Problem mit der Leistungsbeeinträchtigung im Zusammenhang mit der Darstellung und dem Mausverhalten bei bestimmten Desktopspielen wie beispielsweise Destiny 2, nachdem KB4482887 installiert wurde.
  • Sicherheitsupdates für Microsoft Edge, Internet Explorer, Microsoft-Skript-Engine, Windows-Shell, Windows-App-Plattform und Frameworks, Windows-Kernelmodustreiber, Windows Server, Windows Linux, Windows Hyper-V, Windows-Datencenter-Netzwerk, Windows-Speicher- und ‑Dateisysteme, Windows-Drahtlosnetzwerk, die Microsoft JET-Datenbankengine, Windows-Kernel, Windows und Windows Fundamentals.

Wenn Sie frühere Updates installiert haben, werden nur die neuen Korrekturen aus diesem Paket heruntergeladen und auf Ihrem Gerät installiert.

Weitere Informationen zu den behobenen Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Leitfaden für Sicherheitsupdates.

Bekannte Probleme bei diesem Update


Problembeschreibung Problemumgehung

Nach der Installation dieses Updates können bei Internet Explorer 11 Authentifizierungsprobleme auftreten. Dies passiert, wenn zwei oder mehr Personen dasselbe Benutzerkonto für mehrere, gleichzeitige Anmeldesitzungen auf demselben Windows Server-Computer verwenden, einschließlich RDP (Remotedesktopprotokoll)- und Terminalserveranmeldungen. Zu den von Kunden gemeldeten Symptomen zählen unter anderem:

  • Für die Cachegröße und den Cachespeicherort wird ein Nullwert oder ein leerer Wert angezeigt.
  • Tastenkombinationen funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß.
  • Webseiten können möglicherweise zeitweise nicht mehr geladen oder korrekt dargestellt werden.
  • Probleme mit Eingabeaufforderungen für Anmeldeinformationen.
  • Probleme beim Herunterladen von Dateien.

Erstellen Sie eindeutige Benutzerkonten, sodass beim Anmelden an einem Windows Server-Computer ein Benutzerkonto nicht von zwei Personen verwendet wird. Deaktivieren Sie darüber hinaus für eine bestimmte Windows Server-Instanz die Verwendung mehrerer RDP-Sitzungen für ein einzelnes Benutzerkonto.

Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.

Nach der Installation dieses Updates auf Computern mit mehreren Audiogeräten funktionieren möglicherweise Anwendungen, die erweiterte Optionen für interne oder externe Audioausgabegeräte bereitstellen, unerwartet nicht mehr. Dieses Problem tritt für Benutzer auf, die ein anderes Audioausgabegerät als das „Standardaudiogerät“ auswählen. Dies sind Beispiele für möglicherweise nicht mehr funktionierende Anwendungen:

  • Windows Media Player
  • Realtek HD Audio Manager
  • Sound Blaster Control Panel

 

Als temporäre Lösung wählen Sie in den Anwendungsoptionen das „Standardaudiogerät“ aus. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch zur Anwendung.

Gehen Sie beispielsweise wie folgt vor, um das Standardaudiogerät in Windows Media Player festzulegen:

  1. Öffnen Sie Windows Media Player > Extras > Optionen > Geräte.
  2. Wählen Sie das Gerät aus, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Wählen Sie im nächsten Dialogfeld im Dropdownmenü unter Das Audiogerät auswählen die Option Standardaudiogerät aus.

Nun können Sie Audio aus der Anwendung auf dem gewünschten Audiogerät mithilfe der anwendungsspezifischen Audioeinstellungen unter Einstellungen > System > Sound > App-Lautstärke und Geräteeinstellungen wiedergeben.

Microsoft arbeitet an einer Lösung und geht davon aus, dass Ende März 2019 eine Lösung verfügbar sein wird.

Nach der Installation dieses Updates bewirkt MSXML6, dass Anwendungen nicht mehr reagieren, wenn bei Knotenvorgängen wie z. B. appendChild(), insertBefore() und moveNode() eine Ausnahme gemeldet wurde.

Der Gruppenrichtlinien-Editor reagiert möglicherweise nicht mehr, wenn ein Gruppenrichtlinienobjekt (Group Policy Object, GPO) bearbeitet wird, das Gruppenrichtlinieneinstellungen für Internet Explorer 10-Einstellungen enthält.
Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.
Nach der Installation dieses Sicherheitsupdates starten benutzerdefinierte URI-Schemas für Anwendungsprotokollhandler möglicherweise nicht die entsprechende Anwendung für „Lokales Intranet“ und „Vertrauenswürdige Sites“ in Internet Explorer.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den URL-Link, um ihn in einem neuen Fenster oder auf einer neuen Registerkarte zu öffnen.

Oder

Aktivieren Sie in Internet Explorer den geschützten Modus für „Lokales Intranet“ und „Vertrauenswürdige Sites“.

  1. Wechseln Sie zu Extras > Internetoptionen > Sicherheit.
  2. Wählen Sie für Zone auswählen, um Einstellungen anzuzeigen oder zu ändern die Option Lokales Intranet aus, und aktivieren Sie anschließend Geschützten Modus aktivieren.
  3. Wählen Sie Vertrauenswürdige Sites aus, und aktivieren Sie anschließend Geschützten Modus aktivieren.
  4. Wählen Sie OK aus.

Sie müssen den Browser neu starten, nachdem Sie diese Änderungen vorgenommen haben.

Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.

Nach der Installation dieses Updates kann es Probleme geben, mit der Pre-Boot eXecution Environment (PXE) ein Gerät auf einem Windows-Bereitstellungsdienste-Server (Windows Deployment Services, WDS) zu starten, für den die variable Fenstererweiterung konfiguriert ist. Dies kann dazu führen, dass beim Herunterladen des Images die Verbindung zum WDS-Server vorzeitig getrennt wird. Clients oder Geräte, die die variable Fenstererweiterung nicht verwenden, sind von diesem Problem nicht betroffen.

Um das Risiko dieses Problems zu mindern, deaktivieren Sie die variable Fenstererweiterung auf dem WDS-Server mithilfe einer der folgenden Optionen:

Option 1:
Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, und geben Sie Folgendes ein:

Wdsutil /Set-TransportServer /EnableTftpVariableWindowExtension:No

Option 2:
Verwenden Sie die Benutzeroberfläche der Windows-Bereitstellungsdienste.

  1. Öffnen Sie die Windows-Bereitstellungsdienste über die Windows-Verwaltungsprogramme.
  2. Erweitern Sie „Server“, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen WDS-Server.
  3. Öffnen Sie dessen Eigenschaften, und deaktivieren Sie auf der Registerkarte „TFTP“ die Option Variable Fenstererweiterung aktivieren.

Option 3:
Legen Sie den folgenden Registrierungswert auf „0“ fest:

HKLM\System\CurrentControlSet\Services\WDSServer\Providers\WDSTFTP\EnableVariableWindowExtension

Starten Sie den WDSServer-Dienst neu, nachdem Sie die variable Fenstererweiterung deaktiviert haben.

Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.

Beziehen dieses Updates


Vor der Installation dieses Updates

Microsoft empfiehlt dringend, das neueste SSU (Servicing Stack Update) für Ihr Betriebssystem vor dem neuesten LCU (Latest Cumulative Update) zu installieren. SSUs verbessern die Zuverlässigkeit des Updatevorgangs. Dadurch wird das Risiko potenzieller Probleme beim Installieren des LCU und beim Anwenden von Microsoft-Sicherheitsfixes reduziert. Weitere Informationen finden Sie unter SSU (Servicing Stack Updates).

Wenn Sie Windows Update verwenden, wird Ihnen das neueste SSU (KB4470788) automatisch angeboten. Das eigenständige Paket für das neueste SSU finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Installieren dieses Updates

Dieses Update wird von Windows Update automatisch heruntergeladen und installiert. Das eigenständige Paket für dieses Update finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Dateiinformationen

Eine Liste der Dateien, die in diesem Update bereitgestellt werden, finden Sie im Dokument mit Dateiinformationen für das kumulative Update 4489899