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Veröffentlichungsdatum:

11.08.2020

Version:

Monatlicher Rollup

WICHTIG Windows Server 2012 hat das Ende des regulären Supports erreicht und befindet sich jetzt in der Phase des erweiterten Supports. Ab Juli 2020 sind für dieses Betriebssystem keine optionalen Updates (sogenannte "C"- oder "D"-Releases) verfügbar. Betriebssysteme im erweiterten Support erhalten ausschließlich kumulative monatliche Sicherheitsupdates (sogenannte „B“ oder Update-Tuesday-Releases).

WICHTIG:  Ab Juli 2020 werden alle Windows-Updates das Feature RemoteFX vGPU aufgrund eines Sicherheitsrisikos deaktivieren. Weitere Informationen zur Sicherheitsanfälligkeit finden Sie unter CVE-2020-1036 und KB4570006. Nach der Installation dieses Updates schlagen Versuche, virtuelle Computer (VM) zu starten, auf denen RemoteFX vGPU aktiviert ist, fehl, und es werden Meldungen wie die folgenden angezeigt:

Wenn Sie RemoteFX vGPU reaktivieren, wird eine ähnliche Meldung wie die folgende angezeigt:

  • „Der virtuelle Computer kann nicht gestartet werden, da alle RemoteFX-fähigen GPUs im Hyper-V-Manager deaktiviert sind.“

  • „Der virtuelle Computer kann nicht gestartet werden, da der Server nicht über ausreichende GPU-Ressourcen verfügt.“

  • „Der RemoteFX 3D-Videoadapter wird nicht mehr unterstützt. Wenn Sie diesen Adapter weiterhin verwenden, werden Sie möglicherweise anfällig für Sicherheitsrisiken. Weitere Informationen (https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=2131976)“

Seit dem 11. Februar 2020 wird der Internet Explorer 10 nicht mehr unterstützt. Informationen zum Abrufen des Internet Explorer 11 für Windows Server 2012 oder Windows 8 Embedded Standard finden Sie unter KB4492872. Installieren Sie eines der folgenden Updates, um mit den neuesten Sicherheitspatches auf dem aktuellsten Stand zu bleiben:

  • Kumulatives Update für den Internet Explorer 11 für Windows Server 2012.

  • Kumulatives Update für den Internet Explorer 11 für Windows 8 Embedded Standard.

  • Monatlicher Rollup von August 2020.

Verbesserungen und Korrekturen

Dieses Sicherheitsupdate enthält Verbesserungen und Korrekturen, die Teil des Updates KB4565537 sind (veröffentlicht am 14. Juli 2020), und behebt die folgenden Probleme:

  • Behebt ein Problem, das die Installation einiger MSI-Apps verhindert. Dieses Problem tritt auf, wenn ein Gerät über eine Gruppenrichtlinie verwaltet wird, die den Ordner „AppData“ an einen Netzwerkordner umleitet.

  • Behebt ein Problem in Apps der universellen Windows-Plattform (UWP), das eine SSO-Authentifizierung (Single Sign-On, einmaliges Anmelden) ermöglicht, wenn eine Anwendung nicht über die Funktion "Unternehmensauthentifizierung" verfügt. Mit der Veröffentlichung von CVE-2020-1509 könnten UWP-Anwendungen beginnen, den Benutzer zur Eingabe von Anmeldeinformationen aufzufordern.

  • Behebt ein Problem im Microsoft Edge-IE-Modus, das auftritt, wenn Sie mehrere Dokumente aus einer SharePoint-Website öffnen.

  • Behebt ein Problem im Microsoft Edge-IE-Modus, der beim Navigieren mithilfe von Anker-Links auftritt.

  • Behebt ein Problem beim Laden von Browserhilfsobjekten im Microsoft Edge-IE-Modus.

  • Behebt ein Problem, bei dem bestimmte Anwendungen, die auf die JScript-Skript-Engine angewiesen sind, unter Last nicht mehr reagieren.

  • Behebt ein Problem, bei dem der Fehler 0x8007000E während eines Windows Update-Scans auftreten kann.

  • Behebt ein Problem beim Drucken an einen lokalen Anschluss, der als UNC-Pfad (Universal Naming Convention) oder als gemeinsam genutzter Netzwerkdrucker konfiguriert ist. Diese Anschlüsse erscheinen nicht mehr in der Systemsteuerung auf der Registerkarte Anschlüsse des Dialogfelds Druckserver-Eigenschaften. Dieses Problem tritt nach der Installation von Windows Updates auf, die zwischen Mai 2020 und Juli 2020 veröffentlicht wurden.

  • Sicherheitsupdates für Windows-App-Plattform und Frameworks, Windows Graphics, Windows Media, Windows-Shell, Windows Cloud Infrastructure, Windows-Authentifizierung, Windows-Kernel, Windows-Hybridcloudnetzwerke, Windows-Peripheriegeräte, Windows-Netzwerksicherheit und -Container, Windows-Speicher- und -Dateisysteme, Windows-Dateiserver und Cluster, Windows-Hybridspeicherdienste, Windows SQL-Komponenten, Microsoft-Skript-Engine sowie Windows-Remotedesktop.

Weitere Informationen zu den geschlossenen Sicherheitslücken finden Sie im Leitfaden für Sicherheitsupdates.

Bekannte Probleme in diesem Update

Problembeschreibung

Problemumgehung

Bestimmte Vorgänge wie etwa rename (umbenennen), die Sie für Dateien oder Ordner in einem freigegebenen Clustervolume (Cluster Shared Volume, CSV) ausführen, schlagen möglicherweise mit der Fehlermeldung „STATUS_BAD_IMPERSONATION_LEVEL (0xC00000A5)“ fehl. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie den Vorgang für einen CSV-Besitzerknoten über einen Prozess ohne Administratorberechtigungen ausführen.

Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

  • Führen Sie den Vorgang über einen Prozess mit Administratorberechtigungen aus.

  • Führen Sie den Vorgang über einen Knoten ohne CSV-Besitzrecht aus.

Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.

So erhalten Sie dieses Update

Bevor Sie dieses Update installieren

Es wird dringend empfohlen, vor der Installation des neuesten Rollups die neueste Wartungsstapelaktualisierung (Servicing Stack Update – SSU) für Ihr Betriebssystem zu installieren. SSUs verbessern die Zuverlässigkeit des Updatevorgangs. Dadurch wird das Risiko potenzieller Probleme beim Installieren des Rollups und beim Anwenden von Microsoft-Sicherheitsfixes reduziert. Allgemeine Informationen zu SSUs finden Sie unter Servicing Stack Updates und SSU (Servicing Stack Updates): Häufig gestellte Fragen.

Wenn Sie Windows Update verwenden, wird Ihnen die neueste SSU (KB4566426) automatisch angeboten. Das eigenständige Paket für das neueste SSU (Servicing Stack Update) finden Sie im Microsoft Update-Katalog

Dieses Update installieren

Veröffentlichungskanal

Verfügbar

Nächster Schritt

Windows Update und Microsoft Update

Ja

Keiner. Dieses Update wird von Windows Update automatisch heruntergeladen und installiert.

Microsoft Update-Katalog

Ja

Das eigenständige Paket für dieses Update finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Windows Server Update Services (WSUS)

Ja

Dieses Update wird automatisch mit WSUS synchronisiert, wenn Sie Produkte und Klassifizierungen wie folgt konfigurieren:

Produkt: Windows Server 2012, Windows Embedded 8 Standard

Klassifizierung: Sicherheitsupdates

 

Dateiinformationen

Eine Liste der Dateien, die in diesem Update bereitgestellt werden, finden Sie in den Dateiinformationen für Update 4571736

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