In diesem Artikel werden die von Windows Media Player 12 unterstützten Multimedia-Dateitypen behandelt. (Bestimmen der verwendeten Version von Windows Media Player).

Hinweis:  Zusätzliche Dateiformate können unterstützt werden, wenn Sie neue Codecs in Windows installieren. Weitere Informationen finden Sie unter Codecs: Häufig gestellte Fragen.

  • Windows Media-Formate (.asf, .wma, .wmv, .wm)

  • Windows Media-Metadateien (.asx, .wax, .wvx, .wmx, .wpl)

  • Microsoft Digital Video Recording (.dvr-ms)

  • Windows Media Download-Paket (.wmd)

  • Audio Visual Interleave (.avi)

  • Moving Pictures Experts Group (.mpg, .mpeg, .m1v, .mp2, .mp3, .mpa, .mpe, .m3u)

  • Musical Instrument Digital Interface (.mid, .midi, .rmi)

  • Audio Interchange File Format (.aif, .aifc, .aiff)

  • Sun Microsystems und NeXT (.au, .snd)

  • Audio für Windows (.wav)

  • CD-Audio-Track (.cda)

  • Indeo-Videotechnologie (.ivf)

  • Windows Media Player-Designs (.wmz, .wms)

  • QuickTime Movie-Datei (.mov)

  • MP4-Audiodatei (.m4a)

  • MP4-Videodatei (.mp4, .m4v, .mp4v, .3g2, .3gp2, .3gp, .3gpp)

  • Windows-Audiodatei (.aac, .adt, .adts)

  • MPEG-2 TS-Videodatei (.m2ts)

  • Free Lossless Audio Codec [Freier verlustfreier Audio-Kodierer/-Dekodierer] (.flac)

Ausführliche Informationen zu den unterstützten Dateitypen

 

Advanced Systems Format (.asf) ASF (Advanced Systems Format) ist das bevorzugte Windows Media-Dateiformat. Wenn die entsprechenden Codecs auf Ihrem Computer installiert sind, können Sie mit Windows Media Player Audioinhalte und Videoinhalte (oder beides) wiedergeben, die mithilfe verschiedenster Codecs komprimiert wurden und in einer ASF-Datei gespeichert sind. Darüber hinaus können Sie mithilfe von Windows Media-Diensten das Streaming von Audio- und Videoinhalten ermöglichen oder mithilfe des Windows Media Rights-Managers die Inhalte verpacken.

ASF ist ein erweiterbares Dateiformat, in dem synchronisierte Multimediadaten gespeichert werden. Es unterstützt die Datenübermittlung über eine Vielzahl von Netzwerken und Protokollen. Es eignet sich auch für die lokale Wiedergabe. ASF unterstützt erweiterte Multimediafunktionen, u. a. erweiterbare Medientypen, Komponentendownload, skalierbare Medientypen, vom Autor festgelegte Streampriorität, Unterstützung für mehrere Sprachen sowie umfangreiche Bibliografiefunktionen, zu denen auch Dokumentmanagement und Content Management zählen.

In der Regel verwenden ASF-Dateien mit Audioinhalten, die mit dem Windows Media Audio (WMA)-Codec komprimiert wurden, die Dateinamenerweiterung ".wma". Entsprechend verwenden ASF-Dateien mit Audioinhalten, Videoinhalten oder beidem, die mit Windows Media Audio (WMA)- und Windows Media Video (WMV)-Codecs komprimiert wurden, die Dateinamenerweiterung ".wmv". Schließlich verwenden Inhalte, die mit einem anderen Codec komprimiert wurden, die universelle Dateinamenerweiterung ".asf". Weitere Informationen zu ASF finden Sie auf folgender Website von Microsoft:

Advanced Systems Format (.asf)-Dateien

Windows Media Audio (.wma) Windows Media Audio (WMA)-Dateien sind Advanced Systems Format (ASF)-Dateien mit Audioinhalten, die mit dem Windows Media Audio (WMA)-Codec komprimiert wurden. Durch Verwendung einer separaten Dateierweiterung können Benutzer auf ihrem Computer mehrere Player installieren und bestimmte Player der WMA-Erweiterung zuordnen, um Audioquellen wiederzugeben.

Windows Media Video (.wmv, .wm) Windows Media Video (WMV)-Dateien sind Advanced Systems Format (ASF)-Dateien mit Audioinhalten, Videoinhalten oder beidem, die mit Windows Media Audio (WMA) und Windows Media Video (WMV)-Codecs komprimiert wurden. Durch Verwendung einer separaten Dateierweiterung können Sie auf ihrem Computer mehrere Player installieren und bestimmte Player der WMV-Erweiterung zuordnen, um Audio- und Videoquellen wiederzugeben.

 

Advanced Stream Redirector (.asx) Advanced Stream Redirector (ASX)-Dateien, auch als Windows Media-Metadateien bekannt, sind Textdateien, die Informationen zu einem Datenstrom und seiner Darstellung liefern. ASX-Dateien leisten mehr als das einfache Definieren von Wiedergabelisten, indem sie Windows Media Player Informationen darüber bereitstellen, wie bestimmte Medienelemente der Wiedergabeliste dargestellt werden.

Windows Media-Metadateien basieren auf XML-Syntax und können entweder im ANSI- oder im UNICODE (UTF-8)-Format codiert werden. Sie setzen sich aus verschiedenen Elementen mit den entsprechenden Tags und Attributen zusammen. Jedes Element einer Windows Media-Metadatei definiert eine bestimmte Einstellung oder Aktion in Windows Media Player.

ASX-Dateien können auf jeden Mediendateityp verweisen, den Windows Media Player erkennt und unterstützt.


Weitere Informationen zu Windows Media-Metadateien finden Sie auf der folgenden Website von Microsoft:

Windows Media Metadateien 

Windows Media Audio Redirector (.wax) Windows Media Audio Redirector-Dateien (.wax) sind Windows Media-Metadateien, die auf Windows Media Audio-Dateien (.wma) verweisen.

Windows Media Video Redirector (.wvx) Windows Media Video Redirector-Dateien (.wvx) sind Windows Media-Metadateien, die auf Windows Media Video-Dateien (.wmv) verweisen.

Windows Media Redirector (.wmx) Versionen von Windows Media Player, die diesen Dateityp unterstützen: Windows Media Redirector-Dateien (.wmx) sind Windows Media-Metadateien, die auf Windows Media Audio-Dateien (.wma), auf Windows Media Video-Dateien (.wmv) oder auf beide Dateitypen verweisen.

Windows Media Player Playlist (.wpl) Windows Media Player Playlist (WPL)-Dateien sind Wiedergabelisten auf der Clientseite, die in einem eigenen Format geschrieben sind. Microsoft führte dieses Dateiformat in der Windows Media Player 9-Reihe ein. Das Format ".wpl" kann dynamische Wiedergabelisten erstellen. Die Formate ".asx" und ".m3u" können dies hingegen nicht. In der Windows Media Player 9-Reihe wird das Format ".wpl" von der Funktion "Automatische Wiedergabeliste" verwendet. Das WPL-Dateiformat wird standardmäßig für Wiedergabelisten verwendet, die Sie in der Windows Media Player 9-Reihe gespeichert haben.

 

Microsoft hat in Microsoft Windows XP Media Center Edition das Dateiformat DVR-MS eingeführt, das zum Speichern von aufgezeichneten TV-Inhalten dient. Ähnlich wie bei ASF-Dateien ermöglichen die Verbesserungen in DVR-MS-Dateien PVR-Schlüsselfunktionen (Personal Video Recorder), einschließlich Zeitumstellung, Live-Pause sowie gleichzeitiges Aufzeichnen und Wiedergeben. Videoinhalte, die in einer DVR-MS-Datei enthalten sind, werden als MPEG-2-Videostream codiert, und die Audioinhalte, die in einer DVR-MS-Datei enthalten sind, werden als MPEG-1 Layer II-Audiostream codiert.

Sie müssen über die folgenden Software- und Hardwarekomponenten verfügen, um ungeschützte DVR-MS-Dateien auf Windows XP-Computern wiederzugeben:

  • Microsoft Windows XP Service Pack 1 (SP1) oder höher

  • Das im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschriebene Update muss auf dem Computer installiert sein:
    Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:

    810243 Unterstützung der DirectShow-Wiedergabe für Dateien, die mit der Windows XP Media Center Edition aufgenommen wurden.
     

  • Windows XP-kompatibler DVD-Decoder

Weitere Informationen zu DVR-MS-Dateien finden Sie auf folgender Microsoft-Website:

Informationen zum Dateiformat dvr-ms

 

In Windows Media Download-Paketen (WMD) werden Designrahmen von Windows Media Player, Informationen zu Wiedergabelisten und Multimediainhalte in einer einzigen herunterladbaren Datei mit der Erweiterung WMD miteinander kombiniert. Ein WMD-Paket kann ein gesamtes Album mit Musikvideos umfassen, das auch Werbung in Form von grafischen Markennamen und Links zu der Website eines Onlinehändlers für Musik anzeigt.

Klicken Sie auf den Link zum Paket, um ein WMD-Paket von einer Website herunterzuladen. Wenn das Paket auf Ihren Computer heruntergeladen wird, extrahiert Windows Media Player automatisch die im Paket enthaltenen Dateien, fügt die Wiedergabelisten des Pakets hinzu, fügt die Inhalte zur Medienbibliothek hinzu, zeigt das Rahmendesign im Bereich
Bereich Aktuelle Wiedergabe von Windows Media Player (im Vollbildmodus). Das erste Element in der Wiedergabeliste wird dann wiedergegeben. Weitere Informationen zu WMD-Dateien finden Sie auf folgender Microsoft-Website:

Erstellen eines Windows Media Download-Pakets (veraltet)

 

Audio Video Interleave (AVI) ist eine spezielle Form des Resource Interchange File Format (RIFF). AVI wird von Microsoft definiert. Das .avi-Dateiformat ist das gängigste Format für Audio- und Videodaten auf einem Computer.

In einer .avi-Datei können Audio- oder Videoinhalte, die mit einer Vielzahl verschiedener Codecs komprimiert wurden, gespeichert und in Windows Media Player abgespielt werden, sofern die entsprechenden Codecs auf dem Computer installiert sind. Häufig in AVI-Dateien verwendete Videocodecs sind u. a. folgende:

  • DivX-Codec

    Weitere Informationen hierzu finden Sie auf folgender DivX-Website:

    DivX

  • Cinepak-Codec

    Weitere Informationen hierzu finden Sie auf folgender Cinepak-Website:

    Cinepak

  • Indeo-Codec

    Weitere Informationen hierzu finden Sie auf folgender Ligos-Website:

    Ligos Corporation 

  • DV-Codec

  • MJPEG-Codec

  • Nicht komprimierter RGB- oder YUY2-Codec

Häufig in AVI-Dateien verwendete Audiocodecs sind u. a. folgende:

  • MP3-Codec

  • MS ADPCM (Microsoft Adaptive Differential Pulse Code Modulation)

  • Nicht komprimierter PCM (Pulse Code Modulation)-Codec

 

Die Moving Pictures Experts Group (MPEG) entwickelt die gleichlautenden MPEG-Standards. Diese Standards sind eine Gruppe von Standards für die Video- und Audiokomprimierung.

MPEG-1 (.mpeg, .mpg, .m1v) Dieser Standard ermöglicht die progressive Video-Codierung bei einer Übertragungsrate von etwa 1,5 Millionen Bits pro Sekunde (bps). Dieses Dateiformat war speziell auf Video-CD- und CD-i-Medien ausgelegt. Die gängigste Implementierung des MPEG-1-Standards bietet eine Grafikauflösung von 352 x 240 bei 30 Frames pro Sekunde (fps). Bei Verwendung dieses Standards erhalten Sie eine Bildqualität, die nur geringfügig schlechter ist als die Qualität herkömmlicher VCR-Videos.

Dateien mit der Erweiterung .m1v sind normalerweise MPEG-1-Elementarstreams, die nur Videoinformationen enthalten. Dateien mit den Erweiterungen ".mpg" bzw. ".mpeg" sind normalerweise MPEG-1-Systemstreams, die MPEG-1-codierte Videodaten und MPEG-1 Layer II (MP2)-codierte Audiodaten enthalten.

MPEG-1-Systemstreams verwenden jedoch nicht ausschließlich die Erweiterungen ".mpg" und ".mpeg". MPEG-2-Programmstreams verwenden auch häufig die Dateinamenerweiterungen ".mpg" und ".mpeg", sie enthalten jedoch MPEG-2-codierte Videodaten. Da Microsoft Windows-Betriebssysteme nur einen MPEG-1-Videodecoder bereitstellen, kann Windows Media Player MPEG-2-Programmstreams nur dann wiedergeben, wenn ein zusätzlicher MPEG-2-Videodecoder (auch bekannt als DVD-Decoder-Pack) installiert ist. Weitere Informationen zum Erwerb von DVD-Decoder-Packs finden Sie auf folgender Website von Microsoft:

Downloads für Windows

MPEG Audio Layer III (.mp3) Dieser Standard hat sich ebenfalls aus frühen MPEG-Aktivitäten entwickelt. Es handelt sich um eine Technologie für die Audiokomprimierung, die Bestandteil der MPEG-1- und MPEG-2-Spezifikation ist. MP3 wurde 1991 in Deutschland vom Fraunhofer Institut entwickelt. MP3 verwendet Perceptual Audio Coding zur Komprimierung von Sound in CD-Qualität und bietet fast dieselbe Wiedergabetreue.

MPEG Audio Layer II (.mp2, .mpa) MPEG Audio Layer II ist ein Standard zur Codierung von Audiodaten, der ursprünglich als Teil der MPEG-1-Spezifikation entwickelt und später für die MPEG-2-Spezifikation aktualisiert wurde.

M3U (.m3u) Eine M3U-Datei ist eine Metadatei-Wiedergabeliste, die auf MP3-Dateien verweist und für die Elemente in der Wiedergabeliste zusätzliche Metadaten liefert.

 

MIDI (Musical Instrument Digital Interface) ist ein Standardprotokoll für den Austausch von Musikdaten zwischen Musikinstrumenten, Synthesizern und Computern. Dieser Standard definiert die Codes für ein musikalisches Ereignis, z. B. den Beginn einer Note, ihre Höhe, Länge, ihr Volumen, und musikalische Attribute wie z. B. das Vibrato. Er legt außerdem die Codes für verschiedene Tasten-, Dial- und Pedalanpassungen fest, die auf Synthesizern verwendet werden.

 

Apple Computer entwickelte das Audiodateiformat AIFF (Audio Interchange File Format). Mit diesem Format können Sie gesampelte Audio- und Musikinstrumentdaten mit hoher Qualität speichern.

 

Unix-Audiodateien (.au) sind UNIX-generierte Sounddateien.

Eine Sounddatei (.snd) ist ein austauschbares Sounddateiformat, das auf Sun-, NeXt- und Silicon Graphics-Computern verwendet wird. Diese Datei besteht in der Regel aus Soundrohdaten, gefolgt von einer Textkennung.

 

Windows verwendet das WAV-Dateiformat (Wave Form Audio), um Sound als Waveforms zu speichern. Eine Minute PCM (Pulse Code Modulation)-Sound kann nur 644 KB oder bis zu 27 MB Speicher belegen. Diese Speicherplatzgröße hängt von der Sampling-Häufigkeit, dem Soundtyp (Mono oder Stereo) und der Anzahl der Bits ab, die für das Sample verwendet werden.

Ähnlich wie die AVI- und ASF-Formate ist WAV lediglich ein Dateicontainer. Audioinhalte, die mit den verschiedensten Codecs komprimiert und in einer WAV-Datei gespeichert wurden, können in Windows Media Player abgespielt werden, sofern die entsprechenden Codecs auf dem Computer installiert sind. Zu den häufigsten Audiocodecs, die in WAV-Dateien verwendet werden, gehören MS ADPCM (Microsoft Adaptive Differential Pulse Code Modulation) und nicht komprimierte PCM (Pulse Code Modulation).

 

CD-Audio-Tracks (.cda) sind Audiodateien, die auf CD-Medien gespeichert werden. Sie können CDA-Dateien nur von einer CD-ROM wiedergeben. Folglich kann in diesem Artikel für Sie zum Abspielen keine Beispieldatei bereitgestellt werden. Zum Testen einer CDA-Datei versuchen Sie entweder, eine andere CDA-Datei von Ihrer CD-ROM abzuspielen oder eine CDA-Datei von einer anderen CD-ROM wiederzugeben. Die CDA-Dateien sind Darstellungen von CD-Audio-Tracks und enthalten nicht die eigentlichen PCM (Pulse Code Modulation)-Informationen. Sie können die Datei nicht wiedergeben, wenn Sie eine CDA-Datei von der CD-ROM auf Ihre Festplatte kopieren.

 

Indeo Video Files (IVF) sind Videodateien, die über den Indeo-Codec codiert werden, der von Ligos Corporation zur Verfügung gestellt wird. Indeo-Standards können sich häufig ändern. Überprüfen Sie, ob Sie das aktuellste Indeo-Paket installiert haben, um sicherzugehen, dass Sie mit diesem Codec codierten Dateien wiedergeben können. Setzen Sie sich mit Ligos Corporation in Verbindung, um sich zu vergewissern, dass Sie das neueste Indeo-Paket haben. Besuchen Sie hierzu die folgende Ligos-Website:

Ligos Corporation Wenn Sie eine IVF-Datei abspielen möchten, laden Sie die Datei zunächst auf Ihre Festplatte herunter. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link zu der IVF-Datei, und klicken Sie anschließend auf
    Ziel speichern unter.

  2. Geben Sie für die Datei den gewünschten Speicherort auf Ihrer Festplatte an.

  3. Doppelklicken Sie auf die Datei, die Sie auf Ihrer Festplatte gespeichert haben, um die Datei wiederzugeben.

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:

281919 Fehlermeldung „Unbekannter Fehler“ bei der Wiedergabe einer IVF-Datei (Indeo Video Format)
 

 

Eine Windows Media Player-Designdefinitionsdatei (.wms; Windows Media Player Skin) ist ein XML-Textdokument, das die Elemente in einem Design, die Beziehungen zwischen ihnen und ihre Funktionalität definiert. Ein Script Creator erstellt die Designdefinitionsdatei (.wms) und alle verknüpften JScript-Dateien (.js), die die Art-Elemente in das Design einbinden und Funktionalität ergänzen.

Eine WMZ-Datei ist ein komprimiertes Zip-Archiv, das eine Windows Media Player-Designdefinitionsdatei und zugeordnete Jscript-Dateien sowie die unterstützten Grafikdateien enthält.

 

Das von Apple Computers entwickelte QuickTime-Dateiformat dient zum Erstellen, Bearbeiten, Veröffentlichen und Anzeigen von Multimediadateien. QuickTime-Format kann Video-, Animations-, Grafik-, 3D- und VR (Virtual Reality)-Inhalte umfassen. Mit Windows Media Player können lediglich QuickTime-Dateien der Version 2.0 oder früher wiedergegeben werden. Für die späteren Versionen von QuickTime wird der proprietäre Apple QuickTime Player benötigt. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf folgender Website von Apple:

QuickTime Player-Unterstützung

 

Das Format .m4a (nur Audio) wird häufig mit AAC-Codierung (verlustbehaftet) komprimiert, kann aber auch im Apple Lossless-Format vorliegen.

 

MPEG-4 ist eine Spezifikation der International Standards Organization (ISO), die zahlreiche Aspekte von Multimediapräsentationen bietet, u. a. Komprimierung, Dokumenterstellung und Übermittlung. Obwohl die Komprimierung von Videoinhalten und die Definition von Dateicontainern zwei einzelne und unabhängige Einheiten der MPEG-4-Spezifikation sind, gehen viele Benutzer fälschlicherweise davon aus, dass diese zwei Einheiten austauschbar sind. Sie können nur Teile der MPEG-4-Spezifikation implementieren und mit dem Standard kompatibel bleiben.

Das MPEG-4-Dateiformat enthält, wie in der MPEG-4-Spezifikation definiert, MPEG-4-codierte Video- und AAC (Advanced Audio Coding)-codierte Audioinhalte. Es verwendet in der Regel die Erweiterung ".mp4". Windows Media Player unterstützt die Wiedergabe des MP4-Dateiformats nicht. Sie können in Windows Media Player MP4-Mediendateien wiedergeben, wenn Sie DirectShow-kompatible MPEG-4-Decoder-Packs installieren. Hierzu gehören beispielsweise der Ligos LSX-MPEG Player und EnvivioTV.

Weitere Informationen zum Ligos LSX-MPEG Player finden Sie auf folgender Website von Ligos:

Ligos Corporation Weitere Informationen zu EnvivioTV finden Sie auf folgender Website von Envivio:

Ericsson Portfolio Microsoft hat sich dafür entschieden, den Videokomprimierungs-Teil des MPEG-4-Standards zu implementieren. Microsoft hat inzwischen die folgenden MPEG-4-basierten Videocodecs entwickelt:

  • Microsoft MPEG-4 v1

  • Microsoft MPEG-4 v2

  • Microsoft MPEG-4 v3

  • ISO MPEG-4 v1

MPEG-4-Videoinhalte können mithilfe von Windows Media Tools und Windows Media Encoder in einem ASF-Dateicontainer codiert und gespeichert werden. Sie können diese Dateien dann in Windows Media Player wiedergeben. Weitere Informationen zu Microsoft und der Unterstützung von MPEG-4 finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:

Microsoft Windows Media Player herunterladen Das .m4v-Dateiformat ist ein von Apple entwickeltes Videodateiformat, das dem MP4-Format sehr nahe kommt. Die Unterschiede bestehen im optionalen DRM-Kopierschutz von Apple und in der Behandlung von AC3-Audiodaten (Dolby Digital); die für den MP4-Container nicht standardisiert sind.

.mp4v-Dateien sind MPEG-4-Videodateien.

.3gp (3GPP-Dateiformat) ist ein Multimedia-Containerformat, das von 3GPP (Third Generation Partnership Project) für UTMS-Multimediadienste der dritten Generation definiert wurde. Es wird in Mobiltelefonen der dritten Generation verwendet, kann aber auch von einigen Telefonen der zweiten und vierten Generation wiedergegeben werden.

.3g2 (3GPP2-Dateiformat) ist ein Multimedia-Containerformat, das von 3GPP (Third Generation Partnership Project) für CDMA2000-Multimediadienste der dritten Generation definiert wurde. Es ähnelt stark dem 3GP-Dateiformat, weist jedoch einige Einschränkungen und Erweiterungen gegenüber 3GP auf.

Der Dateityp .3gp2 ist primär mit „3GPP2“ verknüpft.

 

Erweiterte Audiocodierung (.aac; Advanced Audio Coding) ist ein standardisiertes, verlustbehaftetes Kompressions- und Kodierungsschema für digitale Audiodaten. Da AAC als Nachfolger für das MP3-Format konzipiert wurde, wird mit AAC bei ähnlichen Bitraten im Allgemeinen eine höhere Qualität als mit MP3 erzielt.

Audiodaten-Transportstrom (.adts; Audio Data Transport Stream) wird verwendet, wenn die Daten innerhalb eines MPEG-2-Transportstroms gestreamt werden sollen, der aus einer Reihe von Frames besteht, wobei jeder Frame einen Header hat, gefolgt von den AAC-Audiodaten.

 

.m2ts ist eine Dateinamenerweiterung für das Blu-ray Disc Audio-Video (BDAV) MPEG-2 Transport Stream (M2TS)-Containerdateiformat. Dieses Format wird zum Multiplexing von Audiodaten, Videodaten oder anderer Datenströme verwendet. Es basiert auf dem MPEG-2-Transportdatenstrom-Container. Dieses Containerformat wird im Allgemeinen für HD-Video auf Blu-ray-Datenträgern und AVCHD verwendet.

Weitere Informationen

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