17. März 2020 – KB4541331 (Betriebssystembuild 17763.1131)

Freigabedatum:

Version:

17.03.2020

OS Build 17763.1131

Weitere Informationen zu den verschiedenen Arten von Windows-Updates, wie beispielsweise kritische Updates, Sicherheitsupdates, Treiberupdates, Service Packs usw., finden Sie im folgenden Artikel.

Highlights

  • Stellt ein Update für ein Problem bereit, das beim Drucken in eine Dokumentfreigabe einen Fehler verursacht.

  • Behebt ein Problem, das verhindert, dass die Bildschirmtastatur während der Anmeldung angezeigt wird, wenn der Benutzer zur Eingabe des Kennworts aufgefordert wird.

  • Behebt ein Problem, das dazu führt, dass Kalenderdaten am falschen Wochentag im Uhr- und Datumsbereich des Benachrichtigungsbereichs angezeigt werden, wenn Sie die Zeitzone Samoa auswählen.

  • Verbessert die Anwendungs- und Gerätekompatibilität mit Windows-Updates.

Verbesserungen und Korrekturen

Dieses nicht sicherheitsrelevante Update beinhaltet Qualitätsverbesserungen. Wichtige Änderungen:

  • Behebt ein Problem, das beim Drucken in ein Dokumentrepository einen Fehler verursacht.

  • Behebt ein Darstellungsproblem mit der Microsoft Foundation Class(MFC)-Symbolleiste, das beim Ziehen in einer Umgebung mit mehreren Monitoren auftritt.

  • Behebt ein Problem, das verhindert, dass die Bildschirmtastatur während der Anmeldung angezeigt wird, wenn der Benutzer zur Eingabe des Kennworts aufgefordert wird.

  • Behebt ein Problem, das dazu führt, dass neue untergeordnete Fenster flackern und als weiße Quadrate auf Servergeräten angezeigt werden, die für einen hohen visuellen Kontrast konfiguriert sind.

  • Behebt ein Problem, das falsche Ordnereigenschaften im Datei-Explorer anzeigt, wenn der Pfad länger als MAX_PATH ist.

  • Behebt ein Problem, das dazu führt, dass Kalenderdaten am falschen Wochentag im Uhr- und Datumsbereich des Benachrichtigungsbereichs angezeigt werden, wenn Sie die Zeitzone Samoa auswählen.

  • Behebt ein Problem beim Lesen von Protokollen, die die Funktion OpenEventLogA() verwenden.

  • Behebt ein Problem, das verhindert, dass Computer, für die Credential Guard aktiviert ist, einer Domäne beitreten können. Die Fehlermeldung lautet: „Die Uhr dieses Servers ist mit der Uhr des primären Domänencontrollers nicht synchronisiert.“

  • Behebt ein Problem, das bei der Anmeldung oder Entsperrung einer Sitzung auf Computern, die mit Azure Active Directory Hybrid verbunden sind, zu einer Verzögerung von bis zu zwei Minuten führen kann.

  • Behebt ein Problem, das zum Fehlschlagen der Authentifizierung führt, wenn Azure Active Directory verwendet wird und sich die Sicherheits-ID (Security Identifier, SID) des Benutzers geändert hat.

  • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass Domänencontroller (DC) einen DNS-Diensteintrag in Kleinbuchstaben und einen DNS-Diensteintrag in Groß- und Kleinbuchstaben oder nur Großbuchstaben in der DNS-Zone „_MSDCS.<Gesamtstruktur-Stammdomäne>“ registrieren. Dieses Problem tritt auf, wenn DC-Computernamen ein oder mehrere Großbuchstaben enthalten.

  • Behebt ein Problem, das dazu führt, dass die Authentifizierung in einer Azure Active Directory-Umgebung fehlschlägt, ohne dass ein Fehler angezeigt wird.

  • Behebt ein Problem, das beim Abrufen von Sitzungsobjekten zu einer hohen CPU-Auslastung führt.

  • Behebt hohe Latenzen bei den Antwortzeiten der Active Directory-Verbunddienste (AD FS) für global verteilte Rechenzentren, in denen sich SQL möglicherweise in einem Remoterechenzentrum befindet.

  • Verbessert die Leistung für alle Tokenanforderungen, die an AD FS eingehen, einschließlich OAuth, Security Assertion Markup Language (SAML), WS-Verbund und WS-Trust.

  • Behebt ein Problem mit hoher Latenz beim Erfassen von OAuth-Token, wenn sich AD FS-Front-End-Server und Back-End-SQL-Server in unterschiedlichen Rechenzentren befinden.

  • Stellt das erstellte Attribut in Active Directory und Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS) für msDS-parentdistname wieder her.

  • Behebt ein Problem, um SAML-Fehler und den Verlust des Zugriffs auf Anwendungen von Drittanbietern für Benutzer zu verhindern, die die Multi-Factor Authentication (MFA) nicht aktiviert haben.

  • Behebt ein Problem mit der Auswertung des Kompatibilitätsstatus des Windows-Ökosystems, um die Anwendungs- und Gerätekompatibilität für alle Windows-Updates sicherzustellen.

  • Behebt ein Problem, das verhindert, dass die Einstellungen von Microsoft User Experience Virtualization (UE-V) für das Roaming verwendet werden, um die Signaturdateien zu aktivieren, die für neue Nachrichten, weitergeleitete Nachrichten und Antworten verwendet werden.

  • Behebt ein Problem mit hoher CPU-Auslastung auf AD FS-Servern, das auftritt, wenn die backgroundCacheRefreshEnabled-Funktion aktiviert ist.

  • Behebt das Problem, dass die „Storage Replica“-Administratorgruppe mit dem falschen SAM-Kontotyp und Gruppentyp erstellt wird. Dadurch wird die „Storage Replica“-Administratorgruppe beim Verschieben des PDC-Emulators (Primary Domain Controller) unbrauchbar.

  • Behebt ein Problem, das verhindert, dass einige Computer unter bestimmten Umständen aufgrund der automatischen Fehlerabwehr (Auto Incident Response, IR) von Microsoft Defender Advanced Threat Protection (ATP) automatisch in den Energiesparmodus wechseln.

  • Behebt ein Problem, das einige Computer am erfolgreichen Ausführen von Microsoft Defender ATP Threat & Vulnerability Management hindert.

  • Verbessert die Unterstützung für Nicht-ASCII-Dateipfade für Microsoft Defender ATP Auto IR.

  • Behebt ein Problem, das in einigen Szenarien beim Upgrade auf Windows 10, Version 1809, den Abbruchfehler 0xEF verursacht.

  • Verbessert die Leistung des Dateisystems ReFS (Resilient File System, Robustes Dateisystem) in Szenarien, die viele Operationen an ReFS-geklonten Dateien beinhalten.

  • Behebt das Problem, dass Standardbenutzerkonten, die mit den maximalen Einstellungen für die Benutzerkonsteuerung (User Account Control, UAC) konfiguriert sind, die Installation von Language Features On Demand (FOD) mithilfe der Systemeinstellungen verhindern.

  • Behebt ein Problem, das dazu führt, dass Verbindungsversuche mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) fehlschlagen. Stattdessen verbleibt das Gerät im Status „Verbindung wird hergestellt“.

  • Behebt ein Problem, das die Zuordnung zwischen den Cmdlets Get-Iscsisession, Get-Iscsiconnection und Get-Disk PowerShell beim Erstellen eines Clusters unterbricht. Dies führt dazu, dass Anwendungen und Skripts, die auf diese Zuordnung angewiesen sind, fehlschlagen.

Wenn Sie frühere Updates installiert haben, werden nur die neuen Korrekturen aus diesem Paket heruntergeladen und auf Ihrem Gerät installiert.

Verbesserungen bei Windows Update

Microsoft hat ein Update direkt für den Windows Update-Client zur Verbesserung der Zuverlässigkeit veröffentlicht. Allen Geräten, auf denen Windows 10 ausgeführt wird und für die der automatische Bezug von Updates über Windows Update konfiguriert ist (einschließlich der Enterprise Edition und der Pro Edition), wird das neueste Windows 10-Funktionsupdate basierend auf der Gerätekompatibilität und der Windows Update for Business-Zurückstellungsrichtlinie angeboten. Langfristige Servicingeditionen sind nicht davon betroffen.

Bekannte Probleme bei diesem Update

Problembeschreibung

Problemumgehung

Nach der Installation von KB4493509 wird auf Geräten, auf denen bestimmte asiatische Language Packs installiert sind, möglicherweise die Fehlermeldung „0x800f0982 – PSFX_E_MATCHING_COMPONENT_NOT_FOUND“ angezeigt.

  1. Deinstallieren Sie kürzlich hinzugefügte Language Packs, und installieren Sie sie erneut. Anweisungen hierzu finden Sie unter Verwalten der Eingabe- und Anzeigespracheinstellungen in Windows 10.

  2. Wählen Sie Nach Updates suchen aus, und installieren Sie das kumulative Update vom April 2019. Anweisungen hierzu finden Sie unter Aktualisieren von Windows 10.

Hinweis Wenn durch die Neuinstallation des Language Packs das Problem nicht behoben wird, setzen Sie Ihren PC wie folgt zurück:

  1. Wechseln Sie zu Einstellungen (App) > Wiederherstellung.

  2. Klicken Sie unter der Wiederherstellungsoption Diesen PC zurücksetzen auf Los geht's.

  3. Wählen Sie Eigene Dateien beibehalten aus.

Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer zukünftigen Veröffentlichung ein Update bereitstellen.

Geräte, die einen manuellen oder automatisch konfigurierten Proxy verwenden, insbesondere mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN), zeigen möglicherweise einen eingeschränkten oder keinen Internetverbindungsstatus in der Netzwerkverbindungs-Statusanzeige (Network Connectivity Status Indicator, NCSI) im Infobereich an. Dieses Problem kann auftreten, wenn eine Verbindung mit einem VPN hergestellt bzw. getrennt wurde oder nachdem der Verbindungsstatus geändert wurde. Geräte mit diesem Problem können auch Probleme haben, eine Internetverbindung mit Anwendungen herzustellen, die WinHTTP oder WinInet verwenden. Beispiele für Apps, die auf Geräten in diesem Zustand betroffen sein könnten, sind unter anderem Microsoft Teams, Microsoft Office, Microsoft Office 365, Microsoft Outlook, Internet Explorer 11 und einige Versionen von Microsoft Edge.

Dieses Problem wurde in KB4554354 behoben.

Geräte in einer Domäne können möglicherweise keine Apps installieren, die mit einem Gruppenrichtlinienobjekt (Group Policy Object, GPO) veröffentlicht wurden. Dieses Problem betrifft nur App-Installationen, die MSI-Dateien verwenden. Andere Installationsmethoden, z. B. über den Microsoft Store, sind davon nicht betroffen.

Dieses Problem wurde in KB4549949 behoben.

Beziehen dieses Updates

Vor der Installation dieses Updates

Microsoft empfiehlt dringend, das neueste SSU (Servicing Stack Update) für Ihr Betriebssystem vor dem neuesten LCU (Latest Cumulative Update) zu installieren. SSUs verbessern die Zuverlässigkeit des Updateprozesses zur Minderung potenzieller Probleme während der Installation des LCU. Allgemeine Informationen zu SSUs finden Sie unter Servicing Stack Updates und SSU (Servicing Stack Updates): Häufig gestellte Fragen.

Wenn Sie Windows Update verwenden, wird Ihnen das neueste SSU (KB4539571) automatisch angeboten. Das eigenständige Paket für das neueste SSU finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Installieren dieses Updates

Veröffentlichungskanal

Verfügbar

Nächster Schritt

Windows Update oder Microsoft Update

Ja

Gehen Sie zu Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update. Im Bereich Verfügbare optionale Updates finden Sie den Link zum Herunterladen und Installieren des Updates.

Microsoft Update-Katalog

Ja

Das eigenständige Paket für dieses Update finden Sie auf der Microsoft Update-Katalog-Website.

Windows Server Update Services (WSUS)

Nein

Sie können dieses Update manuell in WSUS importieren. Anweisungen hierzu finden Sie im Microsoft Update-Katalog.

 

Dateiinformationen

Eine Liste der Dateien, die in diesem Update bereitgestellt werden, finden Sie im Dokument mit Dateiinformationen für das kumulative Update 4541331

Hinweis Einige Dateien haben fälschlicherweise „Nicht zutreffend“ in der Spalte „Dateiversion“ der CSV-Datei. Dies kann zu falschen Positiv- oder Negativ-Ergebnissen führen, wenn Scanerkennungstools von bestimmten Drittanbietern verwendet werden, um den Build zu überprüfen.

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