SO WIRD'S GEMACHT: Formatieren einer vorhandenen Partition auf einer freigegebenen Clusterfestplatte

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
257937 HOW TO: Format an Existing Partition on a Shared Cluster Hard Disk
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie eine vorhandene Festplatte oder Partition auf einer freigegebenen Clusterfestplatte oder -partition formatieren. Dies ist ggf. erforderlich, wenn das NTFS-Dateisystem auf einer Clusterfestplatte beschädigt ist und mit dem Befehl chkdsk nicht repariert werden kann, oder wenn Sie eine Partition mit funktionierendem Dateisystem und Daten neu formatieren möchten. Dazu müssen Sie eventuell eine oder alle freigegebenen Festplatten einschließlich der Quorumfestplatte formatieren. Wenn von einem Programm oder einem Dienst in Windows 2000 und Windows Server 2003 eine Datei geöffnet wurde, können Sie die Festplatte, auf der diese Datei geöffnet ist, nicht formatieren. Sie können die Quorumfestplatte nicht formatieren, wenn der Clusterdienst ausgeführt wird.

Beim Formatieren einer Festplatte werden Daten zerstört. Speichern Sie wichtige Daten an einem anderen Speicherort, damit Sie diese später bei Bedarf wiederherstellen können. Wenn keine aktuelle Sicherung der Festplatte verfügbar ist, sollten Sie versuchen, die Daten von der Festplatte zu sichern, bevor Sie diesen Vorgang ausführen. Bei diesem Vorgang wird davon ausgegangen, dass die Festplatte online ist und Sie die Größe der Partitionen nicht ändern. Wenn Sie die Größe der Partitionen ändern, kann dieser Vorgang nicht ausgeführt werden, und die Festplatte kann nicht mehr verwendet werden.

Führen Sie zum Schließen aller Handles auf die freigegebene Festplatte die Schritte in einem der folgenden Abschnitte aus, um die Festplatte formatieren zu können. Im ersten Abschnitt wird davon ausgegangen, dass Sie über mehr als eine freigegebene Festplatte verfügen, während im zweiten Abschnitt von einer freigegebenen Festplatte mit einer Partition ausgegangen wird.

Mehrere freigegebene Festplatten oder Partitionen

So schließen Sie alle Handles, um eine freigegebene Festplatte formatieren zu können, wenn Sie über mehrere freigegebene Festplatten oder Partitionen verfügen:
  1. Beenden Sie alle Programme und alle clusterunabhängigen Dienste, und verschieben Sie dann alle Gruppen auf einen Knoten.
  2. Starten Sie die Clusterverwaltung, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Clusternamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  3. Notieren Sie sich die auf der Registerkarte Quorum angezeigte Quorumfestplatte.

    Hinweis: Wenn die zu formatierende Festplatte das Quorumprotokoll enthält, verschieben Sie dieses auf eine andere freigegebene Festplatte. Klicken Sie hierzu auf eine andere Festplatte und eine andere Partition.
  4. Klicken Sie in der Clusterverwaltung auf die Gruppen, bis Sie die zu formatierende freigegebene Festplatte gefunden haben.
  5. Nachdem Sie die zu formatierende Ressource gefunden haben, nehmen Sie die gesamte Gruppe einschließlich der freigegebenen Festplatte offline. Damit schließen Sie alle Handles auf die Festplatte. Klicken Sie zum Offlineschalten der Gruppe mit der rechten Maustaste auf den Gruppennamen, und klicken Sie dann auf Offline schalten.
  6. Klicken Sie in der Clusterverwaltung mit der rechten Maustaste auf die zu formatierende Festplatte, klicken Sie auf Eigenschaften, auf die Registerkarte Erweitert, und notieren Sie die Werte LooksAlive und IsAlive. Erhöhen Sie diese Werte auf ein Zeitintervall, das länger ist als die zur Formatierung des Laufwerks benötigte Zeit.

    Hinweis: Sie müssen die Werte LooksAlive und IsAlive erhöhen, da der Clusterdienst die physischen Datenträgerressourcen alle 5 Sekunden auf den Wert LooksAlive und im Abstand von einer Minute auf den Wert IsAlive prüft. Der Clusterdienst erstellt für die Prüfung auf den Wert IsAlive im Stammverzeichnis des Datenträgers eine temporäre Datei. Wenn der Clusterservice während der Formatierung des Datenträgers eine Prüfung auf den IsAlive-Werte durchführt, kann er die temporäre Datei nicht erfolgreich erstellen. Als Folge davon funktioniert die physische Datenträgerressource nicht, und der Formatierungsvorgang scheitert.
  7. Klicken Sie nach dem Erhöhen der Werte auf OK, und schalten Sie die physischen Datenträgerressourcen anschließend online. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf die Festplatte und danach mit der linken Maustaste auf Online schalten.
  8. Minimieren Sie die Clusterverwaltung, und doppelklicken Sie auf Ihrem Desktop auf das Symbol Arbeitsplatz.
  9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das zu formatierende Laufwerk, klicken Sie auf Formatieren, und formatieren Sie das Laufwerk mit den gewünschten Optionen.

    Hinweis: Für die Festplatte muss NTFS verwendet werden, da dies für den Clusterdienst auf einer freigegebenen Festplatte erforderlich ist.

    Hinweis: Wenn beim Formatieren des Laufwerks in einer Fehlermeldung angegeben wird, dass der Datenträger verwendet wird, überprüfen Sie, ob alle Dienste und Dienstprogramme, die auf das Laufwerk zugreifen, angehalten wurden. Alle ausgeführten Dienste oder Programme mit einem Handle auf das Laufwerk können das Formatieren des Datenträgers verhindern.
  10. Stellen Sie nach dem Formatieren der Festplatte alle Daten wieder her, überprüfen Sie alle Pfadangaben, und setzen Sie anschließend die Werte LooksAlive und IsAlive zurück. Wenn Sie die Quorumfestplatte formatiert haben, müssen Sie den MSCS-Ordner nicht wiederherstellen, da dieser automatisch erstellt wird, wenn Sie das Quorumprotokoll mit der Clusterverwaltung wieder verschieben.
  11. Klicken Sie in der Clusterverwaltung mit der rechten Maustaste auf die Gruppe mit der formatierten Festplatte, und klicken Sie dann auf Online schalten. Damit werden alle Ressourcen in der Gruppe wieder online geschaltet.
  12. Wenn Sie die Quorumfestplatte auf eine andere Festplatte verschoben haben und dies rückgängig machen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Clusternamen, klicken Sie auf Eigenschaften und dann auf der Registerkarte Quorum auf die Festplatte, die Sie als Quorumfestplatte festlegen möchten.

Einzelne freigegebene Festplatten oder Partitionen

Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie über eine freigegebene Festplatte verfügen, die zugleich die Quorumfestplatte ist:
  1. Deaktivieren Sie den Knoten B.
  2. Klicken Sie auf dem Knoten A auf Start, zeigen Sie auf Programme, auf Verwaltung, und klicken Sie auf Computerverwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Bereich auf Geräte-Manager und dann im Menü Ansicht auf Versteckte Geräte anzeigen bzw. Ausgeblendete Geräte anzeigen.
  4. Lesen Sie im rechten Bereich die Informationen im Abschnitt zu Geräten ohne Plug&Play, und doppelklicken Sie dann auf den Treiber Clusdisk.
  5. Ändern Sie auf der Registerkarte Treiber die Option Starttyp von System in Deaktiviert.
  6. Doppelklicken Sie im linken Bereich auf Dienste und Anwendungen, und klicken Sie dann auf Dienste.
  7. Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf den Dienst Cluster, und klicken Sie dann im Feld Starttyp auf Deaktiviert.
  8. Starten Sie Knoten A neu, und melden Sie sich am Computer an.
  9. Doppelklicken Sie auf dem Desktop auf das Symbol Arbeitsplatz, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu formatierende Festplatte, klicken Sie auf Formatieren, und formatieren Sie dann die Festplatte mit den gewünschten Optionen.

    Hinweis: Für die Festplatte muss NTFS verwendet werden, da dies für den Clusterdienst auf einer freigegebenen Festplatte erforderlich ist.
  10. Stellen Sie die Daten auf der Festplatte wieder her.
  11. Aktivieren Sie den Treiber "Clusdisk" und den Clusterdienst wieder. Wiederholen Sie hierzu die Schritte 2 bis 8. Ändern Sie in Schritt 5 den Starttyp in System. Ändern Sie in Schritt 7 den Starttyp in Automatisch.
  12. Starten Sie die Clusterverwaltung, um zu überprüfen, ob alle Ressourcen online sind, und aktivieren Sie dann Knoten B.

Eigenschaften

Artikel-ID: 257937 - Geändert am: Dienstag, 20. April 2004 - Version: 3.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
Keywords: 
kberrmsg kbhowtomaster kbenv kbclustering KB257937
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