22. Januar 2019 – KB4476976 (Betriebssystembuild 17763.292)

Gilt für: Windows 10, version 1809Windows Server 2019, all versions

Verbesserungen und Korrekturen


Dieses Update enthält Qualitätsverbesserungen. Es werden allerdings keine neuen Features für das Betriebssystem eingeführt. Wichtige Änderungen:

  • Behebt das Problem, dass Microsoft Edge in Kombination mit bestimmten Anzeigetreibern nicht mehr reagiert.
  • Behebt das Problem, dass Drittanbieteranwendungen Probleme bei der Authentifizierung von Hotspots haben.
  • Behebt ein Problem, das bewirkt, dass Höherstufungen von anderen als Stammdomänen mit der Fehlermeldung „Der Replikationsvorgang ist auf einen Datenbankfehler gestoßen“ fehlschlagen. Dieses Problem tritt in Active Directory-Gesamtstrukturen auf, in denen optionale Features wie das Active Directory-Recycling aktiviert wurden.
  • Behebt ein Problem im Zusammenhang mit dem Datumsformat für den japanischen Kalender. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt ein Kompatibilitätsproblem mit AMD R600- und AMD R700-Anzeigechipsätzen.
  • Behebt ein Audiokompatibilitätsproblem, wenn neuere Spiele mit aktiviertem räumlichem 3D-Audiomodus auf Mehrkanal-Audiogeräten oder über Windows Sonic für Kopfhörer gespielt werden.
  • Behebt das Problem, dass die Audiowiedergabe nicht mehr reagiert, wenn FLAC-Audioinhalte (Free Lossless Audio Codec) wiedergegeben werden, nachdem ein Suchvorgang wie etwa der Rücklauf verwendet wurde.
  • Behebt das Problem, dass Benutzer Apps im Startmenü deinstallieren können, wenn die Richtlinie „Deinstallieren von Anwendungen aus 'Start' durch Benutzer verhindern“ festgelegt ist.
  • Behebt das Problem, dass der Datei-Explorer nicht mehr reagiert, wenn Sie auf die Schaltfläche Aktivieren für das Zeitachsenfeature klicken. Dieses Problem tritt auf, wenn die Gruppenrichtlinie „Upload von Benutzeraktivitäten erlauben“ deaktiviert ist.
  • Behebt das Problem, dass Benutzer kein Local Experience Pack aus dem Microsoft Store installieren können, wenn diese Sprache bereits als aktive Windows-Anzeigesprache festgelegt ist.
  • Behebt das Problem, dass manche Symbole in einem quadratischen Feld auf einem Textsteuerelement angezeigt werden.
  • Behebt ein Problem beim bidirektionalen Audiomodus, das bei manchen Bluetooth-Headsets während Telefonanrufen auftritt.
  • Behebt das Problem, dass TCP Fast Open auf manchen Systemen standardmäßig deaktiviert wird.
  • Behebt ein Problem, durch das die IPv4-Konnektivität von Anwendungen beeinträchtigt werden kann, wenn IPv6 ungebunden ist.
  • Behebt ein Problem unter Windows Server 2019, durch das serverseitige Verbindungsabbrüche zu Gast-VMs verursacht werden, wenn Anwendungen das Kennzeichen für geringe Ressourcen in Pakete einfügen.
  • Behebt ein Problem, das beim Erstellen einer Auslagerungsdatei auf einem Laufwerk mit der Bezeichnung FILE_PORTABLE_DEVICE auftritt. Die sinngemäße Meldung „Windows hat eine temporäre Warnung erstellt“ wird angezeigt.
  • Behebt das Problem, dass Remotedesktopdienste keine Verbindungen mehr akzeptieren, nachdem mehrere Verbindungen akzeptiert wurden.
  • Behebt das Problem in Windows Server 2019, dass eine Hyper-V-VM im Bootloaderbildschirm für die Betriebssystemauswahl verbleibt, wenn der virtuelle Computer neu gestartet wird. Dieses Problem tritt auf, wenn die Verbindung mit virtuellen Computern (Virtual Machine Connection, VMConnect) angefügt ist.
  • Behebt ein Problem mit dem Rendern von endbenutzerdefinierten Zeichen (End-User-Defined Characters, EUDC) in Microsoft Edge.
  • Aktualisiert den Treiber Ltotape.sys, um systemeigene Unterstützung für Linear Tape-Open 8 (LTO-8)-Bandlaufwerke hinzuzufügen.

  • Behebt ein Problem, das das Fehlschlagen von SYSPREP mit der Fehlermeldung „Von Sysprep konnte die Windows-Installation nicht überprüft werden...“ verursacht. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie SYSPREP nach einem direkten Upgrade auf Windows 10, Version 1809, ausführen und anschließend den Ordner Windows.old mithilfe der Datenträgerbereinigung (cleanmgr.exe) oder der Speicheroptimierung entfernen.

  • Behebt das Problem, dass die Erstellung von virtuellen Computern (Virtual Machine, VM) fehlschlägt, wenn Node Interleaving aktiviert ist.

  • Behebt das Problem, dass Benutzer den Speicherwartungsmodus bei einem Timeout nicht aktivieren können, wenn der Speicher ausgelastet ist.
  • Behebt das Problem, dass die Sprachausgabe Bildschirmtext nicht ordnungsgemäß lesen kann.

  • Behebt das Problem, dass das Uhrzeit- und Kalenderflyout Benutzereinstellungen für Datums- und Uhrzeitformate des japanischen Kalenders ignoriert. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt das Problem, dass die gan-nen-Unterstützung für den japanischen Kalender durch ein neueres Update außer Kraft gesetzt wird. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt das Problem, dass der erste Buchstabe nicht als Abkürzung für den Namen des japanischen Kalenders erkannt wird. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt das Problem, dass in Microsoft Office Visual Basic for Applications nicht der korrekte Name des japanischen Kalenders angezeigt wird. Weitere Informationen finden Sie unter KB4469068.
  • Behebt das Problem, dass Sie bei Verwendung der Desktopdarstellung in Windows Server 2019 keine Sprachpakete mithilfe der Seite Sprache in der Einstellungs-App installieren können. Weitere Informationen finden Sie unter KB4466511.
  • Behebt das Problem, dass die Anzeige von Benachrichtigungen als Popupbenachrichtigungen verhindert wird oder dass Benachrichtigungen im Info-Center nicht zuverlässig angezeigt werden.

Wenn Sie frühere Updates installiert haben, werden nur die neuen Korrekturen aus diesem Paket heruntergeladen und auf Ihrem Gerät installiert.

Bekannte Probleme bei diesem Update


Problembeschreibung Problemumgehung
Anwendungen, die eine Microsoft Jet-Datenbank mit dem Microsoft Access 97-Dateiformat verwenden, können möglicherweise nicht geöffnet werden, falls die Datenbank Spaltennamen mit mehr als 32 Zeichen enthält. Das Öffnen der Datenbank schlägt mit der Fehlermeldung „Nicht erkennbares Datenbankformat“ fehl.

Dieses Problem wurde in KB4487044 behoben.

Einige Benutzer von Microsoft Edge berichten nach der Installation von KB4480116 folgende Probleme:

  • Webseiten, die eine lokale IP-Adresse verwenden, können nicht geladen werden.
  • Webseiten im Internet können über eine VPN-Verbindung nicht geladen werden.
Das Browsen schlägt fehl, oder die Webseite reagiert nicht mehr.

Dieses Problem wurde in KB4487044 behoben.

Nach der Installation dieses Updates wird der erste Buchstabe nicht als Abkürzung für den Namen des japanischen Kalenders erkannt und dies kann zu Problemen beim Analysieren von Datumsangaben führen.

Dieses Problem wurde in KB4482887 behoben.

Nach der Installation dieses Updates können bei Internet Explorer 11 und anderen Anwendungen, die WININET.DLL verwenden, Authentifizierungsprobleme auftreten. Dies passiert, wenn zwei oder mehr Personen dasselbe Benutzerkonto für mehrere, gleichzeitige Anmeldesitzungen auf demselben Windows Server-Computer verwenden, einschließlich RDP (Remotedesktopprotokoll)- und Terminalserveranmeldungen. Zu den von Kunden gemeldeten Symptomen zählen unter anderem:

  • Für die Cachegröße und den Cachespeicherort wird ein Nullwert oder ein leerer Wert angezeigt.
  • Tastenkombinationen funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß.
  • Webseiten können möglicherweise zeitweise nicht mehr geladen oder korrekt dargestellt werden.
  • Probleme mit Eingabeaufforderungen für Anmeldeinformationen.
  • Probleme beim Herunterladen von Dateien.

Dieses Problem wurde in KB4493509 behoben.

Nach der Installation dieses Updates bewirkt MSXML6, dass Anwendungen nicht mehr reagieren, wenn bei Knotenvorgängen wie z. B. appendChild(), insertBefore() und moveNode() eine Ausnahme gemeldet wurde.

Der Gruppenrichtlinien-Editor reagiert möglicherweise nicht mehr, wenn ein Gruppenrichtlinienobjekt (Group Policy Object, GPO) bearbeitet wird, das Gruppenrichtlinieneinstellungen für Internet Explorer 10-Einstellungen enthält.
Dieses Problem wurde in KB4493509 behoben.
Bestimmte Vorgänge wie etwa rename (umbenennen), die Sie für Dateien oder Ordner in einem freigegebenen Clustervolume (Cluster Shared Volume, CSV) ausführen, schlagen möglicherweise mit der Fehlermeldung „STATUS_BAD_IMPERSONATION_LEVEL (0xC00000A5)“ fehl. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie den Vorgang für einen CSV-Besitzerknoten über einen Prozess ohne Administratorberechtigungen ausführen.

Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

  • Führen Sie den Vorgang über einen Prozess mit Administratorberechtigungen aus.
  • Führen Sie den Vorgang über einen Knoten ohne CSV-Besitzrecht aus.
Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.

 

Beziehen dieses Updates


Vor der Installation dieses Updates

Microsoft empfiehlt dringend, das neueste SSU (Servicing Stack Update) für Ihr Betriebssystem vor dem neuesten LCU (Latest Cumulative Update) zu installieren. SSUs verbessern die Zuverlässigkeit des Updateprozesses zur Minderung potenzieller Probleme während der Installation des LCU. Weitere Informationen finden Sie unter SSU (Servicing Stack Updates).

Wenn Sie Windows Update verwenden, wird Ihnen das neueste SSU (KB4470788) automatisch angeboten. Das eigenständige Paket für das neueste SSU finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Installieren dieses Updates

Um dieses Update herunterzuladen und zu installieren, navigieren Sie zu Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update, und wählen Sie Nach Updates suchen aus.

Das eigenständige Paket für dieses Update finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Dateiinformationen

Eine Liste der Dateien, die in diesem Update bereitgestellt werden, finden Sie im Dokument mit Dateiinformationen für das kumulative Update 4476976